In Deutschland hat jede vierte Person eine Einwanderungsgeschichte. Von diesen 21,2 Millionen Menschen sind rund drei Viertel selbst nach Deutschland zugewandert, ein weiteres Viertel wurde hierzulande geboren. Doch wie geht es dieser vielfältigen Bevölkerungsgruppe – wie zufrieden ist sie? Antworten darauf gibt der aktuelle BiB.Monitor Wohlbefinden 2025 des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB). Auf Basis des familiendemografischen Panels FReDA und weiterer Datensätze untersucht der diesjährige Monitor, wie sich die Lebenszufriedenheit von unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen nach ihrer Ein- und Auswanderungsgeschichte unterscheidet. Dies umfasst…
Wissenschaftler der Universitäten Leipzig, Halle, Jena und Freiberg erforschen gemeinsam die Bedeutung der Himmelsscheibe von Nebra für die Bronzezeit Europas. Geplant ist ein auf sechs Jahre angelegtes Forschungsprojekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert werden und im August dieses Jahres beginnen soll. “Die Himmelsscheibe ist ein sensationeller Fund. Wir wollen jetzt unter anderem herausfinden, wer die Elite war, die die Himmelsscheibe nutzte”, sagt Prof. Dr. Sabine Rieckhoff.
Die Europäische Union unterstützt eine vierte Reihe von „Biobiz“-Workshops, um die Gründung neuer Biotechnologie-Unternehmen zu fördern. Biobiz ist eine spezielle Fördermaßnahme des Sechsten Forschungsrahmenprogramms (6. RP, 2002-2006) und zielt darauf ab, europäischen Wissenschaftlern Fachwissen und Instrumente zur Verfügung zu stellen, damit sie neue Unternehmen in den Biowissenschaften und dem Biotechnologiesektor gründen können. Die Schulungen konzentrieren sich auf Fragen wie Kapitalzugang, Te
Berchem und Catenhusen ziehen Zwischenbilanz des Mobilitätsprogramms Immer mehr deutsche Studierende und Graduierte wählen für ihren Studienaufenthalt ein Land in Osteuropa. Das ist vor allem ein Ergebnis des seit Sommer 2002 bestehenden Mobilitätsprogramms “Go East”. Das Programm wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ,BMBF, mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr finanziert und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst ,DAAD, gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz und der Alexander von
Stiftungsrat der Stiftung Geld und Währung entscheidet sich für Frankfurt als Sitz eines neuen Kompetenzzentrums
“Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Stiftungsrates, die in einer Endrunde im Wettbewerb mit zwei exzellenten Mitbewerbern für uns gefallen ist. Damit wird die Position der Universität Frankfurt als führende Finanzuniversität Deutschlands anerkannt und unterstrichen.” So kommentierte Präsident Prof. Rudolf Steinberg das Votum der Stiftung Geld u
Studie zeigt: Gewinngefühl nach Suchtbekämpfung
Nichtraucherseminare sind in der Lage mehr als 50 Prozent der Raucher vom Glimmstängel wegzubringen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medizinischen Universität Wien, die gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut marketmind durchgeführt wurde. Die Ergebnisse wurden heute, Donnerstag, in Wien der Öffentlichkeit präsentiert.
“Evaluiert wurde hier der Erfolg der Nichtraucherkurse von Allen Carr’s Easyway”, so Studienleiter M
Marktforscher erwarten in drei Jahren Anteil von 27 Prozent
Flachbildschirm-TV-Geräte sind auf dem Weg zum Massenmarkt. Wie die Marktforscher von IDC errechnet haben, sollen im Jahr 2007 weltweit insgesamt 50 Mio. LCD- bzw. Plasma-Fernseher hergestellt werden. Damit wird der Anteil der Flachbildschirme am Gesamtmarkt auf 27 Prozent klettern.
Laut IDC sind vor allem fallende Preise und wachsende Nachfrage nach High-Definition-TV-Geräten für den Erfolg verantwortlich. Dabei so
Anzahl um rund ein Drittel verringert
Menschen, die unter Panikattacken leiden, fehlt ein entscheidender neurochemischer Rezeptor im Gehirn. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie des National Institute of Mental Health gekommen. Diese Ergebnisse machen jene molekularen Mechanismen erklärbar, die eine Person für Angstgefühle prädisponieren. Das Team um Alexander Neumeister stellte laut NewScienstist erstmals einen Zusammenhang zwischen einem Defizit des 5HT1A Rezeptors und Panikzuständen
Wissenschaftler der Charité in Berlin haben im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) drei Jahre lang geforscht und nach wissenschaftlichen Beweisen für die Wirksamkeit der Jahrtausende alten Akupunktur-Methode gesucht. Bei dieser weltweit größten randomisierten Studie mit insgesamt 250.000 Patienten und rund 10.000 niedergelassenen Ärzten kam heraus: Akupunktur wirkt sicher und dauerhaft auch bei den großen Volksleiden Kopfschmerzen, chronischen Nackenschmerzen (Halswirbelsäulensyndrom) und sogar
Mit 20 Millionen Euro fördert die Europäische Union in den nächsten fünf Jahren das integrierte Forschungsprojekt “Euro-Limpacs”, in dem sich 37 Institute aus 18 europäischen Ländern und aus Kanada zu gemeinsamer Arbeit finden. Ab Februar wollen die Wissenschaftler die Auswirkungen des Klimawandels auf Süßwasser-Ökosysteme untersuchen. An entscheidender Stelle beteiligt sind die Abteilung für Hydrobiologie und das Institut für Mikroskalige Umweltsysteme, beide auf dem Essener Campus angesiedelt. Sie
ViPGen, ein multimediales und interaktives Computerlernprogramm für Molekularbiologie, steht kurz vor seiner Marktreife. Den Tübinger Beitrag zu diesem universitätsübergreifenden Projekt haben Dr. Anke Drescher und Udo Greppmaier von der Fakultät für Biologie geleistet, unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Rolf Reuter (Interfakultäres Institut für Zellbiologie, Abteilung Genetik der Tiere) und Prof. Friedrich Schöffl (Allgemeine Genetik/Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen). Vom Bund
Ärzte und Naturwissenschaftler aus 15 Kliniken und Instituten der Universität Greifswald haben einen Verbund gegründet, um in Zukunft gemeinsam, in interfakultärer Zusammenarbeit, Projekte zur Tumorforschung zu bearbeiten. Damit erhält der wissenschaftliche Schwerpunkt “Onkologie” der Medizinischen Fakultät der Universität eine organisatorische Struktureinheit, in der interessierte Partner durch gemeinsame Nutzung der vorhandenen Ressourcen eine erhebliche quantitative und qualitative Steigerung der
Informationsdefizite bei Patienten und Ärzten
Viele Krebspatienten gefährden ihre Behandlung durch die Einnahme von ergänzenden Heilmitteln. Wissenschaftler des Homerton Hospital warnen vor den Risiken der Nebenwirkungen von Knoblauch, Lebertran und Johanniskraut. Die Befragung von mehr als 300 Patienten ergab, dass mehr als die Hälfte pflanzliche Heilmittel oder Präparate zur Nahrungsergänzung einnahm. Die Ergebnisse der Studie wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht.
Das Gesundheitssystem wird deutlich umgebaut, wenn es nach dem Willen von Patienten und Interessengruppen im Gesundheitswesen geht. Sie befürworten durchgehend eine höhere Selbstbeteiligung bei medizinischen Leistungen. So akzeptieren rund 70 Prozent der Deutschen die Selbstbeteiligung bei Arzneimitteln und bei einzelnen medizinischen Leistungen. Mehr als jeder Dritte ist sogar bereit, bei allen medizinischen Behandlungen einen Eigenanteil zu leisten.
Zu diesem Ergebnis kommt die Studie “Bra
Nicht Deflation, sondern Inflation sehen die Finanzexperten vom Bochumer Institut für Kredit- und Finanzwirtschaft (ikf) als das Thema 2004. Die “Kreditklemme” im Mittelstand habe eine Ursache darin, dass vielen dieser Unternehmen nicht nur Eigenkapital fehle, sondern auch eine klare Strategie zur Lösung des Problems. Die deutschen Banken sehen die Forscher weit abgeschlagen hinter der US-Konkurrenz. Der Grund: ein stiefmütterlich betriebenes Marketing. Keiner Bankengruppe gelinge es heute, ein eigen
Am 1. Januar 2004 fiel der Startschuss für den neuen Forschungsverbund “Bioanaloge Sensomotorische Assistenz” (FORBIAS), den die Bayerische Forschungsstiftung (BFS) in den nächsten drei Jahre mit insgesamt 2 Mio. Euro fördert.
Dafür gibt es gute Gründe, denn die Initiatoren, Prof. Dr.-Ing. Georg Färber (TU München) und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Brandt (LMU München), erwarten eine Reihe auch wirtschaftlich interessanter Ergebnisse und Produkte. “An ein so anspruchsvolles Projekt können
Immer mehr Frauen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, auch in Zeiten einer schwachen Konjunktur: Mehr als 1 Million Unternehmerinnen gibt es Untersuchungen zufolge hierzulande. Sie leisten einen gewichtigen Beitrag zu Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen. Trotzdem haftet den Mittelständlerinnen ein Mauerblümchen-Image an: “Unternehmen von Frauen sind klein, schaffen keine Innovationen, wachsen nicht und sind überwiegend im Servicebereich angesiedelt”, lauten die gängigen Vorurteile.