Eine multizentrische Forschungsinitiative der Neurologischen Universitätskliniken in Kiel, Lübeck und Hamburg-Eppendorf, die in einer aktuellen Ausgabe der Forschungszeitschrift “Brain” veröffentlicht wurde, hat neue Ergebnisse erbracht, wie es das Gehirn schafft, sich gegen das Auftreten eines Parkinsonsyndroms zu wehren.
Mit Hilfe eines modernen Schnittbildverfahrens, der so genannten funktionellen Magnetresonanztomographie, erfassten die Forscher die Gehirnaktivierung bei bestimmt
Das Innovationspotenzial kleiner und mittelständischer Unternehmen systematisch zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu steigern, ist das Ziel des Projekts InnoKMU, das aktuell von Fraunhofer IAO gestartet wird.
Innovationen sind kein Alleinstellungsmerkmal großer internationaler Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen zeichnen sich häufig durch ihre Innovationskraft aus. Aber nur durch die gezielte Planung und Optimierung des Innovationsprozesses lassen sich die
Die deutsche Wirtschaft beurteilt ihre Lage deutlich positiver als noch im Frühjahr und ist auch mit Blick auf 2006 sehr zuversichtlich. Dies zeigt die Befragung von 1.804 Unternehmen durch das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Das IW hält nun für das nächste Jahr ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von bis zu 1,5 Prozent für möglich.
Laut Umfrage melden in diesem Herbst 38,5 Prozent der westdeutschen Firmen eine steigende und nur rund 22 Prozent eine sinkende Produkt
Olympus stellte neues Kapselendoskop auf der MEDICA vor
Im Rahmen der MEDICA 2005 präsentierte der Endoskopiespezialist Olympus ein neues Kapselendoskop (EndoCapsuleTM), das sich durch seine außergewöhnliche Bildqualität und Nutzerfreundlichkeit auszeichnet. Sechs miniaturisierte LED-Leuchten bieten dem Untersucher auch in schwierigen anatomischen Verhältnissen detaillierte Einblicke in das Innerste des Verdauungssystems. Mit zwei Bildern pro Sekunde liefert die Endokapsel Bilder,
Nur Kombination aus Prävention und Therapie kann Epidemie aufhalten
Der aktuelle UNAIDS/WHO-Bericht “AIDS Epidemic Update 2005”, dessen deutsche Version die Deutsche AIDS-Stiftung in diesem Jahr in Kooperation mit UNAIDS herausgebracht hat, zeigt deutlich die globale Dimension der AIDS-Epidemie auf: 40,3 Millionen HIV-infizierte Menschen, 4,9 Millionen Neuinfektionen in 2005 und 3,1 Millionen Tote 2005 durch AIDS weltweit. Ein Virus, das keine Ländergrenzen kennt, kann folglich nu
Interview-Angebot zur Dezember-Ausgabe von GEO: Im Kampf gegen die Folgen eines Schlaganfalls könnte sich das Edelgas Xenon als Wunderwaffe erweisen. Einem Bericht in der Dezember-Ausgabe des Magazins GEO zufolge, unterbricht das Narkosegas eine verhängnisvolle Reaktionskette. Normalerweise regt eine schlechte Versorgung mit Sauerstoff Nervenzellen dazu an, “Selbstmord” zu begehen. Dadurch greift der Zelltod auch in nur schwach betroffenen Regionen um sich, und irreversible neurologi
Im Jahr 2004 ist die Anzahl der neu gegründeten Unternehmen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 270.000 gestiegen.
Der wesentliche Auslöser dieser starken Zunahme ist die zum Januar 2004 in Kraft getretene Novelle der Handwerksordnung. Außerdem hat auch die Nutzung des Existenzgründungszuschusses für Arbeitslose (“Ich-AG”) noch immer einen starken Einfluss auf die Gründungstätigkeit. Dies ist das Ergebnis des aktuellen ZEW-Gründungsreports, einer halbjäh
Wenn Hilfsorganisationen ihren Spendendaufrufen als Geschenk einige Postkarten beilegen, erhöht das das Spendenaufkommen wesentlich. Das haben Wissenschaftler der Universität Bonn und des Instituts zur Zukunft der Arbeit in einem Feldexperiment festgestellt.
Dr. Armin Falk, Professor an der Universität Bonn und Forschungsdirektor am Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA), hat in Kooperation mit einer Internationalen Hilfsorganisation Verhalten und Motive potentieller Spender untersuc
Zwei junge Patientinnen erhalten im Universitätsklinikum Göttingen erstmals dynamische Bandscheibendübel mit elastischem Silikonkern.
Zwei Patientinnen haben im Rahmen einer Studie im Universitätsklinikum Göttingen neuartige künstliche Bandscheiben erhalten. Mit den “dynamischen Bandscheibendübeln” wurden bei den jungen Frauen frühe Bandscheibenschäden in der unteren Lendenwirbelsäule behandelt. Weitere Operationen im Rahmen der klinischen Studie sind geplant. Die Operationen führte
Die Luft- und Raumfahrt ist ein teurer Forschungsbereich, der nur von einigen wichtigen Akteuren dominiert wird, und doch profitieren alle davon, und sie bleibt Regionen als Sektor nicht verschlossen, erfuhren Teilnehmer auf einem kürzlich veranstalteten Seminar in Brüssel.
Das Forschungs- und Innovationsnetzwerk der europäischen Regionen ERRIN (European Regions Research and Innovation Network) organisierte die Veranstaltung, auf der die Idee der “Stärke durch viele Beteiligte” betont wurde
Nur diejenigen Unternehmen, die ständig versuchen, Verbesserungen zu erzielen und Neuerungen einzuführen, werden in der Lage sein, die großen Chancen zu nutzen, die die zunehmende Globalisierung bietet, während die Forschung eine entscheidende Rolle für viele spielen wird, wenn es darum geht, vorhandene Märkte zu behalten und neue aufzubauen, heißt es in einem Vorwort zum “2005 R&D Scoreboard” des britischen Ministeriums für Handel und Industrie.
Das Ziel dieses jährlichen F&E-Scoreboard (
Aufregung für schwache Herzen zu gefährlich
Menschen mit schwachen Herzen sollten Achterbahnen meiden, da sie mit einer Fahrt ihr Leben riskieren könnten. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie von Kardiologen des Universitätsklinikums Mannheim gekommen. Die Aufregung einer Fahrt mit der Achterbahn kann bei Herzerkrankungen zu einem unregelmäßigen Herzschlag führen und damit ein Risiko für einen Herzanfall darstellen. Emotionaler Stress scheint laut den Wissenschaftern eine entscheidend
Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg entwickeln “Heidelberger Kurzfragebogen Rückenschmerz” zur Risikoabschätzung
Wissenschaftler der Orthopädischen Universitätsklinik Heidelberg haben einen Fragebogen entwickelt, der das Risiko für die Entwicklung chronischer Rückenschmerzen ermittelt. Danach sind vor allem Personen gefährdet, deren Rückenschmerzen mehr als eine Woche andauern und sehr intensiv sind, und die auch in anderen Körperregionen Schmerzen versp
Marburger Forscher identifizieren die Öffnung spezieller Kaliumionenkanäle als einen Auslöser für das Absterben von dopaminergen Gehirnzellen – Möglicher Ansatzpunkt für therapeutische Behandlung
Die Parkinson-Krankheit ist einer der häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen – allein in Deutschland sind über 200.000 Patienten betroffen. Ursache für die bei dieser Erkrankung im Mittelpunkt stehenden Bewegungsstörungen ist ein Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn, der wiederum ei
Wenn sich Patienten auf der Intensivstation eine Infektion zuziehen, liegt das seltener als gedacht an Hygienefehlern der Ärzte und des Pflegepersonals.
Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler um den Krankenhaushygieniker Professor Henning Rüden von der Berliner Charité nach Auswertung einer vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Studie. In Zusammenarbeit mit fünf Intensivstationen der Charité hatten die Forscher den Krankheitsverlauf von fast 1.900 Pa
NGFN-Wissenschaftler decken molekulare Hintergründe der Krankheit auf Ein Hauptmerkmal der Parkinson-Krankheit ist das Absterben von Dopamin-produzierenden (dopaminergen) Nervenzellen in der Substantia nigra – einer Region des Mittelhirns, die an der Koordination unserer Bewegungen beteiligt ist. Wieso diese Zellen sterben, während die dopaminergen Nervenzellen in benachbarten Gehirnregionen verschont bleiben, ist bislang ein Rätsel. Wissenschaftler des Nationalen Genomforschungsnetz