Deutsche Krebshilfe fördert bundesweites Verbundprojekt
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 5.000 Menschen neu an einem bösartigen Hirntumor. Bei der Behandlung dieser Krankheit stehen die Ärzte auch heute noch oft mit dem Rücken zur Wand. Die Heilungschancen haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verbessert. Die Deutsche Krebshilfe hat daher einen Forschungsverbund initiiert, um diese Situation zu ändern: Seit dem 1. Oktober 2004 forschen Wissenschaftler an neun universitären
Herzchirurgen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) konnten jetzt erstmals in Deutschland einen Patienten mit einem neuen Zelltherapieverfahren behandeln, das den durch einen Herzinfarkt geschädigten Herzmuskel wiederherstellen soll.
Damit soll die Herztätigkeit bei Patienten, die an einer Herzschwäche nach Infarkt leiden, grundlegend verbessert werden; bisher können nur die Symptome behandelt werden. Bei diesem Ansatz, auch bekannt als autologe Zelltherapie, werden dem P
Nach französischem Nahrungsmittel-Paradoxon folgt das italienische
Häufiger Genuss von Pizza soll nach einer jüngsten Studie das Herzinfarkt-Risiko gewaltig senken. Und das Erstaunliche an der Studie ist die Tatsache, dass sogar weniger als vier Pizzas im Monat Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen bieten. Die Studie der italienischen Forscher aus Mailand wird von Kollegen im Ausland allerdings unter anderen Gesichtspunkten betrachtet, berichtet etwa das British Medical Journal.
Land Baden-Württemberg unterstützt mit 500.000 Euro die Einrichtung eines deutschlandweit einmaligen Brain Imaging Centers
Mit 500.000 Euro fördert seit dieser Woche das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg für zwei Jahre die Einrichtung des “Süddeutschen Brain Imaging Centers”. An den zwei Standorten Freiburg und Mannheim/Heidelberg werden Forscher aus verschiedenen Fachrichtungen in einem für Deutschland einmaligen Ausmaß zusammenarbeiten,
Eine Studie soll klären, ob ein seit langem eingesetztes Medikament gegen nächtliches Einnässen oder übermäßig häufiges Wasserlassen als Standardtherapie bestätigt werden kann. Eltern betroffener Patienten können sich dazu informieren und ihre Kinder anmelden.
Eltern reden ungern darüber, wenn ihr Kind einnässt. Hartnäckig hält sich das Vorurteil, dass psychische Probleme oder Erziehungsfehler dafür verantwortlich seien. Die Scham der Eltern erhöht den Leidensdruck des Kindes – völl
Placebos wirkungsvoller als sporadische Einnahme von aktiven Medikamenten
Im Fall von Herzleiden ist es offenbar nicht so entscheidend, welches Medikament der Betroffene einnimmt, sondern vielmehr wie regelmäßig die Einnahme erfolgt. Diese Erkenntnis impliziert, dass, solange sich der Patient an seine tägliche Ordnung hält, ein Placebo genauso gut wirkt. Bradi Granger von der Duke Universität in Durham, North Carolina, und ihre Kollegen analysierten die Ergebnisse eines klinischen
Nach Zeitungsberichten hilft Akupunktur. Es soll aber egal sein, wohin man sticht. Nach einer Studie wirkt “echte Akupunktur” bei etwa der Hälfte der Patienten. Bei einer sogenannten “Scheinakupunktur” sollen nur wenige Kranke geringere Hilfe erfahren. Unter 30 % liege aber die Erfolgsquote der schulmedizinisch behandelten Schmerzpatienten. Fazit: Gleichgültig, wie Akupunktur angewandt wird, sie hilft deutlich besser als Schulmedizin, es soll jedoch egal sein, ob sie nach den “Regeln der Kunst” erf
Der Wissenschaftliche Beirat Funk (WBF) stellte in einer breit angelegten Untersuchung abschließend fest, dass es keine Gefährdung der menschlichen Gesundheit durch den Mobilfunk bei Beachtung der gegebenen Grenzwerte gibt. Das Gremium, das mit Wissenschaftlern aus den Bereichen Technik und Medizin besetzt ist, war im März vom österreichischen Infrastrukturminister Hubert Gorbach eingerichtet worden und sollte als ersten Auftrag weltweit vorliegende und veröffentlichte Studien zum
Neuer Beruhigungssauger erobert Kindermünder
Bei jedem vierten Kind bis zum dritten Lebensjahr stellen Ärzte in Deutschland Verformungen an Zähnen und Kiefer fest, die sie auf den Gebrauch von Nuckeln oder Daumenlutschen zurückführen. Bei den Vierjährigen, die noch immer auf dem angeborenen Lutschdrang beharren, sind es sogar mehr als die Hälfte. Zu große und unzureichend anatomisch geformte Schnuller gelten als vermeidbare Hauptursache für diesen Missstand.
Seit Septe
Regelmäßige Zahnarztbesuche als Vorbeugemaßnahme empfohlen
Mundkrebsraten könnten steigen, weil junge Menschen mehr rauchen und trinken. Eine Umfrage unter 200 britischen Zahnärzten hat ergeben, dass 85 Prozent der Dentisten mit einem Anstieg derartiger Fälle bei den 18- bis 25-Jährigen rechnen. Nur ein Drittel von 1.000 Befragten wusste, dass Alkohol als erhöhter Risikofaktor für die Krankheit gilt. Das berichtet die BBC.
Jedes Jahr gibt es in Großbritannien etwa 4.300 ne
Hannoveraner Forscher wollen die Suche des bestmöglichen Blutstammzell-Spenders für Leukämiepatienten erleichtern
Für Leukämiepatienten ist eine Knochenmark- oder Blutstammzell-Transplantation häufig die letzte Hoffnung auf Heilung. Aber diese Behandlung ist mit einem hohen Risiko verbunden – die fremden Stammzellen des Spenders können beim Empfänger lebensbedrohliche Abstoßungsreaktionen hervorrufen. Dieses Risiko wollen Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover nun syst
Aktivität im Gammawellenbereich fehlt bei Bildverarbeitung
Wissenschafter der Harvard Medical School haben jene fehlerhaften Gehirnwellen identifiziert, die die Symptome von Schizophrenie erklären sollen. Zellen tauschen im Gehirn Informationen über die Umwelt aus und bilden mentale Eindrücke, die bei Schizophreniepatienten weniger aktiv waren. Damit könnten die Halluzinationen und das veränderte Denken von Betroffenen erklärt und auch behandelt werden. Die Ergebnisse der Studie wurd
Protease-Hemmer gegen den Parasiten
Protease-Hemmer, die zur Behandlung einer HIV-Infektion verwendet werden, sind auch in der Behandlung oder Vorbeugung von Malaria wirkungsvoll. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die im Journal of Infectious Diseases veröffentlicht wurde. Die Studie hat herausgefunden, dass Protease-Inhibitoren das Wachstum des Malaria-Parasiten P. falciparum hemmten. Diese Erkenntnisse könnten auch eine bislang unerforschte Verwundbarkeit des Parasiten aufdec
Normalerweise verursachen Bakterien beim Menschen Entzündungen. Das Bakterium Bartonella henselae hingegen löst bei abwehrgeschwächten Patienten, z. B. bei AIDS-Kranken, das Wachstum von Blutgefäßen aus. Dieses Phänomen ist einzigartig für die erst 1992 entdeckten Bakterien und wird als bazilläre Angiomatose bezeichnet. Dem Team aus Ärzten und Biologen um Dr. Volkhard A. J. Kempf vom Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene des Universitätsklinikums Tübingen ist es jetzt gelungen, ein
Nachfrage übersteigt Kapazität des Herstellers
Die WHO hat eine Warnung veröffentlicht, wonach in einigen Ländern aufgrund der stark steigenden Nachfrage eine Knappheit bei Malariamedikamenten zu erwarten ist. Die Medikamente, die aus einer chinesischen Heilpflanze gewonnen werden, kommen bei der tödlichsten Form der Krankheit zum Einsatz. Laut WHO könnten bis März nächsten Jahres jene 40 Länder betroffen sein, die Artemisinin in erster Linie nutzen. Daher sei die Verfügbarkeit vo
Beans, long touted for nutritional benefits, also may hold extra cancer-fighting properties due to the levels of antioxidants they contain. A Colorado State University study will investigate antioxidant properties of various varieties of beans, whether eating beans can fight cancer and possible anti-diabetic benefits humans can derive from eating beans.
The study, conducted by the Cancer Prevention Laboratory in the university’s Department of Horticulture and Department of Soil