Alle Neuigkeiten

Medizin Gesundheit

Stammzellen aus Nabelschnurblut: Chance für werdende Mütter

Bei einem mittlerweile fünfjährigen Patienten, der an akuter lymphatischer Leukämie erkrankt war, ist an der Kinderpoliklinik des Klinikums der Universität München erstmals in Bayern Nabelschnurblut erfolgreich transplantiert worden. Der Junge musste im Frühjahr 2000 in die Hochrisikogruppe eingestuft werden, da die herkömmliche Zytostatika-Therapie keine ausreichende Wirkung gezeigt hatte. Um einen Rückfall zu verhindern, wurden schließlich Stammzellen aus dem Nabelschnurblut eines neugeborenen Geschwi

Messenachrichten

Laser ersetzt zukünftig die Knochensäge im OP

Das Forschungszentrum caesar (center of advanced european studies and research) mit Sitz in Bonn hat vom 18.-22.06. auf der Laser 2001 in München erstmals neue medizinische Laserverfahren vorgestellt (Halle B2, Stand B2.637). caesar hat ein kurz gepulstes CO 2 -Lasersystem entwickelt, mit dem bis zu 200 µm feine Schnitte durch Knochengewebe möglich sind. Eine zweite Entwicklung des Forschungszentrums ist ein holografisches System zur dreidimensionalen Vermessung von Gesichtsprofilen. c

Verfahrenstechnologie

Neue Perspektiven für die optimale Verwertung von Elektronikschrott

Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising entwickelt derzeit ein neues Recyclingverfahren für den im Elektronikschrott enthaltenen Kunststoffanteil. Die in Mischfraktion anfallenden Kunststoffabfälle konnten bisher nicht verwertet werden, weil sie Stör- und Gefahrstoffe enthalten. Mit dem neuen Verfahren wird es zukünftig möglich, diese problematischen Kunststoffabfälle in qualitativ hochwertige Sekundärrohstoffe umzuwandeln. Gefahrstoffe im Elektronikschro

Kommunikation Medien

Geld aufs Handy übers Netz: Nie wieder Vouchers kaufen

Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile hat für Mobilfunknetze den “MoneyBeamer” entwickelt. Mit dieser Applikation können Mobilfunkbetreiber ihren Kunden anbieten, Prepaid-Handy-Kontos flexibel über das Netz aufzuladen. Bisher müssen diese Mobiltelefonbesitzer in der Regel einen Gutschein (Voucher) kaufen und den darauf vermerkten Code am Handy eingeben. Ist das Guthaben aufgebraucht, passiert es leicht, dass man nicht mehr telefonieren kann, weil keine Voucher-Verkaufsstelle in der Nä

Kommunikation Medien

Das Papp-Handy kommt – zu spät

Sie sind billig und klein. Bestehen aus einer mit Schaltkreisen bedruckten Recyclingpappe mit Mikrofon und Ohrstöpsel: Handys zum Wegwerfen. Angeblich liegen den amerikanischen Herstellern bereits mehr als 100 Millionen Bestellungen vor. Doch sind die Einmal-Handys trotz Niedrigpreisen keine ernst zu nehmende Konkurrenz zu den marktbeherrschenden High End-Geräten, so die Einschätzung der Mummert + Partner Unternehmensberatung. Der Grund: Sie kommen zu spät, die Ansprüche der Verbraucher sind gestiegen.

Biowissenschaften Chemie

Mehr Erfolg im Blütensupermarkt durch besseren Sex

An vielen Flüssen und Bachläufen in Mitteleuropa gedeiht eine Pflanze, die noch vor wenigen Jahren eher selten war: das Indische Springkraut. Warum hat sich dieses Gewächs – auch in Unterfranken – so erfolgreich ausgebreitet? Ganz einfach: Es ist in Sachen Sex weitaus besser als die meisten anderen Pflanzen. Das berichten Biologen von der Universität Würzburg in der neuen Ausgabe der Zeitschrift “Nature”. Das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) wurde vor etwa 100 Jahren als Gartenpf

Statistiken

10 % weniger Getötete im Straßenverkehr im März 2001

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes registrierte die Polizei im März 2001 in Deutschland 483 Getötete im Straßenverkehr, 10 % weniger als im März 2000. Dies war die geringste Zahl an Verkehrstoten in einem März seit Einführung der Statistik 1953. Die wenigsten Verkehrstoten wurden bisher im März 1999 mit 523 registriert. Weitere 36 200 (- 4 %) Personen wurden im März 2001 verletzt. Die Polizei nahm rund 195 100 Straßenverkehrs

Statistiken

11,9 % weniger Aufträge im Bauhauptgewerbe im März 2001

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, verzeichnete das Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) im März 2001 in Deutschland preisbereinigt 11,9 % niedrigere Auftragseingänge als im Vorjahresmonat. Die Baunachfrage nahm im Hochbau um  13,8 % ab, im Tiefbau verringerte sie sich um  9,3 %. In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende März 2001 rund 928 000 Personen tätig, 124 000 (- 11,8 %) weniger als vor einem

Statistiken

Inlandstourismus im ersten Quartal 2001: 3 % mehr Gästeübernachtungen

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes wurden im ersten Quartal 2001 in Deutschland 59,5 Mill. Gästeübernachtungen in Beherbergungsstätten mit neun oder mehr Betten gezählt, 3 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Während die Übernachtungen inländischer Gäste ebenfalls um 3 % auf 51,8 Mill. zunahmen, erhöhte sich die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland um 6 % auf 7,7 Mill. Für die einzelnen Bundesländer wurden

Statistiken

Deutschland: Kerninflationsrate im Mai gestiegen

Parallel zum Anstieg der Gesamtinflationsrate ist auch die vom Anlegermagazin ’Börse Online’ herausgegebene Kerninflationsrate von 2,4 Prozent im April auf 2,5 Prozent im Mai gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes nahmen die vorläufigen deutschen Lebenshaltungskosten von 2,9 Prozent im April auf 3,5 Prozent im Mai zu. Im Auftrag von ’Börse Online’ errechnet das Hamburgische Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA) jeden Monat die Kernteuerung für Deutschland. Die Kernrate gibt die Grundtendenz d

Messenachrichten

Laser 2001 – Großflächige Karosserieteile kostengünstig verbinden

Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT präsentiert auf der Laser 2001 erste Ergebnisse zum Einsatz von Hochleistungsdiodenlasern (HDL) im Hartlöten. Das Schweißen von Bauteilen ermöglicht hochfeste Verbindungen, ist jedoch mit einer hohen Wärme-Einbringung verbunden und führt damit zum Verzug der Werkstücke. Verzinkte Stahlbleche, wie sie in der Automobilindustrie verarbeitet werden, lassen sich durch Hartlöten oft mit ausreichender Festigkeit verbinden, wobei hier der Verzug

Architektur Bauwesen

Schallende Fußböden dämpfen

Laminat-Fußböden sollen Innenräume angenehm aussehen lassen und dabei gut klingen und nicht klappern. Daher werben Hersteller von Fußbodenbelägen gern dafür, dass ihre Produkte wenig Schall zurückstrahlen. Bisher jedoch existiert hier kein objektives oder gar einheitlich verbindliches Prüfverfahren. Bisher, denn das Labor für Technische Akustik der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt und das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI haben sich gemeinsam des Problems angenommen – auch wenn der Groll ü

Messenachrichten

Automatisierungslösungen für die Textil-Industrie auf der Techno TMA 2001

Siemens Automation & Drives (A&D) zeigte vom 26. bis 30. Mai auf der Tech-no TMA in Bologna Automatisierungs- und Antriebsbeispiele rund um die Flä-chenherstellung und Veredelung von Stoffen. Das Spektrum umfasste Lösungen für Rundstrickmaschinen sowie Konzepte für Flachstrickmaschinen mit Bedien-PC auf Basis von Totally Integrated Automation (TIA). Im Mittelpunkt standen Großrundstrickmaschinen mit Sitex-Steuerungen. Die Motion-Control-Systeme Simodrive und Stepdrive mit Add-ons für die Textilbearbe

Architektur Bauwesen

Einer schwitzt und friert für alle

Die »gefühlte Temperatur« ist aus den Angaben des Deutschen Wetterdienstes weitgehend verschwunden. Das »Klima-Michel-Modell« versuchte vor einigen Jahren zu ermitteln, wie sich Lufttemperatur, Feuchte, Windgeschwindigkeit und Sonneneinstrahlung auf das Wohlbefinden der Bürger auswirken. Die Musterpuppe bekam eine Normbekleidung verpasst, simulierte genormte Bewegungen und doch hat sie sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen – so einfach ist der deutsche Michel wohl nicht zu normen. Als Dressman

Medizin Gesundheit

Ventil im Kopf

Das menschliche Gehirn produziert nicht nur Gedanken, sondern auch Wasser. Empfindliche Ableitorgane führen die Hirnflüssigkeit wieder in den Blutkreislauf zurück. So bleiben die Druckverhältnisse innerhalb des Schädels weitgehend konstant. Aber das empfindliche System kann leicht aus dem Gleichgewicht geraten – durch angeborene Missbildungen, einen Schlaganfall, Entzündungen oder einen Unfall. Ist das Ableitsystem bei Kindern verstopft, bildet sich der »Wasserkopf«. Um überschüssige Flüssigkeit auch be

Verfahrenstechnologie

Die Größe der Kleinsten

Sagt einer: »Alles fließt – nichts bleibt, wie es ist«, so denkt er selten an Zahnpasta, Salben oder Farben. Doch wie solche Produkte unseres Alltags fließen, interessiert deren Hersteller ungemein: So soll Wandfarbe dünnflüssig und leicht zu verarbeiten sein, aber nach dem Streichen auch an der Wand bleiben. Wie schnell zähflüssige bis pastöse Substanzen bei mechanischer Beanspruchung fließen, hängt sehr stark von den beigemengten Tixotropiermitteln ab: Je kleiner die Partikel der verwendeten Kieselsäu

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