Deformationen der Prostata und Harnröhre nachgewiesen
Chemikalien, die in oralen Verhütungsmitteln und Lebensmittelbehältern enthalten sind, schädigen die Entwicklung von Mäusen. Experten der University of Missouri zeigten sich über eine mögliche Gefährdung des Menschen besorgt. Männliche Mäuse, die in der Gebärmutter derartigen Substanzen ausgesetzt waren, entwickelten Deformationen der Prostata und der Harnröhre. Tests wurden für Ethinylestradiol und Bisphenol A durchgeführt. Die
In einer Kooperation zwischen dem kürzlich an der Universität Leipzig gegründete Innovationszentrum für Computergestützte Chirurgie (ICCAS) und der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tim Lüth (Berlin) entstand ein neuartiges navigationskontrolliertes Instrumentarium für den Einsatz im sensiblen Kopfbereich, das nicht nur die Grenzen des operativen Eingriffes festschreibt, sondern deren Überschreitung durch Abschaltung der eingesetzten Geräte verhindert. Eingriffe an den Nasennebenhöhlen o
Deutsche Krebshilfe fördert internationale Studie
Das Osteosarkom ist die häufigste Krebserkrankung der Knochen. Vor allem Kinder und Jugendliche erkranken daran. Etwa zwei Drittel aller Osteosarkom-Patienten können mit einer Kombination aus Chemotherapie und Operation geheilt werden. Bei den übrigen Patienten tritt der Tumor jedoch nach Abschluss der Behandlung schnell wieder auf. Die Heilungschancen sinken dadurch dramatisch. Im Rahmen einer europäisch-amerikanischen Studie so
Psychologisches Institut bietet im Rahmen eines Forschungsprojekts umfassendes Behandlungskonzept für Betroffene mit Hypochondrie
Ungefähr 7 Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an Krankheitsangst, in schwerer Ausprägung auch Hypochondrie genannt, ergaben Untersuchungen am Psychologischen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. “Die Betroffenen sind in Gedanken oft bei ihrem Körper”, erklärte Dr. Gaby Bleichhardt, stellvertretende Leiterin der Poliklinischen Inst
Hochgiftige Substanz bildet sich in erhitztem Pflanzenöl
Durch das Erhitzen von ungesättigten Pflanzenölen auf eine frittiertaugliche Temperatur von über 185 Grad Celsius bildet sich im Fett eine hochgiftige Substanz. Der Giftstoff HNE (4-hydroxy-trans-2-nonenal) entsteht bereits beim einmaligen Erhitzen ab einem Zeitraum von einer halben Stunde. Durch das Frittieren geht der Giftstoff in der gleichen Konzentration, wie er sich im Fett bildet, auch auf die gebratenen Lebensmitte
Idiopathische Thrombozytopenie – auch Morbus Werlhof genannt – ist eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Blutplättchen (Thrombozyten) angreift. Dabei heften sich Antikörper an die Oberfläche dieser für die Blutgerinnung zuständigen Blutkörperchen. Diese bleiben dann im feinmaschigen Blutgefäßsystem der Leber und Milz hängen und werden dort vorzeitig abgebaut. Das führt dazu, dass die Zahl der Thrombozyten im Blut dann verringert ist und es zu Störungen des Blutgerinnungs
Die Radiologie macht den Körper durchsichtig, liefert Einsichten und wird zunehmend auch zur Voraussicht eingesetzt. Unsere vielfältigen Methoden sind “die neuen Augen der Ärzte”, erklärt Professor Bernd Hamm, Präsident der Deutschen Röntgengesellschaft.
Am 8. November 1895 entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen, Professor an der Universität Würzburg, die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen – und stieß damit eine rasante Entwicklung an, welche die Diagnostik und Therapie in der Med
Freiburger Transplantationszentrum auf AB0-ungleiche Nierentransplantationen spezialisiert
Bereits der sechste Patient ist am Transplantationszentrum in Freiburg mit einer Niere versorgt worden, die von einem Lebendspender stammt, der eigentlich von seiner Blutgruppe her nicht zum Empfänger passt. Diese so genannte blutgruppenungleiche Transplantation wurde vor einem Jahr erstmals in Freiburg erfolgreich durchgeführt und war damals bundesweit einmalig. Das in Freiburg entwickelte
Angetrieben vom rasanten technischen Fortschritt in der Geräte-Entwicklung und Computertechnik befinden sich radiologische Methoden in Diagnostik und Therapie auf dem Vormarsch. “Die wenig belastenden Diagnosemethoden und minimal-invasive Therapien der Radiologen haben begonnen, invasive Verfahren in einigen Bereichen zu ersetzen”, erklärt der Berliner Radiologe Professor Karl-Jürgen Wolf, Präsident des Röntgenkongresses in Berlin. Der Jubiläumskongress anlässlich des 100. Geburtstages der Deu
Technische Innovationen lassen eine alte Vision der Radiologen Wirklichkeit werden: Die Untersuchung des ganzen Körpers mit bildgebenden Methoden in einem Untersuchungsgang. Auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin präsentieren zahlreiche Forschergruppen die Ergebnisse ihrer Untersuchungen. Bei einigen Erkrankungen zeichnet sich der Nutzen schon eindeutig ab. Bei anderen steht dieser noch auf dem Prüfstand der Wissenschaft.
Bei zahlreichen Erkrankungen – fortgeschrittenen Kreb
Erneut Beweis für Erfolg der chinesischen Behandlungsmethode
Experten der Universität von Southampton haben erneut bewiesen, dass die jahrtausende alte Behandlungsmethode der Akupunktur messbare Effekte auf das Hirn hat. In der traditionellen Chinesischen Medizin wird das Stechen der Nadeln zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen aber auch zur Schmerzbekämpfung angewendet. Nach der jüngsten Studie handelt es sich bei der Akupunktur nicht um Placebo, wie das Wissenschaftsmagazin
WHO unterschätzt Bilharziose-Gefahr – Mehr als 200 Mio. Betroffene
Forscher der University of Ohio warnen vor der afrikanischen Parasitenerkrankung Bilharziose. Die Folgen dieser durch verunreinigtes Trinkwasser entstehenden Erkrankung, die zu Wurmbefall in den inneren Organen führt, sind von der WHO bei weitem unterschätzt, schreiben die Experten in der jüngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins The Lancet.
Bilharziose – auch Schistosomasis genannt – ist eine in den Tro
Um das Herzinfarkt-Risiko genau bestimmen zu können, werden heute immer öfter moderne Mehrschicht-Computer-Tomographen (CT) eingesetzt. Die Untersuchung geht schnell und zeigt selbst kleinste Gefäßveränderungen detailgetreu. Patienten könnte durch diese Methode eine invasive Diagnostik durch einen Herzkatheter erspart werden. Über die Forschritte dieser nicht-invasiven Darstellung der Herzkranz-Gefäße berichten Radiologen auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin.
Nur für zehn S
Professor Norbert Schmacke von der Universität Bremen greift mit einer Studie über die Bewertung und Wirkung des medizinischen Fortschritts ein gesellschaftliches Tabuthema auf. Ist medizinischer Fortschritt ein Wert schlechthin? Und warum wird die Frage nach dem Nutzen der modernen Medizin für den Menschen nach wie vor nur zögerlich gestellt? Genau dieser Thematik nimmt sich Schmacke an: In der Veröffentlichung “Wie viel Medizin verträgt der Mensch?” stellt er den “blinden” Glauben an den mediz
Seit einigen Jahren steht zur Behandlung gutartiger Gebärmuttertumoren eine neue Therapieoption zur Verfügung: Bei dem Embolisation genannten Verfahren drosseln Radiologen die Nährstoffversorgung der Geschwulst durch eine minimal-invasive Behandlung.
Nun präsentieren Experten auf dem Deutschen Röntgenkongress erste Langzeitergebnisse dieser noch neuen Methode. Ein wichtiges Resultat: Frauen, welche sich dieser Behandlung unter-zogen haben, würden sie ihrer besten Freundin weiterem
Veränderte oder missgebildete Blutgefäße im Gehirn bergen das Risiko lebensbedrohlicher Blutungen. Mit minimal-invasiven Strategien können Radiologen solche Hirnblutungen verhindern. Große Operationen am offenen Schädel sind somit nur noch in Ausnahmefällen nötig. Die schonenden Verfahren ersparen den Patienten außerdem einen längeren Klinikaufenthalt, berichten Experten auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin.
Plötzlich einsetzende stärkste Kopfschmerzen, Lähmungen, Sprach- und