Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Deutsche Krebshilfe informiert Betroffene Bonn (ct) – Jährlich erkranken in Deutschland rund 4.100 Menschen neu an Speiseröhrenkrebs. Diese Krebsart gehört damit zu den selteneren Tumorerkrankungen. Da sie häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt wird, sind die Heilungschancen immer noch schlecht. Die Deutsche Krebshilfe hat jetzt im Rahmen ihrer Reihe “Die blauen Ratgeber” eine Broschüre zum Thema “Speiseröhrenkrebs” herausgegeben. Darin geht es um Risikofaktoren sowie
Die weiblichen Sexualhormone wirken sich möglicherweise günstig auf
die Entstehung und den Verlauf der Alzheimer-Krankheit aus. Doch auf
diesem Gebiet gibt es noch viele ungelöste Fragen, von denen Würzburger
Wissenschaftler zumindest einige beantworten wollen.
Zahlreiche experimentelle Untersuchungen sprechen dafür, dass die
weiblichen Sexualhormone (Östrogene) die Nervenzellen im
Zentralnervensystem erhalten und schützen können, wie Dr. Christian
Luckhaus v
Um zu erforschen, wie das menschliche Gehirn Information über
Bewegung im Raum und über räumliche Zusammenhänge verarbeitet, haben
Wissenschaftler der RUB und des Jülicher Kernforschungszentrums das
menschliche Gehirn mit dem von Rhesusaffen verglichen – und fanden dabei
deutliche Parallelen in der Informationsverarbeitung. Die Ergebnisse
können helfen, Schlaganfalltherapien zu verbessern.
Gehirnforschung: Menschen und Makaken … … verarbeiten
Bewegu
Verbraucher fürchten um ihre Gesundheit, Landwirte um ihre Existenz –
die Rinderseuche BSE hat zu einer tiefen Verunsicherung der Bürger
geführt. Die Bayerische Staatsregierung hat nun zehn Millionen Mark für
ein koordiniertes BSE-Forschungsprogramm, das alle vorhandenen Kapazitäten
und Einrichtungen beteiligen soll, zur Verfügung gestellt. Die Universität
München betreibt auf diesem Gebiet seit langem Spitzenforschung. Nicht von
ungefähr also stammen zwei von drei Vorstandsmitgl
Die intravenöse Koronarangiographie NIKOS ist eine neue und für den
Patienten besonders schonende Methode zum Röntgen der Herzkranzgefäße.
Entwickelt wurde sie beim Forschungszentrum DESY in Zusammenarbeit mit
Medizinern vom Universitäts-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf und der
Herz-Kreislauf-Klinik Bevensen sowie Physikern von der Universität Siegen.
“Von DESY-Seite aus ist das Angiographie-Projekt jetzt sehr erfolgreich
abgeschlossen. Nun können Mediziner federführend die Einführu
In der “Klinik für Abdominal- und Transplantationschirurgie” der Charité ist am Montag, dem 8. Januar dieses Jahres, einem 38 Jahre alten, in Berlin lebenden Mann der Dünndarm eines durch Unfall in Eberswalde gestorbenen jungen Spenders erfolgreich transplantiert worden. Der Empfänger, vierfacher Vater und von Beruf Koch, stammt aus Bosnien, arbeitet aber seit Jahren in der Hauptstadt. Bei einem Besuch in seiner Heimat im Juli 1999 ist er wegen heftiger Bauchschmerzen in ein dortiges Krankenhaus
Leibnizforschern gelingt die Übertragung von Spinnenerbgut in
Pflanzen. Der Acker als neuer Rohstofflieferant für High-Tech-Gewebe.
BONN/GATERSLEBEN. Forschern des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik
und Kulturpflanzenforschung in Gatersleben ist es jetzt gelungen, Gene für
Eiweiße (Proteine), aus denen die Tragfäden von Spinnennetzen bestehen, in
Tabak- und Kartoffelpflanzen zu übertragen. Die genetisch veränderten
Pflanzen könnten so in Zukunft den Rohstoff
Am Mannheimer Universitätsklinikum hat jetzt das “Zentrum fürGerontopharmakologie” seine Arbeit aufgenommen. Die Gerontopharmakologie befasst sich mit der Wirkung von Medikamenten speziell bei älteren Menschen. Aufgrund des zunehmenden Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung gewinnt dieser Aspekt der Pharmakologie zunehmend an Bedeutung: Sind heute rund 16 Prozent der Bevölkerung in Deutschland 65 Jahre oder älter, so werden es im Jahre 2030 schon 25 und im Jahre 2050 fast 30 Prozent sein.
Wissenschaftler des Heidelberger Sonderforschungsbereichs “Kontrolle
Tropischer Infektionskrankheiten” um Prof. Heiner Schirmer und Prof. Katja
Becker-Brandenburg beschreiben ihre Forschungsergebnisse in der nächsten
Ausgabe von “Science”
Wie Wissenschaftler des Heidelberger Sonderforschungsbereichs
“Kontrolle Tropischer Infektionskrankheiten” nachgewiesen haben,
unterscheidet sich der Stoffwechsel der Malariamücke Anopheles gambiae und
der Fruchtfliege Droso
Auf Stammzellen werden derzeit große Hoffnungen gesetzt: Diese
Multitalente können unter gewissen Bedingungen Zellen unterschiedlicher
Gewebe bilden. Deshalb könnten sie in der Zukunft möglicherweise verwendet
werden, um kranke Menschen wieder mit gesunden Geweben oder Organen zu
versorgen. Die speziellen Eigenschaften von Stammzellen werden auch an der
Universität Würzburg erforscht.
Die Evolution
vielzelliger Organismen brachte verschiedene Strategi
Bier in Maßen genossen, ist gesund. Dies belegen Untersuchungen von
Wissenschaftlern am Wissenschaftszentrum Weihenstephan für Ernährung,
Landnutzung und Umwelt. Das 34. Technologische Seminar, das derzeit unter
der Leitung von Prof. Dr. Werner Back (Ordinarius für Technologie der
Brauerei I der TUM) in Weihenstephan stattfindet, beleuchtet die
ernährungsphysiologische Bedeutung und den Gesundheitswert moderaten
Biergenusses.
Mittels moderner Analysemethod
Neues Krebs-Gen entdeckt: Gleiche Funktion in Fliege und Mensch? Mainz (so) – Krebs ist eine Krankheit der Erbsubstanz. Doch es sind noch lange nicht alle Gene bekannt, die im Zusammenhang mit dieser Erkrankung stehen. Auf der Suche nach neuen Krebs-Genen bedienen sich Mainzer Wissenschaftler eines drei Millimeter großen Organismus mit kompaktem Erbgut: der Fruchtfliege Drosophila melanogaster. Kürzlich entdeckte die Mainzer Arbeitsgruppe in der Fliege ein neues Krebs-Gen, das so
Beim Knochenwachstum und bei der Heilung von Knochenbrüchen spielt
ein Protein, das von Würzburger Wissenschaftlern charakterisiert wurde,
eine bedeutende Rolle. Für diese Entdeckung erhielten die Forscher den
“Mario Boni Award”. Dieser Preis ist mit 2.000 Euro dotiert.
Das Protein, das die Privatdozenten Dr. Norbert Schütze vom Lehrstuhl
für Orthopädie und Dr. Franz Jakob von der Medizinischen Poliklinik der
Universität Würzburg erstmals beschrieben haben, hei
Jahr für Jahr sterben in Deutschland 35.000 Menschen an Lungenkrebs.
Das auch als Bronchialkarzinom bezeichnete Tumorleiden ist damit mit
Abstand die häufigste krebsbedingte Todesursache überhaupt. Einen
Überblick über den derzeitigen Stand sowie insbesondere auch über neue
Perspektiven der Therapie gibt eine fachübergreifende Medizinertagung, zu
der am 2. und 3. März 2001 rund 500 Teilnehmer aus dem gesamten
Bundesgebiet am Universitätsklinikum Münster erwartet werden.
Xylosyltransferase (XT) heißt ein bisher unbekanntes Protein, das
Wissenschaftler am Institut für Laboratoriums- und Transfusionsmedizin des
zur RUB gehörigen Herz- und Diabeteszentrums NRW in Bad Oeynhausen
entdeckt haben. Das Enzym XT ist wesentlich am Aufbau von Strukturen im
Bindegewebe beteiligt, das die Eigenschaft besitzt Wasser zu binden. Die
im Blut enthaltene Menge des Proteins kann z.B. Aufschluss über das
Fortschreiten bestimmter Krankheiten, wie etwa der Skleroder
Kritische Stellungnahme mit Empfehlungen des Wissenschaftsrates zu
Bundeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben im Gesundheits- und
Verbraucherschutzbereich
Nachdem der Wissenschaftsrat Stellungnahmen zum Bundesinstitut für
gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV), zum
Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sowie zum Robert-Koch-Institut (RKI) abgegeben
hat, verabschiedete er am 19. Januar 2001 Empfehlungen zur
Ressortforschung im Gesundheits- und ne