Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Rund 45.000 Frauen in Deutschland erkranken jährlich an Brustkrebs. Medizintechniker der TU Berlin haben mit Kollegen der Charité Berlin nun ein Gerät entwickelt, mit dem frühzeitig erkannter Brustkrebs und damit kleinste Tumore millimetergenau punktiert werden können. Für den Nachweis von Mammakarzinomen stehen heute unterschiedliche bildgebende Verfahren wie die Röntgenmammographie, die Sonographie und die Magnetresonanztomographie (MRT) zur Verfügung. Der Prototyp I, der für die magnetresonanz
Für drei Monate war nun Frau Dozentin Dr. Nüket Öcal von der Technischen Yildiz Universität aus Istanbul im Institut für Organische Chemie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Dieter Kaufmann zu Gast. Mit hoher Intensität, bis in die Abende hinein und auch am Wochenende nutzte sie gemeinsam mit ihrer Doktorandin Cigdem Yolacan die apparativen Möglichkeiten im Clausthaler Institut für ihre Forschungen. Ihr Arbeitsgebiet, das sich mit der Themenstellung der Clausthaler Arbeitsgruppe überschneidet, is
Die Volkswagen Stiftung hat Dr. Roland Brock mit der Förderung einer unabhängigen Nachwuchsgruppe ausgezeichnet. Die Nachwuchsgruppe um den Biochemiker Brock in der Abteilung Molekulare Biologie am Interfakultären Institut für Zellbiologie untersucht molekulare Vorgänge bei der Immunantwort. Dabei werden mikroskopische Techniken eingesetzt, mit denen die Verteilung von Molekülen in einer Zelle und molekulare Wechselwirkungen mit höchster Genauigkeit und Empfindlichkeit gemessen werden können. Diese
“Höhepunkt” im Rattenmodell geklärt Forscher der University of Cincinnati haben laut eignen Angaben jene Nervenzellen im Rückenmark entdeckt, die bei Ratten den Samenerguss auslösen. Injizierten die Wissenschaftler männlichen Ratten ein Gift, das nur eine Nervengruppe im Rückenmark zerstörte, erreichten die Tiere die letzte Stufe ihres normalerweise normalen Sexualverhaltens nicht. Die Ratten reagierten auf ein Weibchen zwar interessiert und hatten Geschlechtsverkehr, einen sexuellen
International Congress on Obesity August 29 2002
One clue to the explosion of obesity may be the use of corn syrups to sweeten popular soda drinks and many other foods, a leading expert warned today.
Prof George Bray, one of the most eminent and highly respected figures in the field of obesity science, said the rise in the use of high fructose corn syrup (HFCS) in foods and particularly soda drinks coincided with the increasing levels of obesity in the United States.
Neues Therapiekonzept im Freiburger Universitätsklinikum bestätigt Die chronisch entzündliche Darmerkrankung Morbus Crohn ist eine Autoimmun-Krankheit, die bisher medikamentös und wenn nötig auch operativ behandelt wird. Eine dauerhafte Heilung ist nicht zu erreichen. Von der Erkrankung sind in Westeuropa etwa 50 von 100.000 Menschen betroffen. Professor Dr. Wolfgang Kreisel und Professor Dr. Jürgen Finke, Medizinische Klinik des Freiburger Universitätsklinikums, haben jetzt mit Hilfe eine
Spermazellen “erinnern” sich an Richtungswechsel Neurobiologen der Universität Zürich haben nachgewiesen, dass menschliche Spermien eine Art “Ortsgedächtnis” haben, um den Weg zur Eizelle leichter zu finden. Spermien können sich an ihre Richtungswechsel “erinnern”. Wenden sich die Spermien zuerst nach links, biegen sie bei der nächsten Gelegenheit eher rechts ab und bewegen sich so nicht im Kreis. Über die Ergebnisse berichtet der Züricher Neurobiologe Peter Brugger in der aktuellen O
Einzelmolekül-Sequenzierung: Die Grundlagen sind geschaffen Die Sequenz des menschlichen Genoms ist weitgehend bekannt. Um die Zusammenhänge zwischen einzelnen Genomabschnitten und beispielsweise bestimmten Krankheiten zu verstehen, müssen nun die entsprechenden Gensequenzen identifiziert, charakterisiert und auf Mutationen untersucht werden. “Mit herkömmlichen Sequenziermethoden ist das viel zu langwierig,” erklärt Susanne Brakmann von der Universität Leipzig. “Wenn es dagegen geläng
Protein Phosphatase-1 führt zum Verlust bei Erlerntem
Zellbiologen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) haben nachgewiesen, dass das so genannte Phosphatase-1-Protein (PP1) die Lernfähigkeit einschränkt und zum Verlust des Gelernten beiträgt. Wie die Forscher um Isabelle Mansuy im Fachmagazin Nature erklären, verbesserte sich bei Mäusen die Gedächtnisleistung, wenn die PP1-Wirkung gehemmt wurde. Ein solches Schutzsystem ist für das Gehirn wichtig, da dessen Kap
HUPO unterstützt ein von der DGPF initiiertes Großprojekt in der Proteomforschung
Die Deutsche Gesellschaft für Proteomforschung (DGPF) plant – unterstützt von HUPO (Human Proteomics Organisation) – ein internationales Großprojekt zur Herstellung von Antikörpern für alle Proteine des menschlichen Organismus. Die DGPF wird die Aktivitäten zu diesem Vorhaben in Europa vorantreiben. Die Antikörper sollen in einer gemeinsamen Arbeit von Forschungseinrichtungen in mehreren europäischen
University of Southern California study shows link between diet and cancer in Asian-American women
Eating soy foods on a regular basis-especially during adolescence-might lower the risk of breast cancer, according to preventive medicine researchers at the Keck School of Medicine of USC and colleagues.
Asian-American women who consumed soy foods on a weekly basis during their teen years and adulthood had about half the risk of developing breast cancer compared to similar wome
Technologie hat in fünf Jahren Marktreife
Forscher der Hokkaido Universität in Japan haben ein Implantat entwickelt, das mit Hilfe von Signalen des gesunden Beines das Gelähmte steuert. Zwei Männer, die aufgrund eines Schlaganfalles einseitig gelähmt waren, können nun wieder gehen. Ihnen wurden Sensoren auf bestimmte Muskelgruppen des gesunden Beines platziert und Stimulatoren in das paralysierte Bein implantiert. Bis die Technologie auf den Markt kommt wird es laut Entwicklern noc
BioProfil fördert krankheitsrelevante Forschung mit 1,2 Mio. Euro Das BioProfil “Funktionelle Genomanalyse” des Städtedreiecks Braunschweig, Göttingen, Hannover fördert zwei neue anwendungsnahe Biotechnologie-Projekte mit BioProfile-Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Etwa 940.000 Euro erhält das Start-up-Unternehmen “Phenomiques”, 250.000 Euro gehen an die Biotech-Firma “Imusyn”. Beide haben ihren Sitz in Hannover. Phenomiques will mit speziell gezüchte
Gerät unterstützt Physiotherapeuten bei Behandlung Forscher der University of Worcester und die britische Firma Marlbrook Motion Analysis haben ein Gerät zur dreidimensionalen Skelettdarstellung entwickelt. Das Gerät soll vor allem Physiotherapeuten bei der Behandlung und Prävention von Sportverletzungen unterstützen. Mit der Technologie können “Schnappschüsse” angefertigt werden, die zeigen, wie sich das Skelett während der Bewegung bewegt. Zudem zeigt es mögliche Problemzonen an, au
Neuropsychologen der University of North Carolina in Wilmington haben Belege dafür zusammengetragen, dass Operationen, bei denen eine Herz-Lungen-Maschine eingesetzt wird, bei Patienten Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsprobleme nach sich ziehen. Eine solche Maschine wird vor allem in der offenen Herzchirurgie eingesetzt und übernimmt vorübergehend die Herz- sowie Lungenfunktion. Auch früher waren schon entsprechende Behauptungen aufgestellt worden; die aktuellen Daten sind jedoch nach
US-Forscher entdecken bei männlichen Insekten “upside-down”-Phänomen
Ein Forscherteam der University of California/Davis hat festgestellt, dass ein Großteil männlicher Fruchtfliegen eine Phase durchläuft, in der sie auf dem Rücken liegen. In dieser Phase verbringen die Fliegen mehr Zeit in der Rückenlage als dass sie gehen, essen oder mit den Flügeln fächeln. Dieses Verhalten wurde kurz vor dem Tod der 60 Tage lebenden Fruchtfliegen häufiger beobachtet. Die Wissenschaftler hoffen,