Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Virtuelle Pflanzenbestände – ein Werkzeug zur Erforschung des
Pflanzenwachstums
Der Begriff “virtueller Pflanzenbestand” umreißt ein
naturwissenschaftliches, stark interdisziplinär orientiertes
Arbeitsgebiet. Dabei werden die Zusammenhänge im Systemverbund
Pflanzenbestand-Boden-Atmosphäre mit den Mitteln der mathematischen
Modellierung im virtuellen Raum erforscht und computergrafisch
visualisiert. Das erfordert die Zusammenführung von Wissen aus so
unterschiedl
Eine bisher in der Atmosphäre unbekannte chemische Substanz, das
Trifluormethylschwefelpentafluorid (SF5CF3), hat eine internationale
Forschergruppe entdeckt. SF5CF3 findet sich erst seit ca. fünfzig Jahren
in nennenswerten Mengen in der Atmosphäre. Mit seiner extrem langen
Lebensdauer und einem sehr hohen Absorptionsvermögen für Wärmestrahlung
ist es ein weiteres, vom Menschen erzeugtes Treibhausgas. Der Anstieg
dieses Gases in der Atmosphäre ist gekoppelt mit der
Jena. (28.07.00) Sportmuffel leben gefährlich. Denn wer nicht regelmäßig trainiert, dessen Risiko für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße steigt auf das Doppelte. Diesem Phänomen, das bislang nur aus epidemiologischen Studien bekannt war, sind Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena auf der Spur. Das Team um den Sportmediziner Professor Holger Gabriel untersucht mit modernsten Methoden, warum sich in Blutgefäßen von Sportlern weniger Verkalkungen bilden als bei Untrainierten. “Im
Neue Rückschlüsse auf die ganz frühe Entwicklungsgeschichte der Erde
erlauben die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der münsterschen
Wissenschaftlerin Dr. Astrid Holzheid. Gemeinsam mit Geowissenschaftlern
aus Köln, Bayreuth, Australien und Kanada gelang ihr der Nachweis, dass
eine bislang nicht zu erklärende Überanreicherung sogenannter
metall-liebender Elemente, wie beispielsweise Edelmetalle, im Erdmantel
nur durch Meteroriten zu erklären ist, die nach der Bildung des Erdke
Ärzte des Universitätsklinikums Freiburg entdecken bislang unbekannte Ursache der “Wachstumskrankheit” Akromegalie Ärzten der endokrinologischen Abteilung der Medizinischen Universitätsklinik am Universitätsklinikum Freiburg ist es unter der Leitung von Professor Dr. Martin Reincke gelungen, eine Patientin erfolgreich zu behandeln, die an einem Überschuss an Wachstumshormonen litt. Die Mediziner entdeckten eine bislang noch nicht beschriebene Form der Wachstumshormon-Produktion,
Mehr Hinwendung zum Krebspatienten Deutsche Krebshilfe fördert
Psycho-Onkologischen Dienst
Wiesbaden – In onkologischen Schwerpunktkliniken werden Krebspatienten
auf hohem medizinischen Niveau therapiert. Doch mit der Behandlung des
Körpers allein ist es nicht getan: Krebskranke Menschen brauchen auch
seelische Unterstützung. Bislang ist die Psychoonkologie nur in den
wenigsten Akutkrankenhäusern verankert. Daher fördert die Deutsche
Krebshilfe an den Dr.-Horst-Sc
Moleküle für Tod und Erneuerung Europäischer Pankreatologenpreis
Für ihre Arbeit »Inhibition of Caspase-Reduction proliferation rates in
human pancreatic carcinoma cells« hat die Pankreasforschergruppe aus der
Abteilung Allgemein- und Viszeral-Chirurgie der Universität Ulm Dr. Sophia
Schlosser, PD Dr. Susanne Gansauge, PD Dr. Frank Gansauge und
Abteilungsleiter Prof. Dr. Hans G. Beger) anläßlich der Tagung der
Europäischen Pankreatologen in Kiel den diesjährigen Eur
Uni-Kardiologie startet in Mecklenburg-Vorpommern neues
Behandlungskonzept durch Implantation eines biventrikulären Kardioverters/Defibrillators (ICD)
Erstmals in Mecklenburg-Vorpommern wurde am 9. Juni 2000 in der
Kardiologie der Klinik für Innere Medizin B unter der Leitung des neuen
Klinikdirektors Prof. Dr. Stephan Felix ein neues innovatives
Therapiekonzept angewandt. Es handelt sich mit dem sogenannten
biventrikulären Kardioverter/Defibrillator (ICD) dabe
Am 1. Juni startete ein neues BMBF-Verbundprojekt mit dem Thema
“Dynamik natürlicher und anthropogener Sedimentation” – kurz DYNAS – mit
dem das Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) gemeinsam mit
Wissenschaftlern des Fachbereichs Biologie der Uni Rostock und weiteren
Kooperationspartnern die Mobilität und Mobilisierbarkeit von untermeerisch
abgelagerten Lockermaterialien untersuchen wird. Das Projekt wird von
Prof. Dr. Jan Harff (IOW und Universität Greifswald) koordi
Das Atopische Ekzem wird häufiger: Inzwischen sind 15 Prozent aller
Schulanfänger betroffen. Experten setzen auf ein gestuftes
Behandlungskonzept, präsentiert auf der 17. Fortbildungswoche für
praktische Dermatologie und Venerologie in München.
Beim Atopischen Ekzem, oft auch Neurodermitis genannt, sind sich die
Experten nur an einem Punkt sicher: Die Fallzahlen steigen. Bei den
Geburtsjahrgängen vor 1960 sind zwischen ein und drei Prozent der Menschen
betrof
Tiefe Mimikfalten können mit dem Bakteriengift Botulinum-Toxin-A
geglättet werden. Auch eine Überproduktion von Schweiß lässt sich per
“Giftspritze” drosseln. Dies belegen aktuelle Studienergebnisse,
präsentiert auf der 17. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und
Venerologie in München.
In geringen Dosierungen setzen Ärzte schon seit Jahren das natürlich
vorkommende Bakteriengift Botulinum-Toxin-A ein, um bestimmte
Muskelerkrankungen wie etwa einen
Professor Dr. Norbert Kluge von der Forschungsstelle für
Sexualwissenschaft und Sexualpädagogik der Universität in Landau hat seine
Untersuchung über das “Körperkonzept der Deutschen” unter dem Aspekt der
Wohnortgröße analysiert.Kluges Fazit lautet: “Die Unterschiede zwischen
Großstädten und kleineren Gemeinden sind geringer ausgefallen als
vielleicht von vielen erwartet”.
Um fit und gesund zu bleiben bewegen sich Großstädter häufiger und
treiben mehr Sport a
Eine schwere Akne, die über das 30. Lebensjahr
hinaus besteht, kann die Folge einer Hormonstörung sein. Eine niedrig
dosierte Kortisonbehandlung bringt diese Störung ins Lot und die Pusteln
zum Verschwinden. Dies berichten Experten auf der 17. Fortbildungswoche
für praktische Dermatologie und Venerologie in München.
Jeder dritte Teenager leidet in der Pubertät unter Akne, verursacht
durch eine übermäßige Talgproduktion. Diese wird durch männliche
Geschlechtshormo
Schwarzer Hautkrebs wird zunehmend früher erkannt. Darum hat die
Mehrzahl der Patienten inzwischen sehr gute Heilungschancen. Darüber
hinaus erspart eine gezielte Untersuchung des Wächterlymphknotens vielen
Patienten belastende Operationen. Dies berichten Experten auf der 17.
Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie in München.
Die Bemühungen der Dermatologen, die Früherkennung des schwarzen
Hautkrebses zu verbessern, tragen Früchte: Die
Zahlreiche Pflanzen sind auf eine Lebensgemeinschaft mit Pilzen an
ihrem Wurzelsystem angewiesen, um gut zu gedeihen. Prof. Ajit Varma aus
Neu-Delhi, zur Zeit Gastwissenschaftler an der Universität Tübingen, hat
in der Wüste Nordwest-Indiens eine Pilzart entdeckt, die das Wachstum
vieler Nutzpflanzen fördert, sich gut im Labor kultivieren lässt und daher
in manchen Gebieten statt Dünger eingesetzt werden könnte.
Ein Pilz mit dem Namen Piriformospora indica könn
Ärzte, die klinische Gentherapie-Studien durchführen, müssen sich an
die geltenden nationalen und internationalen Standards, Gesetze und
Verordnungen halten. Vor allem dürfen sie keine Verbindungen zu Firmen
unterhalten, die solche Studien finanzieren oder in Auftrag geben. Darauf
weist die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Gentherapie hin.
“Wie bei allen klinischen Studien, muss auch in der Gentherapie die
Wahrung der Patienteninteressen oberste Priorität haben