Alle Neuigkeiten

Biowissenschaften Chemie

Wie p53 das Krebsrisiko bei Colitis ulcerosa beeinflusst

Forscher*innen um Michael Sigal vom Max Delbrück Center und Charité Berlin haben die Rolle des Gens p53 bei Colitis ulcerosa aufgeklärt. Daraus ergibt sich ein potenzieller Angriffspunkt für Wirkstoffe, die ein Fortschreiten zum Krebs verhindern sollen, berichtet das Team in „Science Advances“. Bei Patientinnen und Patienten mit Colitis ulcerosa, die ein hohes Krebsrisiko haben, könnten wir potenziell die veränderten Zellen gezielt ansprechen und sie frühzeitig beseitigen, bevor ein Krebs entsteht. Michael Sigal, Leiter der AG „Gastrointestinale Barriere, Regeneration und Karzinogenese“…

Veranstaltungsnachrichten

Saarbrücker Tagung zu intelligenten Materialien

…zeigt Industrie den aktuellen Forschungsstand. Smarte Implantate, die Knochenbrüche besser heilen, Textilien, die über hauchdünne Folien Berührungen simulieren – das sind nur zwei Beispiele für intelligente Materialien. Sie stehen am 7. und 8. November im Mittelpunkt einer bundesweiten Tagung in Saarbrücken, die Wissenschaft und Industrie zusammenbringen will. Der „Smart Materials Summit“ wendet sich vor allem an Unternehmen, die an Innovationen in der Antriebstechnik, Aktorik, Sensorik oder Kühltechnologie interessiert sind. “Bei den smarten Materialien geht es um Werkstoffe, deren Eigenschaften durch…

Informationstechnologie

Dekontamination im Team

ROBDEKON zeigt kollaborative autonome Robotersysteme. Schwere Baumaschinen und Roboter, die autonom die Umgebung kartieren, Objekte greifen und transportieren: Das Kompetenzzentrum ROBDEKON hat am 23. und 24. Oktober einem Fachpublikum seine Technologien der autonomen Dekontaminationsrobotik präsentiert. Rund 50 Expertinnen und Experten der Energie- und Altlastenbranche konnten die Roboter in Live-Demonstrationen erleben, selbst steuern und sich über den fortgeschrittenen Entwicklungsstand informieren. In diesem Jahr fand das Branchentreffen am Robotics Innovation Center des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Bremen statt. Vom…

Agrar- Forstwissenschaften

Wie “gestresste” Kartoffeln klimafit werden

Stressreaktionen der Kartoffel wegen des Klimawandels untersucht, um zukünftige Züchtungen anzupassen. Hitze, Trockenheit und Überschwemmungen – die Natur ist im Stress, so auch die Kartoffel. Als Grundnahrungsmittel gibt es ein besonderes Interesse daran, Kartoffeln klimafit zu machen. Wie das gelingen kann, hat nun ein internationales Team unter Leitung der Universität Wien im vierjährigen EU-Projekt ADAPT untersucht. Die Wissenschafter*innen konnten spezifische Eigenschaften und molekulare Reaktionen definieren, die bei der zukünftigen Kartoffelzüchtung entscheidend sein können. In einem Folgeprojekt sollen die neuen Erkenntnisse…

Biowissenschaften Chemie

Auch die Zubereitung macht das Gift

Pilze gibt es in atemberaubender Vielfalt hinsichtlich Form, Farbe und Größe. Besonders im Herbst schwärmen Pilzsuchende in die Wälder, um die schmackhaftesten unter ihnen zu finden, vielfältig zuzubereiten und mit Genuss zu verzehren. Allerdings finden sich bekanntermaßen auch giftige Pilze unter ihnen, die zu unterscheiden lebenswichtig ist. Aber sind die Pilze wirklich giftig? Forschende der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) sind dieser Frage nachgegangen und veröffentlichten kürzlich die Ergebnisse einer Studie zum Muscarin….

Biowissenschaften Chemie

Wie evolutionäre Kompromisse die Spermienlänge bei Tetrapoden beeinflussen

Neuer Ansatz: Unter Anwendung des Pareto-Prinzips analysierte ein internationales Forscherteam mit Dr. Silvia Cattelan vom Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-Lipmann-Institut die komplexen Beziehungen zwischen Spermienlänge, Körpermasse, Spermienkonkurrenz und Gelegegröße. Ein internationales Forscherteam hat eine innovative Methode entwickelt, um die Evolution der Spermienlänge bei Tetrapoden zu untersuchen. Mithilfe des Pareto-Prinzips analysierten Wissenschaftler aus Deutschland und Italien die komplexen Beziehungen zwischen Spermienlänge, Körpermasse, Spermienkonkurrenz und Gelegegröße, um die evolutionären Kompromisse zwischen diesen Merkmalen zu erfassen. Die Ergebnisse der Studie mit dem Titel…

Biowissenschaften Chemie

Wie Mutationen Krankheiten beeinflussen

– neue Spur zur Erforschung polygener Krankheiten. Der genetische Code des Menschen ist vollständig kartiert. Dieser Bauplan ermöglicht es Wissenschafter:innen, Genomregionen und deren Variationen zu identifizieren, die für Krankheiten verantwortlich sind. Mit herkömmlichen statistischen Methoden lassen sich diese genetischen „Nadeln im Heuhaufen“ effektiv aufspüren. Komplexer wird es, wenn mehrere Gene zu Krankheiten beitragen, wie es bei Diabetes oder Schizophrenie der Fall ist. Eine neue Studie des Institute of Science and Technology Austria (ISTA) im Journal PNAS befasst sich mit diesem…

Unternehmensmeldungen

Schimmelfreiheit in Badezimmern ohne Fenster – es beginnt beim Bau

Das Badezimmer ohne Fenster hat ein Hauptproblem – die fehlende Belüftung. In Feuchträumen ist Schimmelbildung ein zunehmendes Problem. Bleibt Feuchtigkeit nach dem Duschen zu lang im Raum, droht die Entstehung von Schimmel. Einfach das Fenster öffnen ist nicht möglich, daher muss schon architektonisch vorgebeugt werden. Bei der Planung werden die Weichen für ein schimmelfreies Badezimmer ohne Fenster gelegt. Diskrete Rohrventilation unterstützt die Belüftung Im fensterlosen Badezimmer ist der Luftaustausch durch Frischluft nicht möglich, es braucht daher Alternativen. Diskret und zuverlässig…

Medizin Gesundheit

Projekt SYNTHIA: Synthetische Daten treiben die personalisierte Medizin voran

Im Projekt SYNTHIA sollen innovative KI-Verfahren synthetische Patientendaten erzeugen. Dies könnte künftig helfen, datenschutzrechtliche Hürden beim Teilen von Daten zu überwinden, Vorhersagemodelle für die personalisierte Medizin zu verbessern oder klinische Studien zu emulieren. Die Innovative Health Initiative (IHI), ein Zusammenschluss forschender Pharma- und Medizintechnikunternehmen in Kooperation mit der Europäischen Union, fördert das Projekt. Wie erkennt man frühzeitig Brust- und Lungenkrebs oder neurodegenerative Krankheiten? Wie lassen sich wirksame Medikamente entwickeln und wie kann man vorhersagen, für wen diese einen Nutzen haben…

Informationstechnologie

Große Entwicklungserfolge bei Quantencomputern

… auf Basis von Spin-Photonen und Diamant. Geringerer Kühlbedarf, längere Operationszeiten, kleinere Fehlerraten: Quantencomputer auf Basis von Spin-Photonen und Diamant versprechen wesentliche Vorteile gegenüber konkurrierenden Quantencomputing-Technologien. Dem vom Fraunhofer IAF koordinierten Konsortium des BMBF-Projekts »SPINNING« ist es gelungen, die Entwicklung Spin-Photon-basierter Quantencomputer entscheidend voranzubringen. Am 22. und 23. Oktober 2024 präsentierten die Partner die bisherigen Projektergebnisse im Rahmen des Mid-Term-Meetings der BMBF-Fördermaßnahme »Quantencomputer-Demonstrationsaufbauten« in Berlin. Sekundenschnell komplexe Probleme lösen, für die selbst moderne Supercomputer Jahrzehnte bräuchten – darin besteht das…

Biowissenschaften Chemie

Wasserscheue Proteine schwächen Schutz gegen Krebs

Spezielle Mutationen in wichtigen Schutzproteinen führen dazu, dass die Proteine länger und damit schneller abgebaut werden / Daraus folgt ein erhöhtes Risiko für Tumorwachstum / Erkenntnisse bieten neue Ansätze für Krebstherapien / Publikation am 25.10.2024 in Nature Communications. Krebsforscher*innen der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg haben herausgefunden, dass bestimmte „Nonstop-Mutationen“ wichtige Schutz-Proteine gegen Krebs im Körper länger machen, wodurch diese „wasserscheu“ werden. Die Proteine werden dann in der wässrigen Umgebung der Zelle instabiler, schneller abgebaut und können schließlich nicht mehr…

Biowissenschaften Chemie

Krankheiten aufgepasst!

Forschenden der Cosntructor University gelingen ein Durchbruch in der Zellforschung. Forschende der Constructor University entdecken neuen Transportweg von Proteinen in die Zelle. Es ist ein Durchbruch in der Zellforschung und eröffnet neue Möglichkeiten in der Bekämpfung von Krankheiten. In Kooperation mit Forschenden der China University of Petroleum hat die Arbeitsgruppe von Dr. Werner Nau, Professor für Chemie an der Constructor University, die Wirksamkeit einer neuen Methode des intrazellulären Proteintransports nachgewiesen. Die Ergebnisse ihrer Forschung sind jetzt nachzulesen in den Proceedings…

Medizin Gesundheit

Molekulare Bremse in der Wundheilung entdeckt

Marburger Forschungsgruppe untersucht, wie sich Schnittwunden allmählich wieder verschließen. Die Wundheilung von Schnittwunden grenzt von außen betrachtet an ein Wunder: Ganz viele molekulare Faktoren und Mechanismen sind im Hintergrund am Werk, dass sich die Wunde wieder verschließt. Die medizinische Forschungsgruppe um den Physiologieprofessor Dr. Sven Bogdan hat nun einen weiteren, neuen molekularen Faktor entdeckt, der die Wundheilung maßgeblich beeinflusst. Das Molekül CYRI steuert gewissermaßen als eine molekulare Bremse die Zellbewegung und Zellhaftung in der Wunde. Das wurde zunächst an der…

Medizin Gesundheit

KI in der Medizin: Neuer Ansatz für effizientere Diagnostik

Forschende von LMU, TU Berlin und Charité haben ein neues KI-Tool entwickelt, das anhand von Bildgebungsdaten auch wenig häufige Krankheiten im Magen-Darm-Trakt erkennen kann. KI wird in der Medizin bereits in vielen Bereichen eingesetzt und hat großes Potenzial, Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnose von Krankheiten anhand von Bildgebungsdaten zu unterstützen. KI-Modelle müssen allerdings mit zahlreichen Beispielen trainiert werden, die in der Regel nur für häufige Krankheiten in ausreichender Menge verfügbar sind. „Das wäre so, als wenn ein Hausarzt nur…

Biowissenschaften Chemie

Wenn es eng wird

Wie reagiert der Embryo im Raps–Samen auf mechanische Zwänge? Die zunächst ungehinderte Ausdehnung des Embryos in einem Samen wird ab einem bestimmten Punkt durch den Kontakt zur Samenhülle behindert. Mechanische Kräfte und Zwänge beeinflussen nicht nur die Form des Embryos, sondern auch seine Entwicklung und seinen Stoffwechsel. Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung des IPK Leibniz-Institutes hat nun bei Raps die Grundlagen der Reaktion des Embryos auf mechanische Belastungen untersucht. Die Ergebnisse wurden kürzlich in der Fachzeitschrift „New Phytologist“ veröffentlicht….

Biowissenschaften Chemie

KI-Modell für aquatische Biodiversität

Im AqQua-Projekt werden unter Hereon-Beteiligung weltweite Bestände von Lebewesen im Wasser erfasst. Plankton und organische Partikel binden Kohlenstoff aus der Atmosphäre. Sie transportieren ihn von der Wasseroberfläche bis in die Tiefsee. Damit hängt das Klima auf der Erde maßgeblich vom Leben im Wasser ab. Wie viele dieser mikroskopisch kleinen Lebewesen es weltweit gibt, wie sie verteilt sind und wie sich dies mit dem Klimawandel verändert, soll nun im Projekt AqQua erfasst werden. Dafür werten die Forschenden Milliarden von Bildern aus….

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