EU-Behörde erwägt Zulassung unter strengen Auflagen
Das umstrittene Medikament Thalidomid, das frühere Contergan, könnte rund 40 Jahre nach dem Verbot in Europa Patienten wieder zur Verfügung stehen. Derzeit hat Thalidomid in Europa keine Lizenz und darf nur unter strengen Auflagen verschrieben werden. Die Europäische Agentur für die Beurteilung von Arzneimitteln (EMEA) überlegt derzeit das Medikament in Europa wieder zuzulassen. Das Medikament soll dann Patienten mit einer seltenen
Fortschritt macht lebende Zellen der Netzhaut sichtbar
Große technische Fortschritte in der Astronomie ermöglichen Forschern erstmals, lebende Zellen der menschlichen Netzhaut (Retina) zu betrachten. Der Fortschritt soll auch die Diagnose von Erkrankungen der Retina wie z.B. den Grünen Star im frühen Stadium verbessern. Steht das technische Equipment einmal Kliniken zur Verfügung, erhält der Arzt einen klaren Blick auf die einzelnen Zellen der Retina. Gleichzeitig wird er auch festst
Originale der zweiten Weltreise Cooks – Pflanzenbelege weltweit von Botanikern nachgefragt
Über 1.000 Fotografien von einer der ältesten Sammlungen der Göttinger Universität, der Pflanzensammlung des Naturforschers Georg Forster (1754 bis 1794), sind für eine Internetpräsentation aufbereitet worden. Unter der Adresse http://www.gwdg.de/~sysbot/ können seit Januar 2003 die systematisch erfassten Pflanzenbelege (Herbarium) eingesehen werden. Das Forster-Herbarium als Teil des Göttinger
TU Bergakademie Freiberg eröffnet Forschungszentrum für vulkanische Gefüge
Ein Forschungszentrum für vulkanische Gefüge wurde an der TU Bergakademie Freiberg eingeweiht. Weltweit einmalig sammelt das “Zentrum für vulkanische Texturen” alle verfügbaren Daten über vulkanische “Produkte” wie Lava, Glutwolken- oder Fallablagerungen. In etwa fünf Jahren wird die Sammlung, die die bedeutenden mineralogischen und stratigraphischen Sammlungen der Universität sinnvoll ergänzt, Proben typische
Die Deutschen haben ein gespaltenes Verhältnis zum Euro: Einerseits geben drei Viertel in Umfragen an, dass sie die Euro-Preise immer noch in D-Mark umrechnen. Andererseits können sie mittlerweile offenbar genau so gut mit dem Euro rechnen wie früher mit der D-Mark. Das haben Psychologen von der Uni Würzburg herausgefunden.
Die Probanden von Prof. Dr. Thomas Mussweiler haben sich im Laufe des Jahres 2002 schnell daran gewöhnt, mit Preisen in Euro umzugehen. Das zeigen die Ergebnisse einer a
“Energieforschung ist Zukunftssicherung” – so versteht auch das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald seine Aufgabe, die in der soeben erschienenen Broschüre “Kernfusion – Berichte aus der Forschung” dargestellt wird.
Während der Weltenergiebedarf heute zu über neunzig Prozent aus fossilen Energiequellen gedeckt wird, ist für die Zukunft die Auswahl an ausreichend ergiebigen Alternativen begrenzt. Neben Kernspaltung und Erneuerbaren Energien bleibt als dritt
US-Uni will mit Computern im “Schlaf”-Modus 500.000 Dollar jährlich sparen
Die University of Pittsburgh bestreitet neue Wege, Energie im Uni-Bereich zu sparen. Die Universität bietet eine freie Software an, die Computer in einen “Schlaf”-Modus versetzt. Auf der Website erhalten Studenten und Uni-Personal Zugang zur Software und Instruktionen, wie sie ihre Computer im ungenützten Zustand in den Energiespar-Modus versetzen können. Der Hauptcampus verfügt derzeit über rund 26.000 Comput
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Forum e.V. (Köln), ist mit der Etablierung eines Standards für Wireless LAN (WLAN) befasst. WLAN stellt eine Alternative zu UMTS dar und ermöglicht es, mit mobilen Geräten wie Notebook, PDA und Smartphone eine drahtlose Datenverbindung zum öffentlichen Internet oder einem Firmenserver herzustellen. WLAN ist technisch bereits weltweit standardisiert als IEEE 802.11 und gegenüber UMTS bis zu 140 Mal schneller und rund 80 Prozent billiger. Im Unterschied
Heute heißt es in Kapstadt “Leinen los!” für die erste Meeresforschungsexpedition des DFG-Forschungszentrums Ozeanränder vor Südwestafrika. Ziel ist es u.a. zu klären, warum es vor der Südwestküste des schwarzen Kontinents regelmäßig zu Eruptionen von giftigen Schwefelwassserstoffgasen kommt. Die Gasaustritte, die das Meerwasser türkis färben und selbst auf Satellitenbildern deutlich zu erkennen sind, führen immer wieder zu großen Fischsterben.
Robbenkolonien, Scharen von Seevögeln, großer
Am Institut für Spektrochemie und Angewandte Spektroskopie (ISAS) entwickelte Mikrofluidik-Chips helfen dem Braumeister und stellen kontinuierlich den Alkoholgehalt der Würze und damit den Stand der Gärung beim Bierbrauen fest. Gemeinsam mit der Siemens AG wird ein “Lab-on-a-chip” entwickelt, welches aus haardünnen Kapillaren in einem Kunststoffchip bestehen und die mit wenigen Mikrolitern Flüssigkeit auskommen.
Die dem Mikrofluidik-Chip zugrunde liegende Idee besteht darin analog zum mikro
Im Jodrell Bank Observatory in Manchester wird heute, Montag, das virtuelle Observatorium “Astrophysical Virtual Observatory” AVO vorgestellt. AVO ist der europäische Beitrag, astronomische Daten weltweit über das Internet zur Verfügung zu stellen. Im virtuellen Observatorium sind u.a. Aufnahmen von Sternen, Galaxien, Supernoven und schwarzen Löchern katalogisiert und durch Querverweise vernetzt. Das Tool soll zu weiteren astronomischen Entdeckungen führen.
AVO umfasst nicht nur die Daten vo
Unternehmen, die angesichts schwieriger Rahmenbedingungen Wege aus der Krise suchen, setzen neben Kostensenkungsmaßnahmen in der Regel auch auf organisatorische Veränderungen. Doch längst nicht allen Unternehmen gelingt der notwendige Umbau, wie die Vielzahl der Insolvenzen auch einstiger Vorzeigeunternehmen zeigt. “Selbst wenn die Unternehmer sinnvolle neue Strategien und Konzepte entwickelt haben, so scheitern sie doch häufig an einer konsequenten Umsetzung”, sagt Dr. Juan Rigall (34), Partner der
Max-Planck-Forscher weisen darauf hin, dass die scheinbar konstante Reinigungsfähigkeit der Atmosphäre regional sehr unterschiedlich ist
Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz sowie der Universitäten Utrecht/Niederlande und East Anglia/ Großbritannien berichten in der Fachzeitschrift Nature über den globalen Trend des Hydroxyl-Radikals (OH), das als “Reinigungsmittel” für die Atmosphäre betrachtet wird. Die Analyse beruht auf indirekten Schätzungen unter Verwendung von
Max-Planck-Mathematiker beweisen: In der Evolution siegen nicht immer nur die Schnellsten
Bisher sind Evolutionsbiologen davon ausgegangen, dass es für eine Tierart in der Evolution von Vorteil ist, sich im Vergleich zu anderen schneller zu entwickeln, besser anzupassen und rasch zu lernen. In der internationalen Fachzeitschrift “Proceedings of the National Academy of the United States” belegen jetzt Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften in
Wenn demnächst Solarzellenfolien auf Autos kleben oder Satelliten mit Energie versorgen, dann haben auch Wissenschaftler der Universität Leipzig ihren Anteil daran. Sie sind mit vier Teilprojekten am Netzwerk Innocis beteiligt. In wenigen Wochen wird in der Solarion GmbH Leipzig auf einer Pilotanlage mit der Herstellung flexibler Dünnschicht-Solarzellen, einer sogenannten Solarfolie, begonnen. Mit einer neuen ionenstrahlgestützten Technologie werden dabei auf dünne Polymerfolien effiziente D
Gen-Forscher: Klon-Kinder wären noch mehr gefährdet
Künstlich befruchtete Kinder erkranken nach Meinung internationaler Forscher eher an seltenen Krankheiten, als “normal” gezeugte Kinder. Nicht nur genetisch bedingte Erkrankungen wie das Beckwith-Wiedemann Syndrom, sondern auch Krebs und andere Geburtsfehler treten häufiger bei In-vitro-Fertilisationen auf, berichten Wissenschaftler vom in Cambridge im britischen Journal of Medical Genetics.
Die Chance am seltenen Beckwith-