Heidelberger Wissenschaftler charakterisieren Untergruppen von Leberkrebs und arbeiten an einer zielgerichteten Behandlung / Preisgekrönte Arbeiten im Institut für Pathologie / Aktuelle Publikation
Wissenschaftlern des Pathologischen Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg unter Leitung von Professor Dr. Peter Schirmacher ist es gelungen, die Bedeutung bestimmter Gene zu entschlüsseln, die das Wachstum und das Übergreifen von bösartigen Lebertumoren auf gesundes Gewebe st
Weltweit erste Tests zur Behandlung von akutem Innenohr-Hörverlust in Berlin und München
Für schätzungsweise 8000 Menschen in Deutschland, davon allein rund 500 im Grobetaraum Berlin, hat das jährliche Böllern an Silvester gravierende Folgen: Durch die im wahrsten Sinne des Wortes ohrenbetäubende Detonation von Feuerwerkskörpern erleiden sie einen akuten Hörverlust (Knalltrauma). Sie können Geräusche nur noch gedämpft wahrnehmen und leiden häufig unter Ohrensausen (Tinnitus). Im
Nein zur Zigarette – Ihren Nieren zuliebe!
Der Jahreswechsel ist eine beliebte Zeit, gute Vorsätze zu fassen. Das Rauchen aufzugeben, sollten Sie unbedingt mit auf Ihre Liste setzen, denn aus medizinischer Sicht gibt es viele gute Gründe dafür. Neueste Studien liefern nun einen weiteren: Nikotingenuss ist ein signifikanter Risikofaktor für Nierenerkrankungen, und mit jedem Zug setzten Raucher ihre Nierenfunktion aufs Spiel.
Haroun et al. (1) zeigten bereits 2003 in ihrer
Klinische Studie testet Wirksamkeit der Substanz Bortezomib beim Multiplen Myelom / Förderung durch Bundesministerium für Bildung und Forschung
Knapp zwei Millionen Euro Fördermittel haben Wissenschaftler der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg für eine große Patienten-Studie der “German-Speaking Myeloma Multicenter Group (GMMG)-Studiengruppe” erhalten, die ein innovatives Medikament gegen eine besonders bösartige Form des Knochenmarkkrebses, das Multiple Myelom, testet
Deutsche Krebshilfe gibt Tipps für gute Vorsätze zum Jahreswechsel
Das Jahr 2005 neigt sich seinem Ende zu, und an Silvester schauen viele Menschen sowohl zurück als auch nach vorne: Wie war das vergangene Jahr, und was kann ich im neuen Jahr besser machen? Gute Vorsätze für das Jahr 2006, die sich auch verwirklichen lassen, sind gefragt. Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps: Rauchen Sie nicht! Leben Sie gesund! Denn durch Änderungen des Lebensstils lassen sich nach Ansicht von Kr
Forscher der Universität Zürich und der Zürcher Höhenklinik Wald konnten zeigen, dass regelmässiges Didgeridoo spielen den Schweregrad des krankhaften Schnarchens vermindern kann. Für Patienten, bei denen eine Behandlung mit nächtlicher Überdruckatmung (CPAP-Therapie) nicht geeignet ist, ist Didgeridoo spielen daher eine attraktive Alternative. Die Studie wird am 23. Dezember 2005 in der Online-Ausgabe des “British Medical Journals” publiziert.
Beinahe jeder Zweite schnarcht und s
CT Clinical Engines – mehr Effizienz für Akutversorgung, Kardiologie, Neurologie und Onkologie
Siemens hat jetzt neue klinische Anwendungspakete für die Computertomographie (CT) vorgestellt, so genannte CT Clinical Engines. Diese Softwaresysteme basieren auf der bewährten syngo-Oberfläche von Siemens und verbessern den Workflow in vier Schlüsselbereichen der medizinischen Bildgebung: Akutversorgung, Kardiologie, Neurologie und Onkologie. Kombiniert mit modernster CT-Technologie
Seit längerem vermutet die Forschung, dass das Spurenelement Selen eine wichtige Rolle für das menschliche Immunsystem, bei Alterungsprozessen und bei Hormonstörungen der Schilddrüse spielt. Jetzt haben Wissenschaftler der Charité zusammen mit einem internationalen Forscherteam einen neuen Gendefekt entdeckt, der einen Selenmangel und – in dessen Folge – eine Schilddrüsenhormonstörung auslöst. “Damit ist aus einer Vermutung eine genetische Gewissheit geworden”, sagt Mitautor Dr. Lutz Schomburg v
Behandlung bei zwei Patienten in Vietnam erfolglos
Das Virus, das beim Menschen zu Erkrankungen mit Vogelgrippe führt, scheint eine Resistenz gegen das einzige Medikament zu entwickeln, das derzeit zur Verfügung steht. Wissenschafter der University of Oxford haben zwei Fälle von Vietnamesischen Patienten gemeldet, die starben, nachdem die Behandlung mit Tamiflu nicht den gewünschten Erfolg brachte. Details der Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin New England Journal of Medici
Graduiertenkolleg an der RWTH Aachen untersucht neurobiologische Grundlagen von Emotionen bei Patienten mit Schizophrenie und Autismus
Aktuelle Entwicklungen in der neuropsychiatrischen Forschung verlangen bei Diagnose und Therapie eine Umkehr hin zu den biologischen Ursachen gesunden wie durch psychische Störungen beeinträchtigten, krankhaften Verhaltens. Vor allem die Fortschritte in der anatomischen und der funktionellen Bildgebung des Gehirns, zunehmend verbunden mit klassischen
Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Mechanismus entschlüsselt, der eine wichtige Funktion bei der Ausbreitung von so genannten disseminierten (“schlafenden”) Tumorzellen des Speiseröhrenkrebs ins Knochenmark und in die Lymphknoten besitzt. Aus dieser Erkenntnis ergibt sich für die Zukunft ein möglicher neuer Therapieansatz. Die Studie der Arbeitsgruppe um Dr. Jussuf Kaifi und Prof. Dr. Jakob R. Izbicki, Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, so
Die Tasten des neuen Handys sind so winzig, dass sie sich kaum einzeln drücken lassen. Das Display der Digitalkamera ist so klein, dass man Motivdetails nicht erkennt. Der Griff des Vertikutierers ist so kurz, dass ein erwachsener Mann in leicht gebückter Haltung damit arbeiten muss. Was in der Freizeit nur ein Ärgernis darstellt, kann am Arbeitsplatz schnell zum Unfall- oder Gesundheitsrisiko werden: Maschinen und Geräte, die schlecht oder gar nicht an die Bedürfnisse des Menschen angepasst sind
Jedes Jahr wird bei etwa 3000 Menschen in Deutschland Schilddrüsenkrebs diagnostiziert. Die Heilungschancen bei dieser Art von Krebs sind vergleichbar höher als bei vielen anderen bösartigen Tumoren. Eine frühzeitige Entdeckung des Tumors und seine richtige Behandlung begünstigen die Heilung. Allerdings ist hier ganz besonders die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit aller beteiligten Ärzte entscheidend für den Erfolg der Behandlung. Deshalb hat Professor Dr. med. Frank Grünwald, Direktor der Klini
Erste kombinierte Herz-Leber-Transplantation am Universitätsklinikum Jena erfolgreich verlaufen
“Ich fühle mich wie neu geboren”, sagt Bernfried Petter. Man sieht dem 54-Jährigen aus Saalfeld kaum an, dass er noch vor zwei Wochen mit dem Tod gerungen hat und ihm erst eine besonders schwierige Operation am Universitätsklinikum Jena (UKJ) das Leben rettete.
Petter litt seit Jahren an Herzproblemen, deren Auswirkungen auch die Leber betrafen. Mit schweren Herz- und Lebers
Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) vergibt zukünftig Qualitätszertifikate an Praxen und Kliniken, die Patienten mit endokrinologischen Erkrankungen versorgen. Die DGE will so die Versorgung dieser Patienten verbessern. Sie fördert dadurch aber auch einheitlichere Qualitätsstandards und ermöglicht den Vergleich der Institutionen miteinander. Das Zertifikat zeichnet ambulante und stationäre Einrichtungen aus, die ein bestimmtes endokrinologisches Niveau nachweisen können.
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Das Erscheinungsbild der Hodgkin-Lymphom-Zellen hat Pathologen viele Jahre Rätsel aufgegeben. Erst rund 160 Jahre nach der Beschreibung der Krankheit durch den Briten Thomas Hodgkin (1832) fanden Wissenschaftler 1994 heraus, dass der nach ihm benannte Lymphdrüsenkrebs von weißen Blutzellen, den B-Zellen, abstammt. Die Identifizierung der Ursprungszelle für das Hodgkin-Lymphom dauerte deshalb so lange, weil sie alle Merkmale, welche an eine B- Zelle erinnern, verloren hat, ein unter B-Zell-Lymphomen