In seiner Sitzung am 13. März 2002 hat der Forschungsausschuss des Deutschen Bundestages den in seinem Auftrag erstellten Sachstandsbericht “Kernfusion” des Büros für Technikfolgen-Abschätzung (TAB) abgenommen. Er stützt sich in großen Teilen auf das Gutachten “Kernfusion” des schweizerischen Ingenieurbüros Basler & Hofmann. Der Sachstandsbericht soll den gegenwärtigen Entwicklungsstand der Kernfusion und die derzeitigen Diskussion zusammenfassen. Ziel der Fusionsforschung ist es, die Energieque
Junge Menschen sind für die Informationsgesellschaft. Dies unterstreichen die Ergebnisse der diesjährigen repräsentativen VDE-Studie zur Technikakzeptanz. Demnach sind 62 % der bis 34-jährigen eindeutig für die Entwicklung der Informationstechnik und Telekommunikation. 10 % mehr als noch vor vier Jahren. Innerhalb der Gesamtbevölkerung sprechen sich 51 % grundsätzlich dafür aus, 30 % sehen die Entwicklung teilweise positiv, nur 9 % sind eher skeptisch. Die größten Befürworter von IT-Innovationen sin
Am 15. März beginnt das Jahr 1423 – Emeritierter Mathe-Professor verrät die Geheimnisse des islamischen Kalenders Beim Blättern in Ihrem Kalender werden Sie feststellen: Am 14. März 2002 ist Neumond. Wenn Sie am Tag danach, am 15. März, kurz vor 19 Uhr zum westlichen Abendhimmel blicken, wird Ihnen bei gutem Wetter ein eindrucksvolles Bild geboten. Dicht bei der ganz schmalen Sichel des Mondes leuchtet der Abendstern, die Venus. Das Erscheinen dieses “Neulichts” feiern gläubige Muslime in aller
Wissenschaftler identifizieren Gen einer tödlichen Herzkrankheit, die in einem Beduinenstamm Israels verbreitet ist Ein Team aus Forschern des Weizmann Instituts und des Sheba-Krankenhauses in Israel haben ein Gen identifiziert, das die tödliche Herzkrankheit PVT (Polymorphe Ventrikulaere Tachykardie) zur Folge hat. Die Krankheit PVT, die vorwiegend Kinder betrifft, äußert sich durch schnellen, unregelmäßigen Herzschlag, Ohnmachtsanfälle sowie in manchen Fällen durch plötzlichen Tod.
Können Nahrungsmittel die Alterung unseres Gehirns aufhalten? Seit Anfang des Jahres 2002 arbeiten Wissenschaftler um Prof. Dr. Walter E. Müller, Pharmakologisches Institut für Naturwissenschaftler der Goethe-Universität, an dem von der Europäischen Gemeinschaft (EU) mit 1,56 Millionen Euro finanzierten Projekt “Local Mediterranean Food Plants: Potential New Nutraceuticals and Current Role in the Mediterrranean Diet”. Zusammen mit universitären und industriellen Partnerinstitutionen aus
Der breite Zugang zu gut wirksamen und verträglichen Arzneimitteln hat in den vergangenen 100 Jahren die Lebenserwartung und Lebensqualität der Menschen in den Industrieländern erheblich verbessert. Für einige schwerwiegende Erkrankungen fehlt aber noch immer eine befriedigende Therapie. So ist bislang die Behandlung von Krebserkrankungen (malignen Tumoren), Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatische Erkrankungen, Schuppenflechte), Infektionen mit Protozoen und Viren (Malaria, Toxoplasmose, AIDS),
Licht ins Dunkel: Gewitter im Blätterteig Uni Linz macht elektronisch aufladbare Plastikfolien möglich Entgegen allen Lehrmeinungen ist es an der Linzer Johannes Kepler Universität gelungen, Plastikschäume elektrisch so aufzuladen, dass sie auf Druck mit elektrischen Signalen reagieren. Die Folien sind dünner als ein Haar und sehen in starker Vergrößerung wie ein Blätterteig aus. Durch Anlegen einer hohen elektrischen Spannung wird in den kleinen Hohlräumen ein Feuerwerk von Millionen
Der Senat der Max-Planck-Gesellschaft hat am 8. März auf seiner Sitzung in Jena beschlossen, die Max-Planck-Forschungsgruppe “Optik, Information und Photonik” an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg für die Dauer von fünf Jahren einzurichten. Weitere wissenschaftliche Konzepte für Max-Planck-Forschungsgruppen an Hochschulen in Deutschland werden derzeit mit universitären Kooperationspartnern geprüft.
Die Max-Planck-Gesellschaft verwirklicht mit der erstmaligen Einrich
Das Gas Stickstoffmonoxid (NO) mischt im Körper des Menschen an vielen Stellen mit: Es entspannt die glatte Muskulatur, erweitert die Blutgefäße oder wirkt der Entstehung von Blutgerinnseln entgegen. Die bislang verbreitete Vorstellung über die Arbeitsweise dieses Botenstoffs muss nun ergänzt werden. Das haben Wissenschaftler von den Universitäten Würzburg und Gießen herausgefunden. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Zeitschrift “Nature Cell Biology” vor. Es ist kein Wunder, dass Forsche
Jedes Jahr sterben in Deutschland etwa 30.000 Menschen an Lungenkrebs. Das liegt auch daran, dass Lungentumore meist erst relativ spät erkannt werden. So ist die Prognose für die Betroffenen in der Regel schlecht – trotz vieler Fortschritte bei der Therapie. Wissenschaftler von der Uni Würzburg erforschen die genetischen Schäden, die bei bösartigen Lungenkarzinomen vorliegen. Dabei hoffen sie auf Erkenntnisse, welche die Weiterentwicklung der Krebstherapie beflügeln. Für diese Forschunge
Präzisionsgesteuerte Zellwanderung Botenstoffe des Immunsystems als Quartiermeister Die Schlagkraft des Immunsystems hängt entscheidend von der Mobilität und Lernfähigkeit der Abwehrzellen ab. Treibende Kraft dabei sind Botenstoffe des Immunsystems, so genannte Chemokine. Sie locken Immunzellen (T- und B-Lymphozyten) zu einem Infektions- oder Entzündungsort. Sie weisen ihnen aber auch den Weg zu ihren Ausbildungsstätten in den Lymphorganen, den T- und B-Zell-Zonen, wo sie lernen, Err
Sterblichkeitsrate mit Langzeit-Einwirkung von Passivrauchen zu vergleichen Winzige Schmutzpartikel, wie sie im Straßenverkehr, durch Kraftwerke und Fabriken emittiert werden, erhöhen das Risiko von Lungenkrebs und die Mortalität in den USA. Das ist das Ergebnis einer Studie der Brigham Young University (BYU), die heute, Mittwoch, in der aktuellen Online-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Journal of the American Medical Association (JAMA; 202;287:1132-1141) veröffentlicht wurde. Die Studie bekrä
»Autsch«, jammert die nette junge Dame in der Fernsehwerbung und verzieht das Gesicht. »Wenn Saures, Süßes, Heißes oder Kaltes an den Zähnen schmerzt, nehmen Sie Zahnpasta XY!«, so die frohe Botschaft. Zahnärzte wissen: Überempfindliche Zahnhälse stellen bei Erwachsenen ein zunehmendes Problem dar – immerhin ist etwa jeder Fünfte davon betroffen. In der Tat können speziell dafür entwickelte fluoridhaltige Zahnpasten und Spüllösungen die Schmerzen beseitigen. Doch wie dies im Einzelnen geschieht, dar
Sperrfrist im Wissenschaftsmagazin Science aufgrund der Brisanz aufgehoben Wissenschaftler am Oak Ridge National Laboratory haben bei Versuchen mit kollabierenden Bläschen in einer Aceton-Lösung Hinweise auf eine erfolgte Kernfusion gefunden. Über die Erkenntnisse berichten die Forscher laut der New York Times in der Freitag-Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science. Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung reagieren viele Forscher skeptisch und fragen sich, warum das Magazin trotz besteh
In einer vom Land Niedersachsen und der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Investitionsmaßnahme hat die Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) ein neues Parallelrechner-System der Firma IBM mit modernster Rechnertechnologie installiert. Mit seiner Rechengeschwindigkeit von 390 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde vergrößert das neue System die bei der GWDG installierte Rechenleistung auf das Dreifache. Drei Multiprozessoren vom Typ IBM eServer p690, von IBM
Farben, die wie Seifenblasen in der Sonne schillern oder High-Tech-Werkstoffe zum günstigen Preis: Deutschlands nordöstlichstes Leibnizinstitut forscht an Neuen Materialien. In einer Plasma-Wirbelschichtanlage verändern Wissenschaftler des Institutes für Niedertemperatur-Plasmaphysik (INP) die Oberflächen neuartiger Grafitfasern für die Produktion leistungsfähiger Verbundwerkstoffe. In kleinsten Mengen erfolgreich erprobt, soll die Plasmabehandlung von Pulvern und Fasern nun mit größerem Materia