Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
IgA-Nephropathy (IgAN) oder Bergersche Krankheit ist die häufigste Form von Glomerulonephritis weltweit, deren Behandlung oftmals regelmäßige Nierendialysen umfasst. Eines der wichtigsten Ergebnisse des IGAN CONSORTIUM-Projektes konzentrierte sich auf die Pathogenese dieser Krankheit mithilfe moderner genetischer Verfahren.
IgAN ist eine Störung des Immunsystems, die die Ablagerung von IgA-Immunkomplexen in den Filterbahnen der Nieren verursacht dies führt zu einer Entzündung namen
Häufiger Konsum von Cannabis während der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter erhöht das Risiko für psychotische Symptome später im Leben. Das Risiko ist für Personen extrem verstärkt, die genetisch anfällig für Psychosen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Maastricht Universität, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler erklärten, dass Cannabis das Gleichgewicht des Botenstoffs Dopamin stört, der für Stimmungslagen verantwortlich ist.
An der U
Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten “Smokeless Tobacco” dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC), zu der Dr. Urmila Nair und Dr. Jagadeesan Nair, Abteilung Toxikologie und Krebsrisikofaktoren, Deutsches Krebsforschungszentrum, als Mitglieder der Expertengruppe und durch ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten beigetragen haben. Eine Zusammenfassung der
Die kontroversen Diskussionen um die Gefährlichkeit kleiner Strahlendosen für den Menschen halten unvermindert an: Während die eine Seite oft verantwortungslose Verharmlosung anklagt, warnt die andere Seite vor unberechtigter Panikmache und Hysterie.
Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse wurden vom 29.11. bis 1.12.2004 im GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg auf der “9th International Conference on Health Effects of Incorporated Radionuclides -Emphasis o
Vorteile eines Magnetfelds für Bakterie erstmals nachgewiesen
Wissenschafter der University of Oxford haben erstmals nachgewiesen, dass ein schwaches magnetisches Feld die Produktion eines Moleküls beeinflussen kann, das in einer photosynthetischen Bakterie vorkommt. Damit wurde erstmals ein derartiger magnetischer Effekt sichtbar gemacht, erklärte der leitende Wissenschafter Peter Hore. Bisher war bekannt, dass magnetische Felder bestimmte chemische Reaktionen beeinflussen können. U
Die krebserregende Substanz Crotonaldehyd kommt in der Umwelt häufig vor und entsteht zudem bei natürlichen Stoffwechselvorgängen im Körper des Menschen. Unklar ist bislang, wie stark Crotonaldehyd dem Organismus tatsächlich zusetzt. Forscher von der Uni Würzburg wollen dem nun auf den Grund gehen.
Crotonaldehyd entsteht zum Beispiel bei der Verbrennung und findet sich darum in Abgasen, Tabakrauch oder erhitzten Ölen. “Es ist auch in Lebensmitteln vorhanden, vor allem in guten Rot
Wissenschaftler warnen vor Burnout
In 90 Prozent aller Betriebe sind seit dem Jahr 2000 die psychischen Belastungen der Beschäftigten gestiegen. Rund ein Drittel melden vermehrte körperliche Belastungen. Das zeigt eine Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung unter mehreren Tausend Betriebs- und Personalräten. Gründe für den wachsenden Stress im Job: Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Zeitknappheit, steigende individuelle V
Studie zeigt: Revolutionäre Inhalationsbehandlung stellt Sauerstoff-Therapie in den Schatten
Deutsche Forscher haben eine Technologie entwickelt, die den Wirkungsgrad von Atemluft im Körper verbessert. Schon eine 20-minütige Inhalation von Luft, die mittels der neuen Technologie aufbereitet wurde, macht den Sauerstoff der Atemluft für den Körper wesentlich besser verwertbar. Die Leistung und die Qualität des Stoffwechsels werden verbessert. Im Gegensatz dazu bringt die Inhalation
Wirkung von Nahrungsmitteln bleibt rätselhaft
Der Konsum von großen Mengen an Milch erhöht das Risiko für das Auftreten von Eierstockkrebs. Eine Studie des Karolinska Institutes in Schweden an mehr als 60.000 Frauen ist zu dem Schluss gekommen, dass diejenigen, die mehr als zwei Gläser Milch am Tag tranken, ein signifikant gesteigertes Risiko für die aggressivste Form der Erkrankung aufwiesen. Milchprodukte sind schon in der Vergangenheit mit Krebs in Verbindung gebracht worden, dar
Über 200 Teilnehmer diskutierten am 29. November in Berlin mit rund 40 Experten auf der Handelsblatt-Jahrestagung „Health“ über das „Gesundheitswesen auf Reformkurs“. Der Vorsitzende des Kongresses, Professor Dr. Günter Neubauer (Institut für Gesundheitsökonomik), stellte für Deutschland fest: „Wer in der Ökonomie in der 2. Liga spielt, braucht sich nicht zu wundern, dass er in der solidarisch finanzierten Gesundheitsversorgung auch 2. Liga ist.“ Die Probleme im Gesundheitswesen seien eng mit der
Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Für die HIV-Infizierten und die behandelnden Ärzte in der Infektions-Ambulanz im Münchner Klinikum rechts der Isar ist jeder Tag “Aids-Tag”.
Schock mit Gesprächen auffangen
Das Virus holt all jene besonders schnell ein, die den Gedanken daran verdrängen. So müssen Patienten, die wegen einer Lungenentzündung oder einer anderen Erkrankung ins Krankenhaus kommen, manchmal überraschend erfahren, dass Sie HIV-positiv sind. Zuvor hatten sie aus
Operation, Strahlen- und Chemotherapie sind bei der Behandlung von bösartigen Hirntumoren meist wenig erfolgreich. Deshalb verfolgt die Arbeitsgruppe Neuroonkologie um Prof. Michael Weller aus der Neurologischen Universitätsklinik Tübingen seit mehreren Jahren auch alternative Konzepte zu deren Therapie.
Maligne Hirntumorzellen haben die besondere Eigenschaft, das Immunsystem betroffener Patienten zu schwächen. Dadurch entziehen sich die Tumorzellen einer wirksamen Immunabwehr.
Zur medizinischen Bewältigung von Strahlenunfällen unterhält die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein globales Netzwerk von derzeit neun Kollaborationszentren und 19 Instituten. Darin wird Deutschland von der Klinik für Nuklearmedizin der Uni Würzburg vertreten.
Diese Aufgabe wurde der Würzburger Klinik unter ihrem Direktor Professor Christoph Reiners vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit im Jahr 2003 übertragen. Zuvor war es eine von Professor Theo
Bei übergewichtigen Menschen, die ansonsten gesund sind und bei denen keine Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten vorliegen, ist die Elastizität der Blutgefäße bereits deutlich verringert. Für diese Erkenntnis wurde die Arbeitsgruppe des Mediziners Frank Wiesmann von der Uni Würzburg ausgezeichnet.
In einer Studie untersuchten die Forscher übergewichtige Probanden und gesunde Kontrollpersonen. Mittels Magnetresonanz-Bildgebung bestimmten sie die Elastizität der Aorta un
Biologisch länger jung und alterslos / Nachfrageschub in 2005 erwartet
Im Vorfeld des 8. BDIZ EDI-Symposiums am 10. und 11. Dezember in Köln erklärt der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) den enormen Erfolg der dentalen Implantologie mit dem Bedürfnis der älter werdenden Menschen, sich nicht unnötig alt fühlen zu wollen. “Auch wenn einer unserer Fach-Beiträge beim Symposium das Thema Anti-Aging in der Zahnheilkunde aufgreift: Wir sehe die gr
Kieler Forschergruppe gewinnt schützendes Protein
Forscher der Universitäts-Hautklinik in Kiel konnten nachweisen, dass das Protein “Psoriasin” die Haut vor Infektionen mit dem Bakterium Escherichia coli schützt. Dieses Bakterium kommt regulär im menschlichen Darm vor und umgibt uns im täglichen Leben an vielen Orten. Die Wissenschaftler hatten sich gefragt, warum es gesunde Haut normalerweise nicht infiziert, obwohl es sehr häufig vorkommt.
Zum ersten Mal wurde damit am Men