Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Stephen Hawking ist vielleicht ihr berühmtester Patient, doch insgesamt leiden weltweit ca. 150.000 Menschen an der ALS-Krankheit. Die Amyotrophe…
G-Proteine sind zum Beispiel am Sehen, Riechen, Schmecken und an der Blutdruckregulation beteiligt. Sie sind Angriffspunkt für viele Medikamente.
Herzchirurgen am Deutschen Herzkompetenz Zentrum des Universitätsklinikums Tübingen forschen derzeit daran, wie auch älteren, nicht operablen Patienten mit…
Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine…
In einem lauten Flugzeug sitzen oder über eine stille Waldlichtung gehen: Abhängig von den Reizen in ihrer Umwelt nehmen Menschen ihre Umgebung unterschiedlich…
„Die Gefahr einer Zika-Übertragung ist als sehr gering einzuschätzen, da die Tigermücke in Deutschland bislang nur sporadisch gefunden wurde“, beruhigt Prof….
Wer eine Handlung ausführt, erwartet bestimmte Wirkungen, die sich durch Sinnesempfindungen wahrnehmen lassen: Beim Anklopfen sehen wir die Bewegung der Hand,…
Head-Mounted Displays (HMDs), auch bekannt als Datenbrillen, werden bereits in unterschiedlichen Arbeitszusammenhängen genutzt. Als Assistenztechnologien…
Die Forscher unter der Leitung von Professor Bert van den Berg von der Newcastle University und mit der Beteiligung von Professor Ulrich Kleinekathöfer und…
Den Einfluss des Klimawandels auf die Pflanzenwelt in der Antarktis verstehen: Der Rektor der Universität Freiburg, Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, und der…
„Eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren kommen weltweit ausschließlich dort vor“, sagt Prof. Dr. Maximilian Weigend, Direktor der Bonner Botanischen Gärten, welcher selbst seit 20 Jahren regelmäßig Expeditionen in diese Region unternimmt. Für die Artenvielfalt des Gebietes befürchtet er aufgrund der Brände das Schlimmste. Eigentlich herrscht in den Wäldern ganzjährig feuchtes Klima. Selbst in der Trockenzeit bildet sich täglich Nebel, so die Forscher. Dies habe die Wälder über Jahrtausende vor Waldbränden geschützt. Jedoch wurde die Region 2016 von einer der…
Zellen der Mund-, Nasen- oder Darmschleimhaut produzieren in großen Mengen Sialinsäure. Viele Bakterien verfügen über ein spezielles Transportsystem, mit dem…
Aufgrund der Globalisierung des Handels und des Verkehrs haben sich in den letzten Jahrzehnten zehntausende Arten weltweit in Gebieten ausgebreitet, in denen…
Tabakrauch, Farben und Lacke: Das Entgiftungsenzym N-Acetyltransferase 2, kurz NAT2, inaktiviert krebserzeugende aromatische Amine. Diesen chemischen Stoffen…
Eines der Hauptziele moderner Genetik ist es zu verstehen, wie die Gene eines Individuums in ihren Phänotyp übersetzt werden – also wie ein Individuum…
Wolffia globosa, eine kleine wurzellose Wasserlinse, hat offenbar das Zeug, ganz groß rauszukommen. Wissenschaftler der Universität Jena haben jetzt in…