Kristalline Form entscheidet über Wirkung
US-Forscher haben einen Weg gefunden, damit sich Moleküle in gewünschter Form zusammenfügen: Licht. Dieser Trick soll Pharmaunternehmen zugute kommen. Diese könnten dadurch die Art und Weise der Medikamenten-Kristallisierung steuern. Das richtige Molekül für Medikamente herzustellen ist nicht einfach und wird durch die verschiedenen Wege, wie sich Moleküle zusammen hängen, zusätzlich erschwert. Die unterschiedlichen kristallinen Formen, so gen
Kalziumhydroxid-Körner zur Papierkonservierung
Die Nanotechnologie hält nun auch beim Schutz von Kulturerbe Einzug. Mini-Partikel einer starken Lauge sollen die Konservierung historischer Dokumente unterstützen. Entwickelt wurde die Technik an der Universität von Florenz . Forscher besprenkelten bis in das 14. Jahrhundert datierte Manuskripte mit Kalziumhydroxid-Körnern. Die Körner besitzen einen Durchmesser von einem 200 Millionstel Milli
Hamburgs Wissenschaftssenator Dr. Jörg Dräger und der Präsident der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH), Prof. Christian Nedeß, gaben heute im Hamburger Rathaus den Startschuss für eine neue Initiative der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück das InnovationsCentrum Biokatalyse – kurz ICBio
“Nationale und internationale Kompetenzen werden hier gebündelt und die erzielten Innovationen professionell vermarktet”, so Fritz Brickwedde, Generalsekretär der DBU, in eine
Ein Netzwerk von tausenden PCs hat das bislang ungelöstes Rätsel, wie ein Eiweiß seine Form erhält, gelöst. Vor zwei Jahren forderte Vijai Pande von der Stanford University, Kalifornien, weltweit zur Projekt-Teilnahme auf. 200.000 PC-Besitzer stellten durch den Download eines Bildschirmschoners ihre freie Computerkapazität zur Verfügung. Da nun geklärt ist, wie sich ein Protein selbstständig zu einem dreidimensionalen Knoten verdreht, sollen durch die Technik Krankheiten in Angriff genommen werden,
Modifizierung der DNA im Schweinesamen statt in der befruchteten Eizelle
Mit einer neuen Technik wollen Forscher der Università degli Studi di Milano-Bicocca die Effizienz der Schweineorgan-Produktion für Transplantationszwecke verbessern. Zu diesem Zweck soll die DNA im Samen modifiziert werden und nicht wie bisher das Erbgut in den die befruchteten Eizellen, in die menschliche Gene injiziert wurden. Dies war bislang die Methode der Wahl, um Tiere zu züchten, deren Organe zu Transpl
Biologische Invasionen sind in den letzten Jahren zum Problem geworden – weltweit. Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen, die sich aufgrund menschlicher Mithilfe außerhalb ihrer Entstehungsgebiete ausbreiten, gelten als ein wesentlicher Gefährdungsfaktor der biologischen Vielfalt und als Verursacher von Kosten in Milliardenhöhe.
In der vergangenen Woche trafen sich etwa 100 Bioinvasions-Spezialisten aus 12 Nationen im Umweltforschungszentrum am Standort Halle, um die Herausforderungen der näch
Jenaer Max-Planck-Wissenschaftler identifizieren Bakterien, die in Symbiose mit Käfern therapeutisch interessante Wirkstoffe produzieren
Wirbellose Tiere wie Schwämme, Korallen und Manteltierchen enthalten oftmals Substanzen, die vielversprechende therapeutische Eigenschaften besitzen. Viele dieser Naturstoffe gelten bereits heute als mögliche Medikamente der Zukunft im Kampf gegen Krebs und Infektionskrankheiten, lassen sich aber nur selten in größeren Mengen gewinnen. Jörn Piel vom
Jenaer Max-Planck-Forscher und Uni-Informatiker entwickeln Informationssystem im Internet
Wenn ein Chemiker eine ihm unbekannte Substanz, deren Zusammensetzung oder physikalische Eigenschaften kennen lernen will, kann er entweder in dicken Büchern nachschlagen oder sich in chemischen Datenbanken informieren. Die Buchsuche kostet meist viel Zeit, die Datenbankrecherche zumindest viel Geld, da die bisherigen Datenbankangebote weitgehend kostenpflichtig sind. Die Gruppe um Dr. Christoph
Lebende Organismen sind aus einzelnen Zellen aufgebaut, die durch eine Lipid-Membran von ihrer Umgebung abgetrennt sind. Für ein sinnvolles Miteinander müssen sich diese Zellen untereinander verständigen. Hormone beispielsweise sind Botenstoffe, die Informationen innerhalb des Körpers weiterleiten
Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, dass die Botenstoffe in das Zellinnere gelangen, um ihre Botschaft “abzugeben”, die Kommunikation kann auch – sozusagen wie ein Klopfzeichen – durch d
DNA-Ressourcen für alle dank PICME Platform for Integrated Clone Management
Das weltweit vorhandene Wissen über die Funktion von Genen wächst rasant. Jetzt gilt es, das verstreute Wissen in einer Form aufzubereiten, die es für alle Forscher zugänglich macht. Das soll durch die “Platform for Integrated Clone Management (PICME)” der Austrian Research Centers passieren, eine Gen- und Datenbank, die für alle WissenschafterInnen weltweit offen sein wird. Pflanzengene und umfassendes Wissen
Science-Veröffentlichung von Prof. Herbert Over, Physikalisch-chemisches Institut der Universität Gießen
Die Oxidation von Metalloberflächen ist ein alltägliches Ereignis, das neben den volkswirtschaftlich negativen Folgen, wie etwa das Rosten von Autos, auch zu maßgeschneiderten Materialien führen kann. Hier seien nur zwei prominente Beispiele erwähnt: die Herstellung von elektronischen Bauteilen (z.B. MOS-FET) in der Computer-Branche und feste Katalysatoren, wie sie zum Beispiel zum
Britische Forscher nehmen Kleinstlebewesen unter die Lupe und fordern neue Strategien
Zwei führende britische Forscher haben zur genaueren Erforschung von Kleinstlebewesen aufgerufen. Die Diskussion um aussterbende Spezies wird nach Ansicht von Lord May, Präsident der Royal Society , der britischen Akademie der Wissenschaften, und John Lawton, CEO des Natural Environment Research Council
Dass Vögel ihre Flugbewegungen durch ein Gleichgewichtsorgan im Innenohr steuern, ist in der Fachwelt bereits lange bekannt. Prof. Reinhold Necker, Lehrstuhl für Tierphysiologie der RUB, hat nach vierjähriger Forschung das zweite Gleichgewichtsorgan bei Tauben entschlüsselt. Er weist anhand seines DFG-Projektes “Untersuchungen zur Funktion der akzessorischen Loben im Rückenmark der Tauben” das zusätzliche Gleichgewichtsorgan nach, das Vögeln das aufrechte Gehen und Stehen ermöglicht.
Die
Starker Bittergeschmack in Lebensmitteln ruft beim Verbraucher Ablehnung hervor, da diese Geschmacksrichtung vor toxischen Substanzen warnt, und dadurch vor Vergiftungen schützt
Diese Schutzfunktion führt aber auch zu nicht unerheblichen Problemen bei der Akzeptanz von Medikamenten und gesundheitsfördernden Lebensmittelinhaltsstoffen. Andererseits wird ein leichter Bittergeschmack in manchen Speisen und Getränken erwartet und als angenehm empfunden. Dazu zählen, wie man weiß Schokolad
Dr. Frank Sauer, Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg: Entdeckung ist auch für die Entschlüsselung molekularer Mechanismen der Krebsentstehung von großer Bedeutung
“Unsere neuesten Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Histonmethylierung ein wichtiger Mechanismus der epigenetischen Kontrolle der Genexpression ist, und somit wesentlich an der Etablierung und Aufrechterhaltung des entwicklungsbiologischen Schicksals eukaryotischer Zellen beteiligt ist.” Mit d
In diesem Jahr sterben in Deutschland etwa 600 Menschen an den Folgen ihrer HIV-Infektion oder an AIDS. Zwar stagniert diese in der Bevölkerung mittlerweile kaum noch beachtete Zahl dank immer besserer Therapien – doch das Virus schläft nicht. Längst hat der Wettlauf begonnen, denn HI-Viren sind besonders wandlungsfähig. Sie mutieren allmählich und werden gegen antiretrovirale Medikamente immer resistenter. Um das Phänomen im Auge zu behalten und besser zu verstehen, werden die Veränderungen im Erbgu