Münstersche Kernphysiker wollen Oszillation von Neutrinos entschlüsseln
Sie gehören zu den geheimnisvollsten Teilchen des Universums: Neutrinos. Nicht zu fassen, fast ohne Masse, durchdringen sie jegliche greifbare Materie, ohne Spuren zu hinterlassen. Dabei gehören sie zu den fundamentalen Bausteinen der Natur und machen wahrscheinlich bis zu 50 Prozent der gesamten Masse des Universums aus. Um ihre Eigenschaften genauer kennen zu lernen, beteiligt sich Prof. Dr. Dieter Frekers vom
Wissenschaftler der Universität der Bundeswehr München haben während sogenannter Parabelflüge erfolgreich die Funktion eines Forschungsballons für eine Marsmission im Jahr 2009 gestestet.
Die Tests fanden vor wenigen Tagen in Bordeaux/Frankreich statt. Neben der Mars Society Deutschland e.V., der AMSAT Deutschland e.V. und verschiedenen Instituten ist insbesondere die Universität der Bundeswehr in München federführend an diesem neuartigen Raumsondenprojekt beteiligt. Das Projekt wird
Die Urologische Klinik des Universitätsklinikums Düsseldorf hat als zweites deutsches Zentrum und einziges in Nordrhein-Westfalen mit einer Studie beim fortgeschrittenen, nicht medikamentös vorbehandelten Nierenzellkarzinom begonnen. Dabei wird das neue, noch nicht zugelassene Medikament “Sorafenib” mit der bisherigen Standardbehandlung bei Auftreten von Metastasen, der Immuntherapie, verglichen. Die Ergebnisse einer weltweiten Phase III Studie waren ermutigend.
Das Nierenzellkarzino
Der Deutsche Aktienindex (DAX) hat in den letzten zwölf Monaten um 23,4 Prozent zugelegt und glänzt mit einem Drei-Jahres-Hoch. Die nach dem Börsencrash der Jahre 2000 bis 2003 zurückhaltend gewordenen Privatanleger werden nun wieder unvorsichtig und investieren zunehmend in Aktien. 47,2 Prozent der Verbraucher erwarten eine positive Entwicklung des deutschen Aktienmarktes, ermittelte jüngst das Marktforschungsinstitut GfK. Das sind elf Prozent mehr als einen Monat zuvor. Doch die Privatanleger laufe
Das Sommerhoch an den internationalen Aktienmärkten wärmte auch in dieser Woche die Anleger. Die Notierungen setzten ihren Höhenflug mit steigender Dynamik fort, wobei der DAX sogar die Zwischenstation von 4.800 Punkten mühelos überwand und nun Kurs in Richtung 5.000 nimmt. Für Schub sorgten einige gute Unternehmensnachrichten aus den Vereinigten Staaten sowie die jüngsten Fundamentaldaten, die zeigen, dass sich die großen Volkswirtschaften weiter auf einem – wenngleich moderaten – Wachstumspfad bef
Eine Dosis Carboplatin entspricht mehreren Wochen Bestrahlung
Eine einzelne Dosis eines Medikaments gegen Hodenkrebs ist so wirksam wie zwei oder drei Wochen Strahlenbehandlung. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Barts and The London, Queen Mary’s School of Medicine and Dentistry gekommen. Die Wissenschafter regen an, dass Carboplatin zum bevorzugten Behandlungsansatz für die am meisten verbreitete Form von Hodenkrebs werden soll. Es könnte sogar möglich werden, dass Chirurgen
Die Wiedereinführung von Studiengebühren steht in Deutschland in einigen Ländern unmittelbar bevor. In einer ökonomischen Modellanalyse wird in der HIS-Hochschulplanung Nr. 177 der Frage nachgegangen, ob staatlich abgesicherte Darlehen mit einkommensabhängiger Rückzahlung geeignet sind, die Sozialverträglichkeit von Studiengebühren zu sichern. Weiterhin werden aus der Analyse Bedingungen abgeleitet, unter denen die Einführung sozialverträglicher Studiengebühren möglich erscheint. Besondere Aktualitä
Verzweigtes Molekül als Träger für mehrere Proteine – Wege zur Herstellung multivalenter Pharmaka
Die Erkennung zwischen Molekülen spielt eine wichtige Rolle bei biologischen Prozessen. Diese läuft im Allgemeinen über nur recht schwache Wechselwirkungen zwischen einzelnen Molekülteilen. Dennoch beobachtet man zuweilen ausgesprochen starke Bindungen, beispielsweise zwischen Antikörpern und ihren Antigenen. Ein Grund scheint darin zu liegen, dass Antigene mehrere Bindungsstellen tragen
DFG-Studie belegt steigende Akzeptanz und Bedeutung von Open Access
Die Verbreitung von Forschungsergebnissen über spezielle, für den Nutzer kostenlos zugängliche Plattformen im Internet (Open Access) wird von einem Großteil der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Fachbereiche befürwortet. Trotzdem hat bisher nur etwa jeder Zehnte von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Beiträge im Open Access verfügbar zu machen. Dies zeigt eine Umfrage zum Publikations- und Rezeptio
Forscher aus Bremen und Frankreich analysierten bestrahlte Aminosäuren unter Weltraumbedingungen
Ein internationales Wissenschaftler-Team hat jetzt einen weiteren Beleg für die These vorgelegt, dass der Ursprung des irdischen Lebens aus dem Weltraum stammt. Der Bremer Chemiker Dr. Uwe Meierhenrich (Universität Bremen und Nizza) hat gemeinsam mit Dr. André Brack (Orléans) und Dr. Laurent Nahon (Orsay) in einem Experiment mit Aminosäuren herausgefunden, dass die biologische Asymmetrie
Die Softwarehersteller Seismic Micro-Technology (SMT) und Schlumberger spenden dem Bereich Geowissenschaften und Astrophysik der IUB Software in Höhe von einer Million Euro. Mit Hilfe der Software-Pakete werden seismische Daten analysiert. Seit dem 15. Juli können IUB-Wissenschaftler auf die Programme zugreifen.
Der Bereich Geowissenschaften an der IUB ist spezialisiert auf die Erforschung der Kontinentalränder. An diesem Übergang zwischen dem offenen Ozean mit großen Wassertiefen bi
Atypische Formen erhöhen Krebsrisiko
Frauen, die unter bestimmten Formen gutartiger Brusterkrankungen leiden, haben ein deutlich höheres Brustkrebsrisiko. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der Mayo Clinic gekommen. Das Erkennen der Krankheit und die genaue Überwachung dieser Frauen könnte, so die Wissenschafter, Leben retten. Obwohl die meisten nicht kanzerösen Brustknoten das Risiko einer zukünftigen Brustkrebserkrankung nicht erhöhen, zeigte sich, dass es bei rascher wachsenden
Forscher entwickeln extremen Werkstoff
Ein bisschen Hitze reicht aus, um einen wasserfesten Block aus Schaum in einen richtigen saugenden Schwamm zu verwandeln. Das ist das Ergebnis einer Studie der Nottingham Trent University an einem neu entwickelten Material. In Zukunft könnte der Stoff als Temperatursensor in Frage kommen, da er diese Eigenschaften bei 400 Grad Celsius und darunter aufweist, berichtet das Wissenschaftsmagazin Nature.
Das Forscherteam um Neil Shirtcliffe
Fördermittel für das Programm der Universität Freiburg
Die Landesstiftung Baden-Württemberg stellt der Universität Freiburg aus ihren Stiftungsmitteln 350.000…
Institut für Ethnologie und Afrikastudien erhält rund 515.000 Euro – Untersuchungen zu Bildungswesen und Justiz in vier westafrikanischen Ländern
Die…
Nervenzellen an Kontrolle des Körpergewichtes beteiligt – Wilhelm Vaillant-Preis 2005 für Kölner Genetiker
Professor Dr. Jens Claus Brüning,…