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Hofer Filmtage 2001: HFF-Studentenfilm gewinnt Szenografiepreis

01.11.2001


Jörg Prinz, Absolvent des Studienganges Szenografie der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", erhielt am vergangenen Sonntag den Preis des Verbandes der Szenenbildner der 35. Internationalen Hofer Filmtage. Jörg Prinz wurde für das Set Design in WEG! (2001, 83 min, Regie: Michael Baumann) ausgezeichnet. Der Spielfilm, der in Hof seine Premiere erlebte, entstand in Koproduktion der HFF mit Flying Moon und der Redaktion "Kleines Fernsehspiel" beim ZDF.

WEG! erzählt die Geschichte einer Reisebekanntschaft. Matthias (gespielt von Jonas Jäger) ist 16 und wenn er nicht gerade in der Badewanne liegt, langweilt er sich zu Tode. Null Bock eben. Als sein Vater dann auch noch mit klugen Sprüchen daher kommt, haut er ab. Einfach so. In einer muffigen Bahnhofskneipe irgendwo hinter der Grenze begegnet er Iva, der schönen Kellnerin (Labina Mitevska). Die hat gerade ihren Freund abserviert und beschließt spontan, Matthias nach Berlin zurück zu bringen. Im geklauten Auto und mit ohrenbetäubender Musik geht’s los ... und bald auch schief. Denn auf sich allein gestellt ist Matthias eher unbeholfen und geht der impulsiven und so ungestümen Iva bald mächtig auf die Nerven. Beide geraten im Verlauf ihrer Reise in ziemlich verrückte Situationen, und als Matthias schließlich erschöpft und niedergeschlagen wieder zu Hause ankommt, ist er nicht mehr derselbe.

"Die Hofer Jury hat Weg! für das beste Szenenbild auserkoren, weil sie die Auswahl der Motive in Verbindung mit den szenografischen Zutaten als sehr schlüssig empfand und durch Befragung der Beteiligten den guten Teamgeist gespürt hat", erzählt Jörg Prinz. "Meine Assistentin Dorothee von Bodelschwingh und der Requisiteur Björn Lüthje waren sehr engagiert und haben einen großartigen Beitrag zum Szenenbild geleistet. Regisseur Michael Baumann und Kameramann Volker Gerling kannte ich bereits von einem gemeinsamen HFF-Übungsfilm. Uns war bald klar, dass wir auch die erste große Produktion miteinander machen wollen. Ich habe unsere Teamarbeit ich als sehr produktiv und harmonisch empfunden, trotz gelegentlicher Konflikte und ungeachtet des für studentische low-budget-Produktionen so üblichen Chaos’. Meine Möglichkeiten der Einflussnahme auf den fertigen Film waren nicht unerheblich. Diese Chance bieten ’kommerzielle’ Produktionen für den Szenografen leider nicht immer."

Jörg Prinz wurde 1965 in Düren geboren. Nach dem Abitur 1986 absolvierte er zunächst eine Schreinerlehre. An der FH Aachen studierte er später Objektdesign mit Schwerpunkt Kunst und Fotografie und schloss 1995 mit dem Diplom ab. Im selben Jahr bewarb er sich erfolgreich an der HFF "Konrad Wolf" für Szenografie und schloss fünf Jahre später ebenfalls mit dem Diplom ab. Jörg Prinz lebt in Berlin und arbeitet als freier Szenenbildner.

Angela Brendel-Herrmann | idw

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