Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Oxidativer Stress verursacht viele schwerwiegende Krankheiten wie Krebs, Alzheimer, Arteriosklerose oder Diabetes. Er tritt ein, wenn der Körper einem Übermass…
LMU-Bioinformatiker um Dr. Johannes Söding vom Genzentrum der LMU entwickelten das neue Verfahren, mit dem verwandte Proteine durch die Ähnlichkeit ihrer…
„Bei herkömmlichen Tests liegt mitunter erst nach bis zu acht Stunden ein verlässliches Ergebnis vor. Dies kann dazu führen, dass der optimale Zeitpunkt für…
Mit Hilfe von Reaktionskaskaden können neue Wirkstoffe schnell und effizient hergestellt werden. Einmal in Gang gesetzt, führen sie über eine Reihe von…
Bei Verletzungen des Rückenmarks können die langen Zellfortsätze der Nervenzellen, die Axone, durchtrennt werden. Schon lange untersuchen Wissenschaftler, ob…
Dass die Farbe Rot eine besondere Signalwirkung hat, ist allgemein bekannt und letztlich für die Farbe von Feuerwehren, Verbotsschildern oder Warnhinweisen…
Einem Forschungsteam unter Leitung der Zellbiologin Professorin Dr. Barbara Kaltschmidt von der Universität Bielefeld ist es gelungen, Stammzellen aus der…
Mit einer neu entwickelten Untersuchungsmethode haben Heidelberger Molekularbiologen neue Erkenntnisse über die Entstehung von Proteinen gewonnen. Die…
Dendritische Zellen (DCs) sind wichtige Zellen des Immunsystems und in vielen Organen vorhanden – vor allem in der Haut und in Schleimhäuten. Dort bilden sie…
Der Bereich der Kranken- und Altenpflege steht in vielen europäischen Ländern vor ähnlichen Herausforderungen: Mit dem Altern der Gesellschaft steigt die…
Die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg bietet im Rahmen einer Studie erstmals eine Schluckimpfung zur Behandlung von Krebs an. Teilnehmen können…
Erstmals lassen sich die physikalisch-chemischen Reaktionen einer Brennstoffzelle detailliert auf Nanometerebene beobachten und beschreiben.Möglich wird dies…
Gemeinsame Pressemitteilung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen KrebsforschungszentrumsVeränderungen an zwei bestimmten Stellen im Erbgut…
Der Fadenwurm Caenorhabditis elegans ist bei Genetikern, Zell- und Entwicklungsbiologen ein bewährter Modellorganismus, an dem sich grundsätzliche Fragen der…
Obwohl sich die Behandlungsmethoden in den vergangenen Jahren verbessert haben, sterben daran allein in Deutschland jährlich rund 40000 Menschen. Wissenschaftler der Abteilung für Molekulare Pneumologie der Anästhesiologischen Klinik am Universitätsklinikum Erlangen verfolgen jetzt einen neuen Ansatz, um Lungenkrebs zu bekämpfen: Sie haben eine Möglichkeit entdeckt, einen für das Tumorwachstum maßgeblich verantwortlichen Botenstoff zu blockieren. Bei Versuchen am Modell stieg dadurch die Überlebensrate deutlich. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie vor kurzem in der renommierten Zeitschrift Nature Communications (http://www.nature.com/ncomms/journal/v2/n12/full/ncomms1609.html)….
Zu diesem Ergebnis kamen Wissenschaftler des Helmholtz Zentrum München bei Auswertung von Daten der KORA-Kohorte. Mit dem jetzt vorab online bei dem…