Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wissenschaftler der Universität Tübingen ist es gelungen, ein wichtiges Protein zur Stressreaktion bei Pflanzen zu identifizieren. Zur Regulierung des…
Intakte Mitochondrien sind von vitaler Bedeutung für die Zellfunktion. Als “Mini-Kraftwerke” produzieren sie Energie für die Arbeit der Zelle. Seit langem…
Das folgern Dermatologen der Philipps-Universität aus klinischen Studien und historischen Befunden. “Die Hautstörung des wohlbekannten Gründungsvaters der…
Gluten, ein Eiweiß in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, löst eine Entzündung des Dünndarms aus. Die Nahrungsaufnahme ist gestört.Anlässlich…
Wissenschaftlern des Fred Hutchinson Cancer Research Center ist es laut eigenen Angaben erstmals gelungen, einen fortgeschrittenen Hautkrebs mit Hilfe von…
Wenn wir sagen “das ist mir auf den Magen geschlagen”, kann das mehrere Ursachen haben: falsche Ernährung, zu viel Alkohol, hektische Mahlzeiten, zu wenig…
Ein internationales Forscherteam der University of St. Andrews (Großbritannien) und des Leipziger Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie hat…
Medikamente zu entwickeln, die gegen spezifische Zielstrukturen von Krankheitserregern oder Krebszellen gerichtet sind, ohne die gesunden Organe des Körpers zu…
Jungen Schimpansen können soziale Interaktionen und Spielen offenbar leicht zum Verhängnis werden. Denn durch den engen Kontakt zu anderen Tiere verbreiten…
Gemeinsam mit seinem Team aus sieben Extremsportlern führte Dr. Frank Hülsemann in den südamerikanischen Anden auf den Pfaden der Inka ein einzigartiges…
Ganz anonym analysiert das Expertenprogramm unter www.alkohol-selbsttest.de anhand eines Fragebogens das individuelle Trinkverhalten. Wie ein persönlicher…
Während Bill Gates bereits das Ende der Tastatur voraussagt, haben viele Büroangestellte heute Probleme mit der Nutzung von Maus und Tastatur. Hinter der…
Erhöhtes Blutungsrisiko ist eine unerwünschte Nebenwirkung vieler Medikamente, die heute zur Therapie von Herzinfarkt und Schlaganfall eingesetzt werden. Wissenschaftler des Rudolf-Virchow-Zentrums an der Universität Würzburg konnten jetzt einen körpereigenen Mechanismus aufdecken, der bei gleicher Wirkung weniger Nebenwirkungen verspricht. Bisher wurde angenommen, dass Blutstillung und die krankhafte Ausbildung eines Blutpfropfs, der zu Gefäßverschluss und Durchblutungsstörungen führen kann, über den gleichen Mechanismus gesteuert werden. Bernhard Nieswandt und seine Kollegen zeigen nun auf, dass beide Wege doch getrennt verlaufen können. Schlüsselfigur sei hier das Protein STIM1….
Tiefe Einblicke gewährt das neue High-Tech-Imaging-Center “TIGA” der Universität Heidelberg, das gemeinsam mit der japanischen Firma Hamamatsu gegründet wurde:…
Nach einem Konflikt oder einer handgreiflichen Auseinandersetzung scheint Trost durch andere Schimpansen eine stressreduzierende Wirkung auf Tiere zu haben….
Als Auslöser des “Rinderwahnsinns” (BSE) gelten krankmachende Proteine, so genannte Prionen. Es handelt sich dabei um “falsch gefaltete” Eiweiße, die gesunde…