Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Stufenplan zur Standardisierung und internationalen Kooperation –
Forschung an "überzähligen" Embryonen unter strengen Auflagen
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die
neue Stellungnahme der DFG zur Forschung mit menschlichen Stammzellen
abschließend diskutiert und verabschiedet. Die beiden vergangenen Jahre
seit dem letzten Bericht der DFG vom März 1999 zu diesem Thema haben
große Fortschritte in der Stammzellforschung gebracht. Die D
Sicherheitsforschung an gentechnisch verändertem Raps Alle Pflanzen haben Gene. In gentechnisch veränderten Pflanzen sindbesondere Gene eingeführt, die der Pflanze außergewöhnliche Merkmaleverleihen, zum Beispiel die Toleranz gegen ein bestimmtes Herbizid. AmBeispiel von herbizidtolerantem Raps prüft die Biologische Bundesanstaltfür Land- und Forstwirtschaft (BBA), ob ein neu eingefügtes Gen auch inanderen Organismen auftauchen kann. Solche Fragen fallen in dasArbeitsgebiet der Sicher
Die internationale medizinische Hilfsorganisation ÄRZTE OHNE GRENZEN begrüßt
das heute zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem
Pharmaunternehmen Aventis unterzeichnete Abkommen, das die Herstellung von
Arzneimitteln zur Behandlung der Schlafkrankheit sichert. Damit wird die
Behandlung der Krankheit langfristig gewährleistet, nachdem im
vergangenen Jahr bereits Bayer angekündigt hatte, zwei Präparate gegen
die Schlafkrankheit wieder zu produzieren.
Das Abkommen legt ei
Hydrocortison ("Cortison") und die synthetischen Derivate (Glucocorticoide)
der Nebennierenhormone sind – trotz teilweise schwerer Nebenwirkungen –
aus der Therapie von Kontaktekzemen und des atopischen Ekzems
(Neurodermitis) nicht wegzudenken. In Zusammenarbeit mit Dermatologen der
Ludwig-Maximilians-Universität München erforschen Pharmakologen der
Freien Universität Berlin die Wirkungsweise dieser Steroidhormone auf
molekularer Ebene, damit künftig eine schonendere Therapie von
H
Die vorbeugende Wirkung einer Pollenschutzcreme gegen Heuschnupfen wurde
jetzt durch mehrere Studien in Berlin, Frankfurt und München erforscht
und nachgewiesen. Das berichtet notabene medici, das Journal für Ärzte,
in seiner neuen Ausgabe. Professor Dr. Volker Jahnke von der Charité
Berlin und Prof. Dr. Dr. Thomas Wustrow, Facharzt für Hals-, Nasen-
Ohrenheilkunde, Plastische Operationen, Allergologie, Stimm- und Sprachstörungen
in München haben demnach das Ergebnis einer offenen Studie vorgel
Synthetisches Hormon senkt den Calciumspiegel im Blut 400-fach
schneller ab als bisher erreichbar
In Deutschland leiden ca. 6 Millionen Menschen an Osteoporose. Bei
diesem kontinuierlichen, krankhaften Knochenschwund ist die
Knochensubstanz um mehr als 30-40 % vermindert. Die Folge sind poröse
Knochen, häufige Knochenbrüche und chronische Schmerzen. Das Hormon
Calcitonin, ein Peptid aus 32 Aminosäuren, ist heutzutage das
Medikament der Wahl, denn es hemmt den Knochenabba
FIZ CHEMIE BERLIN schließt mit VINITI einen Vertrag über die
Bereitstellung von russischem Chemie-Fachwissen / Langfristige Kooperation
geplant:
Berlin, April 200: Ein großer Erfolg in der Bereitstellung
internationalen Fachwissens ist dem Fachinformationszentrum Chemie
Berlin GmbH (FIZ CHEMIE BERLIN) gelungen. Nach mehr-monatigen
Verhandlungen konnte mit dem russischen Informationsspezialisten "VINITI"
ein Vertrag über die Nutzung, Verwertung und den Vertrieb
Afrikanische Elefanten sind möglicherweise näher mit den ausgestorbenen
Mammuts verwandt als mit den indischen Elefanten. Wie das Magazin NATIONAL
GEOGRAPHIC Deutschland in der Mai-Ausgabe berichtet (Ausgabe 5/2001/EVT
30. April 2001), haben Biologen der Technischen Universität Darmstadt
jetzt anhand von Vergleichen des Erbguts der Tiere diese neue Theorie
entwickelt. Auf Grund der körperlichen Ähnlichkeit zwischen dem Mammut
und dem indischen Elefanten hatte man bisher geglaubt, dass der indis
BSE und Antibiotika im Fleisch, Spritzmittel in Obst und Gemüse,
Konservierungsstoffe im Käse. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass
entsprechende Meldungen aus TV, Hörfunk oder Zeitung die Runde machen.
Der Verbraucher ist verunsichert. Nahrungsmittelerzeuger, die
weiterverarbeitende Industrie sowie der Handel geraten in eine
Vertrauenskrise. Ein ganzer Berufsstand ist potentiell gefährdet.
TÜV Süddeutschland und TU München haben vor diesem Hintergrund die
Vitacert GmbH gegründe
PVC in Infusions- oder Beatmungsschläuchen kann für Frühchen auf
Neugeborenen-Intensivstationen gefährlich sein, haben Mannheimer
Mediziner in einer Studie herausgefunden. Wie das Greenpeace Magazin in
seiner neuesten Ausgabe berichtet, kann davon vor allem der Stoffwechsel
so beeinträchtigt werden, dass den Frühgeborenen schwere Organschäden
drohen. Die Forscher von der Universitätsklinik Mannheim halten den
PVC-Weichmacher DEHP (Di-2-ethylhexylphtalat) für den Auslöser. Er wird
aus den Schläu
Fortschritte in der Röntgenstereoanalyse
Noch präziser als bisher und mit erheblich weniger Zeitaufwand kann
an der Orthopädischen Klinik der dauerhafte Sitz von Hüftprothesen überprüft
werden, seit zur Messung von Mikrobewegungen ein volldigitalisierter
Messplatz zur Verfügung steht. Im Biomechanischen Labor des Lehrstuhls
für Orthopädie mit Orthopädischer Chirurgie (Direktor: Prof. Dr.
Raimund Forst) an der Universität Erlangen-Nürnberg hat die Forschung
zur Hüftendop
Auf dem Aids-Gipfeltreffen in der nigerianischen Hauptstadt Abuja
forderte der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, zur
weltweiten Mobilmachung gegen die Immunschwächekrankheit auf. "Diese
muss auch darin bestehen, dass in Ländern wie Deutschland Aids-Forschung
wieder ermöglicht wird", fordert der Vorsitzende der Deutschen
Aids-Gesellschaft e.V. (DAIG), Professor Dr. Norbert Brockmeyer. Die Förderung
von Forschungsprojekten hingegen ist weiterhin rückläufig.
* Gut verträglicher Subunit-Impfstoff gegen Influenza mit mucosalen undsystemischen Immunitätsreaktionen * John Treanor, M.D., Principal Investigator, präsentiert die Influenza-Daten am 24. April 2001 anläßlich der “Fourth Annual Conference on Vaccine Research” in Arlington, Virginia – einer von der National Foundation of Infectious Diseases in Kooperation mit CDC, NIAID, USDA, CBER FDA und der WHO geförderten Veranstaltung. ID Biomedical Corporation gab heute positive Ergebnisse
Compaq installiert den weltweit leistungsstärksten, privatwirtschaftlich
eingesetzten Supercomputer sowie die größte Serveranlage für
Proteinforschung
GeneProt Inc. eröffnet heute in Genf, Schweiz, das erste groß
angelegte Proteomik-Forschungszentrum der Welt. Damit wird GeneProt zu
den internationalen Proteomik-Spitzenreitern vorstoßen und die
Entwicklung neuer Medikamente und Biomarker fördern, die auf körpereigenen
Proteinen basieren.
Im neuen Forschungszentrum ist ei
Das Institut für Telematik hat ein sogenanntes "Patienten-CD-System"
vorgestellt, das dem Kranken unnötige Strahlenbelastung durch Mehrfach-Röntgen
ersparen helfen soll. Bei Untersuchungen könne der Arzt künftig Röntgenbilder,
aber auch Tomographie- und Ultraschallaufnahmen als digitale Daten schnell
auf eine CD-ROM brennen, erläuterte Institutsleiter Professor Christoph
Meinel (47) den Vorteil des neuen Verfahrens. Der Patient bekomme die CD
ausgehändigt und könne sie zu jedem andere
Mit einem neuen bundesweiten Pilotprojekt werden die Fachklinik für TCM
(Traditionelle Chinesische Medizin) in Bad Pyrmont und die SECURVITA
Gesellschaft zur Entwicklung alternativer Versicherungskonzepte (Hamburg)
die Möglichkeiten für Patienten erweitern, sich mit chinesischer Medizin
behandeln zu lassen. "Die chinesische Medizin trifft in Deutschland
immer noch auf Vorbehalte von Schulmedizinern, obwohl sie in China dank
tausendjähriger Erfahrung größte Anerkennung und wissenschaftliche