In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Große Oberfläche eines weiten Bordeaux-Glases lässt Gallussäure-Konzentration abfallen Forscher der University of Tennessee in Knoxville haben wissenschaftlich bewiesen, dass die Form des Weinglases die Chemie des Rotweines verändert. Bisher galt unter Wein-Connoiseuren die Erklärung für die Verwendung verschiedener Weinglas-Typen, dass die Form des Glases bestimmt, wie leicht flüchtige aromatische Bestandteile entweichen können. Durch die passende Form kann sich der Duft des Weins o
Die Sicherheit von Computersystemen hat bei vier Fünfteln der deutschen Firmen hohe oder höchste Priorität – doch bisher folgen zu wenig Taten. Ein Drittel hat in den vergangenen zwölf Monaten keine Schritte unternommen, die Informationssicherheit zu verbessern. Bei 60 Prozent der Unternehmen stagnieren die Budgets für die IT-Sicherheit oder sind sogar rückläufig. Im Vergleich mit den USA und Großbritannien liegt Deutschland damit klar zurück. Kleinere Unternehmen schneiden besonders schlecht ab. Die
Novartis beantragt Indikationserweiterung für Locol®
Von der Zulassung würden jährlich nahezu zwei Millionen Patienten profitieren
Novartis beantragte Anfang August die Indikationserweiterung von Locol® (Fluvastatin) für die Sekundärprävention von kardiovaskulären Ereignissen bei Patienten nach einem perkutanen koronaren Eingriff, wie z.B. einer Angioplastie (Gefäßerweiterung).1 Der Antrag wurde bei der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde (FDA) in den Vereinigten Staaten
Spezielle Empfindung auf zeitliche Abfolge von Tönen für Kommunikation wichtig
Nervenzellen von Fröschen können zählen. Biologen der University of Utah in Salt Lake City haben im Mittelhirn von Fröschen und Kröten Nervenzellen gefunden, die eine erstaunlich spezielle Empfindlichkeit auf die Anzahl und die zeitliche Abfolge von Tönen aufweisen, schreiben Christofer Edwards und seine Kollegen in der Online-Vorabpublikation des Wissenschaftsmagazins Nature.
Tonfolgen präzise be
Grönland: In elf Jahren Zunahme von Atopien ums doppelte
Allergien nehmen in westlichen Ländern dramatisch zu. Einen weiteren Beweis hat die dänische Wissenschaftlerin Tyra Krause bei Untersuchungen in Grönland entdeckt. Innerhalb von elf Jahren haben die Allergien dort extrem zugenommen. Das berichtet die Forscherin im Fachmagazin Lancet.
“Die meisten Untersuchungen von Atopien gab es bisher in industrialisierten Ländern. Erstmals haben wir eine objektive Forschungsreihe
Fluoreszierende Moleküle geben Auskunft über Höhe des Glukosespiegels
US-Forscher entwickeln zurzeit ein intelligentes “Tattoo”, das Diabetiker bei einem zu niedrigen Blutzuckerspiegel warnt. Bei dem Tatoo handelt es sich dabei um fluoreszierende Moleküle, die bei einem zu geringen Glukosespiegel leuchten. Wie seine Entwickler, Forscher der Texas A&M University und der Penn State University im Fachmagazin Chemistry & Industry erklären, verliefen erste Versuche mit Ratten erfolgrei
EMBASSI-Konsortium zeigt innovative Bediensysteme auf der Fachtagung Mensch & Computer 2002 Die Geräte der modernen Unterhaltungselektronik wie Fernseher, Videorekorder oder DVD-Player werben heute mit komplexer Funktionalität. Doch die Vielzahl an neuen, multimedialen Anwendungen und Diensten ist für den Einzelnen kaum noch zu nutzen. Im Kampf mit komplexen Programmiermenüs und Bedienungsanleitungen verliert so mancher Kunde schnell die Freude am neu erworbenen Gerät. Wie kann komplexe Al
Nicht nur Handys, auch Röntgenanlagen folgen dem Trend und werden immer kompakter. Damit können mobile Mikro-Röntgenfluoreszenzspektrometer in Museen transportiert werden, um empfindliche Exponate vor Ort zu untersuchen. Für sie war bislang der Gang ins herkömmliche Röntgenlabor zu riskant und aufwendig. Ob Maleremaille, Gemälde, Glasfluss oder Metallobjekte – das Röntgenlicht enthüllt die Zusammensetzung jeder anorganischen Verbindung und auch geschickt angefertigte historische Fälschungen. Chemi
Politikwissenschaftler Andreas M. Wüst untersucht politische Einstellungen von Neubürgern – Rund zwei Drittel der eingebürgerten Türken wählen SPD und etwa drei Viertel der Russlanddeutschen CDU/CSU Zur bevorstehenden Bundestagswahl 2002 sind über 61 Millionen Bürger berechtigt, ihre Stimmzettel abzugeben – darunter 2,75 Millionen so genannte Neubürger. Mit knapp 200 000 Einbürgerungen pro Jahr wächst der Anteil dieser Personengruppe an der wahlberechtigten Bevölkerung seit Mitte der neun
Aufnahmen für Suche nach Versorgungsleitungen NASA-Experten werden ihr Bildverfahren-Know-how bereitstellen, um die bestehenden Radarbilder vom Untergrund um das Ground-Zero-Gebiet zu erweitern. Das Team der in Kalifornien ansässigen Jet Propulsion Laboratories (JPL) wird nach den Überresten von unterirdischen Telefon- und Gasleitungen suchen. Die Wissenschaftler hoffen, dass durch die Freilegung der geschädigten Infrastruktur der Wiederaufbau des Gebietes unterstützt wird. D
Auf dem Weltgipfel in Johannesburg wird derzeit darüber verhandelt, wie weltweit eine gerechte Verteilung des Wohlstands und ein dauerhafter Schutz der natürlichen Umwelt miteinander verbunden werden kann. Dabei steht fest, dass der in den Industrieländern gelebte energie- und materialintensive “Wohlstand” nicht das Maß der Dinge sein kann – schließlich verbrauchen heute 20% der Weltbevölkerung 80% der Ressourcen und sind für einen ebenso hohen Anteil an Abfall- und Abgasproduktion zuständig. Wi
Prozent der Unternehmen haben Funktionen ausgelagert Outsourcing-Markt wächst jährlich um 9 Prozent Unternehmen wollen Risiken reduzieren In den kommenden fünf Jahren wird die Auslagerung von Unternehmensbereichen und –funktionen stärker nach strategischen Kriterien erfolgen. Insbesondere neue Modelle zur Projektsteuerung und der Risikoteilung bei Outsourcing-Vorhaben gewinnen an Bedeutung. Dies ergibt eine aktuelle Befragung von 200 Führungskräften, die von der Unterne
Studie zu “Ursachen und Erfolgsfaktoren von Restrukturierungen”
Rund 80 Prozent aller Restrukturierungen beginnen unter dem Druck akuter Ergebnis- und Liquiditätsprobleme, so das Ergebnis der Studie “Ursachen und Erfolgsfaktoren von Restrukturierungen” von Roland Berger Strategy Consultants. Die Berater haben branchenübergreifend Vorstände und Geschäftsführer von rund 75 mittelständischen Unternehmen und Konzernen in Deutschland (Österreich und der Schweiz) befragt, die in den let
Umfrage macht Aufholbedarf in Sachen alltäglicher Klimaschutz deutlich Die Mehrheit der Bundesbürger weiß, dass jeder zum Klimaschutz beitragen kann. Nur wenigen allerdings ist bewusst, dass auch Energie sparen dem Klimaschutz dient. Das ist das Ergebnis einer von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegebenen Umfrage von Anfang Juli 2002. Befragt was sie mit ,Klimaschutz verbinden, nennen nur 9 Prozent der Befragten
Anlässlich der BgVV-Informationsveranstaltung zu Acrylamid in Berlin wies der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL), Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft, auf verschiedene von der Lebensmittelwirtschaft initiierte Forschungsvorhaben hin. Sie seien ein Beitrag zur Klärung der offenen Fragen zu Acrylamid, seinem Entstehen, der toxikologischen Bewertung, Reduktionsmöglichkeiten und auch der Analytik. “Damit wird die Lebensmittelwirtschaft”, so Prof. Dr. Matthias Hors
In den letzten Jahren haben Anzahl und Ausmaß von Naturkatastrophen deutlich zugenommen. Die extremen Überschwemmungen der letzten Wochen in Europa und China sind nur ein Indiz für diese Entwicklung. Die gestiegene Bedrohung durch Naturkatastrophen zeigt sich auch in der kurzen zeitlichen Abfolge von verheerenden Erdbeben in Kobe 1995, Izmit 1999, Taiwan 1999 und Gujarat 2001. Der dadurch zusätzlich entstehende Bedarf an Ressourcen zur Katastrophenbewältigung erfordert einen immer effizienteren Eins