Alle Neuigkeiten

Wirtschaft Finanzen

Kaufkraft – Strom nicht teurer

Trotz (T)Euro können sich die Bundesbürger heute mit ihrem Verdienst mehr Waren und Dienste leisten als noch vor zehn Jahren. Im Jahr 2004 bekam ein westdeutscher Arbeitnehmer für eine geleistete Arbeitsstunde netto gut 31 Prozent mehr Lohn als 1991. Die Preise für Waren und Dienste stiegen im selben Zeitraum nur um knapp 27 Prozent. Für eine Stunde geleistete Arbeit gab es im Jahr 2004 nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben 13,36 Euro; 1991 waren es 10,16 Euro. Was früher in einer Stunde verdien

Wirtschaft Finanzen

Bessere Exportchancen für Landwirte aus Entwicklungsländern

– DEG gewährt Handelsunternehmen Olam Darlehen in Höhe von 15 Mio. USD
– “Global Player” im Agrarhandel stammt aus Afrika

Arme Länder, vor allem in Afrika, sind häufig vom Export ihrer landwirtschaftlichen Produkte abhängig. Die Landwirte vermarkten ihre Produkte über lokale Händler, die diese bündeln und weiter verkaufen. Häufig sind die Handelsstrukturen monopolistisch und ineffizient. Damit die Erzeuger höhere Preise erzielen können, müssen diese Strukturen verbessert we

Studien Analysen

Deutsche vertrauen dem Onlinebanking

Vier von fünf Bankkunden überweisen per Computer

Deutsche Internet-User vertrauen dem Internetbanking. Nach einer Umfrage der Steria Mummert Consulting und des Spezialisten für Umfrage- und Beschwerdemanagement-Software Inworks vertrauen 86 Prozent der Befragten dem virtuellen Bankschalter. Mehr als vier von fünf Umfrageteilnehmern füllen ihre Überweisungsanträge bereits heute zu Hause am Computer aus.

Für die Banken hat sich das Web neben der Filiale mittlerweile als zwe

Studien Analysen

Angststarre ist evolutionär bedingt

Nervenimpulse leiten in Gefahrensituationen einen schützenden Bewegungsstopp ein

Bei Angst und Unbehagen in eine Angststarre zu verfallen, ist laut jüngsten Forschungsergebnissen der Federal University of Rio de Janeiro auf frühere Zeiten zurückzuführen, als ein stilles Ausharren auch gleichzeitig eine Lebensversicherung war. Denn durch diese Reaktion blieb man von einem möglichen Angreifer unbemerkt. ” Bei einer drohenden Gefahr still auszuharren ist bei vielen Spezies zu beo

Medizin Gesundheit

Antibiotika helfen gegen gefährliche Tropenkrankheit

Ein Antibiotikum, das schon lange gegen Atemwegs- und Darminfektionen eingesetzt wird, scheint auch die Erreger der gefährlichen Elefantiasis besiegen zu können. Das belegt eine Studie, die Parasitologen der Universität Bonn mit Kollegen aus Hamburg, Liverpool und Tansania durchgeführt haben. Ihre Ergebnisse sind im renommierten Mediziner-Fachblatt The Lancet erschienen (Band 365, Mai 2005). Bislang lässt sich die Krankheit kaum heilen.

Auslöser ist der Stich einer infizierte

Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhängen zwischen Paradontitis und Herz-Kreislauferkrankungen auf der Spur

Interdisziplinäres Witten/Herdecker Forschungsteam beteiligt sich am Genom-Forschungsprojekt zum Bakterium P.gingivalis

An der Universität Witten/Herdecke werden Zusammenhänge zwischen Paradontitis und Herz-Kreislauferkrankungen erforscht. Dabei spielt das Bakterium P.gingivalis eine Hauptrolle. Die beteiligten Forschungsteams um Prof. Dr. W.D. Grimm, Institut für Parodontologie, und Prof. Dr. C. Kaltschmidt, Institut für Neurobiochemie, konnten nachweisen, dass bei einer besteh

Bildung Wissenschaft

Neue Lehr- und Lernplattform für eine zukunftsweisende Automatisierungstechnik und Mechatronik

Am 30. Juni 2005 stellt der Fachbereich Mechatronik und Elektrotechnik der Fachhochschule Esslingen – Hochschule für Technik am Standort Göppingen sein neues fachübergreifendes Automatisierungslabor der Öffentlichkeit vor.

Das Automatisierungslabor ist als Lehr- und Lernplattform landesweit einzigartig und zukunftsweisend für die Ingenieursausbildung in Automatisierungstechnik und Mechatronik. Es ist ein Beweis für die Innovationskraft der Fachhochschule und Beweis dafür, wie durc

Wirtschaft Finanzen

EUREN-Bericht zu den Konjunkturaussichten für Europa

Das European Economic Network (EUREN) ist ein Netzwerk von sieben führenden europäischen Wirtschaftsforschungsinstituten, darunter das RWI Essen. Heute präsen-tiert EUREN in Paris seinen siebten gemeinsamen Bericht zu den wirtschaftlichen Aussichten Europas. Die Institute haben ihre Prognose der wirtschaftlichen Entwick-lung im Euro-Raum gegenüber ihrer Vorhersage vom vergangenen Dezember noch-mals leicht gesenkt und erwarten für 2005 ein Wirtschaftswachstum von 1,4 %; für 2006 erwarten sie eine

Biowissenschaften Chemie

Seltsame Proteine geben Rätsel auf

Vortrag von Ran Rosen im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

In einer Reihe von Bakterienarten konnten seltsame Proteine nachgewiesen werden: Ihre Funktion in der Zelle ist bisher ebenso unbekannt wie ihre Struktur. Neben den gewöhnlichen Bestandteilen eines Proteins enthalten sie noch weitere Strukturelemente, insbesondere extrem viele Phosphate, die offenbar für ihr besonderes Verhalten verantwortlich sind. Die schwierigen Experimente, durch die man den Rätseln dieser b

Medizin Gesundheit

Immunsystem schützt auch vor Krebs

Charles Rabkin informiert über die Entstehung bösartiger Lymphknotenerkrankungen

HIV-infizierte Personen erkranken besonders häufig an bösartigen Lymphknotenerkrankungen. Die Zellen, durch deren Veränderung es zu solchen Erkrankungen kommt, haben zum Teil eine wichtige Funktion für das menschliche Immunsystem, durch das sich der Körper gegen innere und äußere Feinde wehrt. Wenn eine bestimmte Art von Zellen (T-Zellen) sich aber so verändert, daß sie ihre Funktion für das mensc

Medizin Gesundheit

Neue Wege aus der Blutarmut von Neugeborenen

Etwa fünf bis sechs Prozent aller Neugeborenen kommen vor Beendigung der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt. Je unreifer sie bei der Geburt sind, desto wahrscheinlicher kann es zu Komplikationen kommen. Deren Vermeidung war ein Schwerpunkt auf der 31. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin vom 16. bis 18. Juni 2005 in Magdeburg.

Ein häufiges Problem von Frühgeborenen ist beispielsweise die Blutarmut (Frühgeborenenanämie). Deren Ursachen sind viel

Medizin Gesundheit

Schwangere und Feten tauschen Zellen aus

Wie kann sich in der Gebärmutter einer Schwangeren ein neues menschliches Lebewesen entwickeln, dessen Immunsystem sich von dem der werdenden Mutter unterscheidet? Bislang gibt es auf dieses große Rätsel der Biologie noch keine eindeutige Antwort. In jüngster Zeit liefern molekulargenetische Untersuchungen jedoch einige neue Erkenntnisse. Diese Untersuchungen werfen möglicherweise auch ein neues Licht auf die Entstehung von Autoimmunerkrankungen, unter denen hauptsächlich Frauen leiden. Aktuelle

Medizin Gesundheit

Experte warnt: Unfruchtbarkeit in Europa wird sich verdoppeln

Karriereplanung, Fettleibigkeit und Infektionen verantwortlich

Die Unfruchtbarkeit in Europa wird sich in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Eines von sieben Paaren hat laut BBC derzeit Schwierigkeiten ein Kind auf natürlichem Weg zum empfangen. Bill Ledger von der University of Sheffield warnt, dass dieser Wert auf ein von drei Paaren ansteigen könnte. Er erklärte, dass Frauen Auszeiten in ihrem Arbeitsleben angeboten werden sollten, damit sie früher Kinder haben können. Fettlei

Wirtschaft Finanzen

Rentenmarkt: Wenig Phantasie für neue Kursschübe

Im Zuge schwacher Wirtschaftsdaten aus den USA und dem Euroraum sowie eher rückläufiger Inflationszahlen setzten festverzinsliche Wertpapiere bis Ende Mai ihre beeindruckende Rekordjagd fort. Wenngleich diese Entwicklung durch reichlich verfügbare Liquidität verstärkt sein dürfte, deutet die zuletzt beschleunigte Verflachung der Renditestrukturkurven doch auf verbreitete Konjunkturskepsis. Erst als die Notenbanken in den USA und Europa Spekulationen über eine Lockerung ihres Kurses eine Absage ert

Wirtschaft Finanzen

Aktienmarkt: Nachlassendes Momentum

Parallel zu einer freundlichen Entwicklung an der Wall Street und unterstützt durch ein verbessertes Stimmungsbild im Zuge der avisierten Bundestags-Neuwahlen konnte der DAX in den letzten Wochen deutliche Zugewinne verzeichnen und sein seit Jahresanfang etabliertes Seitwärtsband überwinden. Auf Branchenebene standen vor allem Versorger (Erwartung längerer Kraftwerkslaufzeiten im Falle eines Regierungswechsels) und Banken (Fusions- und Übernahmephantasie nach Ankündigung der Fusion zwischen HypoVer

Statistiken

2004 nochmals weniger Beamte wegen Dienstunfähigkeit pensioniert

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik im Jahr 2004 knapp 37 000 Beamte, Richter und Berufssoldaten der Gebietskörperschaften pensioniert; dies waren 6% mehr als im Jahr zuvor. 28 000 dieser Neupensionäre waren im Landesdienst tätig; rund 5 000 im Bundesdienst und knapp 4 000 im kommunalen Bereich. Die Zahl der Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit betrug im Jahr 2004 etwa 8 000 und ist damit weiter zurückgegangen (2003

Rückmeldung