Medizin Gesundheit

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Forscher verwenden gentechnisch verändertes Virus zur gezielten Infektion von Krebszellen

Wissenschaftler haben ein gentechnisch verändertes Virus eingesetzt, um gezielt Krebszellen zu infizieren, während gesunde Zellen unbeeinträchtigt bleiben. Dies macht möglicherweise den Weg frei für hochselektive virale Krebsbehandlungen.

Das Team von Cancer Research UK und der Queen Mary’s School of Medicine and Dentistry in London nutzten einen grundlegenden Unterschied im Verhalten von gesunden Zellen und Krebszellen aus. Nach einer Infektion schalten sich normale Zellen selbst ab,

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Zigaretten zerstören Enzyme im Speichel

Neuerliche Warnung vor Tabakkonsum – Auch Pfeifenraucher sind gefährdet

Speichel schützt den Körper vor zahlreichen Krankheiten. Nun haben israelische Forscher festgestellt, dass Tabakrauch den schützenden Effekt des Speichels radikal verändert: Er wird zu einem tödlichen Cocktail und heizt die Bildung von Krebs im Mundraum an, berichten die Forscher im British Journal of Cancer.

Allein in Großbritannien erkranken jährlich fast 8.000 Menschen an Krebserkrankungen im Mundraum

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Neue Strategien bei Hautkrebs im Gesicht

Das so genannte Basalzellkarzinom – eine Form von Hautkrebs, die überwiegend im Gesicht auftritt -, gilt als gut behandelbar: Metastasen bildet dieser Tumor nur extrem selten. Bei bis zu einem Drittel der Patienten beginnt er nach der Operation jedoch erneut zu wuchern und kann dann doch noch gefährlich werden, wenn er “verwildert”. Dies lässt sich durch eine zweizeitige Operationsstrategie vermeiden, berichten Experten auf dem 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtsch

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Knochenreifung im Reagenzglas

Verlorenes Knochengewebe kann heute sicher und mit geringen Komplikationsraten durch Transplantate ersetzt werden. Um Patienten die Transplantation in der Zukunft gleichwohl zu ersparen, loten Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen die Möglichkeiten von Stammzellforschung und Gewebezüchtung aus. Ihre neuesten Ergebnisse präsentieren mehrere Forschergruppen auf dem 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Aachen.

Bei Tumoren im Gesichtsbereich und in der Mun

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Krebszellen zum Selbstmord zwingen

Schwerpunktprogramm “Apoptose” der Deutschen Krebshilfe

Vom 1. bis 3. Juni 2004 findet in Bonn ein wissenschaftliches Symposium zum Schwerpunktprogramm “Apoptose” statt. Dieses Förderprogramm wird von der Deutschen Krebshilfe seit 1999 mit insgesamt rund elf Millionen gefördert. Die beteiligten Forscher beschäftigen sich mit dem programmierten Zelltod, der dafür sorgt, dass defekte Körperzellen absterben. Im Rahmen des Programms werden die molekularen Ursachen dafür weiter entschlüsse

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Einnahme von Antibiotika kann Allergien auslösen

160 Prozent mehr Asthma in 20 Jahren

Das Ansteigen von Allergien und Asthma steht laut den Ergebnissen einer neuen Studie in engem Zusammenhang mit der vermehrten Einnahme von Antibiotika. Durch die Einnahme von Antibiotika wird die natürliche Darmflora derartig gestört, dass das Immunsystem nicht mehr zwischen ungefährlichen Chemikalien und gefährlichen Attacken unterscheiden kann, berichtet der NewScientist.

In den vergangenen 20 Jahren ist die Asthmarate um 160 Prozent an

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Sojareiche Ernährung verringert Gebärmutterkrebsrisiko

Konsumierte Menge hat direkten Einfluss

Wissenschaftler des Shanghai Cancer Institute haben nachgewiesen, dass soyareiches Essen das Gebärmutterkrebsrisiko verringern kann. Eine Studie mit 1.700 Teilnehmerinnen ergab, dass sich mit der Zunahme der konsumierten Sojamenge das Krebsrisiko entsprechend verkleinerte. Eine sojareiche Ernährung wurde bisher bereits mit einem verringerten Brustkrebsrisiko in Zusammenhang gebracht. Zusätzlich wurde angenommen, dass Östrogen bei Herzerkrankung

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Infektionen durch Zahnimplantate

Füllungsmaterial für Hohlräume im Zahnimplantat Hauptverursacher von Verunreinigungen und Entzündungen

Bakterienbefall von Implantaten und damit verbundene Entzündungen des Gewebes entstehen hauptsächlich durch das Material, mit dem sie verschlossen werden. Zur Füllung am besten geeignet sind Stifte aus sogenanntem Guttapercha, einem kautschukähnlichen Stoff, der aus dem milchigen Saft des Gummibaumes gewonnen wird. Guttapercha-Stifte lassen sich nicht nur besonders einfach einführen

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Dem Gehirn bei der Arbeit zuschauen

Auch in höherem Lebensalter ist das menschliche Gehirn entgegen früherer Sichtweise noch erstaunlich flexibel. Die Anpassung an externe Anforderungen lässt sich zum Beispiel besonders eindrucksvoll am Gehirn von Musikern darstellen, und zwar durch Messung von Magnetfeldern, die bei der Erregung von Nervenzellen entstehen. Untersuchungen zeigen, dass bei Musikern unter anderem die Areale der Großhirnrinde, die für das Hören zuständig sind, deutlich ausgeprägter sind als bei Nichtmusikern. Magnetenzeph

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Neuer Ansatz zur Behandlung von amyotropher Lateralsklerose

Einsetzen und Verlauf der Krankheit in Labortests verlangsamt

Wissenschaftler des Pharmaunternehmens Oxford BioMedica haben einen neuen Ansatz zur Behandlung von amyotropher Lateralsklerose (ALS) entwickelt. Bei dieser Erkrankung handelt es sich um die am häufigsten verbreitete Form der Motoneuronerkrankung (MND). In Labortests konnte das Einsetzen und der Verlauf der amyotrophen Lateralsklerose verlangsamt werden. Zusätzlich erhöhte sich die Lebenserwartung um 30 Prozent. Die Wissens

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Herzschrittmacher für die Kernspintomographie

Menschen, die einen Herzschrittmacher oder einen Defibrillator im Körper tragen, sind von Untersuchungen in Kernspintomographen ausgeschlossen. Eine Arbeitsgruppe aus dem Physikalischen Institut und der Medizinischen Klinik der Uni Würzburg sucht darum nach Möglichkeiten, diese unbelastende Untersuchung auch für solche Patienten zu erschließen. Erste Erfolge liegen vor.

Die Kernspin- oder Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein exzellentes Bildgebungsverfahren, dessen Bedeutung in allen Ber

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EU fördert Brustkrebsforschung

Die Europäische Kommission stellt sieben Millionen Euro für ein neues Projekt namens TRASN-BIG zur Verfügung, das die Therapie von Brustkrebs zum Gegenstand hat.

“Krebs ist in der EU die Todesursache Nummer eins für Frauen im Alter von 35 bis 64 Jahren”, erläutert Dr. Martine Piccart, die Koordinatorin des Projekts. “Im Jahr 2000 wurden in der erweiterten EU 351.680 neue Fälle diagnostiziert.” Jedoch erhielten die meisten Patienten zum gegenwärtigen Zeitpunkt “eine übermäßige Dosierung, wäh

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Strahlenschutz – auch über den Wolken ein Thema

Energiereiche Strahlung aus dem All tritt in großen Höhen erheblich stärker in Erscheinung als auf Meeresniveau. Daher ist die Strahlenexposition für Flugreisende höher als für Daheimgebliebene. Vor der nächsten Fernreise können strahlenexponierte Passagiere die zu erwartende Strahlendosis im Internet abrufen. Das Institut für Strahlenschutz des GSF-Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg bei München stellt eine Website zur Verfügu

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Transplantationen ohne Immunblocker

Seit 19 Monaten lebt eine 23-jährige Amerikanerin mit einer Spenderniere ohne Immunblocker. Die Chirurgin und Immunologin Megan Sykes vom Bostoner Massachusetts General Hospital gab auf dem amerikanischen Transplantationskongress 2004 in Boston einen ermutigenden Fall von künstlich erzeugter Toleranz gegenüber dem Spendeorgan bekannt. Es stand kein passendes Organ zur Verfügung. Also bereiteten die Ärzte das Immunsystem der Patientin auf ein unpassendes Transplantat vor, bestrahlten das Immunorgan Th

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Freundliche Bakterien blockieren HIV-Infektion

Milchsäurebakterien verhindern Übertragung auf andere Zellen

Stämme so genannter freundlicher Bakterien, die im menschlichen Mund vorkommen, können eine HIV-Infektion blockieren. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Illinois gekommen. Labortests zeigten, dass sich diese Bakterien an das Virus anbanden und verhinderten, dass es andere Zellen angriff. Die Kenntnis um diesen Vorgang soll neue Möglichkeiten in der Verhinderung der Übertragung von HIV beim Stillen eröffne

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Geschädigte Gelenkknorpel rechtzeitig behandeln

Erste universitäre Sektion Knorpeltransplantation an Universitätsklinikum Freiburg gegründet

Rund 100.000 sportbedingte Kreuzband- und 300.000 Meniskusverletzungen pro Jahr in Deutschland führen auch zu Schäden am Gelenkknorpel des Knies. Diese Verletzungen bleiben nicht ohne Folge, denn was mit einem Knorpelschaden beginnt, endet oft mit einer schweren Arthrose. Vor allem das Know-How über die Transplantation “gezüchteten” körpereigenen Knorpelgewebes zur Behandlung von Gelenkknorpe

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