Eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin hat ein überraschend komplexes Nervensystem bei Seeigeln entdeckt. Die Tiere verfügen über eine Art „Ganzkörper-Gehirn“, dessen genetische Organisation der des Wirbeltiergehirns ähnelt. Zudem fanden die Forschenden lichtempfindliche Zellen im gesamten Körper der Seeigel – vergleichbar mit Strukturen der menschlichen Netzhaut. Die Studie, gefördert vom Human Frontiers Science Program, wurde in Zusammenarbeit mit der Stazione Zoologica Anton Dohrn (Neapel), dem Laboratoire de Biologie du Développement de Villefranche-sur-Mer und dem Institut de…
Bis zu 50 Prozent aller Reisenden in tropischen oder subtropischen Ländern ziehen sich während ihres Urlaubs eine Durchfallerkrankung zu. Besonders häufig sind…
Ziel ist es, Verfahren zur Messung von Höranstrengung zu entwickeln, Hörhilfen gezielt einzustellen und dadurch für Menschen mit verminderter Hörfähigkeit…
Trotz intensiver Forschung gibt es jedoch bis heute keine Therapie. Forschende der Universität Zürich haben nun ein Gen entdeckt, das eine zentrale Rolle…
Für den gesunden menschlichen Organismus sind etwa 37 Grad Celsius ideal, Schnabeltiere kommen dagegen schon bei 33 Grad gut zurecht. Jülicher…
Es ist eines der ältesten bekannten pflanzenpathogenen Viren, seine Entdeckung markierte den Beginn der Virologie: das Tabakmosaikvirus. Nun schreibt es als…
Sie machen weiße Wäsche weißer: Leuchtstoffe. Es gibt sie in jedem Haushalt. Auch der Energiesparlampe verhelfen sie zu weißerem Licht. Dazu nehmen sie…
Der schuett phoenix II Bunsenbrenner bietet zahlreiche Features, die ein Höchstmaß an Sicherheit ermöglichen. So kann die Brenndauer sekundengenau von 1 s bis…
Die Siebmaschine ist für Siebe bis 450 mm Durchmesser ausgelegt und deckt einen Messbereich von 25 µm bis 125 mm ab. Zeit und Amplitude werden bei der AS 450…
Blütenpollen können für das Gefrieren von Wolken verantwortlich sein und damit einen wichtigen Einfluss auf das Klima ausüben. Bisher hatte man diesen Effekt…
Landkarten sind für die Orientierung eine wichtige Navigationshilfe – aber erst in Verbindung mit einem Koordinatensystem lässt sich eine Position eindeutig…
Er gehörte schon zu den Geschenken der drei Weisen aus dem Morgenland: Neben Myrrhe und Gold hatten sie für das neugeborene Jesuskind auch Weihrauch im Gepäck….
Wasserstoff ist ein Sekundärenergieträger, der allerdings durch andere Energiequellen erzeugt werden muss. Das Sonnenlicht könnte in Zukunft Wasser in…
Wie ein Transportprotein aus dem Energiespeichermolekül ATP seine Antriebskraft gewinnt, haben RUB-Forscher dynamisch verfolgt. Mit der zeitaufgelösten…
Für Multiple Sklerose sind verschiedene genetische Risikofaktoren bekannt. Wie eine bestimmte Abweichung im Erbgut des sogenannten TNF-Rezeptors 1 die…
Mit einem neuartigen Messverfahren, der Kernmagnetresonanz-spektroskopie (NMR) unter hohem Druck, ist es nun Prof. Stephan Grzesiek und Dr. Lydia Nisius vom…
Warum stinkt der so genannte Stinkspat, ein Fluorit-Mineral, das unter anderem in der Oberpfalz gefunden wird, so unangenehm stechend beim Zerkleinern? Münchner Wissenschaftler haben des Rätsels Lösung gefunden und damit nicht nur eine etwa 200 Jahre währende kontroverse Diskussion beendet, sondern gleichzeitig eine als unumstößlich geltende Lehrbuchmeinung revidiert: In der Zeitschrift Angewandte Chemie zeigen die Forscher, dass elementares Fluor den Gestank verursacht. Damit ist nun eindeutig belegt, dass Fluor entgegen bisherigen Annahmen doch elementar in der Natur vorkommt….