Medizintechnik

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Ein magnetischer Blick durch die Schädeldecke …

Schnelle Gehirnsignale erstmals nichtinvasiv gemessen … Das Gehirn verarbeitet Informationen über langsame und schnelle Hirnströme. Um Letztere zu untersuchen, mussten bisher allerdings Elektroden in das Gehirn eingeführt werden. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), Institut Berlin, haben diese schnellen Hirnsignale jetzt erstmals von außen sichtbar gemacht – und eine erstaunliche Variabilität festgestellt. Wie das Team in der Fachzeitschrift PNAS* berichtet, verwendete es dazu einen besonders empfindlichen Magnet-Enzephalographen. Gemeinsame Pressemitteilung der Charité und der PTB Die…

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Medizintechniker entwickeln Computertomografen für Tumor-OP

Forschungscampus STIMULATE der Uni Magdeburg nimmt wichtige Hürde für Firmengründung Ein innovatives Medizintechnikprojekt des Forschungscampus STIMULATE der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat mit der Einwerbung einer Förderung in Millionenhöhe im Rahmen des EXIST-Programmes des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) eine wichtige Hürde auf dem Weg in eine erfolgreiche Firmengründung genommen. Das unter dem Namen RAYDIAX geführte Start-up-Vorhaben wird mit der Bundesförderung innerhalb der dreijährigen sogenannten Pre-Seed-Phase in unmittelbarer Nähe zur Universität Magdeburg einen neuartigen Therapieassistenz-Computertomografen…

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Chirurgen führen komplexe Operation von Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Roboter durch

Erstmals in der Schweiz … Viszeralchirurgen des Universitätsspital Zürich (USZ) haben einen Tumor der Bauchspeicheldrüse minimalinvasiv mit dem Operationsroboter «Da Vinci» erfolgreich entfernt – mit gewichtigen Vorteilen für den Patienten. Dass Operationsroboter für derart grosse und komplexe Operationen jemals geeignet sein würden, wurde bis vor einigen Jahren noch bezweifelt. Tumoren der Bauchspeicheldrüse gehören zu den häufigsten Krebsarten und Todesursachen. Allein im Jahr 2018 wurden weltweit 500’000 neue Fälle diagnostiziert. Diese werden in der Regel mit einer grossen offenen, «klassischen» Bauchoperation…

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Schnelle und effiziente Diagnosen durch künstliche Intelligenz

Die mechanischen Eigenschaften von Zellen können verraten, an welchen Krankheiten eine Patientin oder ein Patient leidet. Diesen Effekt machen sich Forscher*innen des Max-Planck-Zentrums für Physik und Medizin in Erlangen zunutze – und revolutionieren damit die Diagnostik. Ihr Ziel: Statt Blutproben aufwändig im Labor zu untersuchen, soll sie jede Arztpraxis durch KI-gestützte Verfahren schnell und zuverlässig analysieren können. Das Projekt RAPID Diagnostics hat jetzt den mit 250.000 Euro dotierten Medical Valley Award erhalten. Wenden sich Patient*innen mit Beschwerden an ihren Arzt…

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Dem Virus ganz nah

Technologieprojekt mit Heidelberger Beteiligung will kompakte Zellbildgebung für die breite Anwendung erschließen. Um nachvollziehen zu können, wie Viren in menschliche Zellen eindringen und dort interagieren, bedarf es einer leistungsfähigen Zellbildgebung. Besonders geeignet ist hierfür die Weichröntgenmikroskopie, die bislang jedoch nur sehr eingeschränkt verfügbar ist. Ein paneuropäisches Forschungsprojekt mit dem Titel „Compact Cell-Imaging Device“ mit Heidelberger Beteiligung hat zum Ziel, diese Technologie für die breite Anwendung in der Medizinforschung zu erschließen. Wie gelingt es viralen Erregern, in menschliche Zellen einzudringen? Welche…

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Hören bei Kindern – neues Testsystem entwickelt

In dem Forschungsprojekt „Perzeption und Lokalisation binauraler Information bei Kindern (PLOBI2go)“ entwickelten Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule ein mobiles Testsystem, das die Prüfung des beidohrigen (binauralen) Hörens in Alltagssituationen wie beispielsweise im Klassenzimmer ermöglicht. Das System ist leicht transportabel, in wenigen Minuten aufzubauen und kann in jedem Raum genutzt werden. So kann das Hören bei Kindern öfter und genauer überprüft werden, um die alterstypischen Hörprobleme rechtzeitig zu erkennen. Wissenschaftler_innen der Jade Hochschule haben ein mobiles System entwickelt, um das Hörvermögen von…

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Protein-Fingerabdruck in Minuten

Neue Technologie identifiziert COVID-19-Biomarker in kürzester Zeit. Schneller und günstiger als ein gewöhnliches Blutbild: Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Francis Crick Institute haben die Technologie der Massenspektrometrie so weiterentwickelt, dass sich Tausende von Proteinen in einer Probe innerhalb weniger Minuten vermessen lassen. Das Potenzial der Technik demonstriert das Forschungsteam anhand der Analyse des Blutplasmas von COVID-19-Betroffenen: Mit der neuen Technologie identifizierte es elf bisher unbekannte Proteine, die den Schweregrad der Erkrankung anzeigen. Die Studie ist im Fachmagazin…

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VIVATOP: Mehr Durchblick bei Leber-Operationen

Ein Verbund aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesundheitswesen unter Leitung der Universität Bremen entwickelt 3D-Technologien für Chirurginnen und Chirurgen. Besonders die Hilfestellungen bei der Operationsplanung sind bereits weit fortgeschritten. So können zum Beispiel zweidimensionale Schwarzweiß-Ansichten aus CT und MRT zu dreidimensionalen 3D-Ansichten verarbeitet werden. Operationen an der Leber erfordern höchstmögliche Präzision, weil das Organ aus einer komplexen Gefäßarchitektur besteht und lebenswichtige Aufgaben für den Körper übernimmt. Computergestützte 3D-Technologien können Chirurginnen und Chirurgen helfen, vor einem Eingriff ein besseres räumliches Verständnis zu…

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3D-gedrucktes Modell der Blutgefäße im Gehirn

An der Technischen Hochschule Ulm forscht derzeit eine Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Alfred M. Franz im Bereich “Navigation für medizinische Interventionen”. In dieser Gruppe wurde nun im Sinne der Offenen Wissenschaft ein flexibles, neurovaskuläres Gefäßphantom entwickelt, um daran neue Methoden der Schlaganfallbehandlung zu untersuchen. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die Erstellung des Gefäßphantoms nur mit frei verfügbarer Software und frei zugänglichen Daten realisiert worden ist und, dass sämtliche Bauanleitungen und Versuchsergebnisse veröffentlicht wurden. Minimalinvasive Verfahren zur Behandlung von…

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Hyperpolarisierte Protonen-Bildgebung zur Beobachtung von Stoffwechselprozessen in Echtzeit

Neue Technik ermöglicht weitere Fortschritte auf dem Gebiet der Kernspintomografie mithilfe der Hyperpolarisation von Wasserstoff-Kernspins. Die Magnetresonanztomografie (MRT) ist in der Medizin ein weitverbreitetes bildgebendes Verfahren. Ein neues Feld, sowohl für die Forschung als auch für die Anwendung, ist die hyperpolarisierte Magnetresonanztomografie. Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Helmholtz-Instituts Mainz (HIM) haben eine neue Technik vorgestellt, mit der Stoffwechselprozesse im Körper beobachtet werden können. Die Singulett-Kontrast-Magnetresonanztomografie nutzt dabei einfach herzustellenden Parawasserstoff, um biochemische Prozesse in Echtzeit zu verfolgen….

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Tiefe Hirnstimulation: therapeutische Eingriffe in die Funktionsnetzwerke des Gehirns

Etwa 100 Jahre nach der Entdeckung der elektrochemischen Informationsübertragung im Gehirn ist die Klinische Neurophysiologie heute in der Lage, gezielt in die krankhaft veränderten zerebralen Funktionsnetzwerke des Gehirns einzugreifen. Damit therapiert sie Fehlfunktionen des Gehirns, die zu Krankheiten führen. Schlüsseltechnologie ist die Tiefe Hirnstimulation (THS), bei der mit ins Gehirn implantierten Elektroden zum Teil kleinste funktionelle Regionen gezielt elektrisch stimuliert werden können. Diese Mensch-Maschine-Schnittstelle ist seit einigen Jahren bei der Parkinson-Krankheit etabliert, inzwischen auch bei Dystonie und essenziellem Tremor zugelassen….

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Co-Pilot am Krankenbett

Forschungsverbund entwickelt digitales Alarmsystem für die Kinderintensivmedizin Die Arbeit auf Intensivstationen stellt Beschäftigte in der Krankenversorgung vor besondere Herausforderungen. Sie müssen sicher und zuverlässig erkennen, ob sich der Zustand ihrer schwerkranken Patientinnen und Patienten lebensbedrohlich verschlechtert und das unter hohem Zeitdruck, weil jede Minute zählt. Der Stresspegel steigt noch weiter, wenn es sich bei den Patientinnen und Patienten um Kinder und Jugendliche handelt. Denn in der pädiatrischen Intensivmedizin stehen Ärztinnen und Ärzte vor dem Problem, dass die Erkrankungen mitunter schwierig…

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Mit Schallwellen gegen den Strom schwimmen

ETH-​Forschende ge­hö­ren zu den ers­ten Wis­sen­schaft­lern, wel­che Mi­kro­ve­hi­kel mit­hil­fe von Ul­tra­schall ge­zielt ge­gen ei­nen Flüs­sig­keits­strom be­we­gen kön­nen. In Zu­kunft sol­len die win­zi­gen Ve­hi­kel in der Blut­bahn ein­ge­setzt wer­den und so die Me­di­zin re­vo­lu­tio­nie­ren. Win­zi­ge Ve­hi­kel, so klein, dass sie durch un­se­re Blut­ge­fäs­se na­vi­gie­ren kön­nen, sol­len es Ärz­ten in Zu­kunft er­lau­ben, im Kör­per­in­nern Bi­op­sien zu neh­men, Stents ein­zu­set­zen oder Me­di­ka­men­te prä­zi­se an schwer zu er­rei­chen­de Stel­len zu trans­por­tie­ren. Wis­sen­schaft­ler welt­weit er­for­schen und ent­wi­ckeln der­zeit sol­che Mi­kro­ve­hi­kel. An­ge­trie­ben und ge­lenkt wer­den sie…

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Den Menschen in Mikrometer-Schritten vermessen

Forschende der MHH und aus Mainz, Wuppertal und Witten entwickeln hochauflösende Tomografie – Anwendung bei COVID-19, Alzheimer und Krebs denkbar Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Universitätsmedizin Mainz sowie vom HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke leiten ein internationales, multidisziplinäres Konsortium, das hochauflösende, dreidimensionale Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers ermöglicht. Mit einer maximalen Auflösung von bis zu 300 Nanometer entsprechen sie dem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares. „Die Vernetzung zwischen Radiologie, Pathologie und molekularen diagnostischen Ansätzen wird in Zukunft…

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Mikroskop zur automatisierten und kontaktfreien Herstellung von Zellkulturen

Entwicklung der Fraunhofer IPT und ILT Für individuelle Zelltherapien setzen Mediziner heute bereits oft auf sogenannte induzierte pluripotente Stammzellen, die aus dem Körpergewebe der jeweiligen Patienten gewonnen werden. Diese Zellen lassen sich in verschiedene Gewebearten ausdifferenzieren, sodass beispielsweise durch vorgelagerte Medikamententests an einer Zellkultur des Patienten Nebenwirkungen geprüft und im besten Fall vorab ausgeschlossen werden können. Die manuelle Herstellung der Gewebeproben ist jedoch immer noch mit hohen Kosten verbunden. Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher aus Aachen entwickeln nun ein Mikroskop, mit dem…

Laserlicht spürt Tumore auf

Wie optische Technologien die Krebsdiagnostik verbessern Neuer Sammelband liefert Überblick über aktuelle multimodale Diagnosetechniken für die Erkennung und Behandlung von Krebserkrankungen Krebs — diese Diagnose trifft in unserer älter werdenden Gesellschaft immer mehr Menschen. Doch je früher die Krankheit erkannt wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie wirksam behandelt werden kann. Moderne lichtbasierte Technologien können dazu beitragen, die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen entscheidend zu verbessern, denn mit ihnen lassen sich schnell, zuverlässig und schonend die Informationen gewinnen, auf…

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