Bei der Entwicklung von Arzneimitteln sind viele toxikologische Untersuchungen nötig, um die Sicherheit der Medikamente zu gewährleisten. Das beinhaltet Tierversuche und kostet jede Menge Zeit und Geld. Ein ehrgeiziges Forschungsprojekt an der Uni Würzburg zielt nun darauf ab, dieses Verfahren zu beschleunigen. Dabei soll auch die Anzahl der Tierversuche schrumpfen.
Projektleiter Professor Wolfgang Dekant: “Wir wollen ein Testsystem entwickeln, mit dem sich frühzeitig feststellen lässt, ob
Interdisziplinäres Konzept zur Osteoporose-Therapie am Universitätsklinikum Heidelberg / Kyphoplastie richtet eingebrochene Wirbel auf
Knochenschwund und Arterienverkalkung sind “Volkskrankheiten” mit gemeinsamen Ursachen und Ansatzpunkten für eine wirksame Therapie. Die Behandlung durch mehrere Spezialisten kann die Lebenserwartung und Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.
Bei einer Vortragsveranstaltung der Abteilung Stoffwechsel und Endokrinologie (Ärztlicher Direktor:
Impfstoff in biologisch abbaubaren Kugeln eingeschlossen
Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen DNA-Impfstoff in biologisch abbaubare Kugeln eingeschlossen. Sie lösen sich erst auf und setzen den Impfstoff frei, wenn sie an ihrem Bestimmungsort wie zum Beispiel den Lymphknoten angelangt sind. Im Fachmagazin Nature Materials schreiben die Forscher, dass dieses Verfahren wirkungsvollere Impfstoffe ermögliche, die Tumore direkt bekämpfen könnten. DNA-
Virtuelle Abläufe veranschaulichen biologische Prozesse
Beim jetzt gestarteten “EMI-CD”-Projekt beschäftigen sich Wissenschaftler mit der computergestützten Modellierung von Prozessen, die bei der Entstehung von komplexen Erkrankungen (Typ-II-Diabetes, Krebs) eine Rolle spielen. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik verwenden hierzu experimentell gewonnene Daten, um daraus am Computer molekularbiologische Abläufe nachzubilden, deren Störungen zur Entstehung von Kran
Ende diesen Monats läuft in vier Zentren in Deutschland und Belgien eine Studie an, in der ein potenzieller Impfstoff gegen die AIDS-Erkrankung getestet wird. An der Universität Bonn werden 13 gesunde Freiwillige an der deutschlandweit ersten Studie dieser Art teilnehmen. Ziel ist es, die optimale Dosis zu finden, die die gewünschte Immunantwort hervorruft. In Tierversuchen hat sich der Impfstoff-Kandidat schon als vielversprechend erwiesen; die behandelten Versuchstiere entwickelten nach der Injekti
Bedeutung der Rolle von HDL-Cholesterin weiter aufgeklärt
Auch Laien wissen heute, daß eine hohe Konzentration von Blutfetten (Cholesterin) ein Risiko für Gefäßerkrankungen bedeutet, insbesondere für Herzinfarkt und Schlaganfall. Allerdings sagt ein hoher Cholesterinspiegel im Blut allein wenig über die Gefahren aus. Entscheidend sind vielmehr die einzelnen Fraktionen der Blutfette: Dabei stellte sich schon vor Jahren heraus, daß das sogenannte HDL-Cholesterin nicht gefährlich ist, v
Die Kommission unterstützt ein neues paneuropäisches Projekt, bei dem ein neuer Impfstoff gegen eine der häufigsten Todesursachen der Welt, die Tuberkulose (TB), gefunden werden soll.
Jährlich sterben zwei Millionen Menschen an TB. Da die Antibiotika-Resistenz der Tuberkuloseerreger zunimmt, ist die Krankheit auf dem besten Wege, sich rasch zu einer weltweiten Gesundheitsbedrohung zu entwickeln.
Das Projekt wird mit Fördermitteln der Gemeinschaft in Höhe von knapp einer halben Mil
Infektionen haben doch keinen positiven Effekt
Eine Grippe in den ersten Lebensjahren kann die Wahrscheinlichkeit einer späteren Erkrankung an Asthma erhöhen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Wissenschaftlern der Stanford University gekommen. Die Ergebnisse von Versuchen mit Mäusen widersprechen der verbreiteten Annahme, dass frühe Infektionen einen positiven Effekt haben. Vielmehr verstärkt laut Nature Immunology eine Grippe die allergischen Reaktionen des Körpers. Die genaue
Test am Forschungsschwerpunkt zur hormonalen Verhütung an der Universitäts-Frauenklinik
Die Antibaby-Pille ist das in Deutschland am häufigsten verwendete und gleichzeitig eines der sichersten Verhütungmittel. Die Sicherheit setzt allerdings die tägliche Einnahme voraus. Diese klappt aber weit weniger häufig, als man annehmen möchte: Rund 47 Prozent der Pillenanwenderinnen vergessen mindestens eine Tablette pro Zyklus und 22 Prozent sogar zwei oder mehr Tabletten. Bei minderjährigen
Neue Erkenntnisse von Univ.-Prof. Dr. Wolf-Dieter Grimm, Leiter des Lehrstuhles und der Abteilung für Parodontologie der Fakultät für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Witten/Herdecke
Menschen mit einer schweren Erkrankung des Zahnhalteapparates (chronische und aggressive marginale Parodontitis) haben gegenüber Menschen mit gesundem Zahnfleisch ein etwa 1,5 mal höheres Risiko für Herzkrankheiten, so Erkenntnisse von Prof. Dr. Wolf-Dieter Grimm, Leiter der Abteilung
Fruchtbarkeit vor allem betroffen
Rauchen schädigt nahezu alle Bereiche der sexuellen, reproduktiven und kindlichen Gesundheit. Zu diesem Ergebnis ist eine von der British Medical Association (BMA) veröffentlichte Studie gekommen. Es handelt sich bei dieser Untersuchung um die bisher umfangreichste zu den Auswirkungen des Rauchens auf die menschliche Fortpflanzung. Rund 120.000 Raucher in Großbritannien zwischen 30 und 50 Jahren sind impotent. Entsprechende Zusammenhänge werden auch b
Vermutung der heilenden Wirkung von Fischöl bestätigt
Forscher der Universität von Cardiff haben weitere Beweise dafür gefunden, dass Dorschleberöl Arthritis verlangsamt, berichtet BBC-Online. Patienten, die Knieoperationen vor sich hatten, hatten bei Untersuchungen weniger schädigende Substanzen in ihrem Knie als solche, die kein Leberöl bekommen hatten.
Nicht untersucht wurde der Unterschied der Schmerzen bei den beiden Patientengruppen, berichten die Forscher. Sie gehen
Forschergruppe stellt vielversprechendes Therapiemodell an Universitätsklinkum Freiburg vor
Einen möglichen neuen Weg zur Vorbeugung und Behandlung von Verschlüssen oder Einengungen der großen Arterien hat eine Forschergruppe der Abteilung Kardiologie des Universitätsklinikums Freiburg (Direktor Prof. Dr. Christoph Bode) und des Max-Planck-Instituts für Neurologische Forschung, Köln, gefunden. Dr. Ivo Buschmann, Freiburg, und Dr. Jörg Busch, Köln, konnten nachweisen, dass sich Arterie
Lungenentzündungen sind die häufigste Ursache von Todesfällen nach Schlaganfall. Sie entwickeln sich bei bis zu 65 Prozent der Patienten bereits in den ersten Tagen nach dem Ereignis. Selbst wenn der Patient überlebt, verschlechtert sich der Verlauf seiner Genesung durch die Infektion, denn die notwendige Rehabilitationsbehandlung kann nur verzögert einsetzen und die durch den Schlaganfall verursachten neurologischen Ausfälle bilden sich in geringerem Umfang zurück.
Im Jahre 2003 zeigte eine
Studie belegt psychische Folgen für die Kinder
Rauchende Mütter können ihre Kinder in der Schwangerschaft auch psychisch schädigen. Ihre Kinder entwickeln viermal so häufig das Zappelphilipp-Syndrom wie die von nichtrauchenden Frauen. Zu diesem Ergebnis kommt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Studie, die am Mittwoch in Berlin bekannt wurde. Sie wurde erstellt vom Suchtforschungsverbund Baden Württemberg, den das BMBF mit drei Millionen Euro förder
Mit der Installation eines neuen Hochleistungsgerätes zur Bestrahlungsplanung und Tumordiagnostik und haben sich am Universitätsklinikum Münster (UKM) neue Perspektiven für die Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen eröffnet. Das Gerät, das am Freitag, 13. Februar 2004, im Rahmen eines Festsymposiums offiziell eingeweiht wird, vereint die Möglichkeiten zweier unterschiedlicher bildgebender Verfahren, und zwar der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und der Computertomographie (CT). Das UKM