Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Versuche mit Meerschweinchen erzielten gute Ergebnisse
Einem neuen, Bahn brechenden Ansatz in der Gentherapie ist es gelungen, Taubheit bei Meerschweinchen zu heilen. Laut Wissenschaftern der University of Michigan besteht Hoffnung, dass dieser Ansatz eines Tages auch beim Menschen zum Einsatz kommen kann. Der leitende Wissenschafter Yehoash Raphael erklärte, dass damit erstmals das Hören eines Tieres auf biologische Art und Weise wiederhergestellt worden sei. Der Behandlung
Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke und des Fraunhofer-Instituts UMSICHT, Oberhausen, dienen Rattenzähne als Vorbild für neues Schneideverfahren
Sie gelten als intelligente Überlebenskünstler der Unterwelt: Ratten. Mit ihren Zähnen nagen sie sich mühelos durch (fast) jede Barriere. Nun stehen sie im Fokus eines gemeinsamen Forschungsprojekts der Universität Witten/Herdecke und des Oberhausener Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT.
Am 17. und 18. Februar 2005 kommen am Max-Bergmann-Zentrum für Biomaterialien Dresden Wissenschaftler zusammen, um im Rahmen des 2. Max-Bergmann-Symposiums über neue Trends bei der Entwicklung von Werkstoffen nach dem Vorbild lebender Materie, so genannten biomimetischen Materialien, zu sprechen. Solche Werkstoffe werden besonders dringend für Implantate und andere medizinische Produkte benötigt. Darüber hinaus werden aber auch mehr und mehr nicht-medizinische Anwendungsfelder für durch die Bio
Phosphor (P) ist ein für alle Organismen lebensnotwendiger Mineralstoff. Landwirtschaftlichen Böden muss P regelmäßig und in kontrollierten Mengen durch Düngung zugeführt werden, um Kulturpflanzen ausreichend mit P zu versorgen. P-Dünger werden mittels verschiedener Aufschlussverfahren aus “Rohphosphaten” hergestellt, die aus sedimentären (fossilen) oder magmatischen Lagerstätten gewonnen werden. Rohphosphate aus sedimentären Lagerstätten sind durch hohe Gehalte an Begleitelementen gekennzeichn
Auch Bioinformatik der Universität des Saarlandes am vom Bundesinstitut für Risikobewertung geförderten Projekt beteiligt
Das Bundesinstitut für Risikobewertung fördert ein neues Forschungsprojekt zur wissenschaftlichen Erarbeitung von Tierversuchsersatzmethoden. Unter der Koordination von Prof. Dr. Claus-Michael Lehr und Dr. Ulrich Schäfer vom Institut für Biopharmazie und Pharmazeutische Technologie der Universität des Saarlandes ist das Projekt auf drei Jahre angelegt und wird
Ein Großteil der Baumarten in tropischen Regenwäldern ist im Schnitt mit nur einem Exemplar pro Hektar vertreten. Zu einer erfolgreichen Befruchtung kann es trotzdem kommen, weil viele dieser Arten jedes Jahr zur genau selben Zeit blühen. Wie diese Synchronisation gelingt, war bislang allerdings ein Rätsel. Am Äquator – also ohne Jahreszeiten – gibt es praktisch keine Variation in der Tageslänge oder andere Umweltsignale mit saisonalen Unterschieden. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nat
Gut für die Umwelt und ein attraktiver Preis: Am Lehrstuhl für Chemische Prozessentwicklung der Universität Dortmund wird zurzeit an einem alternativen Benzinzusatz geforscht. Die Zukunft an der Tankstelle gehört nach Ansicht der Wissenschaftler dem so genannten “GTBE”. Der Stoff wird aus dem nachwachsenden Rohstoff Glycerin gewonnen und ist vor allem in punkto Umweltfreundlichkeit anderen Zusätzen überlegen.
Seit ungesunde Bleizusätze im Benzin verboten sind, wird dem Kraftstof
“Frauen haben nach einer Bypass-Operation in Kombination mit dem Einsetzen einer mechanischen Herzklappe ein größeres Sterblichkeits-Risiko als Männer, und Frauen denen eine Bio-Herzklappe eingesetzt wurde, weisen ein höheres postoperatives Schlaganfall-Risiko auf”, berichtete Dr. Torsten Doenst von der Abteilung Herz- und Gefäßchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg auf der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Hamburg.
“Frauen, ältere Menschen und Diabetiker haben bei Herzoperationen mit Herz-Lungen-Maschine ein größeres Risiko für organische Hirnschäden”, berichtete Priv.-Doz. Dr. Klaus Wenke von der Herzchirurgie am Krankenhaus München-Bogenhausen anlässlich der Jahrestagung der deutschen Herzchirurgen in Hamburg. In der Studie, die zusammen mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München durchgeführt wurde, haben sich als Risiken auch die Dauer des Eingriffs, Abklemmzeiten und die Menge d
Eine Langzeitstudie an gesunden Erwachsenen zwischen 20 und 77 Jahren zeigt, dass bereits ab dem mittleren Erwachsenenalter elf von zwölf untersuchten Hirnregionen schrumpfen. Zugleich gibt es bedeutsame Unterschiede zwischen verschiedenen Personen im Ausmaß der Schrumpfung. Vor allem das Volumen gedächtnisrelevanter Hirnregionen nimmt mit dem Alter ab. Bluthochdruck beschleunigt diesen Prozess.
Jeder Mensch empfindet das Älterwerden anders, aber Einbußen müssen alle hinnehmen. A
Ursachen für Gelenkverschleiß ergründen – RUB-Medizin: erste deutsche Querschnittstudie
In Deutschland gibt es bislang keine bevölkerungsbezogenen Daten zur Arthrose, dem Gelenkverschleiß. Experten schätzen, dass nahezu jeder Dritte davon betroffen ist, in der Altersgruppe der über 65-Jährigen sogar jeder Zweite. In Herne startet nun Ende des Monats die erste repräsentative Studie zur Arthrose – “HER-AS” (Herner Arthrose-Studie): Die Klinik für Altersmedizin im Marienhospital Her
Die Radiologische Klinik des Universitätsklinikums Bonn nimmt ein neues Röntgensystem der Firma Philips – das erste dieser Art in Deutschland – in Betrieb. Hochmoderne digitale High Speed Technik realisiert nun auch eine räumliche Wiedergabe von Blutgefäßen und liefert extrem scharfe Bilder bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung. Die Bonner Ärzte können so bei Gefäß- und Tumorerkrankungen eine bessere Diagnose in kürzerer Zeit stellen und ihre Patienten gezielter behandeln. Die Einweihun
Erfolg der Nachbehandlung vorhersehbar
Wissenschaftlern der Medizinischen Universität Innsbruck ist es nun gelungen, mit Hilfe eines Bluttests den Erfolg der Nachbehandlung bei Brustkrebs vorauszusagen. Künftig könnten diese Erkenntnisse helfen, individuell regulierend in die Therapie einzugreifen und damit die Erfolgsaussichten zu erhöhen und die Lebensqualität betroffener Frauen deutlich zu verbessern, berichtet die Universität Innsbruck.
Konkret geht es um die Anwendung
Wird neuer Pilz in der Lausitz heimisch? So fragte eine regionale Zeitung im Dezember 2003 anlässlich eines Gastvortrags über Shii-take an der Fachhochschule Lausitz in Seftenberg, den die Initiative Lausitzer Biotech e.V. organisiert hatte. Seit September 2004 wird im Gewerbepark Kühnicht, Hoyerswerda, tatsächlich dieser exotische Speisepilz produziert und mit Erfolg verkauft. Die Argumente von Professor Dr. Jan Lelley, der vor über einem Jahr den Vortrag gehalten hatte, waren für das Auditor
Am 14.02.2005 hat das Robert Koch-Institut die neunte Genehmigung nach dem Stammzellgesetz für Forschungsarbeiten mit humanen embryonalen Stammzellen (hES-Zellen) erteilt. Sie ergeht an das Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin. In dem genehmigten Projekt, das der Grundlagenforschung zuzurechnen ist, sollen Gene identifiziert und untersucht werden, deren Produkte für die Aufrechterhaltung der Pluripotenz humaner embryonaler Stammzellen wesentlich sind. Pluripotenz ist die Fähigke
Das nationale Pflanzengenomforschungsprogramm GABI (Genomanalyse im biologischen System Pflanze) präsentiert die Ergebnisse seiner ersten Förderphase: Auf 182 Seiten illustriert der Progress Report 1999 – 2004 hochaktuelle Forschung aus dem wichtigen Bereich der Pflanzengenomforschung. Er unterstreicht eindrucksvoll die führende Rolle Deutschlands in diesem Forschungszweig, mit dem Ziel die “Lebensbasis Pflanze” auf molekularer Ebene besser verstehen und nutzen zu lernen. Sich primär an ein w