Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wie gesund sind unsere Kinder? So schlicht diese Frage auch klingt, sie lässt sich derzeit nicht zuverlässig beantworten. Bislang gibt es keine umfassende und über die Altersspanne von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr reichende Erhebung über den Gesundheitszustand oder das Gesundheitsverhalten von Kindern und Jugendlichen, sondern nur punktuelle Informationen, zum Beispiel aus dem Kinderkrebsregister oder aus Studien, die auf bestimmte Themen, Altersgruppen oder Regionen begrenzt waren.
Spezielles Supervisionsangebot für Krankenschwestern und
Krankenpfleger im Universitätsklinikum Freiburg
Anderen Menschen durch die Arbeit in Krankenhäusern, beim
Katastrophenschutz oder bei anderen Rettungs- und Hilfsdiensten
beizustehen, das gehört für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger zum
Arbeitsalltag. Auch am Freiburger Universitätsklinikum, einem Krankenhaus
der Maximalversorgung, arbeiten mehrere tausend Frauen und Männer, um
Kranke und Hilfsbedürftig
Den Zuschlag für ein neues Projekt zur Erforschung von
Krankheitserregern erhielten Jenaer Wissenschaftler vom Institut für
Molekularbiologie der Friedrich-Schiller-Universität. Zusammen mit
Arbeitsgruppen von der Universität Rostock und der Gesellschaft für
Biotechnologische Forschung in Braunschweig wollen die Mikrobiologen der
Frage nachgehen, welche Gene für die krankheitsverursachenden
Eigenschaften von Bakterien verantwortlich sind. Das Bundesministerium für
Bildung un
Empfehlungen zur standardisierten Diagnostik von Patienten mit
Schmerzen im Bereich der Kaumuskulatur und Kiefergelenke
Die meisten Patienten, die wegen chronischer Schmerzen eine Zahnärztin
oder einen Zahnarzt aufsuchen, klagen über Beschwerden im Bereich der
Kaumuskulatur und/oder der Kiefergelenke. Die Diagnostik und Behandlung
dieser Schmerzbilder fällt traditionsgemäß in das Gebiet der Zahnmedizin.
Aufgrund der relativ hohen Behandlungsbedürftigkeit – nach
Wie sich Klimaänderungen auf die Ausbreitung humanmedizinisch relevanter Krankheitserreger über tierische Überträger auswirken, will die hierfür gegründete Arbeitsgruppe für Medizinische Arachno-Entomologie und Medizinische Zoologie (MAEZo) klären. Das Projekt wird im ersten Jahr vom Umweltbundesamt mit 140.000 DM unterstützt. Bereits jetzt legen Forschungsergebnisse den Verdacht nahe, dass sich aufgrund der Temperaturveränderung der letzten Jahre scheinbar ausgestorbene oder gänzlich neue Krankh
Information zum Gütesiegel für Chemiestudiengänge Die Akkreditierungsagentur für die Studiengänge Chemie, Biochemie undChemieingenieurwesen an Universitäten und Fachhochschulen (A-CBC), die im Dezember 2000 ihre Arbeit aufgenommen hat, informiert jetzt auch imInternet unter www.a-cbc.de über diewichtigsten Kriterien der Akkreditierung von neuen Bachelor- undMasterstudiengängen in der Chemie. Die Internet-Seiten geben einenallgemeinen Überblick
Die Magnetresonanzmammographie (MRM) ist die genaueste Methode, wenn es um die Diagnose eines bösartiges Brusttumors geht. Dies fand die Jenaer Gynäkologin Dr. Sabine Malur in einer jetzt veröffentlichten Studie heraus. “Im Vergleich zur Röntgenmammographie oder zur Ultraschalluntersuchung (Sonographie) lieferte die Magnetresonanzmammographie bei einem Verdacht auf Brustkrebs die besten Resultate”, fasst die Medizinerin von der Frauenklinik der Friedrich-Schiller-Universität ihre Ergebnisse zusam
FIZ CHEMIE BERLIN startet eine neue Internet Suchhilfe.
Die Fachinformationszentrum Chemie GmbH (FIZ CHEMIE
BERLIN), hat ihre bisherige sehr erfolgreiche Familie der "ChemGuide" und
"PublishersGuide" Internet Suchmaschinen um einen neuen leistungsfähigen
Dienst erweitert. Entwickelt als eine Navigationshilfe und Suchmaschine
für Wissenschaftler im sogenannten “Life Sciences"-Bereich, fungiert
dieser neue "MedPharmGuide" als
Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Rhythmusstörungen des Herzens,
die mit unregelmäßigem Puls und Einschränkung der körperlichen
Leistungsfähigkeit einhergeht. Aber auch Embolien und sogar Schlaganfälle
können hierdurch hervorgerufen werden. Ca. 3 Millionen Deutsche haben
Vorhofflimmern, jährlich kommen 80.000 hinzu. Jeder zweite Patient mit
Herzmuskelschwäche leidet an einem solchen Durcheinander des Herzschlages.
Trotz aller Fortschritte waren die Behandlungserfolge eher bes
Das Herz in vier Dimensionen
Nur 30 bis 40 Sekunden Untersuchungszeit sind mit modernen
Computertomographie-Geräten nötig, um eine qualitativ hochwertige,
dreidimensionale Abbildung von Herz und Herzkranzgefäßen aufzubauen. Da
das Herz in allen Bewegungsphasen dargestellt wird, kommt zu den drei
Raumrichtungen sogar noch eine vierte Dimension hinzu: die Zeit. Das
Institut für Medizinische Physik an der Universität Erlangen-Nürnberg hat
mit der 4D-Bildgebung e
Die Maul- und Klauenseuche, die in Großbritannien ausgebrochen
ist, ist für Menschen ungefährlich. Selbst wenn sie in Deutschland
auftreten sollte, bestünden für Menschen daher keine
gesundheitlichen Gefahren. Die Maul- und Klauenseuche ist eine
akute fieberhafte, hochansteckende Viruserkrankung der Wiederkäuer
und Schweine. Sie verursacht große wirtschaftliche Verluste, zum
Beispiel durch Produktionsausfall und &
Rostocker Forschungsgruppe untersucht die genetischen Ursachen der
Parkinson-Krankheit
Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms erleichtert die Arbeit
seiner Forschungsgruppe entscheidend, so Professor Olaf Rieß,
Humangenetiker an der Universität Rostock. Waren früher Zeiträume bis zu
einem Jahr notwendig, um die genaue Struktur eines Genes zu ermitteln,
genügt heute ein Blick ins Internet. Jedoch: Mit der Bestimmung der
Struktur der Gene beginnt erst die eige
An der Universität Würzburg entsteht eines von drei deutschen
Kompetenzzentren zur Erforschung des Erbguts (Genom) von Bakterien. Dafür
stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) der
Universität in den kommenden drei Jahren 20 Millionen Mark zur Verfügung.
Die Würzburger Wissenschaftler wollen klären, welche Gene einige
Bakterien zu gefährlichen Krankheitserregern machen. Das Geld vom BMBF
soll es ermöglichen, hierfür modernste Methoden ein
Neues Verbundprojekt der Deutschen Krebshilfe Bonn (so) – Viele Leukämie-Patienten können durch die Transplantation von Stammzellen geheilt werden: Blutbildende Zellen eines gesunden Spenders ersetzen die kranken Zellen des Patienten und übernehmen deren Aufgaben. Das Transplantat hat aber noch eine weitere wichtige Funktion: Es greift die Krebszellen an und versucht sie zu vernichten. Wie es zu diesem Phänomen – dem so genannten graft-versus-leukemia-Effekt (Transplantat-gegen-Leukämie-
Eine internationale Jury hat einen Antrag der Universität Bielefeld an
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Einrichtung
eines Kompetenznetzwerks mit dem Thema “Genomforschung an Bakterien für
den Umweltschutz, die Landwirtschaft und die Biotechnologie” zur Förderung
ausgewählt. Das Kompetenznetzwerk, das sich aus Partnern 18 verschiedener
Standorte zusammensetzt, wird von einem an der Universität Bielefeld
angesiedelten Kompetenzzentrum gesteuert.
Für Sitte und Anstand im Reich der Moleküle sorgt eine Gruppe von
Eiweißen, die Wissenschaftler als “Chaperone” (englisch für
“Anstandsdamen”) bezeichnen. Sie verhindern, dass Zellproteine
“unziemliche” Beziehungen mit anderen Proteinen eingehen und dadurch unter
Umständen ihre Rolle in der Zelle nicht mehr erfüllen können. Chaperone
scheinen so auch den Verlauf von Erkrankungen wie beispielsweise der
Huntingtonschen Krankheit zu beeinflussen. Forscher am
Max-Planck-In