In einer weltweit einzigartigen Studie haben neuseeländische Wissenschaftler jungen Rauchern geholfen, mittels SMS Nachrichten zum Nichtraucher zu werden.
Das Erfolg versprechende Programm STOMP (Stop Smoking with Mobile Phones Trial) wurde von der Clinical Trials Research Unit (CTRU) an der University of Auckland entwickelt. Es richtet sich speziell an junge Raucher, die besonders häufig zu Zigaretten greifen, sich aber nur selten herkömmlichen Nichtraucherprogrammen anschließen.
Dr. med. Erik B. Friedrich, Innere Medizin III des Universitätsklinikums des Saarlandes, erhielt für sein Forschungsprojekt “Rolle der Integrin-Linked Kinase in Endothelzellen und Gefäßmuskelzellen: Bedeutung für die Pathogenese der Atherosklerose” einen der sechs Forschungspreise 2005 der Freunde des Universitätsklinikums des Saarlandes e.V.
Die Bildung neuer Blutgefäße (Angiogenese) ist nicht nur unter normalen Bedingungen wie beispielsweise der vorgeburtlichen Entwicklung sehr wic
Dipl.-Biol. Jörg Haupenthal und PD Dr. Dr. Albrecht Piiper, Innere Medizin II des Universitätsklinikums des Saarlandes, erhielten für ihr Forschungsprojekt “Therapie des hepatozellulären Karzinoms mittels siRNAs gegen Plk1 und IGF-II” einen der sechs Forschungspreise 2005 der Freunde des Universitätsklinikums des Saarlandes e.V., den so genannten Prof. Dr. Egon Müller-Preis.
Das Leberzellkarzinom ist hoch resistent gegenüber Zytostatika und deshalb bisher kaum therapierbar. Eine vielverspre
Sehprothese schenkt Hoffnung bei Netzhauterkrankung
Sehhilfen sind oft die letzte Hoffnung, wenn das Augenlicht schwindet. Forscher des Instituts für Werkstoffe der Elektrotechnik der RWTH Aachen arbeiten unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Wilfried Mokwa an der Herstellung einer Prothese, die sogar Blinden wieder das Sehen ermöglichen soll. Das sogenannte Retina-Implantat soll Patienten mit unheilbaren Netzhauterkrankungen in Zukunft etwas Sehkraft wiedergeben.
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Radiologen stellen in Jena Möglichkeiten und Entwicklung molekularer Diagnostik-Verfahren vor
Bereits zum zweiten Mal laden am 17. und 18. Juni die Radiologen des Jenaer Universitätsklinikums Fachkollegen und Wissenschaftler anderer Disziplinen zu einem Workshop über molekulare Bildgebung nach Jena ein. Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung stehen die Möglichkeiten und Entwicklungen auf dem Gebiet der Bilddiagnostik mit Hilfe der Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) und die biomed
Die bewusste äußerliche Betrachtung reduziert innere Selbstzweifel und Konflikte
Die Konfrontation mit dem eigenen Körper ist für Patienten, die unter Essstörungen leiden, der erste Schritt, um sich wieder mit sich selbst anzufreunden. Jüngste Forschungsergebnisse der Ruhr-Universität belegen, dass sich durch eine spezielle Therapie, bei der die Patienten gezielt angewiesen wurden sich selbst im Spiegel zu betrachten, die negativen Emotionen und Gedanken gegenüber dem eigene
Ibuprofen und Naproxen sollen Herzanfallrisiko erhöhen
Studienergebnisse haben nahe gelegt, dass Schmerzmittel wie Ibuprofen und Naproxen mit einem erhöhten Herzanfallrisiko in Zusammenhang stehen könnten. Diese Medikamente bzw. Wirkstoffe gehören zu den so genannten nicht-steroidale entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs). Die Autoren unter der Leitung von Julia Hippisley-Cox von der University of Nottingham betonen, dass die Einnahme derzeit nicht gestoppt werden solle. Sie ford
Bundesweit renommierte Spezialisten kommen zu Symposium nach Rostock
Experten aus der ganzen Bundesrepublik treffen sich in Rostock, um neue Methoden der Behandlung und Diagnostik von chronischen Darmerkrankungen zu erörtern. Gleichzeitig präsentiert sich die Universitätsklinik Rostock als eines der ausgewählten bundesdeutschen Zentren für die Behandlung von Krankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa. Durch das intensive Zusammenspiel von Internisten, insbesondere Gastroente
41. Jahrestagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie
Lapatinib ist ein neuer oraler Tyrosinkinase-Hemmer mit vielversprechenden Therapieergebnissen, erläuterte Prof. George Sledge, Indianapolis/USA anlässlich der diesjährigen ASCO-Jahrestagung in Orlando. Als First-line-Monotherapie erreicht Lapatinib bei Patientinnen mit fortgeschrittenem und metastasiertem, Erb1- und ErbB2-überexprimierendem Mammakarzinom eine Ansprechrate von 35%. Es traten keine schweren Nebe
Ein Mix aus Omega-3-Säuren und dem Narkotikum Propofol hemmt die Tumorbildung
Die Kombination von fettigem Fischöl und einem in der Anästhesie verwendeten Narkotikum hat eine außergewöhnliche Wirkung bei der Bekämpfung von Brustkrebstumoren gezeigt. Ein Medikament auf der Basis von Omega-3 Fettsäuren und dem Wirkstoff Propofol könnte laut jüngsten Untersuchungsergebnissen der Indiana University eine effektive Methode bei der Behandlung von Brustkrebs sein. Denn gemeinsam scheinen die
Erster Patient aus Rostock wurde erfolgreich operiert
Ein Operationsteam der Neurochirurgischen Klinik an der Universität Greifswald hat diese Woche zum ersten Mal zur Behandlung eines Patienten aus Rostock das neue 3D-Hightech-Navigationssystem VectorVision der Firma BrainLAB eingesetzt. Einem 39-jährigen Rostocker wurde erfolgreich endoskopisch eine Zyste im Gehirn entfernt. Die 500.000 Euro teure dreidimensionale operative Computersteuerung ermöglicht einen schonenden und äußerst
Detox-Diäten versprechen unhaltbare Resultate
Spezielle, entgiftende Ernährungspläne sind nichts als Humbug, wenn es nach den Experten der University of Southern California geht. Denn das, was Detox-Diäten versprechen, ist nicht mehr als was der Körper ohnehin durch einen automatischen Selbstreinigungsprozess ausführt. “Es gibt keinen Beweis, dass diese körperlichen Säuberungsaktionen auch wirklich funktionieren. Die Annahme, dass die Ausscheidung von gesundheitsschädigenden Giften
Entwicklung von bösartigen Tumoren wird durch Gene gefördert /Veröffentlichung unter Federführung von Heidelberger Wissenschaftlern
Alkoholiker haben ein erhöhtes Risiko, an Krebs zu erkranken. Mit starkem Alkoholkonsum werden bösartige Tumoren, vor allem der Leber, Speiseröhre, Gaumen und Kehlkopf, seltener im Dickdarm sowie der Brust bei Frauen, in Zusammenhang gebracht. Mehr als 6.000 Menschen in Deutschland erkranken jährlich an Krebsarten des oberen Verdauungstraktes. Schon ein
An der Universität Leipzig wurde Trainingsmethode zur Zahnfarbendifferenzierung entwickelt
Irgendwann trifft es jeden: Ein Zahn hat ausgedient und muss durch eine Schöpfung des Zahntechnikers ersetzt werden. Wen der Schmerz auf den Stuhl des Stomatologen getrieben hat, den plagen bei dieser Mitteilung zumeist erst einmal andere Sorgen. Aber spätestens wenn das Übelste vorbei ist und es um das Aussehen des Neulings geht, dann steht die Frage: Passt der zu seinen Nachbarn? Damit
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nehmen weltweit zu. Allein in Deutschland wird die Zahl der betroffenen Patienten auf rund 300.000 geschätzt. Für ein Forschungsvorhaben, von dem sich Experten wichtige Informationen über die Entstehung dieser in Schüben verlaufenden und insbesondere mit häufigen Durchfällen, starken Bauchschmerzen und allgemeiner Erschöpfung einhergehenden Leiden versprechen, wurde der münstersche Mediziner Dr. Jan Heidemann mit dem
Problem: Medikament ist noch nicht zugelassen
Bei einem Fünftel aller neu erkrankten Frauen mit Brustkrebs und Lymphknotenbefall ist das Onkogen HER2 nachweisbar und diese Patientinnen profitieren von einer Therapie mit dem Antikörper Trastuzumab (Herceptin) – das zeigen drei große internationale Studien, die Mitte Mai auf dem amerikanischen Kongress für klinische Onkologie (ASCO) in Orlando, Florida, vorgestellt wurden. Für die Ärztinnen und Ärzte des Brustzentrums und des Tumor