Professor Dr. Freund in Kommission des Bundesinstituts für Arzneimittel berufen
Medikamente gegen Krebs unterliegen äußerst strengen Zulassungsbedingungen. So strengen, dass sie bei vielen Patienten, denen sie helfen könnten, nicht angewendet werden dürfen. Dennoch findet regelmäßig bei der Behandlung ein so genannter “Off Label”-Gebrauch der Medikamente statt. Diese juristische Grauzone zu regeln ist Anliegen einer vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM)
Einsatz in geschlossenen Räumen kann Atemnot auslösen
Versiegelungssprays für Glas und Keramik, die mit feuchtigkeitsabweisenden Nanopartikeln ausgestattet sind und Treibgas enthalten, sollten nicht in geschlossenen Räumen angewandt werden. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung aus gegebenem Anlass hin. Dem Institut wurden innerhalb kurzer Zeit von den Giftinformationszentren der Bundesländer 39 Fälle mit gravierenden Gesundheitsstörungen nach der Anwendung solcher Ha
Internetauftritt des Krebsschmerz-Informationsdienstes (KSID) technisch verbessert und thematisch neu aufbereitet
Wie können Tumorpatienten mit Schmerzen umgehen? Was können Angehörige tun? Ausführliche Antworten zu diesen und weiteren Fragen zum Thema Schmerz bei Krebs gibt der Krebsschmerz-Informationsdienst KSID des Deutschen Krebsforschungszentrums telefonisch, per E-Mail oder auch über www.ksid.de. Um Betroffene noch besser über Schmerzen bei Krebs zu informieren, erscheint
Erforderliche Dosierung ist um ein Vielfaches zu hoch
Ein weiterer Test eines H5N1-Impfstoffes gegen Vogelgrippe hat zu enttäuschenden Ergebnissen geführt. Nur mit hohen Dosierungen konnte eine entsprechende Immunreaktion erzielt werden. Das Team um John Treanor von der University of Rochester testete einen Impfstoff, des Pharmaunternehmens Sanofi-Pasteur. Dieser Impfstoff enthielt einen H5N1-Virenstamm, der 2004 nach dem gleichen Verfahren wie herkömmliche Grippeimpfstoffe ge
Die weltweit zweite beidseitige Handtransplantation vor sechs Jahren in Innsbruck sorgte für großes Aufsehen. Vor drei Jahren wurden einem weiteren Patienten beide Unterarme transplantiert. Insgesamt wurden seit der ersten Handtransplantation 1998 in Lyon weltweit 22 weitere Transplantationen an 16 Patienten durchgeführt. Entgegen der Anfangs vorherrschenden Skepsis belegen die ersten Erfahrungen die Machbarkeit solcher Eingriffe.
In einem Beitrag im angesehenen American Jo
Erster Band erschienen: “Generische Datenschutzkonzepte der TMF”
Mit dem Erscheinen des Buches “Generische Lösungen zum Datenschutz für die Forschungsnetze in der Medizin” startet die Telematikplattform für Medizinische Forschungsnetze (TMF) eine eigene Schriftenreihe. In der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV), einem jungen Berliner Fachverlag, werden künftig Ergebnisse aus den Projekten der TMF sowie Referenzwerke zur Gesundheitstelematik veröffentl
Von der Behandlung hyperaktiver Kinder über Epilepsie-Prävention bis hin zu Schlaganfall-Therapie reichen die möglichen Anwendungsfelder des Neurofeedbacks. Die dazu notwendigen Methoden der Brain-Computer-Interface(BCI)-Technologie – der Kommunikation zwischen Mensch und Computer – wollen Wissenschafter der TU Graz und der Karl-Franzens-Universität Graz im Rahmen der Fortsetzung des EU-Projekts “PRESENCCIA” (Research Encompassing Sensory Enhancement, Neuroscience, Cerebral-Computer Interfaces and
Starke körperliche und seelische Belastungen, dazu Mängel in der Beratung, Betreuung und Rehabilitation von Menschen mit Stuhlinkontinenz hat eine Patientenbefragung aufgezeigt, deren Zwischenbilanz die Gesundheitspsychologen des Zentrums für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau jetzt vorgelegt haben. Bei der noch laufenden Befragung geht es um Beeinträchtigungen, Bewältigungsmuster und die Bewertung der medizinischen und psychosozialen Versorgung all jener Me
Die Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Leipzig steigt ins europäische Kompetenz-Netzwerk GA2LEN ein und beteiligt sich damit an der Entwicklung von neuen Ansätzen zur Prävention und Behandlung von Allergien.
Prof. Dr. Jan C. Simon, Klinikdirektor, und Dr. Regina Treudler, Oberärztin an der Universitäts-Hautklinik, wollen auf der gegenwärtig in Berlin stattfindenden ersten GA2LEN-Jahrestagung ausloten, in welchen konkreten Projekten sich die Leipz
Welche Erkältungsviren und -bakterien derzeit von “Nase zu Nase” wandern, überwachen die Wissenschaftler des Forschungsnetzwerkes PID-ARI.net. Seit dem 16. Januar 2006 veröffentlichen sie wöchentlich eine Zusammenfassung der Surveillance-Daten.
Krankmacher in Zeiten der Grippe
Hitliste der 13. Kalenderwoche*
Folgende Erkältungs-Erreger sind momentan in Deutschland besonders aktiv:
1. (1.) Respiratory Syncytial Virus
2. (-) Adenovirus
3. (2/-/-) Rhinovirus, Inf
Professor Dr. med. Bernhard Meyer wurde zum 1. März 2006 auf den Lehrstuhl für Neurochirurgie der Technischen Universität München (TUM) berufen. Er übernimmt als Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurochirurgie im TU-Klinikum rechts der Isar die Nachfolge von Professor Anna Trappe.
Mit Erfahrung und Technik
Mit Bernhard Meyer konnte die TU München einen Mediziner gewinnen, der all das vereint, was eine moderne Neurochirurgie ausmacht: umfangreiche klinische und wisse
Borreliosefälle nehmen zu: 30.000 bis 80.000 Menschen erkranken jährlich in Folge eines Zeckenstichs. Das Berufsgenossenschaftliche Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA) beschäftigt sich vor allem mit den beruflich bedingten Fällen aus Land-, Forstwirtschaft und Gartengewerbe. Ob sich ein Arbeiter den Zeckenstich während oder außerhalb der Arbeitszeit zugezogen hat, ist oft nicht eindeutig festzustellen. Deshalb sind Beweiserleichterungskriterien und eine einheitlichere Diagnostik nötig.
Forscher der Universität Zürich haben herausgefunden, weshalb die meisten Medikamente bei Schlaganfällen nicht wirken. Wie sie in der Online-Ausgabe der Zeitschrift “Nature Neuroscience” berichten, entfernt ein Transporter-Eiweiss die verabreichten Neuroprotektiva aus dem Gehirn.
Der Schlaganfall ist eine weit verbreitete Volkserkrankung. In der Schweiz sind davon jährlich mehr als 12000 Menschen betroffen. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel trifft der Schlaganfall einen M
Der Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung fordert ein umfassendes Monitoring von Zugvögeln und Marderartigen.
Wildtiere, die Aasfresser sind oder auf Beutejagd gehen, sollten systematisch auf den Vogelgrippe-Erreger hin untersucht werden. Darauf weist Prof. Heribert Hofer, Direktor des Berliner Leibniz- Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), hin. Vor allem Wildvögel und Marderartige sollten mit einem Monitoring-Programm überwacht werden. Da
“In der Therapie des Volkleidens Rheuma hat sich in den zurückliegenden Jahren ein dramatischer Wandel vollzogen”, beschreibt Prof. Dr. Gert Hein, Leiter des Rheumazentrums am Universitätsklinikum Jena (UKJ), die Entwicklungen auf seinem Fachgebiet. “Wir erleben derzeit faktisch jedes Jahr die Einführung einer tatsächlich originären Entwicklung.” Eine der letzten war die bahnbrechende Einführung der Therapie mit so genannten “Biologicals”, die natürlichen Wirkstoffen nachempfunden sind bzw. au
Lerchen haben es einfach leichter. Dies gilt wenigstens in unserer Gesellschaft, die immer noch dem frühen Vogel den Vorzug gibt. Die üblichen Arbeitszeiten und der morgendliche Schulbeginn kommen den Frühaufstehern, eben den Lerchen, entgegen. Anders sieht es aus bei den Eulen, dem anderen Extrem der so genannten Chronotypen, in die Menschen nach ihren angeborenen Schlafpräferenzen eingeteilt werden. Sie sind von Natur aus spät abends besonders aktiv. Wenigstens an Werktagen führt eine entsprec