Neue Hochdruck-Prüfanlage für Gesteinsproben eingeweiht. Am Freitag, 28. Juni 2024 wurde die neue Hochdruck-Prüfanlage für Gesteinsproben „TrueTriax“ in der Hochdruck-Halle des GFZ im Beisein von Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft feierlich eingeweiht. Mit der neuen Anlage können thermische, hydraulische, mechanische und chemische Prozesse in bis zu zehn Kilometer Tiefe simuliert werden. Das liefert wichtige Daten für die Geoenergieforschung und -anwendung. Um den wissenschaftlichen und technologischen Vorsprung Deutschlands und Europas auf diesem Gebiet nicht zu verlieren, wird zudem ein nationales…
BMBF verlängert Forschungsprojekte in der Teilchenphysik an der Universität Göttingen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mehrere Verbundprojekte in der Teilchenphysik verlängert. Eine Arbeitsgruppe am II. Physikalischen Institut der Universität Göttingen erhält in den kommenden drei Jahren rund 3,1 Millionen Euro für ihre Forschungsprojekte am Large Hadron Collider (LHC), dem leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt am Europäischen Kernforschungszentrum CERN in der Schweiz. Dort erforschen sie die Elementarteilchen, also die Grundbausteine der Natur, und deren Eigenschaften. Die Arbeitsgruppe von Prof….
Wie lassen sich Transkriptionsfaktoren verbessern? Transkriptionsfaktoren sind wichtige Regulatoren der Genexpression. Sie binden an spezifische Sequenzen auf der DNA, was ein wichtiger Schritt bei der Herstellung von Boten-RNA aus DNA ist. Das Labor von Denes Hnisz hat in Zusammenarbeit mit dem Labor von Martin Vingron am MPIMG herausgefunden, dass menschliche Transkriptionsfaktoren in der Regel nicht ihr volles Potenzial für die Transkription von Boten-RNA nutzen. Stattdessen kodieren wichtige Proteinregionen in den Transkriptionsfaktoren für chemische Eigenschaften, die ihre Aktivität einschränken. Die in…
Ein gutes und ökologisches Leben für alle ist möglich. Nachhaltigkeit und Lebensqualität – ein Widerspruch? Nicht unbedingt, zeigen Empa-Forscher in einer neuen Studie. Gemäss ihren Berechnungen ist ein ökologisches und sozial gerechtes Leben für über zehn Milliarden Menschen möglich. Allerdings braucht es dafür ein Umdenken. Die Menschheit geht heute nicht nachhaltig mit der Erde um. Klimaerwärmung, Abholzung und Rückgang der Artenvielfalt machen unserem Planeten zu schaffen. Den Einen oder die Andere verleitet dieser Ist-Zustand zum Pessimismus: Können wir denn überhaupt…
– mehr Energie und weniger Umweltbelastung… Ein neuer Ansatz für den Elektrolyt in Lithium-Metall-Batterien könnte die Reichweite von Elektrofahrzeugen erheblich steigern. Um diese Batterien zu stabilisieren, benötigen ETH-Forschende viel weniger umweltschädliches Fluor. Unter den vielversprechenden Hochleistungsbatterien der nächsten Generation stehen sie ganz vorne: Lithium-Metall-Batterien. Sie können mindestens doppelt so viel Energie pro Volumeneinheit speichern wie die heute weit verbreiteten Lithium-Ionen-Batterien. Das bedeutet: Ein Elektroauto fährt mit einer Ladung doppelt so weit oder das Smartphone muss man weniger oft aufladen. Derzeit…
Niedrigvolumige Wiederbelebungsmittel für die Prähospitalversorgung schwerer hämorrhagischer Schocks. Hoher Blutverlust nach Verletzungen ist lebensgefährlich und muss möglichst rasch ausgeglichen werden. Lösungen eines neuartigen sternförmigen Polymers könnten bereits bei Injektion relativ geringer Mengen den Flüssigkeitsverlust kompensieren, ohne die Blutgerinnung zu stören, wie ein Forschungsteam in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichtet. Daher ist es besonders für die präklinische Behandlung hämorrhagischer Schocks interessant. Traumatische Verletzungen sorgen weltweit für einen hohen Anteil an Erkrankungen und Todesfällen, in den USA sind sie die Haupttodesursache bei…
Die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen hat sich für die Behandlung verschiedener Leukämien (Blutkrebs) und Lymphome (Lymphdrüsenkrebs) etabliert. Wie jede Therapie hat sie Nebenwirkungen, die im Feld der Tumortherapie auch tödlich verlaufen können. Nun hat ein internationales Team unter Federführung des LMU Klinikums die Ursachen der Sterblichkeit nach der CAR-T-Therapie analysiert, die nicht auf einem Rückfall des behandelten Tumors beruhen. Es zeigte sich: Der häufigste Grund für diese Sterblichkeit sind schwere Infektionen – und nicht, wie gedacht, CAR-T-spezifische Nebenwirkungen wie der Zytokinsturm…
TU-Forschungsteam publiziert im renommierten Journal „Physical Review Letters“. Neutronensterne sind extreme Himmelskörper, in deren Innern Materie exotische Formen annehmen kann. Forschende der TU Darmstadt und der Universität Kopenhagen konnten nun eine neue Phase vorhersagen, die “Nukleare Pasta” begünstigt. Es sind extreme und rätselhafte Himmelskörper, in die Astrophysiker nicht hineinsehen können: Neutronensterne. Mit einem Radius von etwa zwölf Kilometern haben sie zum Teil mehr als die doppelte Masse der Sonne. In ihnen ist die Materie bis zu fünfmal so dicht gepackt…
Berlin 6G Conference startet mit Teilnehmerrekord Demonstratoren zeigen aktuellen Forschungsstand zum kommenden Mobilfunkstandard 6G Teamwork von Forschung und Wirtschaft Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger eröffnete an diesem Dienstag vor rund 900 Teilnehmenden aus Forschung, Wirtschaft und Politik die internationale Leitkonferenz „Berlin 6G Conference“ der deutschen 6G-Forschungsinitiative mit einer klaren Botschaft: „In der 6G-Forschung geht Deutschland kraftvoll voran“. In ihrer Eröffnungsrede betonte die Bundesministerin, dass alle Teile der Gesellschaft mit dem kommenden sechsten Mobilfunkstandard, der voraussichtlich zum Ende dieses Jahrzehnts breitflächig in den…
Ein einzigartiger Bohrkern, verknüpft mit aufwendiger Modellierung, zeigt erstmals, wann und wo sich der heutige Eisschild der Antarktis gebildet hat – mit überraschenden Erkenntnissen. Lange schien es stabil gegenüber dem Klimawandel zu sein, doch in den letzten Jahren hat auch hier die globale Erwärmung ihre Spuren hinterlassen: Das „ewige“ Eis in der Antarktis schmilzt stärker als bisher angenommen. Dabei scheint der Eisschild im Westen schneller zu verschwinden als im Osten. Das könnte seinen Ursprung in seiner Entstehung haben. Sedimentproben aus…
Forschende der Universität Bonn haben ein DNA-Molekül isoliert, das sich in Mäusen zur Bekämpfung von Kontaktallergien eignet. Das sogenannte Aptamer heftet sich an bestimmte Botenstoffe des Immunsystems und macht sie dadurch unwirksam. Das klappt sogar, wenn der Wirkstoff in Form einer Salbe auf die Haut aufgetragen wird. Die beteiligten Arbeitsgruppen hoffen, dass sich derartige Aptamer-Crèmes auch zur Behandlung anderer Hautkrankheiten eignen könnten. Die Ergebnisse sind nun in der Zeitschrift Molecular Therapies – Nucleic Acids erschienen. DNA ist ein langes Molekül,…
Herkunft von Mikrometeoriten erstmals mit Hilfe aufwendiger Computersimulationen und Experimente bestimmt. Bürgerwissenschaftler*innen können Mikrometeorite auf ihren Hausdächern sammeln und mit einiger Übung in einem Lichtmikroskop identifizieren. Die erfahrensten von ihnen haben nun zusammen mit einem Forscher*innen-Team von der TU Berlin und dem Museum für Naturkunde in Berlin sowie weiteren internationalen Wissenschaftler*innen die Entstehungsorte von zwei Mikrometeoriten im Sonnensystem mit hoher Wahrscheinlichkeit aufklären können. Beide befanden sich in Staub, der auf dem Dach des Eugene-Paul-Wigner-Physikgebäudes der TU Berlin eingesammelt wurde. Erstmalig…
Nachwuchs-Forschungsgruppe um Dr. Jacob Schneidewind von der Friedrich-Schiller-Universität Jena startet neues Projekt zur Wasserstoffgewinnung. „Unser gemeinsames Ziel ist es, künstliche Chloroplasten zu entwickeln und mit ihnen Photosynthese zu betreiben, um so Wasserstoff zu gewinnen“, sagt Dr. Jacob Schneidewind von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es gehe darum, ein möglichst breites Lichtspektrum auszunutzen und dabei preisgünstige Ausgangsstoffe einzusetzen. Der Chemiker forscht am Zentrum für Energie und Umweltchemie (CEEC Jena) der Friedrich-Schiller-Universität. Sein neues Forschungsprojekt „Zwei-Photonen Wasserspaltung für die Realisierung gekoppelter Photokatalyse“ wird von…
Phosphor ist ein wichtiger Pflanzennährstoff und damit unverzichtbar für die Nahrungsmittelproduktion. Die weltweiten Phosphorvorkommen sind jedoch begrenzt. Die Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser und Klärschlamm spielt daher eine wichtige Rolle bei der Sicherung der zukünftigen Versorgung. Die TU Braunschweig treibt diese Rückgewinnung mit ihrem Projekt „P-Net“ maßgeblich voran. Im Mittelpunkt steht dabei die Erzeugung des kristallinen Phosphorprodukts Struvit. Erster Erfolg des Projekts: Auf der Kläranlage Braunschweig testen die Projektpartner großtechnisch ein Verfahren zur Struvitfällung, um künftig die durch die Klärschlammverordnung…
ISM-Abschlussarbeit untersucht Patientenerwartungen an KI in der Medizindiagnostik. Bei der Medizinischen Diagnose müssen immer Faktoren wie die Lebensweise und individuelle körperliche Grundvoraussetzungen der Patienten mit einbezogen werden. In Zeiten der stetig an Bedeutung zunehmenden Technologien liegt die Frage nahe: Kann künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin sowie der Arzt-Patienten-Kommunikation und speziell bei Diagnosen helfen oder sie gar eigenständig stellen? Und welche Erwartungen haben Patienten an KI? Luisa de Alzaga Achter, Studentin des Studiengangs International Management an der International School of…
Frustriert von den vielen wissenschaftlich nicht validen Assessments, die derzeit den Markt überschwemmen, hat eine Gruppe von Wissenschaftler*innen, u. a. von der KLU (Kühne Logistics University), der University of Exeter, INSEAD, der Duke University, der University of Michigan und der Rotterdam School of Management, sich entschieden, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Sie haben eine kostenlose und evidenzbasierte 360-Grad-Asessmentplattform entwickelt. Mit ‚Texl.org‘ kann jedermann in weniger als fünf Minuten wissenschaftlich fundierte Umfragen für eigene 360-Grad-Feedback Umfragen erstellen. Beim…