Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
In Deutschland verursachen derzeit Erkrankungen der Lunge mit 19 Milliarden Euro jährlich nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithöchsten Kosten im Gesundheitswesen. Am Mittwoch, 15. September, lädt die Medizinische Klinik II des Universitätsklinikums Bonn Ärzte zu der Tagung “Aktuelle Diagnostik und Therapie in der Pneumologie” in das Maritim Hotel Bonn ein. Ab 17 Uhr diskutieren Experten dort über neueste Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Lungenerkrankungen. Dr. Selçuk Tasci,
Kaum bekannt: “Blutvergiftung” ist eine der häufigsten Todesursachen / Heidelberger Intensivmediziner entwickeln Therapiekonzept und neue Forschungsansätze
Rund 150.000 Patienten in Deutschland sind jährlich betroffen; fast die Hälfte stirbt daran. Hochakut und oft dramatisch, jedoch von der Öffentlichkeit meist unbemerkt, fordert die Sepsis – im Volksmund “Blutvergiftung” genannt – pro Jahr mehr Opfer als Brustkrebs und Aids zusammen. Molekularbiologische Forschungsansätze, die von
Besonders fein strukturierte Metalle haben eine bemerkenswerte Eigenschaft: Anders als bei herkömmlichen Materialien hinterlassen hier Verformungen keine Deformationsspuren. Dieses verblüffende Verhalten von nanokristallinen Werkstoffen deckte ein Forschungsteam am Paul Scherrer Institut (PSI) in der Schweiz auf. Mit einem neu entwickelten Zugtestgerät sowie einem speziellen Messsystem verfolgten die Wissenschaftler erstmals in Echtzeit das Geschehen im Innern solcher Metalle. Anhand der Resultate l
Wittener Forscher sucht in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekt nach Wegen, dem gefürchteten Schwermetall den Zugang zur Zelle zu verbauen, ohne nützliche Metalle wie Eisen zu blockieren
Es reichert sich ausgerechnet in Fisch und Gemüse an, die für eine gesunde Ernährung stehen, ist aber auch Bestandteil des Lieblingsgenussmittels der Deutschen, dem Tabak: die Rede ist vom Schwermetall Cadmium – u.a. mitverantwortlich für die Entstehung von Nierenk
Das in verschiedenen Grüntönen schimmernde Schuppenkleid gab ihr den Namen: Smaragdeidechse. Männchen bringen es unter günstigen Bedingungen auf die stattliche Größe von bis zu 35 Zentimetern. Doch hierzulande waren die günstigsten Bedingungen spätestens mit dem Höhepunkt der letzten Warmzeit (400 v.d.Z) vorbei. Wie es denen geht, die dennoch im kühlen Norden leben und ob man gar das Aussterben dieser seltenen Art in Deutschland befürchten muss, wird derzeit an der Universität Leipzig erforscht.
Schokolade ist eine köstliche Sache. Wem der Duft gerösteter Kakaobohnen jedoch dauerhaft in die Nase steigt, dem kann der Appetit auf die süße Versuchung schnell vergehen. Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) haben gemeinsam mit Forschern der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) sowie Universität Hamburg neue Analysemethoden und Verfahren zur Minimierung von Geruechen aus der Lebensmttelindustrie und Landwirtschaft entwickelt.
Gerüche, auch jene, die bei der Hers
Heidelberger Wissenschaftler forschen an der Arbeitsweise eines Chaperons, des so genannten Triggerfaktors, der bei der Entstehung von Proteinen für deren korrekte dreidimensionale Struktur sorgt – Der Einblick in diese fundamentale Funktion einer Zelle wurde kürzlich der Fachzeitschrift “nature” veröffentlicht
Proteine – die Arbeitstiere in allen Zellen – finden sich in Bakterien ebenso wie beim Menschen, und sind an allen wichtigen Prozessen des lebenden Organismus beteiligt. Damit
US-Forscher: Glatzköpfe könnten bald Vergangenheit sein
Forschern des Howard Hughes Medical Institute (HHMI) an der Rockefeller University ist es erstmals gelungen, eine isolierte Stammzelle von der Haut einer Maus dazu zu bringen, sich selbst zu erneuern. Damit konnten die Wissenschaftler neue bisher nicht erkannte Fähigkeiten an einzelnen Zellen beschreiben. Die Ergebnisse könnten in der Hautmedizin aber auch in der Behandlung von Haarausfall zu Innovationen führen, berichtet das Wi
Schadstoffe gelangen über Plazenta ins Ungeborene
Pestizide und andere Schadstoffe in der Umwelt können für das Entstehen von Leukämie bei Kindern mitverantwortlich sein. Wissenschafter der University of Bristol haben nachgewiesen, dass die Schadstoffe über die Plazenta in das ungeborene Baby gelangen können. Experten wie Mel Greaves vom Institute of Cancer Research bezweifelten, dass Pestizide für die meisten Erkrankungen verantwortlich gemacht werden können. Rund 85 Prozent der betr
Der ständig steigende Bedarf an Organen für Transplantationen kann nur durch einen Zuwachs an Organspendern gedeckt werden. Aber auch beim gegenwärtigen Organangebot kann die Erfolgsquote der Transplantationen durch die Überwachung der Lebensfähigkeit von Organen verbessert werden.
Ein für die Transplantation bestimmtes Organ ist unter Annahme des schlimmsten Falls nur begrenzt lebensfähig. Dies führt jedoch oft zur Annahmeverweigerung lebensfähiger Organe, wenn deren Lebensfähigkeit abgel
In Großhadern wurde jetzt eine neue Generation von Computertomographen erstmals in einer Klinik installiert. Mit dem Produkt der Firma Siemens können gleichzeitig 64 Einzelschichten untersucht werden. Dazu wurde die Umlaufzeit der Röhre auf 330 Millisekunden verkürzt. Damit wurde aber nicht der Drang nach technischen Superlativen befriedigt. Vielmehr ergeben sich weitreichende Möglichkeiten zur Verbesserung der Patientenversorgung.
1998 wurde mit der ersten klinischen Installation
Lungenliga Schweiz: Dass Schnarchen nicht immer harmlos ist, darauf hat die Lungenliga Schweiz schon im Juli 2004 aufmerksam gemacht. Personen, die schnarchen, sich tagsüber erschöpft fühlen und Konzentrationsschwierigkeiten haben, könnten am Schlafapnoe-Syndrom leiden. Die Lungenliga Schweiz gibt jetzt zur Aufklärung der Bevölkerung die umfassende Broschüre “Schlafapnoe-Syndrom” mit wichtigen Hinweisen zu den Symptomen, Diagnosen und Behandlungen der Krankheit heraus.
Was bietet d
Am Freitag, dem 3. September, wurde die Behandlung des 500. Patienten abgeschlossen, der wegen eines Augentumors mit schnellen Protonen aus dem Teilchenbeschleuniger des Hahn-Meitner-Instituts bestrahlt worden ist.
Seit sechs Jahren setzt man am Ionenstrahllabor des Hahn-Meitner-Instituts Protonen – Kerne von Wasserstoffatomen – zur Therapie von Augentumoren ein. Der Teilchenbeschleuniger, der Teilchenstrahlen für Forschungsarbeiten in Physik, Materialwissenschaften und Medizin liefer
Annähernd die Hälfte der Menschen mit Epilepsie haben Probleme, etwas Neues zu lernen und glauben, dass sie nicht schnell genug denken können. Ein noch grösserer Teil fühlt sich regelmässig schläfrig, müde und lethargisch(1). Die Ergebnisse einer grossen europäischen Untersuchung zeigen, dass Patienten oftmals den Medikamenten, mit denen sie ihre Epilepsie unter Kontrolle halten, die Schuld für diese Schwierigkeiten zuschreiben – genau die Medikamente, die helfen sollen, die Symptome ihres Leidens im
Beim 31. Kongress der European Society for Artificial Organs (ESAO) vom 8. bis 11. September 2004 in Warschau/Polen stellt der Leiter der Abteilung für Umwelt- und Medizinische Wissenschaften an der Donau-Universität Krems und frühere Präsident der ESAO, Prof. Doz. Dr. Dieter Falkenhagen, einen an der Donau-Universität Krems entwickelten Zitrat-Kalzium-Monitor vor. Dieser wird zur Blutgerinnungshemmung (Antikoagulation) bei Blutreinigungsverfahren und Leberunterstützungssystemen eingesetzt. Gegenübe
Im Gegensatz zu anderen europaeischen Laendern, ist Deutschland in Sachen Pflegewissenschaft immer noch Entwicklungsland – trotz der großen Probleme, die kuenftig wegen der dramatischen Alterung auf die Gesellschaft zukommen.
Um der Pflegewissenschaft endlich auch in Deutschland zum Durchbruch zu verhelfen und den Wissenstransfer zu verbessern, haben sich jetzt Studierende des Instituts fuer Pflegewissenschaft der Universitaet Witten/Herdecke einen neuen Service ausgedacht: „Rent