Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Neues endoskopisches Verfahren vermeidet störende Narben
Eingriffe an der Schilddrüse hinterlassen eine auffällige Narbe im vorderen Halsbereich. Durch ein neuartiges endoskopisches Vorgehen lassen sich große Schnitte vermeiden und kosmetisch günstigere Ergebnisse erzielen. Mit der im Krankenhaus Schwarzach angebotenen Methode wurden bereits mehr als 70 Patienten erfolgreich operiert.
Schilddrüsenoperationen zählen zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Die Hauptgründe
Fruchtfliegen: Früher Tod durch Wohngifte
Chinesische Wissenschaftler haben entdeckt, dass Fruchtfliegen sehr empfindlich auf Wohngifte im Haushalt reagieren. Wurden die Modelltiere in einem mit neuen Einrichtungsgegenständen ausgestatteten zehn Quadratmeter großen Raum ausgesetzt, zeigten sie auf die ausgedünsteteten Gifte wie Formaldehyd und Benzol abnorme Reaktionen. Formaldehyd und Benzol zählen zu den Wohngiften, die von Materialien und Einrichtungsgegenständen in geschlossenen R
Karzinome am Kopf des Pankreas, der Bauchspeicheldrüse, sind in hohem Maße lebensbedrohlich. Bestenfalls zwanzig Prozent der Patienten, die an dieser aggressiven Krebserkrankung leiden, sind trotz radikaler chirurgischer Maßnahmen fünf Jahre nach dem Eingriff noch am Leben.
Am Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg wird versucht, die Behandlungsergebnisse zu verbessern, indem der operativen Therapie in bestimmten Fällen eine Kombination aus Bestrahlung und Chemotherapie vorangeste
Auf den Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekts (DHGP) steht allen Interessierten ein neu eingerichtetes Bildarchiv zur Verfügung (http://www.dhgp.de/deutsch/medien/index.html). Knapp 60 Bilder zur Genomforschung stehen derzeit bereit. Registrierte Nutzer können die hochaufgelösten Bilddateien kostenfrei heruntergeladen.
Die Internetseiten des Deutschen Humangenomprojekt (DHGP) http://www.dhgp.de warten seit kurzem mit einem besonderen Service für die Benutzer auf. In einer n
Die Airnergy+ Energietherapie als hilfreiches Anti-Aging-Mittel
Der Traum ewiger Jugend wird wohl auch im Anti-Aging-Zeitalter ein Traum bleiben. Alt zu werden und sich dabei jung zu fühlen, ist dagegen kein Wunschtraum mehr, sondern erlebbare Realität. Die Airnergy+ Energietherapie soll fehlender Energie und der voranschreitenden Alterung entgegenwirken. Das zumindest sagen die Macher der weltweit einmaligen Atemtherapie aus Deutschland.
Durch die gezielte Steigerung des En
Lächeln und Hände hoch für Diagnose
US-Mediziner haben auf der 28. Internationalen Schlaganfall-Konferenz der American Stroke Associationeinen Test zur einfachen Schlaganfall-Diagnose vorgestellt. Mit dem Test könnten selbst ungeübte Laien innerhalb von einer Minute einen Schlaganfall erkennen. Sie müssten nur beurteilen, ob ein Patient normal lächelt, beide Arme heben und halten bzw. einen einfachen Satz verständlich formulieren kann.
Forscher unter der Leitung von Amy S.
Enge Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Universitäten Pittsburgh und Gießen – Auszeichnung mit “Young Investigator Award” auf dem American Transplant Congress im Mai 2003
Rapamycin, ein Medikament, das zur Behandlung von Organabstoßung nach einer Nierentransplantation zugelassen ist, könnte auch Patienten mit Autoimmunerkrankungen wie Lupus erythematodes und Patienten mit akuter myeloischer Leukämie nützen. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Pittsburgh,
I-Wear, Smart Clothes, Wearable Electronics. Viele Begriffe für dieselbe Vision: Bekleidung soll den Menschen dank ihrer intelligenten Eigenschaften in absehbarer Zeit bei den verschiedensten Aktivitäten und in möglichst vielen Lebensbereichen als unbemerkt arbeitender Partner aktiv unterstützten.
Eines der größten Probleme, das die Wissenschaftler gegenwärtig noch lösen müssen, ist die optimale Integration der intelligenten Bausteine in die Bekleidung. Um vom Verbraucher angenommen zu werd
Max-Planck-Institut für Biochemie und Infineon Technologies AG präsentieren industriell gefertigten Neuro-Chip / Anwendung in Neurowissenschaften und Pharmaentwicklung
Nervensystem und Computer funktionieren elektrisch. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Biochemie arbeiten deshalb seit Jahren an der Frage, wie man beide Systeme direkt miteinander vernetzen könnte. Im Jahr 1991 setzten sie erstmals eine Nervenzelle von einem Blutegel auf einen Computerchip, und ein Transistor f
Auch Designer-Kleider könnten fälschungssicher gemacht werden
Genetisch veränderte Nahrungsmittel und Organismen könnten demnächst mit DNA-Barcodes versehen werden. Für Regulierungsstellen wäre es dann einfacher, kontaminierte Nahrung und Saatgüter zu erkennen. Entwickelt wurde das Barcode-System vom National Institute of Agricultural Botany (NIAB), einem unabhängigen Unternehmen in Cambridge/England. Ein Patent wurde bereits bewilligt. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit könnte in mi
Hoffnung auf klinischen Einsatz ethisch und gesetzlich unbedenklicher Stammzellen
Professor Fred Fändrich, Professor Bernd Kremer und Dr. Maren Ruhnke vom Universitätsklinikum in Kiel haben in mehrjähriger Forschungsarbeit in verschiedenen Tierspezies zwei Arten von adulten Zellen mit Stammzelleigenschaften generiert, die in tierexperimentellen Untersuchungen einerseits die Fähigkeit besitzen, eine Organabstoßung nach Transplantation ohne medikamentöse Immunsuppression zu verhindern u
Botaniker erforscht Form und Funktion von Pflanzenhärchen
Menschen haben sie, Tiere haben sie, und Pflanzen haben sie: Haare. Blumennesseln haben sogar unterschiedliche Haartypen, deren Formen und Funktionen bisher weitgehend unbekannt waren. Im Rahmen eines DFG-Projektes an der Freien Universität konnten einige Haarformen identifiziert werden: Die unterschiedlichen Haartypen dienen dem Verdunstungsschutz, der Wasseraufnahme aus der Luft, der Ausbreitung der Früchte und dem Schutz vor
100-jährige haben gleiche genetische Veränderung in Mitochondrien-DNA
Werden Menschen älter als 100 Jahre haben sie eine genetische Mutation gemeinsam. Einer Studie unter der Leitung des California Institute of Technology zufolge, besitzen Hundertjährige fünf Mal häufiger als andere die selbe Mutation in ihrer mitochondrialen DNA. Für die Entdecker ist diese Mutation der Schlüssel dafür, das Rad der Alterung zurückzudrehen.
Mitochondrien sind Zellorganellen, die der Energie
Gemeinsame Publikation mit Freiburger Forschern in Nature
Eine Forschergruppe des Robert Koch-Instituts hat gemeinsam mit Freiburger Wissenschaftlern erstmals einen molekularen Mechanismus für einen Teil der häufigsten Immunschwächekrankheit aufgeklärt. Die Arbeit wurde kürzlich in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Immunology vorab veröffentlicht.
Die zu den weißen Blutkörperchen zählenden T-Lymphozyten spielen eine zentrale Rolle in der Abwehr von bakteriellen un
Mit Tissue Engineering den Gewebeersatz verbessern – Kompetenznetz für Biomaterialien in Baden-Württemberg
Am 1. Januar 2003 hat das Kompetenznetz für Biomaterialien in Baden-Württemberg seine Arbeit aufgenommen, ein Zusammenschluß des Kompetenzzentrums für Biomaterialien in Ulm (Sprecher Prof. Dr. Lutz Claes), des Zentrums für Biomaterialien und Organersatz Stuttgart/Tübingen (Sprecher Prof. Dr. Heinrich Planck) und des Valley Tissue Engineering Centers (ValleyTEC) in Freiburg (Sprec
Aufquellverhalten soll Milzbranderreger verraten
Physiker der University of California/Berkeley haben mit hochauflösenden Videochips ein Verfahren entwickelt, das binnen zehn Minuten eine grobe Anthrax-Analyse ermöglicht. Bislang kann selbst mit moderner Labortechnik erst in Stunden über harmloses Mehl oder infektiösen Anthrax-Sporen entschieden werden. Die Grundlage des neuen Verfahrens bildet das charakteristische Quellverhalten von Bakteriensporen bei Feuchtigkeit.
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