Durch Zufallsrauschen werden schwache Signale verstärkt
Wer auf wackligen Beinen steht, dem könnte in Zukunft durch spezielles Schuhwerk geholfen werden. “Vibrierende” Sohlen, die ein Zufallsrauschen zur Verstärkung feiner Signale an das Gehirn nutzen, sollen vor allem älteren Personen wieder festen Stehvermögen ermöglichen. An der Realisierung scheitern Forscher der Boston University derzeit noch. Die Entwickler arbeiten an einer effizienten Energieversorgung der Sohlen.
Sc
Bis vor einigen Jahren schienen die Fronten klar: Die Wissenschaft kannte zwei Gruppen von Hormonen und glaubte, dass diese im Körper stets getrennte Wege nehmen. Doch dann kam heraus, dass die beiden auch gemeinsame Sache machen können. An der Uni Würzburg untersuchen Wissenschaftler die Koalition der Hormone Aldosteron und EGF.
Hormone sind Botenstoffe, die Informationen von einem Ort des Körpers zum anderen bringen. Damit sie ihre Nachricht an der richtigen Stelle abliefern und nic
T-Shirts mit Multivitaminen, Schlafanzüge gegen Asthma, Nachthemden mit Schlafmitteln – Forscher arbeiten derzeit mit Hochdruck an heilender Kleidung.
Basis der textilen Innovationen sind Moleküle, so genannte Cyclodextrine, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. “Sie dienen als Verpackungsmaterial für Arzneistoffe und geben diese erst durch Hautkontakt und Körperwärme frei”, sagt Dr. Stefan Mecheels, Direktor des Kompetenzzentrums Medizintextilien in Hohenstein,
Hepatitis-Infektionen sind äußerst tückisch. Das gilt besonders für die B-Variante des Hepatitis Virus, das 100-mal ansteckender ist als Aids und oft nicht oder erst sehr spät erkannt wird, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet.
Die Symptome sind schwer einzugrenzen und reichen von Müdigkeit, Übelkeit und Fieber bis zur Gelbfärbung der Haut.
Die gefährliche B-Variante des Virus wird vor allem sexuell weitergegeben und kommt in fast allen Körperflüssigkeit
Untersuchung des Stuhls auf MCM2-Molekül in Zellen
Ein neuer Test soll Krebs frühzeitig erkennen, indem im Stuhl Anzeichen der Erkrankung registriert werden. Die ersten Testergebnisse bei Darmkrebs präsentierten britische Forscher auf einer Konferenz des Cancer Research UK . Laut Ron Laskey, Direktor der Medical Research Council (MRC) Cancer Cell Unit, könnte der Test auch bei Bru
In einer neuen klinischen Studie wird derzeit eine neue Substanz zur Behandlung der schubförmigen Verlaufsform von MS getestet. Es handelt sich dabei um einen sogenannten rekombinanten monoklonalen Antikörper gegen Adhäsionsmoleküle. Mit Hilfe dieser Substanz sollen die aktivierten weißen Blutkörperchen, die im zentralen Nervensystem die Entzündungsreaktion bei der Multiplen Sklerose verursachen, daran gehindert werden, überhaupt ins Gehirn oder Rückenmark zu gelangen. Sie verhindert die Wanderung di
Das Universitätsklinikum Tübingen bietet weltweit als einzige Einrichtung die Monte Carlo Dosisberechnung bei der Prostatabestrahlung an. Dabei wird das umgebende Gewebe in die Berechnung der Strahlendosis einbezogen. Darüber hinaus ist Tübingen neben Detroit derzeit die einzige Einrichtung, die die natür-liche Bewegung der Prostata in die Bestrahlungsplanung einbezieht. Beide Techniken werden in Kombination mit der “Intensitätsmodulierten Strahlentherapie”, (die für Patienten außer in Tübingen no
Weltgesundheitsbericht 2002 präsentiert
Die WHO hat heute, Mittwoch, den World Health Report 2002, veröffentlicht. Der Bericht “Preventing Risks, Promising Healthy Life” repräsentiert laut Weltgesundheitsorganisation dessen bislang größtes Forschungsprojekt. Erstmals wurde auch eine Zusammenfassung des Berichts in allen sechs offiziellen Sprachen der WHO – Englisch, Französisch, Spanische, Arabisch, Russisch und Chinesisch – auf der Website publiziert. Ein ernüchterndes Ergebnis des
Spenderzellen erhalten Schutz gegen Chemotherapeutika
Britische Wissenschaftler haben eine neue Stammzellen-Technik entwickelt. Die Technik, von ihren Entwicklern am Paterson Institute in Manchester als so genannter “genetischer Chemo-Schutz” bezeichnet, schützt die Stammzellen des Spenders. Transplantierte Stammzellen können durch eine hochdosierte Chemotherapie, wie diese z.B. bei einer Leukämie im Zuge der Behandlung durchgefü
Der regelmäßige Verzehr von Soja-Produkten kann einen hohen Cholesterinspiegel senken.
Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA empfiehlt Soja bereits zur Cholesterinsenkung, wie die Zeitschrift VITAL in ihrer neuen Ausgabe berichtet. Ausschlaggebend für den Erfolg ist dabei die Menge. Täglich sollten 25 Gramm Sojaprotein verzehrt werden, das entspricht etwa 180 Gramm Tofu.
Auch gegen Osteoporose soll Soja wirken. Forscher gehen davon aus, dass die pflanzlichen Wirkstoffe di
Mit der Installation eines neuen, hochempfindlichen Geräts für die Positronenemissionstomographie (PET) kann das Klinikum der Universität Erlangen-Nürnberg seinen Patienten den neuesten Standard in der Nuklearmedizinischen Diagnostik bieten.
Zudem ergeben sich bessere Möglichkeiten für die Forschung , so dass der Schwerpunkt der Medizinischen Fakultät im Bereich der Bildgebung und der medizinischen Technik noch deutlicher ausgeprägt werden kann. Am Mittwoch, 6. November 2002 um 15.00
Auch scheinbar harmlose Mittel wirken heftig auf Kinder
Auch scheinbar relativ harmlose Schmerzmittel wie Paracetamol haben eine nachhaltige Wirkung auf Neugeborene wenn sie von schwangeren Müttern eingenommen werden.
Nach einer Untersuchung im britischen Wissenschaftsmagazin “Thorax” erhöhen die Painkiller die Chance, dass Kinder an pfeifenden Atemgeräuschen leiden. Diese können in weiterer Folge auch zu Asthma führen.
Wissenschaftler: Nornikotin für Krankheiten verantwortlich
Wissenschaftler haben im Tabak einen Stoff entdeckt, der zumindest zum Teil für die verheerenden Folgen des Nikotin-Abusus verantwortlich sein soll. Nornikotin führt zu schnellerem Alterungsprozess, kann Diabetes hervorrufen und steht auch im Zusammenhang mit Alzheimer, berichtet BBC-Online . Die Studie wird im Fachmagazin Proceedings o
Münchener Mediziner haben einen – im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren – effizienteren, schnelleren und komplikationsärmeren Weg entwickelt, um nach einem Schlaganfall die Adern des Gehirns wieder zu eröffnen.
Ein Schlaganfall trifft jährlich rund 200.000 Menschen in Deutschland: Damit ist er die dritthäufigste Todesursache und der wichtigste Grund für eine im Erwachsenenalter erworbene Behinderung. Meist liegt dem Schlaganfall eine Durchblutungsstörung des Gehirnes zugrunde mit Lähmunge
Elektronische Thalamus-Stimulation nicht nur gegen Parkinson-Zittern
Durch die Implantation von Elektroden in das Gehirn zweier Patienten ist es gelungen, diese von den Symptomen einer Zwangsstörung zu befreien. Gewöhnlich werden implantierte Elektroden dazu verwendet, um das für die Parkinson-Erkrankung symptomatische Zittern zu behandeln. Die Methode ist daher nur für äußerst schwere Falle “reserviert”. Die Ergebnisse einer aktuellen französischen Studie legen jetzt nahe, dass die e
Perfusionstherapie im Extrakreislauf ohne Nebenwirkungen
Eine neue Technologie soll die Krebs- und Thrombosetherapie wesentlich verbessern. Mit Hilfe dieser Therapie wird es möglich, hoch wirksame Medikamente auf mechanischem Weg zielgenau zum Tumor oder Gerinnsel zu transportieren. Darüber hinaus ist die so genannte Perfusionstherapie im Extrakreislauf wirksamer und verursacht weniger Nebenwirkungen. Achim Mumme von der Chirurgischen Universitätsklinik der