In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Ein kosteneffizienter Klimaschutz erfordert die Installation von insgesamt 20-80 TWp Photovoltaikleistung bis 2050 und 80-170 TWp bis 2100, also mindestens hundertmal mehr als die bis Ende 2020 installierten 707 GWp. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung hat nun untersucht, ob ein solches Wachstum aus Ressourcensicht machbar ist – und wenn ja, unter welchen Bedingungen. In dem Paper »Technological learning for resource efficient terawatt scale photovoltaics«, (veröffentlicht im September 2021 in Energy & Environmental…
Passauer Forscherin steuert Daten zu „Nature“-Studie bei. Prof. Dr. Christine Schmitt, Geographin an der Universität Passau, ist Teil eines internationalen Forschungsteams, das in einem „Nature“-Artikel belegt, dass die tropischen afrikanischen Bergwälder mehr Kohlenstoff speichern als bisher gedacht. Tropische Regenwälder stellen gigantische Kohlenstoffspeicher dar. Doch der Beitrag tropischer Bergwälder zum Klimaschutz wurde bislang unterschätzt. Das belegt eine breit angelegte, internationale Studie, die kürzlich in dem renommierten, britischen Wissenschaftsmagazin „Nature“ erschienen ist. Aufgrund der Höhenlage war die Forschung davon ausgegangen, dass die…
Durch neue Daten, die zwischen Menschen mit unterschiedlichem Impfstatus unterscheiden, können Simulationsmodelle deutlich verbessert werden – und bringen wichtige neue Ergebnisse. Bereits seit Beginn der Corona-Pandemie arbeitet das Team rund um Niki Popper (TU Wien / dexhelpp) daran, ihre Simulationsmodelle laufend zu verbessern. Seit Juli stehen nun in Österreich wichtige neue Daten zur Verfügung: Die Inzidenzzahlen werden aufgeschlüsselt nach Impfstatus bekannt gegeben (doppelt geimpft, einfach geimpft oder ungeimpft) und beinhalten auch Informationen über Reinfektionen. Das bedeutet für die Computersimulationen einen wichtigen…
Seminar mit Praktikum… Der Fraunhofer Geschäftsbereich Vision setzt die Seminarreihe zur optischen 3D-Messtechnik fort und veranstaltet am Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. November 2021 das Seminar mit Praktikum »Optische 3D-Messtechnik für die Qualitätssicherung in der Produktion«. Austragungssort ist das Fraunhofer-Entwicklungszentrum Röntgentechnik EZRT in Fürth. Weitere Informationen und Anmeldung bei Fraunhofer Vision, Susanne Wagner, Telefon: +49 911 58061-5800, E-Mail: vision@fraunhofer.de oder unter https://www.vision.fraunhofer.de/de/webshop.html. Zum Inhalt des Seminars Die exakte Einhaltung geometrischer Abmessungen spielt bei der Qualitätssicherung in der Produktion eine große Rolle. Die…
Die wenigsten Unternehmen haben eine klare Vision, wie ihr Arbeitsmodell nach der Corona-Pandemie aussehen soll. Ein Forschungsteam vom Fraunhofer IPA hat sich in einer internen Studie mit dieser Frage beschäftigt. Ihre Erkenntnisse sind auf andere Unternehmen übertragbar und liegen nun als Whitepaper vor. Das orts- und zeitflexible Arbeiten wird die Corona-Pandemie überdauern. Das ist die zentrale Erkenntnis eines Whitepapers, das Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA geschrieben haben. Denn entgegen vieler Vorhersagen und Befürchtungen hat die…
Die Gestaltung von Robotern aus psychologischer Sicht. Eine Studie aus der Ingenieurpsychologie zeigt, dass menschenähnliche Merkmale bei Robotern nicht überall in der Mensch-Roboter-Interaktion positiv wirken. Warum hat ein Roboter zwei Augen, Mund und Nase? Ist es hilfreich, wenn er spricht und sich bewegt wie ein Mensch? Im sozialen Bereich, zum Beispiel in der Pflege, kann das positive Effekte haben. Doch ein menschenähnlich gestalteter Roboter kann im industriellen Bereich unwirksam sein oder sogar negativ wirken. Wissenschaftler*innen von Technischer Universität Berlin und…
Wenn ein Tumor Metastasen bildet, sinkt die Überlebenschance von Krebspatienten beträchtlich. Das gilt auch für Prostatatumore. Hier gibt es allerdings vielversprechende Therapieansätze für Patienten im fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Mit einer punktgenauen Bestrahlung durch radioaktive Substanzen wie etwa Lutetium-177 können Prostatatumore sowie ihre Metastasen zumindest eine Zeitlang unter Kontrolle gebracht werden. Nuklearmediziner der Universität des Saarlandes und des Universitätsklinikums haben dazu nun eine der umfgangreichsten Studien im European Journal of Nuclear Medicine and Molecular Imaging veröffentlicht, die bisher zu diesem Thema durchgeführt…
Praxisblick und Umfragen in Unternehmen der DACH-Region Die aktuelle Teilstudie der e-learning Benchmarking Studie mit dem Titel „Bildungstechnologien im Wandel“ ist erschienen. Knapp 450 Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum wurden zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen der Entwicklung digitaler Bildung im Unternehmen befragt. Die time4you GmbH hat diese Studie fachlich begleitet und unterstützt. Die Auswertung liefert aktuelle Kennzahlen zum Status quo von Bildungstechnologien in der DACH-Region und gibt außerdem einen Einblick in die Entwicklung dieses Markts für die kommenden Jahre. Beate…
Messenger-Dienste, Chatbots, Roboter-Kolleg*innen: Wir interagieren in unserem Alltag schon lange nicht mehr nur mit Menschen. Welche Veränderungen bringt diese Entwicklung mit sich? Wie gestalten wir sie? Und welche Gefahren, aber auch Chancen sind damit verbunden? Mit dieser Thematik befasst sich der Forschungsverbund „INTERACT! Neue Formen der sozialen Interaktion mit intelligenten Systemen“ an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), der durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen mit 2 Millionen Euro gefördert wird. Zum interdisziplinären Team um den Sprecher Prof….
Wie die Einheit von physikalischen und biochemischen Reizen gesunde Organismen ermöglicht. Eine neue Forschungsgruppe der TU Dresden untersucht, wie Stammzellen während der Entwicklung und Aufrechterhaltung des Nerven- und Herz-Kreislauf-Systems mechanische Kräfte und elektrische Signale berücksichtigen. Dr. Adele Doyle, Assistenzprofessorin an der University of California, Santa Barbara, USA, ist seit Juli 2021 Mitglied des Exzellenzclusters Physics of Life (PoL) und leitet die Forschungsgruppe Mechanobiologie von Stammzellen an der TU Dresden. Mit Ansätzen aus den Ingenieurwissenschaften, der Biologie und der Informatik untersucht…
Ging unserem heutigen Leben eine Welt voraus, die auf RNA als universellen Bausteinen basierte und erst später von DNA abgelöst wurde? In einem interdisziplinären Forschungsteam untersuchen Wissenschaftler*innen aus Dortmund und München, welche Rolle die Ribonukleinsäuren (RNA) bei der Entstehung des Lebens gespielt haben könnten. Die Arbeit zeigt, wie unter realistischen geologischen Bedingungen Prozesse, die für die Entstehung des Lebens bedeutsam gewesen sein mögen, durch physikalische Nichtgleichgewichtsprozesse begünstigt worden sein könnten. Die Erkenntnisse wurden kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Nature Chemistry…
Der Cholesterinspiegel in der Zelle ist entscheidend für deren Fettregulation und damit für den Fettstoffwechsel des gesamten Organismus. Dies hat ein Forschungsteam der Universität Basel nun nachgewiesen. Das Team konnte zeigen, dass ein bestimmter Rezeptor das Level des Cholesterins in der Zelle steuert und damit den Fettstoffwechsel für das Lebewesen insgesamt. Unsere Zellen bekommen permanent Signale von aussen, die über die Zellmembran ins Innere der Zelle geleitet und im Zellkern verarbeitet werden. In der Zellmembran gibt es viele verschiedene solcher…
Schweiß, Urin oder Speichel – Hunde können an unterschiedlichen Körperflüssigkeiten mit hoher Genauigkeit Ein Forschungsteam unter Leitung der Stiftung Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) veröffentlichte in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr, der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der Fachzeitschrift BMC Infectious Diseases eine Studie und einen Übersichtsartikel über Corona-Spürhunde. Die neue Studie zeigt, dass der Nachweis SARS-CoV-2-infizierter Personen unabhängig davon ist, welche Körperflüssigkeit den Hunden präsentiert wird. Sie bestätigt zudem, dass Hunde in der Lage sind, die Infektion schnell…
Lernen mit Langzeiteffekt: Insbesondere beim Vermitteln von Lehrinhalten in den MINT-Fächern ist der experimentelle Umgang mit aktuellen Themen für das Begreifen der (natur-)wissenschaftlichen Zusammenhänge unabdingbar. Gerade durch das Experimentieren lassen sich junge Menschen bereits während ihrer Schulzeit für diese Materie begeistern, was sich im späteren Verlauf auch auf die Auswahl eines Studienganges auswirken kann. Mit dem Projekt „ARWIN“ möchten Forschende der TU Kaiserslautern (TUK) Lehrkräften neue Methoden und Werkzeuge an die Hand geben, die das Durchführen von bestehenden Laborexperimenten pädagogisch…
Innovative Lehre in Corona-Zeiten Die praktische Laborarbeit war während der Corona-Pandemie sehr eingeschränkt. Am Center for Advanced Imaging (CAi) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) werden erfolgreich Remote-Schnittstellen eingesetzt, damit Studierende die Bedienung moderner Mikroskope und die Auswertung der gewonnenen Bilder erlernen. Das Team am CAi bringt Studierenden näher, wie sie mit modernen Mikroskopen, vor allem konfokalen Laserscanningmikroskopen, arbeiten können. Die Studierenden benötigen diese Kenntnisse, um später selbstständig Proben aus Biologie, Medizin, Chemie oder Physik untersuchen zu können. Ebenfalls müssen sie lernen,…
Innovationen sind einer der wichtigsten Schlüssel zu Wohlstand und zur Lösung der drängenden gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit. Deutschland braucht jedoch mehr Innovationskraft, wenn es künftig mit anderen Ländern und Weltregionen Schritt halten will – gerade in wichtigen Zukunftstechnologien. Wie es gelingen kann, Innovationskraft für mehr Wettbewerbsfähigkeit und gesellschaftlichen Fortschritt zu stärken und dabei neue Innovationspotenziale zu erschließen, zeigt eine weltweite Good-Practice-Recherche der Bertelsmann Stiftung. Dringender Handlungsbedarf in Sachen Innovation, aber auch große Potenziale Zweifellos gibt es in Deutschland großen Erfindergeist,…