Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
A new imaging technique that could lead to optical biopsies without removal of tissue is being reported by biophysical scientists at Cornell and Harvard universities.
The advance in biomedical imaging enables noninvasive microscopy scans through the surface of intact organs or body systems. Demonstrations of the new technique are producing images of diseased tissue at the cellular level with unprecedented detail.
The new imaging technique takes advantage of a Cornell-pate
Als Sauerstofflieferanten und Nahrungsquelle für vieles, was im Wasser lebt, sind Mikroalgen unentbehrlich. Medizin und Pharmazie zeigen aus anderen Gründen Interesse für die vielseitigen Einzeller: sie können Substanzen herstellen, die Viren, Bakterien und Krebszellen angreifen. Diese Fähigkeiten in den Dienst der menschlichen Gesundheit zu nehmen, ist allerdings nicht so einfach, denn die Algen stellen hohe Ansprüche an Aufzuchtbedingungen. Mit neuartigen Bioreaktoren hat die Arbeitsgruppe “Phototr
Internationales Forscherteam entdeckt möglichen Zusammenhang zwischen Ultraviolett-Sehen und Urin-Duftmarken bei Nagetieren
Menschen und die meisten anderen Säugetiere können ultraviolettes (UV-)Licht nicht sehen. Eine Ausnahme bilden manche Nagetiere. Eine chilenisch-deutsche Forschergruppe hat jetzt entdeckt, dass auch der südamerikanische Degu, ein entfernter Verwandter des Meerschweinchens, UV-Licht sehen kann. Bei der Suche nach den verhaltensrelevanten UV-Signalen im Lebensraum
Nahrungsergänzungsmittel, die im Hochleistungssport eingesetzt werden können mit unzulässigen Prohormonen (Hormonvorstufen) verunreinigt sein. Zu diesem Ergebnis kam eine Untersuchung der Deutschen Sporthochschule Köln unter Leitung von Professor Wilhelm Schänzer und Dr. Hans Geyer. Von Oktober 2000 bis November 2001 wurden nicht-hormonelle Nahrungsergänzungsmittel in 13 Ländern eingekauft. Sie stammen von 215 verschiedenen Firmen und wurden hauptsächlich in Fachgeschäften für Sportna
Schamanen im Hochland Mexikos verschreiben gegen die Zuckerkrankheit traditionell speziell zubereitete Heilpflanzen. Dass die Naturarzneien tatsächlich hochwirksam sind und zudem nur wenige Nebenwirkungen haben, konnten nun Forscher der Universität Bonn nach jahrelangen Feld- und Laborstudien bestätigen.
In Mexiko soll jetzt eine Fabrik entstehen, die Anti-Diabetes-Kapseln auf pflanzlicher Basis produziert. Das Wissen traditioneller Heiler könnte damit zur Lösung eines drängenden Prob
“Die Gesundheitsprävention müssen die Versicherten noch stärker wahrnehmen. Ihr Auto bringen die Deutschen jedes Jahr zur Inspektion in die Werkstatt. Die Wartung ihres eigenen Körpers aber vernachlässigen sie.” Dies sagte heute Dr. Leonhard Hansen, Zweiter Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), zum Start der KV-mobil-Tour. Er verwies auf eine Übersicht aller Präventionsleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf der Homepage der KBV im Internet: “Hie
Mit patentem Kassettenaustausch Gene in Säuger-Zellen einführen
Wissenschaftler der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) haben ein System entwickelt, mit dem Fremdgene gezielt in das Erbmaterial von Säuger-Zellen eingeführt werden können und zwar so, dass sie hinterher eine gute und gleichmäßige Aktivität aufweisen. Die von Professor Jürgen Bode und seinem Team entwickelte Technik des Rekombinase-vermittelten Kassettenaustausches gilt unter Genetikern als ideales Werk
Ein Großteil der ehemaligen Patienten entwickelt cardiovaskuläre Erkrankungen
Forscher der Universität des sind nach der Auswertung zweier Studien zu dem Ergebnis gekommen, dass eine in der Kindheit durchgeführte Krebsbehandlung durch Chemo- und Strahlentherapie die Entstehung von Herzkrankheiten im Erwachsenenalter fördert. Präsentiert wurden die Ergebnisse im Rahmen des jährlichen Treffens der American Society of Clinical Oncology von Co-Autor Steven Lipshultz, Onkologe und Kinder
Weniger rote Blutzellen und geringere Hämoglobin-Konzentration
Das Abwasser der Textilindustrie schädigt das Blut von Mäusen. Zu diesem Ergebnis kommt einer Studie an der indischen Universität von Rajasthan. Wurde Swiss-Mäusen eine fünfprozentige Lösung an Textilindustrie-Abwasser über einen Zeitraum von 25 Tagen verabreicht, sank die Menge der roten und weißen Blutzellen sowie die Hämoglobin-Konzentration deutlich. Dieses Ergebnis legt nahe, dass sich das Abwasser auch auf die Gesu
Bei der Vorsorgeuntersuchung von Brustkrebs-Risikopatientinnen ist die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) die Methode der Wahl – deutlich vor Mammographie und Ultraschall. Das sind die Ergebnisse einer Studie an der Universität Bonn, in der 462 Frauen fünf Jahre lang regelmäßig auf Brustkrebs untersucht wurden.
Mit Hilfe der MRT entdeckten die Mediziner 96 Prozent aller Brusttumoren; bei der Mammographie betrug die Trefferquote lediglich 42 Prozent, beim Ultraschall 47 Prozent. Die Fors
Nach mehr als einem Viertel Jahrhundert der Stagnation ist bei der Behandlung des aggressiven Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) jetzt der Durchbruch gelungen. Mit nur acht Infusionen des monoklonalen Antikörpers Rituximab (MabThera(R)), zusätzlich zur bisherigen Standardchemotherapie verabreicht, kann der Anteil der geheilten Patienten um rund die Hälfte gesteigert werden, teilte jetzt das Unternehmen Hoffmann-La Roche mit. Dieses Ergebnis wurde erstmals auf dem Kongress der Amerikanischen K
“Unsterbliche” Zellen liefern die Grundlage
In einer Kombination aus Bioengineering und Krebsforschung haben US-Wissenschaftler die laut eigenen Angaben ersten Arterien aus nicht embryonalem Gewebe im Labor gezüchtet. Es ist dies ein wichtiger Schritt in der Züchtung menschlicher Arterien außerhalb des Körpers. Die Gefäße könnten in Zukunft als Bypass eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Forscher am Duke University Medical Center erscheinen heute, Freitag, in den EMBO Reports, eine
Virtuelle Experimente auf Xplore! schaffen Realitätsnähe
Ab heute, Freitag, 06.06.2003 kann die Welt der Bio- und Gentechnologie auch virtuell erforscht werden. Das Online-Biotechlabor der BASF Xplore! bietet wissenschaftlich fundiert, aber spielerisch und unterhaltsam die Möglichkeit, sich mit dem Thema Biotechnologie auseinanderzusetzen. Neben Schülern und Lehrern richtet es sich an alle Bio- und Gentechnologie-Interessierte.
Im Zentrum steht ein realitätsnaher Forschungsauftrag,
Lange hielt man Neuroglia lediglich für eine Art Kitt, der den Extrazellularraum im Gehirn ausfüllt und die Nervenzellen stabilisiert. Doch neueren Untersuchungsergebnissen zu Folge könnten die Gliazellen (im Griechischen heißt Glia Kitt oder Leim) auch eine wichtige Rolle bei der Informationsverarbeitung spielen. In einem neuen Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), das Wissenschaftler aus Bonn, Kaiserslautern und Frankfurt beantragt hatten, wollen Hirnforscher verschiedene
Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts und des Palo Alto Research Center/USA finden allgemeines Gesetz, mit dem man vorhersagen kann, wie Wasserstoff die Eigenschaften von Materialien und Lösungen beeinflusst
Wasserstoff ist das am häufigsten vorkommende Element im Universum. Auf der Erde kennen wir es hauptsächlich als Komponente von Wasser (H2O). Doch auf Grund der geringen Größe seiner Atome wird Wasserstoff häufig auch innerhalb von Materialien eingebaut, wo er ganz wesentlich
Homburger Humangenetiker melden Fortschritte bei der Diagnose und Therapie von Lungenkrebs: Prof. Dr. Eckart Meese ist es gelungen, in Lungenkarzinomen Gene zu identifizieren, die als molekulare Marker eingesetzt werden könnten. Früherkennung und Therapiekontrolle ließen sich damit entscheidend verbessern.
Lungenkarzinome machen in den westlichen Industrienationen rund 30 Prozent aller durch einen Tumor verursachten Todesfälle aus. Trotz großer Anstrengungen in Forschung und Versorgung kon