Alle Neuigkeiten

Medizin Gesundheit

Von Schweißdämpfen bis Faulgasen – Versteckte Risiken für Verbraucher

Neue Broschüre bietet Überblick über Vergiftungsfälle im Jahr 2004

Chemikalien und chemische Produkte spielen im beruflichen und privaten Alltag eine bedeutende Rolle. Manche Produkte bergen Risiken, von denen Verbraucher nichts ahnen. Um die Verbraucher besser vor “versteckten” Risiken zu schützen, gibt es in Deutschland ein für viele Länder vorbildliches Warnsystem: Behandelnde Ärzte sind bereits bei einem begründeten Verdacht verpflichtet, die Vergiftungen an das Bundesinstitut

Biowissenschaften Chemie

Antihaft-Beschichtung lässt Insekten keine Chance

Stuttgarter Wissenschaftler zeigen, wie fleischfressende Pflanzen mit raffiniertem Materialdesign erfolgreich Fallen stellen

Pflanzen sind in der Lage, mit Hilfe organischer Substanzen ähnliche Effekte zu erzielen wie wir sie zumeist nur von technischen Materialien kennen. Das haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Metallforschung und der Universität Hohenheim am Beispiel fleischfressender Kannenpflanzen gezeigt.

Diesen Pflanzen gelingt es mit einer doppelt

Medizin Gesundheit

Schüler brauchen bessere Pausenverpflegung

Deutsche Herzstiftung: Falsche Ernährung beeinträchtigt Schulleistungen

Schlechte Pausenverpflegung kann die Schulleistung von Kindern massiv verringern. Die Deutsche Herzstiftung fordert deshalb Eltern dazu auf, Kindern ordentliche Pausenbrote in den Ranzen zu stecken und nicht einfach Geld für süße Stückchen vom Schulbäcker in die Hand zu drücken.

Schon lange ist bekannt, dass eine gute Ernährung die Lern- und Konzentrationsfähigkeit von Kindern positiv beeinflussen

Physik Astronomie

Warten auf Stardust

Wenn am Sonntag (15. Januar 2006) die Weltraumsonde “Stardust” nach einer fast siebenjährigen Reise auf die Erde zurück kehrt und in der Wüste von Utah in den USA landen wird, hat sie wertvolles Gepäck an Bord, das auch im fernen Münster sehnlich erwartet wird: Winzig kleine Staubteilchen vom Kometen “Wild 2”, die in den nächsten Monaten von Dr. Thomas Stephan im Institut für Planetologie der Westfälischen Wilhelms-Universität mit modernsten Methoden wissenschaftlich untersucht werden.

Biowissenschaften Chemie

Gerüstmolekül Harmonin als Schlüsselfaktor des Usher-Syndroms erkannt

Mainzer Zoologen leisten wertvollen Beitrag zum Verständnis der häufigsten Form kombinierter Taub-Blindheit des Menschen

Das Usher-Syndrom (USH) des Menschen ist die häufigste Erbkrankheit, die zum Gehörverlust und zum Erblinden führt. Die Betroffenen können bereits von Geburt an taub sein und verlieren im weiteren Verlauf der Krankheit ihr Augenlicht. Häufig geht das Syndrom mit einer Störung des Gleichgewichtssinns einher. Wissenschaftler um Univ.-Prof. Dr. Uwe Wolfrum vom Instit

Materialwissenschaften

Metallische Gläser werden neuer Schwerpunkt in Saarbrücker Werkstoffwissenschaft

Bedeutend fester als Stahl und doch verarbeitbar wie Kunststoffe: Dies sind die besonderen Eigenschaften der neuartigen metallischen Massivgläser. Professor Dr. Ralf Busch ist einer der Forscher-Pioniere auf dem Gebiet dieser glasartigen Metalle. Eine Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ermöglichte es nun, Prof. Busch, der zuletzt an der Oregon State University in den USA forschte und lehrte, als Nachfolger von Professor Dr. Jürgen Breme für den Lehrstuhl Metallische Werkstof

Materialwissenschaften

Europaweit einmalige Anlage bei caesar stellt "Materialbibliotheken" her

Hunderte verschiedener Materialien in einem Experiment

Winzige schnurlose Telefone, die auch noch Fotos machen? Was vor 20 Jahren niemand geglaubt hätte, wurde durch neue Materialien und Techniken längst möglich. Die Arbeitsgruppe “Kombinatorische Materialforschung” des Bonner Forschungszentrums caesar entwickelt systematisch Werkstoffe mit neuen Eigenschaften. Dafür hat sie jetzt eine europaweit einmalige Beschichtungsanlage in Betrieb genommen. Die Wissenschaftler konzentrieren

Medizin Gesundheit

Neue schnellere Implantation eines Herzschrittmachers

Europaweit leiden etwa 6 Millionen Menschen an einer chronischen Herzleistungsschwäche – Tendenz steigend. Häufig gerät in einem späteren Stadium das linke Herz aus seinem Takt. Versagen alle Medikamente, können heutzutage so genannte biventrikuläre Herzschrittmacher eingesetzt werden, die beide Herzkammern gleichzeitig stimulieren, und so eine erhebliche Verbesserung der Herzleistung bewirken. Diese Therapieform kann selbst da helfen, wo früher nur noch die Transplantation eine Option war. Ärzte

Statistiken

Wirtschaftswachstum im Jahr 2005 exportgetragen

Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2005 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,9% erhöht. Damit hat sich die wirtschaftliche Belebung des Jahres 2004 (+ 1,6%) etwas abgeschwächt. Allerdings standen im Jahr 2005 weniger Arbeitstage zur Verfügung als im Vorjahr. Nach Ausschaltung dieses Kalendereffekts ergibt sich für das Jahr 2005 eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts von 1,1%, die genauso hoch ist wie in 2004.

Medizin Gesundheit

Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs

Wolfsburg übernimmt Vorreiterrolle

Die Stadt Wolfsburg ist die Heimat von Volkswagen und bisher eher bekannt als Motor des Fortschritts bei der Entwicklung moderner Produktionsverfahren für Automobile. Jetzt wird die Stadt auch zum europäischen Vorreiter für verbesserte Strategien in der Vorsorge von Gebärmutterhalskrebs. Hierfür haben das Klinikum der Stadt Wolfsburg, die Deutsche BKK und der Gesundheitsverbund Wolfsburg, dem unter anderem die meisten Frauenärzte aus Wolfsburg u

Biowissenschaften Chemie

Die vergessene Methan-Quelle

In den letzten Jahren ist die Biosphäre immer mehr in den Blickpunkt der Forschung geraten, gerade was den Austausch klimarelevanter Gase zwischen Biosphäre und Atmosphäre betrifft. Forscher des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg haben jetzt genauestens analysiert, welche organischen Gase von Pflanzen abgegeben werden. Dabei machten sie die überraschende Entdeckung, dass Pflanzen – entgegen allen bisherigen Annahmen – das Treibhausgas Methan selbst freisetzen. Ebenso überraschend w

Biowissenschaften Chemie

Gene geben Auskunft über Todesursache

RNA-Produktion verrät gewaltsames Ende

Um die Todesursache festzustellen, könnten Forensiker bald auch die Gene zu Rate ziehen. Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass bestimmte Gene bei strangulierten Opfern aktiver waren, als bei Toten, die anders ums Leben gekommen sind. Das berichten Forscher der Universität von Nagasaki im japanischen Fachmagazin Legal Medicine.

Wenn ein Mensch erstickt, hinterlässt das charakteristische Spuren auf molekularer Ebene. E

Architektur Bauwesen

Drahtlose Sensorsysteme verhindern Gebäudeeinsturz

Stuttgarter Wissenschaftler entwickeln neue Überwachungsmethoden

Das Institut für Werkstoffe im Bauwesen der Universität Stuttgart arbeitet an der Entwicklung eines neuen, drahtlosen Sensorsystems, das die zuverlässige und preiswerte Überwachung auch von älteren Bauwerken ermöglicht. Die Wissenschaftler sind davon überzeugt, dass das in Aussicht gestellte System wesentlich dazu beitragen kann, folgenschwere Ereignisse wie den jüngsten Einsturz der Eissporthalle in Bad Reichenha

Medizin Gesundheit

RUB-Psychologen erforschen die Ursachen von Parkinson im BMBF-Verbundprojekt

Psychologen erforschen die Ursachen von Parkinson
BMBF bewilligt Verbundprojekt zu kognitiven Störungen
Weg von der bloßen Symptombekämpfung

Die Hirnmechanismen bei Lernprozessen stehen im Mittelpunkt eines Verbundprojekts, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dem Institut für Kognitive Neurowissenschaft (Leitung: Prof. Dr. Onur Güntürkün) der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität bewilligt hat. Das in diesem Rahmen eingerichtete Zentrum z

Physik Astronomie

TUM-Physiker überwinden den Schmelzpunkt von Eis

Eis kann bis zu Zimmertemperatur erhitzt werden, ohne dass es sofort schmilzt. Dieser Nachweis gelang erstmalig einem Wissenschaftler-Team am Lehrstuhl für Experimentalphysik (Prof. Alfred Laubereau) der TU München in Garching. Die Physiker entwickelten ein neues spektroskopisches Verfahren, um Temperatur und Druck im Inneren des Eises auf der Zeitskala von Pikosekunden zu messen (1 Pikosekunde entspricht einem Millionstel einer Millionstel Sekunde). Das Verfahren nutzt die starke Temperatur-

Wirtschaft Finanzen

Körpergröße liefert Erkenntnisse zur ökonomischen Ungleichheit in Afrika

Tübinger Wirtschaftshistoriker erschließen neue Datenquelle

Jörg Baten vom Lehrstuhl für Wirtschaftsgeschichte der Universität Tübingen und Alexander Moradi (Dept. of Economics, Oxford) untersuchten für 28 afrikanische Länder die Ungleichheit der Versorgungslage. Da Körpergrößen nicht nur genetisch, sondern auch durch Ernährungs- und Gesundheitsbedingungen beeinflusst werden, liefern ausreichend große Stichproben Hinweise zum biologischen Lebensstandard. Auf dieser Basis lässt si

Rückmeldung