Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Im Film »Die phantastische Reise« soll ein miniaturisiertes U-Boot
einen Tumor im Kopf eines Wissenschaftlers entfernen. Weniger spektakulär,
aber weitaus hilfreicher für die Medizin arbeiten Endoskope, die eine
schonende Untersuchung von Gewebe im Körper ermöglichen. Für exakte
Diagnosen mussten jedoch meist Gewebeproben entnommen werden, da die
Bilder keine hundertprozentig zuverlässigen Aussagen zuließen. Innerhalb
des vom BMBF geförderten Verbundprojektes »Neue Laserverfahren
Einen Genkatalog der menschlichen Netzhaut wollen Wissenschaftler
von der Universität Würzburg erstellen. Damit unternehmen sie einen ersten
systematischen Versuch, die Grundlagen zu schaffen, um die molekularen
Vorgänge in der Netzhaut aufzuklären. Die besondere Aufmerksamkeit der
Forscher gilt dabei einer Augenerkrankung namens “altersabhängige
Makuladegeneration”, kurz AMD genannt.
Die AMD gehört
zu den häufigsten Ursachen für Erblindungen in den w
Zytostatika sind Medikamente, die das Wachstum von Krebszellen
verhindern sollen sie hemmen die Zellteilung. Allerdings schlägt nicht
jede Chemotherapie bei jedem Patienten gleich gut an. Bei manchen
Patienten wirkt das Präparat sehr gut, bei anderen können die
Tumorzellen
resistent sein. Methoden, um bereits vor der Therapie abzuklären, ob ein
Medikament oder eine Medikamenten – Kombination wirkt oder nicht, sind in-vitro
Zytostatika-Tests. Die bisherigen Verfahren sind jedoch
Operationen an der Wirbelsäule sind besonders heikel:
Ein falscher Schnitt mit dem Skalpell – schon droht dem Patienten
Querschnittslähmung. Nach Bandscheibenvorfällen, Tumorbefall oder
Verletzungen von Wirbelkörpern kann jedoch oft nur eine Operation den
Patienten von seinen Schmerzen befreien. Um dabei das Risiko zu
verringern, haben nun Forscher von vier Fraunhofer-Instituten innerhalb
des Projekts »RoMed« einen Operationsroboter entwickelt. Der Roboter
arbeitet ruhig
Chirurgen brauchen bei Operationen das richtige Fingerspitzengefühl, um
unterschiedliche Gewebestrukturen zu erkennen und das Skalpell exakt zu
führen. Bei Schlüsselloch-Operationen können Ärzte ihren Tastsinn jedoch
nicht hinreichend nutzen. Forscher vom Fraunhofer-Institut für
Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert arbeiten an einem neuartigen
Tastsensor, der ähnlich weich und flexibel wie die menschliche Haut
ist. Wird dieser Drucksensor zum Beispiel in ein endoskopisches
Künstliches Fieber läßt Tumorzellen absterben. Der Körper entsorgt
sie dann selbst
BONN/SAARBRÜCKEN. Die Nanowerkstoffe des Leibniz-Instituts für Neue
Materialien (INM) in Saarbrücken eröffnen jetzt auch für die Heilung von
Krebs eine neue frappierende Perspektive. Sie sind der Grundstoff für eine
neuartige Krebstherapie, die am Berliner Universitätsklinikum Charité
entwickelt wurde und mit der bald verschiedene Tumorarten wirkungsvoller
in Kombination mit Op
Wer sind wir? Worauf blicken wir zurück? Was leisten wir? Was wollen
wir leisten? Das Robert Koch-Institut als zentrale Einrichtung des
Bundesgesundheitsministeriums im Bereich der öffentlichen Gesundheit hat
einen wohlklingenden Namen – und sein Namenspatron ist auch heute den
meisten Menschen ein Begriff. Dennoch sind viele erfolgreiche Aktivitäten
des Instituts in Forschung und Politikberatung sowie Leistungen für die
medizinische Praxis und den öffentlichen Gesundheitsdienst
In Deutschland erkranken jährlich rund 40.000 Frauen neu an Brustkrebs.
Um diese häufigste Krebserkrankung möglichst früh zu erkennen, werden
jährlich 5,7 Millionen Mammografien durchgeführt ein Verfahren, das
verdächtige Gewebsveränderungen mit Röntgenstrahlung sichtbar macht. Ein
wachsender Tumor erhöht auch die Temperatur der Haut und lässt sich so
alternativ nachweisen. Eine moderne und aussagekräftige Thermografie
scheiterte bisher jedoch an der zu geringen Auflösung der au
Entdeckung einer Symbiose von marinen Bakterien und Archaea –
Schlüssel zum Rätsel um den Abbau von Methan ohne Sauerstoff
Seit mehr als 30 Jahren versuchen
Wissenschaftler weltweit einen Mikroorganismus zu finden, der Methan ohne
Sauerstoff veratmen kann. Methan (chemische Summenformel: CH4) ist ein
wichtiges Treibhausgas und entsteht in großen Mengen an Land (vor allem in
Reisfeldern und Kuhmägen) sowie im Meer (tief unter dem Meeresboden). An
Land wird
PatientInnen mit Essstörungen sind in Berlin
unterversorgt Verspätete Therapie kann lebensbedrohlich
sein UKBF-Mediendienst Nr. 91 vom 9. Oktober 2000
Patientinnen und Patienten mit Essstörungen wie Magersucht (Anorexie)
oder Esssucht haben häufig schwere Begleiterkrankungen. Bei Menschen, die
an Magersucht leiden, ist die Sterblichkeit mit 15 bis 20 Prozent die
höchste unter allen psychiatrischen beziehungsweise psychosomatischen
Störungen. Entscheidend
Mit dem »TRIBO-TESTER« werden Verschleißeigenschaften von
Hartstoffschichten beurteilt. Wissenschaftler des Fraunhofer IPA haben ihn
weiterentwickelt und können nun an organischen Beschichtungen
Lackhaftungseigenschaften detailliert untersuchen und Aussagen über die
Härte der einzelnen Lackschichten treffen.
Die Anforderungen an lackierte Werkstückoberflächen sind in den letzten
Jahren erheblich gestiegen. Sowohl an optische als auch an funktionelle
Eigens
Eine neue Methode für die Gentechnologie haben
Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Damit
ist es erstmals möglich, mehrere Abschnitte aus der Erbsubstanz
gleichzeitig und dreidimensional gezielt zu markieren und abzubilden,
somit also auch ihre räumliche Lage innerhalb der DNA darzustellen.
Zunächst wird die Multiphoton-Multicolor-Fluorescence In Situ
Hybridization (MM-FISH) vor allem in der Forschung Anwendung finden, um
die genaue räumliche P
Grundsätzlich soll ein Patient selbst entscheiden, welche
medizinische Behandlung die Ärzte bei ihm vornehmen. Wer aber soll ihm
diese Entscheidung abnehmen, wenn er sie selbst nicht treffen kann? In
seiner Dissertation “Autonomie und Fremdbestimmung bei medizinischen
Entscheidungen für Nichteinwilligungsfähige” (betreut von Prof. Dr.
Hans-Martin Sass, Institut für Philosophie der RUB) beleuchtet Dr. Arnd T.
May alle wichtigen Aspekte dieser schwierigen Frage.
Eine neue Methode für die Gentechnologie haben Wissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena entwickelt. Damit ist es erstmals möglich, mehrere Abschnitte aus der Erbsubstanz gleichzeitig und dreidimensional gezielt zu markieren und abzubilden, somit also auch ihre räumliche Lage innerhalb der DNA darzustellen. Zunächst wird die Multiphoton-Multicolor-Fluorescence In Situ Hybridization (MM-FISH) vor allem in der Forschung Anwendung finden, um die genaue räumliche Position von Genen inn
Eintauchen in die Aorta 1. @roentgen-Preis für Ulmer Radiologen
Der technologische Fortschritt im Bereich der bildgebenden Verfahren in
der Radiologie hat sich während der letzten Jahre erneut deutlich
beschleunigt. Insbesondere die Schnittbildverfahren produzieren eine Flut
von Bildern, deren Informationsgehalt teilweise nur noch mit
Computerunterstützung ausgewertet werden kann. Dies verlangt die
Entwicklung neuer Methoden und die Integration fortgeschritt
Göttinger Zahnmediziner benutzen neues
Verfahren zur Sofortbelastung dentaler Implantate
(ukg) Mit so genannten “Satellitenimplantaten”, die erstmals unterhalb
des Zahnfleisches eingesetzt werden, können Patienten nach Zahnverlusten
schneller wieder normal kauen und die Kauflächen wie gewohnt sofort
belasten. Zahnmediziner der Abteilung Zahnärztliche Chirurgie der
Universität Göttingen – Bereich Humanmedizin haben unter Leitung von
Professor Wilfried Engelke e