Medizin Gesundheit

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Neue Erkenntnisse zum Haarverlust beim Mann

Bonner Forschende identifizieren seltene Gen-Varianten, die beim erblich bedingten Haarausfall des Mannes eine Rolle spielen. Geheimratsecken, Tonsur und schließlich eine Glatze: Bei erblich bedingtem Haarausfall beim Mann ist bereits sehr viel über beteiligte häufige Genvarianten bekannt. Jetzt fanden Humangenetiker vom Universitätsklinikum Bonn (UKB) und vom Transdisziplinären Forschungsbereich „Life & Health“ der Universität Bonn heraus, inwieweit seltene genetische Varianten zum männlichen Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt, beitragen. Dazu analysierten sie 72.469 Erbgut-Sequenzen von Männern britischer Abstammung in der UK Biobank und…

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Bei inoperablen Hirntumoren

Kann eine Blutprobe Auskunft über die passende Strahlendosis geben? Radioonkologe am Universitätsklinikum Heidelberg erhält Else Kröner Memorialstipendium / Forschungsarbeit von Dr. Maximilian Deng zu Tumormarkern aggressiver Meningeome im Blut wird zwei Jahre lang mit 250.000 Euro gefördert / Bislang keine angepasste Bestrahlungsplanung möglich, wenn keine Tumorgewebeprobe gewonnen werden kann. Ein genauer Blick in die „Mülltüten“ von Tumorzellen könnte die Therapie von Patientinnen und Patienten mit bestimmten Hirntumoren, sogenannten Meningeomen, verbessern. Bei dem zellulären Abfall, den Dr. Maximilian Deng, Klinik für…

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CALM-QE: Personalisierte Diagnostik und Risikobewertung bei Asthma und COPD

Die MHH-Kinderklinik beteiligt sich an einem bundesweiten Projekt zur besseren Vorhersage individueller Krankheitsverläufe bei nicht-infektiösen Lungenerkrankungen mit Hilfe standardisierter Daten aus Krankenversorgung und Umweltdaten. Asthma bronchiale und chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sind die häufigsten nicht-infektiösen Erkrankungen der Lunge. Die Hauptsymptome sind vielfältig. Hinzu kommt, dass bei jedem Betroffenen Krankheitsursachen, -verläufe und das Ansprechen auf Medikamente und Therapien verschieden sind. Um die Einflussfaktoren und ihr Zusammenwirken für den Krankheitsverlauf, insbesondere für akute Verschlechterungen besser zu verstehen, wollen zwölf Universitätskliniken Daten von…

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Grundlegend neuer Mechanismus der Blutkrebsbiologie entdeckt

Ansatzpunkt könnte therapeutische Möglichkeiten eröffnen. In einer wegweisenden Studie hat ein Team des Universitätsklinikums Ulm in Zusammenarbeit mit Forschenden der Universität Ulm einen neuen Angriffspunkt für die Behandlung der Akuten Myeloischen Leukämie (AML) identifiziert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten zeigen, dass die Tumorzellen Werkzeuge benötigen, um ungehindert wachsen zu können. Die Studie könnte neue Ansatzpunkte für die Behandlung der aggressiven Blutkrebsform AML ergeben, die häufig im höheren Lebensalter auftritt und immer noch eine sehr schlechte Überlebensprognose hat. Die Ergebnisse wurden…

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Multiples Myelom: Wenn das Ziel bei Immuntherapien verloren geht

Parallelevolutionen von Tumorzellen und Rüsseltieren. Trotz der revolutionären Erfolge der Immuntherapien beim Multiplen Myelom müssen viele Patientinnen und Patienten mit einem Rückfall rechnen. Eine im Journal Nature Medicine publizierte, von der Deutschen Krebshilfe finanzierte Studie aus Deutschland, Kanada und USA zeigt nun eine Verbindung zwischen genetischen Mutationen und dem Wirkungsverlust von Immuntherapien bei dieser Form der Knochenmarkkrebserkrankung. Laut Prof. Dr. Herrmann Einsele, Direktor der Med. Klinik und Poliklinik II am Uniklinikum Würzburg, werden diese Beobachtungen einen erheblichen Einfluss auf die…

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CAR-T-Nebenwirkungen im Blut erstmals klar definiert

Unter der Leitung von Privat-Dozent Dr. Kai Rejeski und Prof. Dr. Marion Subklewe von der Medizinischen Klinik III des LMU Klinikums hat ein internationales Konsortium der European Hematology Association (EHA) und European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) erstmals das Nebenwirkungsspektrum im Blut einheitlich definiert – in der ersten internationalen Leitlinie, die diesen Nebenwirkungen auch einen verbindlichen Namen gibt: Immune Effector Cell-Associated HematoToxicity (ICAHT), veröffentlicht im Fachjournal „Blood“. Die Immuntherapie mit sogenannten CAR T-Zellen hat sich für die Behandlung…

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Migräne ist nicht einfach nur ein Kopfschmerz

Unterschätzt und unterdiagnostiziert: Jedes Jahr am 12. September findet der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag statt. Mit ihm machen die European Migraine & Headache Alliance (EMHA) sowie zahlreiche nationale Vereinigungen auf Kopfschmerzerkrankungen, Versorgungsdefizite und Prävention aufmerksam. In der Universitätsmedizin Würzburg laufen verschiedene Studien zur verbesserten Diagnostik und Behandlung der Migräne, für die noch Teilnehmende gesucht werden. Obwohl Kopfschmerzerkrankungen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen gehören, werden sie in der Öffentlichkeit nicht als ernsthaft wahrgenommen, da sie meist nur episodisch auftreten, nicht ansteckend…

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Welt-Sepsis-Tag

Anästhesiologie will die gefährlichen Geheimnisse rund um die Erkrankung aufdecken. Es ist eine der häufigsten Todesursachen: Rund 230.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an einer Sepsis, mindestens 85.000 davon versterben – auch, weil das Wissen über Symptome im Allgemeinen sowie das fachspezifische Wissen über das, was bei einer Sepsis im Körper genau passiert, noch zu gering ist. Zum Welt-Sepsis-Tag, der alljährlich am 13. September stattfindet, wollen die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) sowie der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen…

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Wie Hsp90-Inhibitoren die Tumorausbreitung hemmen

Das mutierte Krebsgen p53 und nachgeschaltete Moleküle bieten sich als Ziele an, um die Bildung von Metastasen zu bekämpfen. Die Wirkstoffklasse der Hsp90-Inhibitoren hemmt das Wachstum von Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Bildung von Metastasen – wenn auch vorerst nur in Laborexperimenten. Das berichtet eine Marburger Forschungsgruppe um den Krebsforscher Professor Dr. Thorsten Stiewe im Fachblatt „Journal of Experimental and Clinical Cancer Research“. Das Team der Philipps-Universität Marburg klärte den molekularen Mechanismus auf, durch den das Gen p53 das Einwandern von Tumorzellen…

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Algorithmen für Präzisionsmedizin

Neu an UDE/UK Essen: Johannes Köster. Die genetischen Daten von Patient:innen zu bestimmen, wird medizinisch immer wichtiger. Möglich machen dies präzisionsmedizinische Untersuchungen. Wie sie automatisiert und mit Berücksichtigung von Unsicherheiten durchgeführt werden können, erforscht Dr. Johannes Köster. Der neuberufene Professor für Bioinformatische Algorithmen in der Onkologie entwickelt am Institut für Künstliche Intelligenz in der Medizin (IKIM) des Universitätsklinikums Essen (UK Essen) Algorithmen, statistische Modelle und darauf basierende wissenschaftliche Software. Aktuell entwickeln Professor Köster und sein Team Algorithmen und statistische Modelle,…

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Was bei Delir im Körper passiert

Neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen. Einer von vier älteren Menschen im Krankenhaus leidet am Delirium, kurz Delir – einem Syndrom, das sich zum Beispiel durch kognitive Defizite, Schläfrigkeit, Unruhe, Wahnvorstellungen oder Stress äußert. Ein höheres Sterberisiko, längere Klinikaufenthalte oder ein höheres Risiko für eine spätere Demenz können Folgen sein. Wie die Auslöser von Delir, die meist außerhalb des Gehirns liegen, auch zu Veränderungen im Gehirn führen und mit Demenz in Verbindung stehen können, wurde erst in den vergangenen zehn Jahren…

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Medikamentenwegweiser für aggressive Meningeome

Entwicklung eines neuen Verfahrens zur Testung von Medikamenten bei aggressiven Meningeomen / Ziel ist die personalisierte Medikamententherapie / Studie durch Else Kröner-Fresenius-Stiftung mit 224.000 Euro gefördert… Eine operative Entfernung und anschließende Bestrahlung sind die bisher einzigen Therapieformen bei aggressiven Meningeomen – bestimmten Tumoren der Hirnhaut. Um das Behandlungsspektrum für Betroffene zu erweitern, entwickelt das Team um Dr. Gerhard Jungwirth, Juniorgruppenleiter in der Sektion Experimentelle Neurochirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) unter der Leitung von Professorin Dr. Christel Herold-Mende, ein neues Testverfahren…

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Mit einfachen Mitteln schwere Lebererkrankungen vorhersagen

Ein Europäisches Konsortium unter Beteiligung der MHH entwickelt ein neues Instrument, mit dem sich das individuelle Risiko für Leberfibrose und Leberkrebs bestimmen lässt. Leberzirrhose ist eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Allein in Deutschland sind etwa eine Million Menschen von der Erkrankung betroffen. Ursache ist ein chronischer Entzündungsprozess, ausgelöst häufig durch eine Fettleber oder durch Infektionen mit Hepatitisviren. Dadurch sammeln sich Bindegewebszellen an. Schreitet die Leberfibrose fort, vernarbt das Gewebe, eine Zirrhose entsteht, und die Leber büßt ihre Funktion ein. In…

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Neuer Therapieansatz gegen Lungenhochdruck

Schon jetzt gehört die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) zu den häufigsten Todesursachen. Rund vier Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen, ihre Zahl wächst. In vielen Fällen verursacht die Herzschwäche auch krankhaft erhöhten Blutdruck in den Lungengefäßen. Diese „pulmonale Hypertonie“ beschleunigt wiederum oft drastisch den Verlauf der Herzschwäche, mit häufig tödlicher Folge. In „Nature Communications“ dokumentieren Wissenschaftler:innen der Berliner Charité nun entscheidende Fortschritte beim Verständnis dieser Begleiterkrankung – und weisen den Weg hin zu einer möglichen Therapie für weltweit Millionen Betroffene. Von Lungenhochdruck…

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Herzkranzgefässe sofort erweitern

Nach einem Herzinfarkt kann es sich lohnen, bereits bei der ersten Intervention zur Behandlung des Herzinfarktes auch Engstellen in Nicht-Infarktgefässen zu behandeln. In einer grossen, internationalen Studie konnten USZ Kardiolog:innen zeigen, dass diese Behandlungsstrategie gegenüber einem zeitlich versetzten Vorgehen Vorteile hat. Das Resultat ist hochrelevant für die klinische Praxis. Ein Herzinfarkt wird durch den akuten Verschluss eines Herzkranzgefässes verursacht. Damit der Herzmuskel wieder durchblutet wird, werden die betroffenen Gefässe mittels einer sofortigen minimalinvasiven Intervention wiedereröffnet. Bei der Hälfte der Patienten…

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Roboterbegleitung in der häuslichen Pflege

Forschungsprojekt: Ziel ist die Unterstützung der häuslichen Pflege von Menschen mit Demenz durch Interaktion mit einer personalisierten Roboter-Puppe Nicht zuletzt aufgrund des gravierenden Fachkräftemangels sucht die Pflegebranche immer häufiger nach technischen Lösungen, die einen Beitrag zur Versorgung pflegebedürftiger Menschen leisten können. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt „RUBYDemenz“, das nach dreieinhalbjähriger Laufzeit nun mit einer Tagung an der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum abgeschlossen wurde, ging es um die Entwicklung einer solchen Lösung. „Emotional,…

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