Der Markt für Informationstechnik und Telekommunikation soll in den kommenden Jahren wieder stabil und solide wachsen. So steigt der Umsatz in Westeuropa im laufenden Jahr 2005 voraussichtlich um 3,8% auf 616 Mrd. Euro, im Jahr 2006 um 3,7% auf 639 Mrd. Euro. Der Weltmarkt soll in diesem Jahr um 4,3% und 2006 um 4,8% zulegen. Für den US-amerikanischen Markt werden in diesem Jahr 3,9%, im nächsten 4,5% erwartet. Den größten Binnenmarkt der Welt stellt Europa mit einem Marktanteil von 32%, gefolgt vo
Stammkunden halten anstatt Neukunden zu gewinnen: Mehr als 80 Prozent der Telekommunikationsanbieter werden in den kommenden drei Jahren massiv in ein umfangreiches Kundenbeziehungsmanagement investieren. Für fast 30 Prozent der Entscheider hat Kundenbindung oberste Priorität. Nur 12 Prozent setzen auf das Neugeschäft. Der Grund: die hohe Wechselbereitschaft der Telefon- und Internetnutzer sowie die erheblichen Kosten für das Gewinnen neuer Kunden. Zwei Drittel der Verantwortlichen nennen innovati
Wirkstoff zielt auf Latenz des Virus ab
Wissenschafter der New York University haben nachgewiesen, dass die in Lakritze enthaltene Glycyrrhizinsäure verhindern kann, dass das Herpesvirus die Entstehung eines Kaposi-Sarkoms auslöst. Diese Krankheit führt zu der Bildung von Tumoren unter der Hauptoberfläche. Das Karposi-Sarkom tritt bei Menschen mit einem geschädigten Immunsystem häufig auf. Die Ergebnisse der Studie wurden im Journal of Clinical Investigation veröffentlicht.
Chemische Veränderungen im Gehirn verantwortlich
Das Rauchen von Marihuana kann das Risiko an einer Geisteskrankheit wie Schizophrenie zu erkranken verdoppeln. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der University of Otago gekommen. Das Team um David Fergusson vermutet, dass das erhöhte Risiko auf chemische Veränderungen im Gehirn zurückzuführen ist, die durch das Rauchen von Cannabis verursacht werden. Die Wissenschafter begleiteten mehr als 1.000 Personen, die 1977 geboren wurden
Die strengen Umweltauflagen in den meisten europäischen Staaten erweisen sich noch immer als maßgeblicher Wachstumsfaktor für den Markt der Emulsionspolymere, der bis vor kurzem mit zahlreichen Schwierigkeiten wie steigenden Rohstoff- und Energiekosten zu kämpfen hatte. Eine neue Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan hat ergeben, dass das Umsatzvolumen in Europa von 3,15 Milliarden Euro (2003) um durchschnittlich 4,1 Prozent pro Jahr auf 4,19 Milliarden Euro im Jahr 2010 wachsen soll.
Technologisch gut gerüstet, zögerlich bei künftigen Dienstleistungen – so lautet das Ergebnis einer Zukunftsstudie des Fraunhofer ISI zum deutschen Werkzeugmaschinenbau.
Die deutsche Werkzeugmaschinen-Industrie ist für die Zukunft gut gerüstet: In zahlreichen Technologiebereichen liegt sie weltweit in der Spitzengruppe, die Wettbewerbsposition wird von den Betrieben als gut eingeschätzt. Allerdings fehlt eine langfristige Planung von Technologie- und Produktentwicklung in den meist
Das Latinum und die Qualität der Studierenden
Studierende, die ihre Schulzeit mit dem Latinum abgeschlossen haben, können Texte erheblich besser lesen und verstehen, als ihre Kommilitonen ohne diese Qualifikation. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, die Professor Dr. Wolfgang Dieter Lebek, Ordinarius für Klassische Philologie an der Universität zu Köln, erstellt hat. Er empfiehlt daher Universitäten, die ihre Studenten frei wählen können, für alle diejenigen Fächer, die geho
Persönliches Risiko wird in der Argumentation minimiert
Raucher unterschätzen die Risiken, die das Rauchen für ihre Gesundheit bedeutet, in einem entscheidenden Ausmaß. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Rutgers University gekommen. Die Befragung von mehr als 6.300 Personen ergab, dass das Risiko einer Erkrankung an Lungenkrebs unterschätzt wird. Raucher gingen ebenfalls davon aus, dass ihr persönliches Risiko geringer war als das anderer Raucher. Eine Studie der Agència de Sal
Die deutschen Behörden zögern bei der Einführung der digitalen Signatur. Acht von zehn nutzen die Technologie bisher gar nicht. Nur jede siebte Verwaltung setzt die elektronische Unterschrift im Geschäftsverkehr mit den Bürgern ein. Das sind Ergebnisse der Studie “Public Trend”, die von Mummert Consulting und der Fachzeitschrift “Innovative Verwaltung” in Zusammenarbeit mit dem Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks durchgeführt wurde. Die Gründe: Zwei von drei Behörden
Sexuelle Belästigungen, Vergewaltigungen, Sexualmorde: Sexuelle Gewalt ist ganz überwiegend männlich. Den Gründen für dieses Phänomen versucht Privatdozent Dr. Rolf Pohl vom Institut für Soziologie und Sozialpsychologie der Universität Hannover in seinem Ende 2004 im hannoverschen Offizin-Verlag herausgekommenen Buch “Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen” auf die Spur zu kommen.
Gängige Erklärungsmuster, die sexuelle Gewalt gegen Frauen ausschließlic
Zwei Zentimeter Größe stehen für 3,5 Prozent Mehr-Einkommen
Größere Babys werden später im Leben mehr Geld verdienen als kleinere. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von der University of Southampton gemeinsam mit dem finnischen National Public Health Institute durchgeführt wurde. Die Forscher haben mehr als 4.600 männliche Babys, die zwischen 1934 und 1944 geboren wurden, 1990 untersucht, berichten sie im Fachmagazin Archives of Disease in Childhood.
Männer im mittl
Von Patienten bewusst oder unbewusst ausgedrückte Ängste übertragen sich auf den Arzt. Das zeigt eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der gesetzlichen Krankenversicherung geförderte Studie der Abteilung für Allgemeinmedizin an der Universität Düsseldorf. Sechs eigentlich gesunde und vorher geschulte Personen suchten für dieses Projekt 52 Hausärzte auf und klagten über Kopfschmerzen. Dabei gaben sie sich entweder ängstlich und besorgt oder verhielten sich neutral und akzept
Kulturell unterschiedliche Ausprägungen genetisch bedingt
Nicht nur die verschiedenen Geschmacksvorlieben der Menschen sind durch ihre DNA vorbestimmt, sondern auch die unterschiedliche, individuelle Sensibilität der Geschmacksnerven wird durch genetische Unterschiede festgelegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie eines US-amerikanischen Forscherteams des Monell Chemical Senses Centers Philadelphia. Die Untersuchung konnte eruieren, dass genetisch unterschiedliche Rezeptoren au
IdTechEx-Studie prognostiziert immenses Wachstum bis 2015
Bis zum Jahr 2015 wird sich der Markt für Radio-Frequency-Identification-Produkte (RFID) rasant vergrößern und diversifizieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine umfassende Studie des britischen RFID-Marktanalysten IDTechEx über die weiteren Entwicklungen der Branche. Allein bis 2006 prognostizieren die Experten eine Verdreifachung des Marktes. Bis 2015 wird sich der Wert des gesamten RFID-Marktes, inklusive der Systeme und Die
Die Bedeutung des Technologiemanagements in den Industrieunternehmen des deutschsprachigen Raums untersuchte das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in seiner neuesten Studie mit dem Titel “Trends im Technologiemanagement”.
Die Befragung von rund 1000 Geschäftsführern und Technologiemanagern kleiner, mittlerer und großer Unternehmen ermittelte die Aufgaben eines modernen Technologiemanagements und die Erfolgsmuster, mit denen sich Technologieführer von Technologiefol
Wiener Forscher enthüllen Wirkungen moderner Drogen
Pharmakologen der Medizinischen Universität Wien haben wichtige Grundlagen für ein besseres Verständnis der Wirkungsweise von bestimmten Neurotransmittern und Drogen gefunden. Amphetamin-Derivate wie zum Beispiel “Ecstasy” bewirken die Freisetzung von Neurotransmittern durch ein ausgeklügeltes Zusammenspiel zellulärer Komponenten: Ein Enzym bewirkt dabei, dass zwei an sich gleichartige Transportproteine gegenläufig arbeiten.