Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Wissenschaftler haben durch Verhaltensstudien herausgefunden, dass ein einzelner Geruchs-Stimulus in der Regel nicht ausreicht, damit die Insekten sofort und…
Den genauen Mechanismus haben Forscher am Wiener IMBA (Institut für Molekulare Biotechnologie) nun bei Fliegen aufgeklärt – das Wissenschaftsjournal Cell…
Wenn wir einem sich bewegenden Objekt mit den Augen folgen, berechnet das Gehirn dazu die Geschwindigkeit des Objektes und passt die Augenbewegung…
Ein Gentest könnte bereits im Kleinkindalter Neigungen zur Lese- und Rechtschreibschwäche feststellen, um Betroffenen durch spezielle Therapien im Kindergarten…
Ein Virus, das das im Ozean lebende Cyanobakterium Prochlorococcus befällt, kann bestimmte Farbstoffe besser herstellen als sein Wirt. Anders als das Bakterium…
Seine Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, Körperhaltung und Beweglichkeit der Dinosaurier zu rekonstruieren. Außerdem will er der Frage nachgehen,…
Wissenschaftler an dem zum CNR gehörenden Istituto di Neurobiologia e Medicina Molecolare haben eine weitere Funktion des von der italienischen…
Damit widerlegen sie die REM-Schlaf-Gedächtnis-Hypothese. Die Ergebnisse wurden von der Wissenschaftszeitschrift “Nature Neuroscience” veröffentlicht.Menschen…
Münsteraner Centrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie ist die erste Einrichtung, die außerhalb der USA unterstützt wirdAm Centrum für…
Aktuellen Erkenntnissen aus der Arbeitsschutzforschung zufolge sollten Schutzhandschuhe zudem deutlich häufiger gewechselt werden, als nach Herstellerangaben…
Der Oldenburger Satztest Olsa, der bei HNO-Ärzten, Audiologen und Hörgeräte-Akustikern seit langem schon als Standardverfahren der Hördiagnostik gilt, ist nun…
Bei Myombefall der Gebärmutter stellt die Entfernung des Organs noch immer das häufigste Therapieverfahren dar. Nach Angaben der Bundesgeschäftsstelle…
In seinem natürlichen Umfeld, dem Hunde- oder Katzenmaul, richtet das Bakterium Capnocytophaga canimorsus keinen Schaden an. Gelangt der Erreger aber durch…
Einer der schlimmsten Fraßfeinde von Korallenriffen im Indo-Pazifik, der sogenannte Dornenkronenseestern, weist eine größere Artenvielfalt auf als bislang…
Heute erscheinen die Ergebnisse zweier Studien von Prof. Gerd Fätkenheuer, Infektiologe an der Uniklklinik Köln und seinem Kollegen Roy Gulick aus New York mit…
Hauchdünn und elastisch, aber dennoch stützend wie ein Kompressionsstrumpf schmiegt sich ein neues Material um bindegewebsschwache Venen und hält sie in Form.VenoPatch – so der Produktname der flexiblen Hülle – entstand durch beispielhaften Wissenstransfer aus der Universität in die Industrie: In enger Kooperation mit Venenspezialisten um Prof. Dr. Achim Mumme (Venenzentrum der Klinik für Dermatologie und Klinik für Gefäßchirurgie der Ruhr Universität) entwickelte die Firma Aesculap, Tuttlingen, einen speziellen Kunststoff für das Bochumer Venen erhaltende Operationsverfahren….