Piloten trainieren ungewöhnliche und gefährliche Situationen in Simulatoren, die sie eine nahezu perfekte Flugrealität erleben lassen. Anästhesisten, Intensiv- und Notfallmediziner lassen sich zu diesem Zweck “künstliche Menschen” bauen. Diese Simulatoren reagieren auf dem Op-Tisch, der Intensivstation oder der Notfallaufnahme ebenso wie echte Patienten. Einer der ersten Simulatoren in Nordrhein-Westfalen steht im Simulationszentrum des Universitätsklinikums Düsseldorf. Der Düsseldorfer Anästhesi
Statistische Abweichungen kein Hinweis auf Resistenz
Ein vorübergehendes Ansteigen der HIV-Werte während der Behandlung bedeutet generell nicht, dass das Virus eine Resistenz gegen die Medikamente entwickelt. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Johns Hopkins University gekommen. Da HIV sehr rasch mutiert, waren Mediziner besorgt, dass sogar geringe Veränderungen der Werte auf das Entstehen einer Resistenz hinweisen könnten. Die Forscher argumentieren jedoch im Journal of the Amer
Forscher nicht zufrieden mit Genauigkeit
Krebserkrankungen sollen in Zukunft auch mit nicht-invasiven Methoden rasch erkannt werden: Zielvorgabe war die Entwicklung eines einfachen Speicheltests um festzustellen, ob ein Patient an einer Krebserkrankung leidet oder nicht. Forschern der UCLA University of California in Los Angeles ist es nun gelungen, zumindest einen großen Schritt weiter zu kommen. Ein Testverfahren an 32 Krebspatienten war ziemlich zielsicher, berichten die Forsche
“Frauen haben nach einer Bypass-Operation in Kombination mit dem Einsetzen einer mechanischen Herzklappe ein größeres Sterblichkeits-Risiko als Männer, und Frauen denen eine Bio-Herzklappe eingesetzt wurde, weisen ein höheres postoperatives Schlaganfall-Risiko auf”, berichtete Dr. Torsten Doenst von der Abteilung Herz- und Gefäßchirurgie der Chirurgischen Universitätsklinik Freiburg auf der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Hamburg.
“Frauen, ältere Menschen und Diabetiker haben bei Herzoperationen mit Herz-Lungen-Maschine ein größeres Risiko für organische Hirnschäden”, berichtete Priv.-Doz. Dr. Klaus Wenke von der Herzchirurgie am Krankenhaus München-Bogenhausen anlässlich der Jahrestagung der deutschen Herzchirurgen in Hamburg. In der Studie, die zusammen mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München durchgeführt wurde, haben sich als Risiken auch die Dauer des Eingriffs, Abklemmzeiten und die Menge d
Eine Langzeitstudie an gesunden Erwachsenen zwischen 20 und 77 Jahren zeigt, dass bereits ab dem mittleren Erwachsenenalter elf von zwölf untersuchten Hirnregionen schrumpfen. Zugleich gibt es bedeutsame Unterschiede zwischen verschiedenen Personen im Ausmaß der Schrumpfung. Vor allem das Volumen gedächtnisrelevanter Hirnregionen nimmt mit dem Alter ab. Bluthochdruck beschleunigt diesen Prozess.
Jeder Mensch empfindet das Älterwerden anders, aber Einbußen müssen alle hinnehmen. A
Ursachen für Gelenkverschleiß ergründen – RUB-Medizin: erste deutsche Querschnittstudie
In Deutschland gibt es bislang keine bevölkerungsbezogenen Daten zur Arthrose, dem Gelenkverschleiß. Experten schätzen, dass nahezu jeder Dritte davon betroffen ist, in der Altersgruppe der über 65-Jährigen sogar jeder Zweite. In Herne startet nun Ende des Monats die erste repräsentative Studie zur Arthrose – “HER-AS” (Herner Arthrose-Studie): Die Klinik für Altersmedizin im Marienhospital Her
Die Radiologische Klinik des Universitätsklinikums Bonn nimmt ein neues Röntgensystem der Firma Philips – das erste dieser Art in Deutschland – in Betrieb. Hochmoderne digitale High Speed Technik realisiert nun auch eine räumliche Wiedergabe von Blutgefäßen und liefert extrem scharfe Bilder bei gleichzeitig reduzierter Strahlenbelastung. Die Bonner Ärzte können so bei Gefäß- und Tumorerkrankungen eine bessere Diagnose in kürzerer Zeit stellen und ihre Patienten gezielter behandeln. Die Einweihun
Erfolg der Nachbehandlung vorhersehbar
Wissenschaftlern der Medizinischen Universität Innsbruck ist es nun gelungen, mit Hilfe eines Bluttests den Erfolg der Nachbehandlung bei Brustkrebs vorauszusagen. Künftig könnten diese Erkenntnisse helfen, individuell regulierend in die Therapie einzugreifen und damit die Erfolgsaussichten zu erhöhen und die Lebensqualität betroffener Frauen deutlich zu verbessern, berichtet die Universität Innsbruck.
Konkret geht es um die Anwendung
Im Januar des Jahres 2005 sind in Deutschland gehäuft menschliche Erkrankungen durch einen seltenen Salmonellentyp aufgetreten. Die bisherigen Erkenntnisse deuten darauf hin, dass rohes Schweinefleisch die Ursache ist. Die Salmonellose ist eine Infektionserkrankung des Menschen, die zu Durchfall, Erbrechen, Kopfschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit führt aber auch noch ernstere Probleme nach sich ziehen kann. Deshalb empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) erneut, auf den Verzehr
Die Züchtung von funktionsfähigem Gewebe aus körpereigenen Zellen zur Reparatur geschädigter Herzklappen oder anderer Strukturen des Herzens oder der Luftröhre zeigt ermutigende Fortschritte. Die Herstellung lebender, mitwachsender Herzklappen aus körpereigenen Zellen zum Beispiel brächte nicht nur in der Kinder-Herzchirurgie einen Durchbruch, damit würden auch die Beschränkungen der gegenwärtig verfügbaren Herzklappen aus Kunststoffen oder aus biologischen Materialien überwunden.
Eine Therapie mit ausgewählten Stammzellen kann im Rahmen einer Bypass-Operation die Funktion Infarkt-geschädigter Bereiche des Herzmuskels verbessern. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie an der Universität Rostock. Diese Therapieerfolge bedeuten Hoffnung für Patienten mit Herzinfarkten sowie einen weiteren wichtigen Schritt für die Regenerative Medizin, sagte Projektleiter Prof. Dr. Gustav Steinhoff.
“Der Traum vom nachwachsenden Herzen oder von der R
“Die Behandlung mit beschichteten Stents bringt bei Aortenaneurysmen bessere Ergebnisse als Entlastungsoperationen, so genannte Fensterungen”, berichtet Dr. Burkhart Zipfel vom Deutschen Herzzentrum Berlin auf der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie. “Der Stent versorgt die primäre Eintrittspforte des Gefäßeinrisses, und ist schonender und einfacher durchzuführen als eine große Gefäßoperation, bei der weit höhere Komplikationsraten auftreten.”
“Bypass-Patienten, die bereits vor der Operation im Krankenhaus an einem gezielten psychologischen Motivationsprogramm zur Veränderung ihres Lebensstils teilnehmen, haben einen messbaren Vorteil bei der langfristigen Reduktion von kardiovaskulären Risikofaktoren”, berichtete Dr. Christoph Schimmer von der Klinik und Poliklinik für Herz- und Thoraxchirurgie der Universität Würzburg anlässlich der 34. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Hamburg.
“Frauen, ältere Menschen und Diabetiker haben bei Herzoperationen mit Herz-Lungen-Maschine ein größeres Risiko für organische Hirnschäden”, berichtete Priv.-Doz. Dr. Klaus Wenke von der Herzchirurgie am Krankenhaus München-Bogenhausen anlässlich der Jahrestagung der deutschen Herzchirurgen in Hamburg.
In der Studie, die zusammen mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der TU München durchgeführt wurde, haben sich als Risiken auch die Dauer des Eingriffs, Abklemmzeiten u
Forscher des Universitätsklinikums Heidelberg impfen erfolgreich Mäuse mit gentechnisch veränderten Parasiten / Entscheidendes Entwicklungsprotein des Malaria-Erregers entdeckt
Heidelberger Wissenschaftlern ist es gelungen, mit gentechnisch veränderten Malaria-Erregern Mäuse erfolgreich zu impfen. Sie schalteten das Gen UIS4 aus, das für die Entwicklung der Parasiten in infizierten Leberzellen notwendig ist, und nutzten diese entschärften Erreger als Impfstoff. Außerdem konnten