Forschungsministerium fördert Forschungsprojekt von Kardiologen der Universität Jena
Bereits zum zweiten Mal setzte sich das Forschungsprojekt von Kardiologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena beim Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durch. Für weitere zwei Jahre wird das Siegerteam um Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla mit 200.000 Euro gefördert. Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) arbeiten die Kardiol
Risiko: Großes Verantwortungsgefühl und starker Leistungswille im Job.
Wer am Wochenende bzw. im Urlaub krank ist, könnte möglicherweise an der so genannten “Freizeitkrankheit” leiden. Wer sich systematisch in der Freizeit krank fühlt, den macht vielleicht die Arbeit krank. Forscher der Universität Tilburg haben das Krankheitsbild in der aktuellen Ausgabe von “Psychotherapy and Psychosomatics” näher erläutert, denn die Freizeitkrankheit ist ein bereits relativ häufiger Zustand.
Pollen bleiben an klebriger Filtern hängen.
Wissenschaftler des Woolcook-Institute of Medical Reseach in Sydney haben Nasenfilter gegen Heuschnupfen entwickelt. Die Nasenstöpsel beinhalten einen klebrigen Filter, an dem Pollen hängen bleiben sollen. Da die Pollen somit nicht in die Nasenhöhle eindringen könne, werden auch keine typischen Beschwerden ausgelöst. Die Plastikstöpsel sollen eine einfache Alternative zu Nasensprays und Medikamenten darstellen.
Forscher um Tim O´Mea
Acht von 1.000 Neugeborenen kommen mit einem Herzfehler zur Welt. Glück im Unglück, wenn die Anomalie bereits vor der Geburt entdeckt und die Schwangere gegebenenfalls an ein Spezialzentrum überwiesen wurde: Bei richtiger Behandlung hat das Baby deutlich bessere Überlebenschancen, das Risiko von Folgeschäden – beispielsweise durch Sauerstoffmangel oder schlechte Durchblutung der Organe – sinkt. Kinderkardiologen der Universität Bonn forschen momentan an einer Methode, mit der sie Herzschäden bereits
Ein neues Konzept für die Behandlung von krebskranken Kindern gibt nach Ansicht von Wiener Forschern neue Hoffnung. Eine dreijährige Pilotstudie der “Anti-Tumor-Immuntherapie” zeitigte gute Erfolge.
Dies gaben Forscher des St. Anna Kinderspitals bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Wien bekannt.
Verlangsamung des Tumorwachstums
Bei der Studie wurden 20 Kinder mit soliden Tumoren etwa viereinhalb Monate mit dendritischen Zellen behandelt. Diese
Wirkung nur bei Frauen – GlaxoSmithKline startet weitere Studienreihe
Ein neuer Impfstoff schützt Frauen vor Genitalherpes. Bei 70 Prozent der 978 weiblichen Probandinnen, die bislang mit dem oralen bzw. genitalen Herpesvirus nicht infiziert waren, bot die Impfung einen wirksamen Schutz. Männer werden von den vielversprechenden Ergebnissen der Studie an der University of Texas Medical Branch nicht profitieren. Die Ergebnisse wurden im New England Journal of Medicine publiziert. Seit m
Das noch wachsende Gehirn von Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ist durch Mittel gegen Epilepsie gefährdet
Anti-Epileptika, also Mittel gegen die Krampfbereitschaft im Gehirn, sind für wachsende Gehirne gefährlich. Diese Wirkung dürfte eine Ursache sein für den verringerten Kopfumfang und für die verminderten intellektuellen Fähigkeiten von Kindern, die in der gefährdeten Phase (ab dem 3. Schwangerschaftsdrittel bis weit in die Kleinkindperiode hinein) Medikamenten gegen Epile
Im Labor gelingt Herstellung von Insulin produzierendem Gewebe
Forschern der Stanford University ist es gelungen, embryonale Stammzellen in Insulin produzierendes Gewebe zu verwandeln. Das Gewebe hielt diabetische Mäuse am Leben. Für Tests am Menschen ist die Technik noch nicht reif. Möglicherweise könnten embryonale Stammzellen neue Insulin produzierende Inselzellen, die so genannten Langerhans-Inseln in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), bilden.
Wissenschaftler um Ingrid C
Körperliche Belastung in periodischen Abständen stimuliert Osteoblasten
Knochenzellen werden durch körperliche Belastung und Hormone zum Wachstum angeregt.
Wer wie Astronautinnen in der Schwerelosigkeit arbeitet und zudem noch wenig männliche Geschlechtshormone (Androgene) hat, ist am stärksten gefährdet. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg haben herausgefunden, warum die Kombination aus körperlicher Belastung und hohem Androgenspiegel vor Knochenschwund schützt
Wer stark übergewichtig ist, läuft Gefahr, bereits in jungen Jahren am “Alterszucker” (Diabetes mellitus Typ 2) zu erkranken.
Dies ist das Ergebnis der Studie “Glukosetoleranz und Insulinresistenz bei Kindern und Jugendlichen mit Adipositas”, für die PD Dr. Martin Wabitsch, Oberarzt in der Ulmer Universitäts-Kinderklinik, auf dem diesjährigen Kinderärztekongreß in Leipzig mit dem Forschungspreis der AG Pädiatrische Diabetologie ausgezeichnet wurde.
In Wabitschs Untersuchung g
Genetische Ursachen der Adipositas im Visier der Forschung Aufruf zur Teilnahme an einer Adipositas-Studie.
“Bei uns sind eben alle ein bißchen stärker gebaut …” ist eine gern gebrauchte Selbstentschuldigung in Familien, in der mal wieder ein Mitglied eine Runde im Kampf gegen die überflüssigen Pfunde verloren hat. In der Tat muß es sich dabei aber nicht nur um eine bequeme Ausrede handeln. Welche Rolle genetische Ursachen für die Neigung zum Übergewicht spielen, wird derzeit in der
Marburger System soll Anfälle automatisch erkennen und unterbrechen
Marburger Neurologen arbeiten aktuell an der Entwicklung eines Verfahrens, mit dessen Hilfe epileptische Anfälle frühzeitig erkannt und automatisch unterbrochen werden können. Das neue System soll ähnlich einem Herzschrittmacher implantierbar sein und durch eine intelligente Software binnen Sekunden vollautomatisch auf einen nahenden Anfall reagieren und ihn durch Stimulation einer bestimmten Hirnregion stoppen. Das
Täglich erleiden etwa 550 Menschen in Deutschland durch Auffahrunfälle ein Schleudertrauma der Halswirbelsäule – lang anhaltende Kopfschmerzen sind oft die Folge. Wenn Therapien und Schmerzensgeldforderungen anstehen, muss die innere Verletzung durch einen Arzt begutachtet werden. Dabei ist er jedoch auf die Aussagen des Patienten und Tastbefunde angewiesen. Bildgebende Verfahren wie Röntgen- und Kernspintomographie werden zwar auch eingesetzt – sie eignen sich jedoch nur für weniger als fünf Prozent
Optimierung des Notfall-Workflows
Damit eine optimale Erstbetreuung von Notfallpatienten gewährleistet ist, muss – neben der Kompetenz der Ärzte und Pflegekräfte – auch technisch und organisatorisch alles auf-einander abgestimmt sein: Kurze Wege, schnelle Verfügbarkeit modernster Diagnosegeräte, patientenschonende Patientenlagerungs- und Transportsysteme. Der Schockraum des Katharinenhospitals Stuttgart, ein Krankenhaus der Maximalversorgung und mit rund 900 Betten größtes Krankenhau
Nervenaktivität steigt auch bei entkoffeinierter Variante
Jene Personen, die zur Vermeidung von Bluthochdruck zu entkoffeiniertem Kaffee greifen, könnten ihre Zeit verschwenden. Laut Forschern der Universität Zürich ist Koffein nicht wie bisher häufig angenommen für die Steigerung des Blutdrucks verantwortlich. Sowohl normaler als auch entkoffeinierter Kaffee erhöhten die Nervenaktivität. Zudem war es unerheblich, ob die Testpersonen regelmäßige oder gelegentliche Kaffeetrinker waren
Sinkender Spiegel wirkt sich auf Personen mit Depression in der Familie aus.
Tryptophan, jene Aminsäure im Truthahn, die nach dem in den USA obligaten Thanksgiving-Dinner zum Einnicken führen kann, spielt auch eine zentrale Rolle für gute Lauen und Gedächtnis. Eine große Bedeutung hat Tryptophan vor allem bei Personen mit Depression in der Familie, berichten die Forscher der Universität Maastricht in “Brain, Behavior, and Immunity”.
Unter der Leitung von Wim J. Riedel vom Ge