Zwei Sonderforschungsbereiche der RUB geben ab Januar 2003 nach hervorragender Begutachtung in die zweite Förderperiode – trotz abzusehender Nullrunde bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG): Die Mitglieder des SFBs 491 “Magnetische Heteroschichten (Sprecher: Prof. Dr. Hartmut Zabel, Bochum, stellv. Sprecher Prof. Dr. Werner Keune, Duisburg) erforschen die Grundlagen von magnetischen Heteroschichten für zukünftige Informations- und Kommunikationstechnologien. Der SFB 459 “Formgedächtn
Interdisziplinäre Forschungsverbund Lärm und Gesundheit hat am Berliner Zentrum Public Health der TU Berlin seine Arbeit aufgenommen
Lärm ist die große Plage unserer Zeit. An der TU Berlin existiert seit Oktober 2002 ein Interdisziplinärer Forschungsverbund (IFV) Lärm und Gesundheit, in gemeinsamer Trägerschaft der drei großen Berliner Universitäten, Freie Universität, Humboldt Universität und Technische Universität. Angesiedelt ist der IFV am Berliner Zentrum Public Health der TU Ber
Kohlenstoff-Atome: Neue elektronische Bauteile oder Medikamente
Forscher der Erdöl-Gesellschaft ChevronTexaco haben winzige Diamanten-Fragmente im Rohöl aus dem Golf von Mexiko entdeckt. Die Diamanten eignen sich zwar nicht als Schmuckstücke, aber sie könnten in der Entwicklung von molekularen Einheiten eine wichtige Rolle spielen, berichtet die New York Times.
“Eine gute Analogie der winzigen Teile sind Lego-Steine”, erklärt Jeremy Dahl, Geochemiker von ChevronTexaco, der g
Zum 1. Januar 2003 wird die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 13 Sonderforschungsbereiche einrichten – darunter vier Transregio/SFB – sowie einen Transferbereich. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in seiner Sitzung am 26. und 27. November. Insgesamt wird die DFG ab Januar 2003 an 61 Hochschulen 275 Sonderforschungsbereiche fördern, für die rund 353 Mio. Euro zur Verfügung stehen.
Abweichend von der weiterhin bestehenden Form des ortsgebundenen Sonderforschungsbe
Für das ESS-Council, die am Projekt beteiligten europäischen Partner und die regionalen Bewerber um den Bau der ESS ist die Bewertung durch den Wissenschaftsrat ein Signal zum Neuaufbruch.
„Wir sind zwar enttäuscht“, sagt ESS-Chairman Peter Tindemans, „dass unsere umfassende Stellungnahme vom 23. Oktober 2002 vom Wissenschaftsrat bei der Entscheidung nicht berücksichtigt wurde. Aber dank des großen Zuspruchs unserer Partner und unter Einbeziehung der vom Wissenschaftsrat genannten Kri
Dr. Heiko Reinhardt, Chemiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), entwickelte ein neues Laser-Ablations-Verfahren, das Spurenstoffe erheblich genauer als bisher nachweisen kann. Dafür wurde er mit dem diesjährigen Amselpreis ausgezeichnet. Reinhardt wandte das Verfahren auf die Analyse von Eisbohrkernen an. Ein weiterer Anwendungsbereich könnte die Medizin sein.
Bisher war es erforderlich, Eisproben, die man auf Spurenstoffe untersuchen wollte, zu schmelz
Schlaf-bezogene Atemstörungen wie nächtliche Atemaussetzer (“Schlaf-Apnoe-Syndrom”) sind mehr als nur eine Befindlichkeitsstörung. Sie können auch weitergehende Folgen wie Tagesmüdigkeit, Bluthochdruck und Gefäß-Schäden haben. Experten schätzen, dass etwa fünf Prozent der erwachsenen Bevölkerung davon betroffen sind.
In den letzten Jahren hat die Forschung zu den Schlaf-bezogenen Atemstörungen deutliche Fortschritte hinsichtlich Ursachenklärung, Diagnostik und Therapie gemacht. “Wei
Die umstrittene Europäische Spallationsneutronenquelle (ESS) bekommt eine neue Chance, sagt der Vorsitzende des Wissenschaftsrats, Karl Max Einhäupl, der ZEIT.
Zugleich weist Einhäupl den Vorwurf einiger Experten zurück, der Wissenschaftsrat habe Gutachten manipuliert: “In einem solchen Verfahren gibt es immer wieder die Tendenz, im Nachhinein eine Entscheidung nicht zu akzeptieren, weil sie den Wissenschaftlern nicht willkommen ist.” Die 1,5 Milliarden Euro teure ESS, die von Jülicher Forsc
Interdisziplinäre Nachwuchsforschungsgruppe untersucht Wechselwirkungen von demographischem Wandel und Versorgungsproblemen
Was haben weltweit ganz unterschiedliche Bevölkerungstrends (globales Bevölkerungswachstum, regionale Bevölkerungsschrumpfung, rückläufige Geburtenraten und massive Alterung einerseits, Anstieg der Sterblichkeit z.B. durch AIDS, Städtewachstum und Wanderungsbewegungen andererseits – mit Problemen der sozialen Sicherung, Krisen der Wasser- und Energieversorgung od
Helmholtz eröffnet Büro in Brüssel – Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle für die deutschen Wissenschaftsorganisationen vereinbart
Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren eröffnet heute offiziell ihr Büro in Brüssel. Das Büro soll die Zentren der Gemeinschaft bei der Beteiligung an europäischen Forschungsprojekten beraten und unterstützen. Ziel ist ein stärkeres Engagement von Helmholtz-Zentren in europäischen Forschungsvorhaben.
Mithilfe des Büros will
Europäische Kommission unterstützt Projekt zu Umwelthormonen mit 3,3 Millionen Euro; 18 Institute aus 10 Ländern beteiligt; Koordination: Dr. Ulrike Schulte-Oehlmann, Zoologisches Institut der Universität Frankfurt
Die Europäische Kommission unterstützt seit dem 1. Oktober 2002 ein Forschungsprojekt zum Thema “Umweltchemikalien mit hormonähnlicher Wirkung”, den so genannten endokrinen Disruptoren, über einen Zeitraum von drei Jahren mit einem Gesamtbetrag von 3,3 Millionen Euro. Das
Geschäftsideen zum Thema Brennstoffzelle werden gemeinsam von künftigen Betriebswirten und Ingenieuren entwickelt. Beteiligt sind vier Institute mit Vorlesungen und Seminaren, gefördert wird die Maßnahme durch PUSH!. Zumeist kommen innovative, technologiebasierte Geschäftsideen von Ingenieuren. Deren marktfähige Umsetzung verlangt jedoch wirtschaftlichen Sachverstand. Nachweislich starten Teamgründungen schneller und erfolgreicher, sie etablieren sich dauerhaft besser im Markt.
Die “Association of Professional Futurists” will mehr Qualität in Zukunftsforschung und Zukunftsmanagement. Pero Micic, Zukunftsmanager aus Eltville am Rhein, repräsentiert die Organisation in Europa
Das Interesse an Zukunftsfragen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Weltweit sind Experten damit beschäftigt, die Chancen und Risiken der wirtschaftlichen, ökologischen, technologischen und gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu analysieren. Nun gibt es ein gemeinsames Forum für
IAT präsentiert Ergebnisse einer Befragung in Kindertageseinrichtungen in Herne-Wanne – Elternarbeit und Kooperation vor Ort verbessern Immer mehr Kinder im Vorschulalter gelten als “verhaltensauffällig”. Der Bedarf an Hilfe und Beratung bei Erziehungs- und Familienproblemen wächst, die Angebote vor Ort reichen aber oft nicht aus. Lange Wartezeiten, die Wahl irgendeiner Therapie als Verlegenheitslösung oder gar der Verzicht auf Beratung und Behandlung mangels Interesse und Zeit der Eltern
Warum Zugvögel immer den Weg finden
Zugvögel nutzen das Magnetfeld der Erde, um sich zu orientieren und ihren Weg zu finden. Der Magnetsinn ist der letzte weitgehend unerforschte Sinn. Forscher fragen sich, wie er funktioniert. Eine Antwort haben Onur Güntürkün und Helmut Prior, Abteilung Biopsychologie, (Institut für Kognitive Neurowissenschaft, Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität) in Kooperation mit Joachim Traudt, Roswitha Wiltschko und Wolfgang Wiltschko vom Zoologisch
Drei Projekte der FH Gießen-Friedberg werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Das Ministerium unterstützt diese Vorhaben im Rahmen des Programms zur Förderung anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen. Von 500 Projektanträgen aus dem gesamten Bundesgebiet stammten 35 aus Hessen. Davon erhielten im aktuellen Vergabeverfahren bislang sechs eine Förderzusage. Mit diesem Programm will das BMBF einen Beitrag dazu leisten, dass Fachhochschulen ihr