Bei mikrofluidischen Systemen ist die Einbringung des Fluids in das mikrofluidische System problematisch, da die mikrofluidischen Systeme in der Regel stark miniaturisiert sind, während das Fluid selbst als makroskopisches Objekt vorliegt. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung in Form einer einteiligen Basis mit einer Chiphalterung und drahtgebondeten Elektroanschluss und mindestens zwei strömungstechnisch miteinander verbundenen Fluidkanälen.
Das Verschaltungskonzept für elektronische Bauelemente auf einem
textilen Gewebe mit integrierten Metalldrähten ermöglicht sowohl eine
Parallel- als auch eine Reihenschaltung. Die Innovation besteht darin,
dass ein Gewebe zunächst großflächig und kostengünstig mit Bauelementen bestückt werden kann, welches sich dann in kleinere
Module vereinzeln lässt und die aufgebrachten Bauelemente nachträglich
verschaltet werden können. Damit lassen sich die Strom-Spannungswerte des Modules nahezu beliebig einstellen, ohne dass dafür eine kostenintensive Umgestaltung der Prozesslinie erforderlich ist.
Dieses Verschaltungskonzept kann für beliebige elektronische Bauelemente auf Gewebe verwendet werden, wie z.B. Solarzellen, Kondensatoren, Batterien, Sensoren, Detektoren und Leuchtdioden.
Der entworfene Sensor baut auf dem Funktionsprinzip optischer Whispering-Gallery-Moden auf, welches bereits erfolgreich z.B. zur
Detektion von Viren oder zur Einzelmoleküldetektion ohne zusätzliche
Markierung angewendet wurde. Der Wellenleiter-resonator befindet
sich in einem definierten Abstand zum Faserkern im Inneren einer
Lichtleitfaser, so dass die Faser als stabile Gesamtstruktur erhalten bleibt.
Die bahnbrechende Idee der Erfinder ist, die Kunststofffolien flexibler runder Membran-Linsen durch eine sehr dünne Membran aus Aluminiumnitrid, also eine hochstabile Keramik, zu ersetzen. Damit ist erstmals die Herstellung von verstimmbaren Membran-Zylinderlinsen möglich. Aufgrund der extrem feinen, wohlgeordneten Struktur der nur wenige hundert Nanometer dicken Aluminiumnitrid-Schichten lässt sich die hauchdünne Keramik-Membran der Zylinderlinsen extrem stark aufblasen ohne sich plastisch zu verformen. Zwei weitere Vorteile liegen bei diesem Linsentyp auf der Hand: das Material ist höchst transparent und die Aluminiumnitrid-Filme sind kompatibel zur übrigen Mikrosystemtechnik, wodurch sie ohne zusätzliche Anlagentechnik verarbeitet werden können. Der Anwendungsbereich der Membran-Zylinderlinsen liegt u. a. bei miniaturisierten anamorphotischen Systemen, d. h. bei abbildenden Optiken mit unterschiedlichen Abbildungsmaßstäben in horizontaler und vertikaler Richtung.
Das Inkrementelle Rohrumformen basiert auf einer Verfahrenskombination aus einem Drückprozess und einem Freiformbiegeprozess für Rohre. Bei diesem Prozess wird ein Rohr von einem Pusher durch ein das Rohr umlaufendes Werkzeugsystem geschoben. Das umlaufende Werkzeugsystem realisiert eine Querschnittsverjüngung des Rohres, wobei dessen Ausmaß von dem Werkzeugsystem gesteuert werden kann. Des Weiteren wird die lokale Plastifizierung des Werkstoffs in der Umformzone ausgenutzt, um durch eine Führungseinheit einen Freiform-biegeprozess zu überlagern. Aufgrund der Vorplastifizierung sind die notwendigen Biegekräfte und die auftretende Rück-federung sehr gering. IRU vereinfacht somit die Herstellung von Freiformbiegeteilen durch die hohe Rückfederungs-kompensation und erweitert die Fertigungsmöglichkeiten mit der Möglichkeit, zusätzlich zu variablen Biegekonturen auch variable Querschnittsgeometrien über die Rohrlängsachse herstellen zu können.
Die neueste Version Tecnomatix 12 liefert moderne Fertigungstechnologie für die Bereiche Planung, Simulation und Produktion.
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