Der Forscher Michael Krützen, Universität Zürich, hat bei wildlebenden Delphinen an der Westküste Australiens erstmals Anzeichen für eine materielle Kultur gefunden. Die Verwendung eines Werkzeugs für die Futtersuche scheint ein kulturelles Verhalten zu sein, das von der Delphinmutter an ihre Töchter weitergegeben wird. Die Ergebnisse dieser Studie erscheinen am 6. Juni 2005 im Journal Proceedings of the National Academy of Science USA (PNAS).
Forscher der Universität Zürich und
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa nehmen weltweit zu. Allein in Deutschland wird die Zahl der betroffenen Patienten auf rund 300.000 geschätzt. Für ein Forschungsvorhaben, von dem sich Experten wichtige Informationen über die Entstehung dieser in Schüben verlaufenden und insbesondere mit häufigen Durchfällen, starken Bauchschmerzen und allgemeiner Erschöpfung einhergehenden Leiden versprechen, wurde der münstersche Mediziner Dr. Jan Heidemann mit dem
An der Universität Leipzig wurde Trainingsmethode zur Zahnfarbendifferenzierung entwickelt
Irgendwann trifft es jeden: Ein Zahn hat ausgedient und muss durch eine Schöpfung des Zahntechnikers ersetzt werden. Wen der Schmerz auf den Stuhl des Stomatologen getrieben hat, den plagen bei dieser Mitteilung zumeist erst einmal andere Sorgen. Aber spätestens wenn das Übelste vorbei ist und es um das Aussehen des Neulings geht, dann steht die Frage: Passt der zu seinen Nachbarn? Damit
RWTH-Forschungsprojekt untersucht die CO2-Speicherung untertage
An der RWTH Aachen beginnt jetzt ein Verbund von vier Instituten des Fachbereichs Georessourcen und Materialtechnik in Kooperation mit der TU Stuttgart und der Universität Bayreuth mit einem Projekt zur Untersuchung der CO2-Speicherung untertage. Das Vorhaben wird mit einem Umfang von rund 1 Million Euro vom Bundesforschungsministerium und den Industriepartnern RWE Dea und RWE Power für die Dauer von drei Jahren finan
Das Fraunhofer IAO untersucht gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Einrichtungen und Anwenderunternehmen, wie die Performanz einzelner Arbeitsbereiche mit dem Leitbild eines Unternehmens zusammenhängt.
Die Kultur eines Unternehmens hat wesentlichen Einfluss auf dessen Ziele. Daher spielt es eine entscheidende Rolle, welche Werte und Normen die Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen verbinden. Denn nur in einem Betriebsklima, dass die Beschäftigten dazu ermutigt, ihre Kompetenz un
Kunststoffautoteile, wie zum Beispiel Stoßfänger oder schusssichere Verkleidungen, können durch flachgestrickte Verstärkungsstrukturen crash- bzw. schusssicherer gemacht werden. Am Institut für Textil- und Bekleidungstechnik (ITB) der TU Dresden arbeiten Forscher an vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten für Mehrlagengestricke. Die Herstellung von Mehrlagengestricken basiert auf einer konstruktiv technologischen Weiterentwicklung des Flachstrickens, die am ITB erarbeitet wurde. Dabei werden Verstärku
Derzeit läuft an der TU Dresden ein interdisziplinäres Forschungsprojekt, welches sich mit neuen Möglichkeiten bei dem Einsatz von Bioimplantaten beschäftigt. An dem Projekt sind das Max Bergmann Zentrum für Biomaterialien des Institutes für Werkstoffwissenschaften und das Institut für Textil- und Bekleidungstechnik der TU Dresden (ITB) sowie das Institut für Polymerforschung Dresden e.V. und die Unikliniken Ulm und Heidelberg beteiligt.
Im Ergebnis sollen Kollagentapes mit biol
Die Natur hat leckeres Obst und Gemüse mit gesundheitsfördernden Stoffen ausgerüstet. “5 am Tag” lautet denn auch die bekannte Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung: Fünf Portionen Obst und Gemüse und ernährungsbedingte Krankheiten ziehen sich zurück. Doch nicht immer ist es erntefrisch verfügbar und Proviant aus Tiefkühlwaren erweist sich als recht unhandlich. Immer zur Hand dagegen: Trockenware. Wie diese so schonend produziert werden kann, dass die reichlich vorhandenen Vitamine u
Die Förderung der beruflichen Weiterbildung lohnt sich. Während der Weiterbildung sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit, dass die Teilnehmer(innen) eine neue Stelle antreten, da sie sich in dieser Zeit seltener bewerben. Längerfristig überwiegen jedoch die positiven Effekte: Umschulungen beispielsweise erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit nach mehreren Jahren um durchschnittlich 10 bis 15 Prozent, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Kürzere Fortbildunge
Gesichtschirurgie des Universitätsklinikums Freiburg wendet weltweit einzigartige Operationstechnik an
Stürze und Kollisionen können zu Verletzungen im Gesichtsbereich mit Brüchen der empfindlichen Gesichtsknochen führen. Besonders häufig geschieht dies im Bereich des Jochbeines und des Auges. Der anatomisch sehr dünn gestalte Augenboden bricht hierbei und verlagert sich in Richtung der darunter liegenden Kieferhöhle. Folge dieser Fraktur ist das Absinken des Augapfels. Schon be
Forschungsprojekt “Morabit” arbeitet an neuen Strategien zur Qualitätssicherung mobiler Softwaresysteme
Immer mehr Deutsche nutzen PC und Internet zum bequemen Einkauf: Allein in Baden-Württemberg waren es im letzten Jahr innerhalb eines Quartals 2,7 Millionen Menschen. Sie können darauf vertrauen, dass sie genau die Ware erhalten, die sie bestellt haben. Dafür sorgen unter anderem spezielle Softwarekomponenten. Der Nutzer merkt davon nichts. Schwieriger wird es in verteilten
Untersuchungen des Departments Chemie der Universität Paderborn beweisen erstmals lückenlos: Antibiotika aus der Tierhaltung werden nach der Ausbringung von Gülle auf Felder von Nutzpflanzen aufgenommen und können somit in die Nahrung gelangen. Prof. Dr. Manfred Grote: “Infolge zunehmender Risiken durch Antibiotika-Resistenzen sind diese Ergebnisse von besonderer Bedeutung.” Die Untersuchungen wurden in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Südwestfalen in Soest und der Bundesanstalt für Ernähru
Die globale Ausbreitung der Lungenkrankheit SARS, Malaria, unbekannte Viren, die dem Menschen gefährlich werden können, und andere neue Erreger: das sind Themen, die auf dem 8. Kongress für Infektionskrankheiten und Tropenmedizin (KIT) 2005 in Hamburg eine Rolle spielen. Rund 1200 Mediziner aus der gesamten Bundesrepublik treffen sich zwischen dem 9. und 11. Juni 2005 zu dieser größten Tagung der Infektiologie, Virologie und Tropenmedizin, die alle zwei Jahre veranstaltet wird. In diesem Jahr wird
Bericht im Fachblatt “Annals of Neurology” veröffentlicht
Die Multiple Sklerose kann von Patient zu Patient sehr unterschiedlich verlaufen. Bei manchen tritt die Krankheit nur in Ansätzen auf, bei anderen dagegen ist die Symptomatik stark ausgeprägt und läuft sehr schnell ab. Daher suchen viele Forscher nach spezifischen Merkmalen oder Markern, mit deren Hilfe der Arzt das individuelle Risiko für einen ungünstigen Verlauf besser vorhersagen kann. Wissenschaftler von der Neurolo
Es geht um Hilfe für Personen, deren Hände und Füße vollständig gelähmt sind. Die Idee ist, Signale des Gehirns auf Prothesen oder unterstützende Roboter zu leiten, damit die Extremitäten wieder genutzt oder die Roboter direkt beeinflusst werden können. Der Weg zu diesem Ziel ist sehr weit und es muss noch viel Grundlagenforschung dazu betrieben werden. Die Universität Bremen beteiligt sich intensiv daran – erfolgversprechend.
Das Institut für Automatisierungstechnik (IAT) im Fachberei
Über 30 Institute präsentieren ihre gemeinsamen Projekte mit Unternehmen
Die Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft hat für Bremen und Bremerhaven zentrale Bedeutung: Sie ist Grundlage für die Entwicklung des Stadtstaates Bremen. Auf einem landesweiten Transfertag, der im Programm Rahmen der “Stadt der Wissenschaft 2005” stattfindet, werden jetzt erstmals konkrete Kooperationsprojekte und Leistungsangebote der Wissenschaft für die Wirtschaft vorgestellt. Die Veranstaltung