Studien Analysen

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Verkehrslärm beeinträchtigt das Gesangslernen von Vögeln

Verkehrslärm führt bei Jungvögeln zu Ungenauigkeiten und Verzögerungen beim Erlernen ihres Gesangs. Die Jungvögel leiden auch unter einem unterdrückten Immunsystem, was ein Indikator für chronischen Stress ist. Die neue Studie von Forscher:innen des Max-Planck-Instituts für Ornithologie in Seewiesen zeigt, dass junge Zebrafinken genau wie Kinder besonders anfällig sind für die Auswirkungen von Lärm, weil er das Lernen in einer kritischen Entwicklungsphase beeinträchtigen kann. Verkehrslärm ist eine allgegenwärtige Umweltbelastung, welche die Gesundheit und das Wohlbefinden von Millionen von Menschen beeinträchtigt. Neben…

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Tübinger Studie macht Hoffnung auf wirksamen Malaria-Impfstoff

Am Universitätsklinikum Tübingen führte die klinische Studie unter der Leitung von Professor Dr. Peter Kremsner, Direktor des Instituts für Tropenmedizin, Reisemedizin, Humanparasitologie und Dr. Rolf Fendel, Forschungsgruppenleiter am Institut für Tropenmedizin, zu positiven Ergebnissen. Die Forschergruppe des Instituts und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) konnte zeigen, dass der Impfstoff „PfSPZ-CVac“, der in Tübingen gemeinsam mit dem Biotechnologieunternehmen Sanaria entwickelt wird, einen Schutz von 77 Prozent gegenüber heterologen Malariaparasiten bewirkt. Aktuell ist die Studie in dem renommierten Wissenschaftsjournal „Nature Communications“…

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Neue Studie zeigt, dass die Insektenevolution komplexer verlief als bisher angenommen

Ein Signalweg der Pathogenabwehr gewann mehrfach unabhängig eine zentrale Funktion bei der Achsenbildung in Insekten. Bestimmte Signalproteine, die bei fast allen Tieren für die Entwicklung einer angeborenen Immunfunktion zuständig sind, werden bei Insektenembryonen zusätzlich für die Ausbildung der Rücken-Bauch-Achse benötigt. Eine neue Studie von Kölner Forscherinnen und Forschern des Instituts für Zoologie legt nahe, dass die Relevanz dieser Signalproteine für die Achsenbildung der Insekten im Laufe der Evolution mehrfach unabhängig voneinander zugenommen hat. So konnte das Forschungsteam bei der Mittelmeer-Feldgrille…

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Wie „Stille Post“ die Wissenschaft weiterbringt

Neue Erkenntnisse zur Struktur räumlicher Darstellungen im Gehirn … Wie finden wir uns in unserer Umgebung zurecht? Was passiert im Gehirn, wenn das Auge nicht alle Details in seinem Umfeld erfassen kann? In einer groß angelegten Studie haben Forscher des Frankfurter Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik, der Princeton University und des Stevens Institute of Technology den bisherigen Stand der Forschung hierzu in Teilen widerlegt. Eine wesentliche Funktion des menschlichen Sehsystems besteht darin, Objekte im Raum zu erkennen und sich in der…

Bakterien helfen Pflanzen, besser zu wachsen

Eine aktuelle Studie der Universität Bonn und der Southwest University in China wirft Licht auf eine ungewöhnliche Wechselbeziehung: Mais kann spezielle Bodenbakterien anlocken, die ihm im Gegenzug beim Wachstum helfen. Die Ergebnisse könnten langfristig zur Züchtung neuer Sorten führen, die mit weniger Dünger auskommen und daher die Umwelt weniger belasten. Die Studie erscheint in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants. Dass Pflanzen über ihre Wurzeln Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen, weiß jeder Drittklässler. Dass sie umgekehrt auch Substanzen in die Erde…

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Identitätsdiebstahl: Wie Unternehmen sich mit KI schützen können

Neue Studie des Fraunhofer IAO bietet Überblick zu Lösungen gegen Identitätsbetrug. Die Studie »KI zur Verhinderung von Identitätsbetrug« aus der Reihe des Fraunhofer KI-Fortschrittzentrums veranschaulicht anhand von Anwendungsbeispielen, wie Unternehmen Kundenidentitäten und Online-Transaktionen dank KI schnell und automatisiert prüfen können. Basis der Studie sind Interviews mit Lösungsanbietern sowie Erkenntnisse aus praxisnaher Forschung. Täuschend echte Bestellungen von Prominenten oder frei erfundenen Identitäten: Identitätsbetrug ist in Deutschland und weltweit zu einer ernst zu nehmenden Bedrohung geworden. Die Täter*innen agieren höchst professionell, und…

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Invasive aquatische Arten verursachen Schäden in Milliardenhöhe

Erste globale Studie zu den wirtschaftlichen Kosten invasiver aquatischer Arten veröffentlicht. Wenn sich Pflanzen oder Tiere aufgrund menschlicher Aktivitäten in Ökosystemen außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes etablieren, können sie erhebliche wirtschaftliche Schäden verursachen. Sie können beispielsweise kommerziell genutzte Arten verdrängen oder Krankheiten beim Menschen verursachen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des GEOMAR hat nun erstmals die weltweiten Kosten von invasiven, im Wasser lebenden Arten veröffentlicht. Die Kosten belaufen sich allein im Jahr 2020 auf mehr als 20 Milliarden US-Dollar. Der globale…

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Extreme Temperaturen, Hitzestress und unfreiwillige Migration

Werden die Anzeichen des Klimawandels weiter ignoriert, drohen im Nahen Osten und Nordafrika noch nie dagewesene, gesellschaftszerstörende Hitzeextreme – darauf deutet eine neue Studie hin. Der Nahe Osten und Nordafrika sind Hotspots des Klimawandels. In der Region steigen die Temperaturen im Sommer viel schneller an als im Rest der Welt. Einige Teile der Region gehören bereits jetzt zu den heißesten Orten weltweit. Eine neue Studie, des Climate and Atmosphere Research Center des Cyprus Instituts auf Zypern und des Max-Planck-Instituts für…

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Pflanzen passen ihre Photosynthese an unberechenbare Klimabedingungen an

Die Aufnahme von CO₂ aus der Luft ist ein wesentlicher Prozess der pflanzlichen Photosynthese. In trockenen Gebieten verlegen einige Pflanzen diesen Vorgang in die Nacht, damit sie tagsüber ihre Spaltöffnungen geschlossen halten und die Verdunstung von Wasser verringern können. Hierfür besitzen sie einen speziellen Photosynthese-Mechanismus (Crassulacean acid metabolism, CAM). In welchem Umfang Pflanzen diesen Mechanismus für ihren Energiehaushalt nutzen, hängt auch von der Unregelmäßigkeit der Niederschläge ab. Darüber berichten Wissenschaftler*innen der Universität Bayreuth, der Universität Hohenheim und der Stellenbosch University…

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Selbstorganisierende, flexible Produktion statt Fließband

Studie zur Autofabrik der Zukunft erschienen Wie kann die Automobilproduktion in Zeiten immer größerer Variantenvielfalt und immer schnellerer Produktzyklen wettbewerbsfähig bleiben? Die neue Studie »At the end of the line – How automakers can embrace flexible production« [1] sieht die Lösung zumindest für das Premiumsegment in einer intelligent vernetzten, sich selbst organisierenden Fertigung. Das bedeutet ein Umdenken gegenüber dem heute etablierten Perlenketten-Prinzip, wie die Studienautoren von Strategy& Deutschland, der Strategieberatung von PwC, und dem Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung…

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Ein ausgebremster Bremser

Eine Genmutation ist für viele Fälle des Cushing-Syndroms verantwortlich. Wie ein Team des Würzburger Uniklinikums jetzt zeigen konnte, trägt sie durch ihr Eingreifen an einer zentralen Stelle in Nebennierenzellen zu dem krankhaften Cortisol-Anstieg bei. Von außen betrachtet, sind die Symptome klar: Menschen, die an einem endogenen Cushing-Syndrom erkrankt sind, fallen durch ihr bauchbetontes Übergewicht auf, ihr Gesicht ist rund, der Nacken kräftig. Klar sind auch die medizinischen Parameter, die mit dieser Krankheit einhergehen: Bluthochdruck, eine Muskelschwäche, Diabetes und eine erhöhte…

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Forschende entwickeln neuen Ansatz, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkennen

Mit Hilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren. Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), des Alfried Krupp Krankenhauses in Essen und der Universität Witten/Herdecke haben hierfür ein neues Verfahren entwickelt. In einer ersten Studie im Fachjournal “ACS Pharmacology & Translational Science” zeigt das Team, wie sich damit auch zwischen gut- und bösartigen Tumoren unterscheiden lässt. Pankreaskrebs ist besonders heimtückisch: “Er bleibt lange asymptomatisch, was zu sehr späten Diagnosen und deshalb zu einem geringen…

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Rodelunfälle: Ohne Helm schon bei geringen Geschwindigkeiten schwerste Verletzungen

Crashtests kennt man eigentlich nur von der Verkehrssicherheitsforschung. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat nun gemeinsam mit der Technischen Universität Graz in einem computersimulierten Crashtest erstmalig Rodelunfälle untersucht. Mit alarmierenden Ergebnissen: Ohne Helm sind tödliche Kopfverletzungen bei Kollisionen z.B. mit einem Baum schon bei geringen Geschwindigkeiten möglich. Das Tragen eines Helmes und die richtige Sitzposition verringern das Verletzungsrisiko für Kinder beim Rodeln dramatisch. Mehr als 2.200 Menschen verletzen sich jährlich bei Rodelunfällen in Österreich. Im Schnitt enden zwei davon tödlich. In…

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“Coole” Bakterien

Neue Einblicke in den Mechanismus, der die Fähigkeit zur Eisbildung von bakteriellen eisbildenden Proteinen in einer sauren Umgebung verringert. Aufgrund der milden Winter produzieren Skigebiete Kunstschnee, um den natürlichen Schneefall zu ergänzen oder die Skisaison zu verlängern. Sogenannte „Eisnukelations-Proteine“, die aus dem Bakterium Pseudomonas syringae extrahiert werden, können Wasser besser gefrieren lassen als jedes andere bekannte Material und werden bereits bei der Kunstschneeerzeugung verwendet. Forschende des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung haben nun herausgefunden, warum eine saure Umgebung die Eisbildung durch diese…

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Mit Nelkenöl und Kupfermünzen gegen die Asiatische Buschmücke

Immer öfter finden sich exotische Stechmücken in Deutschland, die potentiell Krankheiten übertragen. In Zukunft werden daher mehr Kontrollmittel gegen die potentiellen Krankheitsüberträger notwendig sein. Experimente von Senckenberg-Wissenschaftler*innen zeigen, dass ätherisches Nelkenöl und Kupfermünzen sich dazu eignen könnten. Eine Befragung durch Forscher*innen des ISOE-Institut für sozialökologische Forschung ergab, dass potenzielle Nutzer*innen diese Mittel lieber verwenden würden als ein herkömmliches Insektizid. In der Entwicklung neuer Insektizide sollte die Ansicht potentieller Anwender*innen unbedingt beachtet werden, schreibt das Team aktuell im Fachmagazin ‚Scientific Reports‘….

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Hoffnung für Menschen mit chronischer Herzschwäche

MHH-Studie weist Verbesserung der Herzfunktion durch mikroRNA-Blocker nach Chronische Herzschwäche ist eine schwerwiegende Erkrankung, bei der das Herz nicht mehr ausreichend Blut in den Körperkreislauf pumpen und die Körperzellen nur noch unzureichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen kann. Um die mangelnde Pumpleistung auszugleichen, vergrößert sich der Herzmuskel krankhaft und wird dadurch weiter geschwächt. Herzinsuffizienz ist bislang nicht heilbar und kann zum Tode führen. Bei Tieren und Menschen reguliert die nicht-kodierende mikroRNA miR132 das krankhafte Wachstum der Herzmuskelzellen. Mit Hilfe der…

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