Agrar- Forstwissenschaften

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Ein Gen, das für schlanke Gersten-Ähren sorgt

Blütenstände von Gräsern haben häufig sehr unterschiedliche Formen. Einem internationalen Forscherteam unter Führung des IPK ist es nun gelungen, ein Gen zu identifizieren, das dabei eine entscheidende Rolle spielt und dafür sorgt, dass Gerste die charakteristischen schlanken Ähren ohne größere Verzweigungen ausbildet. Im Vergleich zu anderen Gräsern hat das Gen COMPOSITUM1 (COM1) im Laufe der Evolution eine neue Funktion erhalten. Die Ergebnisse wurden heute im Magazin Nature Communications veröffentlicht. Eine zentrale Rolle bei der Ausprägung des Blütenstandes von Gräsern spielt…

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Forscher*innen entdecken neue Maiskrankheit

Der Schutz der Kulturpflanzen vor Schädlingen und Krankheiten ist eine essenzielle Voraussetzung für die sichere Versorgung mit Lebensmitteln. Etwa 95 Prozent der Lebensmittel stammen aus konventioneller Landwirtschaft, die zur Gesunderhaltung der Pflanzen auch chemische Pflanzenschutzmittel einsetzt. Zunehmend wird aber auch nach biologischen Pflanzenschutzmitteln als Alternative gesucht. Einige biologische Pflanzenschutzmittel enthalten lebende Sporen des Pilzes Trichoderma, welche die Fähigkeit haben, andere Krankheitserreger zurückzudrängen. Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass eine Trichoderma-Art eine schwere Kolbenfäule an Mais auslösen…

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Roboter sammelt verlegte Eier

Der Bocholter Mechatronik-Professor Dr. Franz-Josef Peitzmann entwickelt eine automatische Eier-Such/-Finde und -Sammelmaschine. Was aus Sicht des Menschen das Sammeln ist, ist aus der Sicht der Hühner wohl eher ein Raub, weswegen das Projekt den wissenschaftlichen Namen „Ovoraptor“ bekam statt dem auch möglichen „Ovokollektor“. Das Projekt soll in zwei Jahren fertig sein und wird während dieser Zeit vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen mit über 200.000 Euro gefördert. Bocholt/Remscheid. In Hühnerställen mit freilaufenden Hennen werden die…

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Überschüssiger Zucker dient Weißer Fliege zur Entgiftung von Pflanzenabwehrstoffen

Die Pflanzensaft saugende Weiße Fliege Bemisia tabaci kann den Verteidigungsmechanismus von Kreuzblütengewächsen bei Befall aktivieren. Die Weiße Fliege ist allerdings in der Lage, einen Großteil der Abwehrstoffe mithilfe von überschüssigem Zucker, den sie ohnehin verstoffwechseln muss, unschädlich zu machen. Das Insekt nutzt für die Entgiftung der Pflanzenabwehrstoffe einen völlig neuen, bislang noch nicht beschriebenen Entgiftungsmechanismus, der den Erfolg des Schädlings erklären könnte. Weltweit gefürchteter Ernteschädling an Hunderten von Pflanzenarten Weiße Fliegen sind Mottenschildläuse, eine Familie der Pflanzenläuse, die sich vom…

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ALTMARKTgarten Oberhausen: Ein Jahr nachhaltige Lebensmittel aus der Stadt

Vor einem Jahr wurde der ALTMARKTgarten auf dem Dach des Oberhausener Jobcenters eröffnet. Nach dem am Fraunhofer UMSICHT entwickelten inFARMING®-Konzept werden dort Salate, Kräuter und Co. für den lokalen Markt produziert. Das Besondere dabei sind die eingesetzten Ressourcen: Sie kommen direkt aus dem Gebäude. Salate aus der Innenstadt und Kräuter vom Dach sind längst keine Utopie mehr, werden doch immer mehr kleine Urban-Farming-Projekte auch in heimischen Gärten oder auf Balkonen realisiert. Der Trend hin zu nachhaltigerem Leben begünstigt diese Entwicklung….

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Soja- oder Ackerbohne als Futtermittel?

Die derzeitige Praxis der Geflügelproduktion ist mit ethischen und ökologischen Bedenken verbunden. Die ethischen Bedenken umfassen unter anderem das Töten von männlichen Eintagsküken von Legehühnern. Ökologische Bedenken beziehen sich auf den Import großer Mengen an Sojabohnen als Futtermittel. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat daher Alternativen untersucht: zum einen die Nutzung von heimischen Proteinquellen wie die Ackerbohne (auch bekannt als Feld- oder Saubohne), zum anderen die Nutzung von Zweinutzungshühnerrassen, die sowohl zum Eierlegen als auch zur Mast gehalten werden können….

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Satellitenbilder zeigen Veränderungen des Waldzustandes

Auf mehr als 36 Millionen Flächen ist in den vergangenen 30 Jahren das Kronendach, die aus Baumkronen bestehende geschlossene Vegetationsdecke, in Europas Wäldern verloren gegangen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) und der Universität für Bodenkultur Wien, das mit Hilfe von über 30.000 Satellitenbildern die erste hochaufgelöste Karte von Kronendachöffnungen in Europas Wäldern erstellt hat. Erstmals ist es einem Forschungsteam gelungen, eine hochaufgelöste Karte aller Öffnungen im Kronendach europäischer Wälder zu erstellen. Rupert Seidl, Professor…

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Guter Weingeschmack: Umwelt beeinflusst Aroma-bildende Bakterien im Wein

Ausbaufähiges Potenzial bei der Weinherstellung? Bakterienbesiedelung von Trauben, die sich auf das Weinaroma auswirkt, wird durch Umweltfaktoren beeinflusst Weltweit wird Wein für seine aromatische Komplexität und Variationsbreite geschätzt. Nur wenigen Menschen dürfte jedoch bekannt sein, dass Qualität, Geschmack und Aroma des fertigen Weins auch auf die Beteiligung von Bakterien am Gärungsprozess zurückzuführen sind. Ein Team unter der Leitung von Prof. Dr. W. Florian Fricke vom Fachgebiet Mikrobiom und Angewandte Bioinformatik an der Universität Hohenheim in Stuttgart hat sich nun mit…

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Bioenergie mit und für Bienen produzieren

Neu gezüchtete Hirse-Dualtypen eignen sich für insektenfreundlichen Mischanbau mit Blühpflanzen und profitieren von besserer Bestäubung. Biogas-Energiepflanzen könnten einen großen Beitrag zur Vielfalt auf dem Acker leisten. Es kommt nur auf die richtige Auswahl bzw. das richtige Anbausystem an. Die Justus-Liebig-Universität Gießen und drei Partner setzen dazu auf einen neu gezüchteten Hirsetyp, der neben einem hohen Methanertrag auch ideale Eigenschaften für den Mischanbau mit Blühpflanzen mitbringt. Die Forscher suchen in ihrem vor kurzem gestarteten Projekt nach den besten Partnern für die…

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Landnutzungswandel führt zu stärkeren Überschwemmungen in Indonesien

Internationales Team unter Göttinger Leitung untersucht Auswirkungen auf lokale Wasserkreisläufe  Während hohe Treibhausgasemissionen und Biodiversitätsverlust häufig mit dem rapiden Landnutzungswandel in Indonesien in Verbindung gebracht werden, blieben Auswirkungen auf lokale Wasserkreisläufe bisher weitgehend unbeachtet. Dazu veröffentlichten Forscherinnen und Forscher der Universität Göttingen sowie der IPB University in Bogor und des BMKG in Jakarta nun eine neue Studie. Sie zeigen, dass die Ausweitung von Monokulturen wie Ölpalm- und Kautschukplantagen zu häufigeren und stärkeren Überschwemmungen führt. Diese Entwicklungen erklären das fachübergreifende Autorenteam…

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Raps unter Druck – besonders in Europa

Raps wirtschaftlich zu produzieren wird in Europa zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund hat das Netzwerk agri benchmark Cash Crop jetzt einen Bericht über die Herausforderungen und Perspektiven der Rapsproduktion in Deutschland, Frankreich, Polen, Großbritannien, Australien und Kanada veröffentlicht – mit einem umfassenden Überblick über alle Fragen des Rapsanbaus sowie über die Alternativen zu den derzeitigen Methoden des Pflanzenschutzes. Raps wirtschaftlich zu produzieren wird in Europa zunehmend schwieriger. Vor diesem Hintergrund hat das Netzwerk agri benchmark Cash Crop jetzt zusammen mit…

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Schnellere Regeneration dank aktiver Renaturierung

Um auf Rodungsflächen ehemaliger Tropenwälder möglichst schnell viel Biomasse aufzubauen, ist es zielführender, die Wälder aktiv wiederherzustellen als sie sich natürlich regenerieren zu lassen. Das zeigt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung von ETH-​Wissenschaftlern anhand einer Langzeitstudie auf Borneo. Die tropischen Regenwälder Südostasiens werden in alarmierender Geschwindigkeit gerodet oder durch selektiven Holzschlag schwer geschädigt. Bislang waren Wissenschaftler und Forstfachleute überzeugt: Solch schwer geschädigte Tropenwälder erholen sich nur sehr langsam von Eingriffen. Nun zeigt aber ein internationales Forschungsteam in der Fachzeitschrift Science…

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Klimawandel: Mischwälder sind anpassungsfähiger als Monokulturen

Tannen und Fichten dominieren mit einem Anteil von 80 Prozent den Baumbestand des Schwarzwalds. Solche überwiegenden Reinbestände sind jedoch besonders anfällig für klimawandelbedingte Extremereignisse wie Sturmschäden, Hitzewellen und Borkenkäferbefall. In Baden-Württemberg ist im Durchschnitt bereits jeder dritte Baum krank. Ein Umbau von Rein- in Mischbestände könnte die Widerstandsfähigkeit der Wälder erhöhen. Zu den möglichen Vorteilen zählen auch eine höhere Biodiversität, langfristige Wirtschaftlichkeit und Stabilität. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), für die Experten aus…

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BTU-Forscher*innen lernen aus Waldbränden

Die Förderung erfolgt durch die Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) im Rahmen des…

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Urgetreide: wahrscheinlich weltgrößter Feldversuch offenbart Potential

Vielfältig, schmackhaft und gesund: Urgetreidearten wie Einkorn, Emmer und Dinkel erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit beim Verbraucher.

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Neuartiges Sortiergerät analysiert Saatgut und macht es nachvollziehbar

In der Pflanzenzüchtung ist es wichtig, bestimmte Merkmale im Erntegut von Samen zu identifizieren und nachvollziehen zu können. Dies ist insbesondere wichtig,…

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