In Deutschland leben sechs Millionen Kinder im Alter bis zu sechs Jahren in Raucher-Haushalten: Sie sind dauerhaft Tabakrauch ausgesetzt und leiden viel häufiger an Erkrankungen der Atemwege als Kinder aus Nichtraucher-Haushalten. In der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift berichtet die Deutsche Krebshilfe über die Folgen des Passivrauchens und über die Möglichkeiten, Kinder zu schützen.
Kevin H. leidet seit seinem 2. Lebensjahr an einer schweren Bronchitis. Immer wieder muss er
Projekte für zweite Runde des Nationalen Genomforschungsnetzes vorgestellt
Das Nationale Genomforschungsnetz (NGFN) wird in seiner zweiten Förderphase noch stärker auf die Bekämpfung der großen Volkskrankheiten konzentriert. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn stellte am Donnerstag in Berlin die 182 Forschungsvorhaben für die nächsten drei Jahre vor. “Mit dem Nationalen Genomforschungsnetz schaffen wir neue Therapien für schwer kranke Menschen und steigern die international
Neuartiges Diagnosesystem Neuropattern: Rund 200 Patienten/innen bundesweit gesucht: Fibromyalgie (dt. Muskelfaserschmerz) ist eine Diagnose, die bei chronischen Schmerzen verschiedener Muskeln gestellt wird, wenn alle in Frage kommenden oder bekannten schmerzverursachenden Krankheiten ausgeschlossen wurden. Für betroffene Patienten bedeutet dies meist eine jahrelange Odyssee von Arzt zu Arzt, von Behandlung zu Behandlung, ohne dass die Schmerzen ganz verschwinden. Eine Reihe von Begleitsymptome
Schwedische Forschergruppe veröffentlicht drittes Teilergebnis der WHO-Interphone-Studie
Es gibt keine Anzeichen, die auf ein erhöhtes Hirntumorrisiko durch Handynutzung hindeuten. Das ist das Ergebnis einer soeben abgeschlossenen schwedischen Teiluntersuchung im Rahmen des Interphone-Projektes der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das auch für Langzeitnutzer und Personen, die viel telefonieren, gilt. Die Untersuchung wurde von einer schwedischen Forschergruppe um Prof. Maria Feyc
Rauchen an der Entstehung der Krankheit beteiligt
Der Mangel an Früchten, besonders an solchen, die reich an Vitamin C sind, erhöht das Risiko für entzündliche Arthritis, das Vorstadium der rheumatoiden Arthritis (RA), um das Dreifache. Ein häufiger Konsum von rotem Fleisch ist als unabhängiger Risikofaktor für entzündliche Arthritis einzustufen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Manchester.
Rheumatoide Arthritis ist eine chronische entzündliche Erkrankung
Die Zahlen sind alarmierend: Trotz aller Aufklärung infizieren sich jedes Jahr in Deutschland 2000 Menschen neu mit der Immunschwächekrankheit Aids. 44.000 Menschen sind derzeit mit dem Aids-Erreger HIV infiziert, 23.500 Aids-Infizierte sind in Deutschland bereits an der Krankheit gestorben. Nur wenn sich potentiell Infizierte frühzeitig auf eine Virus-Infektion testen lassen, können sie durch verantwortungsbewusstes Handeln dazu beitragen, den Erreger nicht auf weitere Menschen zu ü
Risiken einer Langzeit-Behandlung noch nicht erforscht
Ein Alzheimer-Medikament verbessert das Gedächtnis von Menschen mit Multipler Sklerose (MS). Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Stony Brook University Hospital in New York. Etwa die Hälfte aller MS-Patienten hat Probleme mit dem Gedächtnis und anderen kognitiven Funktionen. Diese Schwierigkeiten sind die Hauptursache von Invalidität bei Menschen mit MS. Derzeit gibt es keine Medikamente zur Behandlung dieses MS-Sympto
Generika schaffen Zulassung durch WHO nicht
Die WHO plant bis Ende 2005 drei Mio. Menschen in Entwicklungsländern mit Medikamenten gegen Retroviren (ARV) zu versorgen. Derzeit erhalten nur 440.000 der sechs Mio. Betroffenen die entsprechenden Medikamente. Ein Teil des Problems besteht darin, dass billigere Nichtmarkenprodukte die Zulassung nicht schaffen. Eines von fünf Medikamenten erreicht die Zulassung durch die WHO nicht. Obwohl ARVs keine Heilung ermöglichen, blockieren sie die
Schreibfehler – Mutationen – in den Genen BRCA1 und BRCA2 sind seit einigen Jahren als Risikofaktoren für Brustkrebs bekannt. Bei welchen Krebserkrankungen und in welchem Umfang diese Mutationen sonst eine Rolle spielen, untersuchten jetzt Epidemiologen im Deutschen Krebsforschungszentrum mit einer Studie*, die sich auf die gesamte schwedische Bevölkerung bezieht. Dabei fanden sie heraus, dass in Risikofamilien neben der bekannten Häufung von Eierstockkrebs auch Bauchspeicheldrüsen- sowie Magen
Sterbehilfe, humangenetische Beratung, kulturübergreifende Ethik, Mangel an Spenderorganen: Kaum ein Thema verlange so sehr nach Toleranz wie die Bioethik, so die Herausgeber des Sammelbandes “Weltanschauliche Offenheit in der Bioethik”, der vor kurzem erschienen ist (Verlag Duncker & Humblot, Berlin). Dieses Buch lädt ein, sich selbst eine Meinung zu bilden. Wer nach einem allgemeinen Patentrezept der Bioethik sucht, wird enttäuscht sein, denn das haben die Herausgeber nicht parat. Bewusst vielf
Essstörungen sind häufig sehr komplizierte Sachverhalte, da sie durch eine Kombination von sozialen, umfeldbedingten und biologischen Merkmalen gekennzeichnet sind. Forscher haben ein umfassendes Magersucht- und Bulimiemodell entwickelt, um die Ätiologie von Essstörungen und Fettleibigkeit besser zu verstehen.
Obwohl Millionen von Menschen weltweit unter einer Essstörung leiden, die bei vielen sogar bis zum Tod führt, gibt es Möglichkeiten der Behandlung und sogar Vorbeugung. Es gi
IgA-Nephropathy (IgAN) oder Bergersche Krankheit ist die häufigste Form von Glomerulonephritis weltweit, deren Behandlung oftmals regelmäßige Nierendialysen umfasst. Eines der wichtigsten Ergebnisse des IGAN CONSORTIUM-Projektes konzentrierte sich auf die Pathogenese dieser Krankheit mithilfe moderner genetischer Verfahren.
IgAN ist eine Störung des Immunsystems, die die Ablagerung von IgA-Immunkomplexen in den Filterbahnen der Nieren verursacht dies führt zu einer Entzündung namen
Häufiger Konsum von Cannabis während der Pubertät und im jungen Erwachsenenalter erhöht das Risiko für psychotische Symptome später im Leben. Das Risiko ist für Personen extrem verstärkt, die genetisch anfällig für Psychosen sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Maastricht Universität, die im British Medical Journal veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler erklärten, dass Cannabis das Gleichgewicht des Botenstoffs Dopamin stört, der für Stimmungslagen verantwortlich ist.
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Nicht nur inhaliert, sondern auch geschnupft oder gekaut sind Tabakprodukte Krebs erregend. Die Schädlichkeit des so genannten “Smokeless Tobacco” dokumentiert eine neue Monographie der International Agency for Research on Cancer in Lyon (IARC), zu der Dr. Urmila Nair und Dr. Jagadeesan Nair, Abteilung Toxikologie und Krebsrisikofaktoren, Deutsches Krebsforschungszentrum, als Mitglieder der Expertengruppe und durch ihre eigenen wissenschaftlichen Arbeiten beigetragen haben. Eine Zusammenfassung der
Die kontroversen Diskussionen um die Gefährlichkeit kleiner Strahlendosen für den Menschen halten unvermindert an: Während die eine Seite oft verantwortungslose Verharmlosung anklagt, warnt die andere Seite vor unberechtigter Panikmache und Hysterie.
Fakten und wissenschaftliche Ergebnisse wurden vom 29.11. bis 1.12.2004 im GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit in Neuherberg auf der “9th International Conference on Health Effects of Incorporated Radionuclides -Emphasis o
Wissenschaftler warnen vor Burnout
In 90 Prozent aller Betriebe sind seit dem Jahr 2000 die psychischen Belastungen der Beschäftigten gestiegen. Rund ein Drittel melden vermehrte körperliche Belastungen. Das zeigt eine Befragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung unter mehreren Tausend Betriebs- und Personalräten. Gründe für den wachsenden Stress im Job: Stellenabbau, Arbeitsverdichtung, Zeitknappheit, steigende individuelle V