Heilungschancen von Kindern mit
Hirntumoren verbessern
Dank hochwirksamer Medikamente sind die
Heilungschancen krebskranker Kinder heute besser denn je. Dies gilt jedoch
oft nicht für Patienten mit einem Hirntumor. Der Grund: Die so genannte
Blut-Hirn-Schranke verhindert, dass tumorzerstörende Wirkstoffe in das
erkrankte Hirngewebe gelangen. Wissenschaftler an der
Georg-August-Universität Göttingen ist es gelungen, diese Schranke für
Krebsmedikamente kurzze
Als zweites Universitätsklinikum in Deutschland verfügt Münster
jetzt über eine moderne Telepathologie-Einrichtung. Sie erlaubt die
mikroskopische Ferndiagnostik von Gewebeproben, erspart damit Zeit und
Geld und eröffnet neue Perspektiven für Krankenversorgung, Forschung und
Lehre.
Ist der Tumor gut- oder bösartig?
Letzte Sicherheit über diese und andere wichtige Fragen, von denen das
weitere Vorgehen bei einer Operation abhängen kann, bringt
Tumorimpfung vom Mausmodell zur klinischen
Anwendung Ludwig-Rehn-Preis für Ulmer Chirurgen
Für seine Forschungen auf dem Gebiet der Immuntherapie von Kolon- und
Pankreaskarzinomen hat die Vereinigung Mittelrheinischer Chirurgen dem
Ulmer Mediziner PD Dr. Ludger Staib, Oberarzt in der Abteilung Chirurgie
I, anlässlich ihrer Jahrestagung 2000 in Pforzheim den Ludwig-Rehn-Preis
verliehen. Staib befasst sich mit tierexperimentellen und klinischen
Studien zur aktiv-spe
Eizellen erstmalig nach so langer Lagerung wieder eingepflanzt Die Befruchtung “im Reagenzglas” gehört inzwischen zu den Standardverfahren der Reproduktionsmedizin. Die überzähligen befruchteten Eizellen werden häufig für kürzere Zeit in tiefgekühltem Zustand aufbewahrt – als Reserve für weitere Versuche, beispielsweise im Falle einer Fehlgeburt. Weltweit erstmalig wurden nun am Zentrum für Geburtshilfe und Frauenheilkunde der Universität Bonn zwei Patientinnen neun Jahre al
Die Blüten der Arnika werden in der Medizin erfolgreich eingesetzt,
zum Beispiel bei Prellungen oder rheumatischen Beschwerden. Doch diese
Pflanze birgt vermutlich noch ein viel größeres Potenzial in sich. Aus
diesem Grund wurde sie zur “Arzneipflanze des Jahres 2001” gekürt, und
zwar vom “Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen” am
Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg.
Die Arnikablüten werden dem
Studienkreis
Forschungsprojekt SCREEN – der elektronische Lichtkasten für
Radiologen bringt den Einsatz der digitalen Mammographie näher. Heute kommen bei MeVis an der Universität Bremen internationale Experten zusammen, um letzte Korrekturen an dem bereits weit gediehenen Forschungsprojekt zur digitalen Bildschirmbefundung vorzunehmen. MeVis koordiniert dieses europäische Forschungsprogramm mit einer Laufzeit bis zum Jahr 2002. SCREEN hat ein Finanzvolumen von 4,6 Millionen Mark. D
In einer epidemiologischen Studie, die unter Federführung des Instituts
für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie des
Universitätsklinikums Essen entstanden ist, wurde ein möglicher
Zusammenhang zwischen der Entstehung von Uvealmelanonem und dem Gebrauch
von Handys und Funkgeräten untersucht. Darüber haben die Wissenschaftler
im Januar-Heft von "Epidemiology" berichtet. Die Ergebnisse der
Untersuchung lassen eine Verdopplung des Risikos für diesen Augentu
Abteilung für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin
Die Abteilung für Naturheilverfahren und Komplementärmedizin (Leiter:
Dr. med. Benno Brinkhaus) der Medizinischen Klinik I mit Poliklinik der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beginnt jetzt mit einer
klinischen Studie, in der die Wirksamkeit einer begleitenden Behandlung
mit Traditioneller Chinesischer Arzneimitteltherapie bei Patienten mit
Morbus Crohn untersucht werden soll. Ziel der Studie ist
Eine Arbeitsgruppe um Professor Stefan Zielen von der Bonner
Universitäts-Kinderklinik beteiligt sich an einer weltweiten Studie, bei
der ein Medikament auf seine vorbeugende Wirkung bei 2- bis 5-jährigen
Asthma-Patienten geprüft werden soll. Die Mediziner sind nun auf der Suche
nach Probanden.
Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung der Atemwege; besonders
bei Kindern nimmt sie in Deutschland zu. Wenn Kleinkinder wiederholt an so
genannter “spastische
Helicobacter pylori und Allergien Ulmer
Säuglingsstudie Pressekonferenz am Donnerstag, 18.1.2001, 11.00 Uhr in
der Medizinischen Klinik, Raum 26
Die Abteilung Epidemiologie des Deutschen Zentrums für Alternsforschung
(DZFA) an der Universität Heidelberg (Leiter Prof. Dr. Hermann Brenner,
ehedem Abteilung Epidemiologie der Universität Ulm) führt zusammen mit der
Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Ärztlicher Direktor Prof. Dr.
Rolf Kreienberg) und der Ab
Ulm leitet eine Dreiländer-Studie
der EU
Mit Wirkung vom 15.12.2000 unterstützt die Europäische Kommission eine
Multicenterstudie zu atypischen Parkinsonerkrankungen mit 2,05 Mio. Euro.
Mehr als eine weitere Mio. Euro wird gleichzeitig von der Pharmaindustrie
(Aventis Pharma) zur Verfügung gestellt. An der Studie nehmen 40 Zentren
aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien teil. In Großbritannien ist
das Londoner Kings College (Prof. Nigel Leigh), in Frank
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von zwölf Litern pro Jahr führt der
Apfelsaft in der Gunst der Deutschen vor allen anderen Fruchtsäften. Wie
gesund besonders Säfte aus traditionellen einheimischen Sorten sind,
erforschten Wissenschaftler aus Jena und Geisenheim im Auftrag der
Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF). Im Rahmen
der industriellen Gemeinschaftsforschung fanden sie heraus, dass gerade
alte Apfelkultursorten wie Brettacher Sämling, Kaiser-Wilhelm-A
Sonderforschungsbereich/Transregio im
Bereich Humanmedizin Göttingen eingerichtet
Der Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen hat von der
Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) einen neuen Sonderforschungsbereich
(SFB) erhalten, der seit Januar 2001 seine Arbeit aufgenommen hat. Inhalt
der Forschungen des SFBs ist die “Biomechanische Phänotyp-Regulation im
Herz-Kreislaufsystem”, die sich unter anderem mit Bluthochdruck,
Herzinsuffizienz und Arterioskle
Wie viele Menschen erkranken im Jahr an Hepatitis? Nimmt die Zahl der
Masernfälle ab? Steigt die Zahl an Tuberkuloseerkrankungen mit
multiresistenten Erregern? Mit welchen besonderen Problemen müssen Arzt
und Patient bei der Antibiotikatherapie von Infektionen im Zusammenhang
mit medizinischen Eingriffen rechnen? Die Erfassung und Bewertung von
Infektionskrankheiten und Erkrankungen, bei denen Infektionserreger
Mitverursacher sind, waren in Deutschland bislang unzureichend. Diese
Die Edeka Großhandelsbetriebe Nord, Südwest,
Rhein-Ruhr und Baden-Württemberg unterstützen ab Januar 2001 die
Gesundheitskampagne 5 am Tag. Mit Edeka tritt dadurch ein weiterer starker
und wichtiger Partner in den Kreis der 5 am Tag-Mitglieder.
5 am Tag wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. als Reaktion
auf Ergebnisse wissenschaftlicher Studien ins Leben gerufen. Die Studien
zeigten, dass ein erhöhter Verzehr von Obst und Gemüse das Risiko an Krebs
Ambulantes Krebsnachsorge-Programm auf dem Prüfstand Tumorpatienten empfinden psycho-soziale Einzel- und Gruppentherapien oft als wohltuend für Körper und Seele. Allerdings fehlt es in Deutschland sowohl an ambulanten Betreuungsangeboten als auch an Studien, die deren Wirksamkeit wissenschaftlich überprüfen. Eine Arbeitsgruppe an der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg hat eine ambulante psycho-soziale Gruppentherapie für Krebskranke in der Nachsorge entwickelt. Für das im März 2